AA - AK - Götter

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AA - AK

 

Äa griechische Mythologie römischer Name der Insel Aia
Äacus griechische Mythologie römischer Name des Aiakus
Aaron Hebr. "der Erleuchtete". Nach der Bibel Sohn des Amram und der Jochebed aus dem
Stamme Levi, ältester Bruder des Moses und der Mirjam und Vater des Nadad, Abihu,
Eleasar und Ithamar. Gehilfe des Moses. Fertigte das Goldene Kalb auf verlangen des,
auf Moses auf dem Sinai ungeduldig wartenden Volkes. Er wurde als Hoherpriester
eingesetzt mit der Bestimmung, dieses Amt auf seine Nachkommen zu vererben.
Sein dritter Sohn Eleasar folgte ihm in der Würde eines Hohepriesters.
Er starb auf der Wanderung der Israeliten von Ägypten ins gelobte Land und soll
auf dem Berge Hor begraben sein.
Im Koran wird er als Prophet mit dem Namen Harun erwähnt.
Aataensic Mythology der nordamerikanischen Ureinwohner
Tochter des Großen Geistes, die die ersten Menschen aus Schlamm formte.
Abaddon hebr. "das Verderben, der Untergang". Name des, über den Ort des Verderbens
gesetzten Engels. Er entsteigt dem Brunnen des Abgrundes als König der höllischen
Heuschrecken.
Im Buch Hiob dichterisch als Bezeichnung des Totenreiches (Scheol) gebraucht.
Abaris In der griech. Sage ein Apollonpriester.
Abas In der griech.-röm. Sage König von Argos.
Vater des Akrisios von Argos und des Proitos von Tirynth.
Abarta irische Gottheit
war bei den irischen Kelten ein schalkhafter Gott, der zu den Tuatha de Danann gehörte.
Nachdem sie von den Milesiern besiegt wurden, verbannte man ihn und seinesgleichen
unter die Erde.
Gelegentlich erscheint er irischen Helden wie zum Beispiel Finn Mac Cool.
Ihm bot er an ihm zu dienen und schenkte ihm und seinen Leuten ein wildes graues Pferd.
Das Pferd ließ sich kaum aufzäumen und bewegte sich erst von der Stelle als sich 14 tapfere
Männer auf seinen Rücken setzten. Abarte führte sie mit dem Pferd in die Anderwelt.
Aber Finns Gefolgsleute nahmen die Spur auf und folgten ihrem Anführer mit einem
Zauberschiff. Abarta musste seine Gefangenen freilassen aber es wurde Frieden
zwischen ihnen geschlossen. Adjutant des Fionn Mac Cumhaill
Abendrot in der nordischen Sage Sohn des Nordian
Abderos In der griech. Sage Sohn des Hermes.
Kampfgefährte des Herakles.
Abderus römischer Name des Abderos der griechischen Mythologie.
Abel hebr. "Hauch, Nichtigkeit". Nach der Bibel zweiter Sohn des Adam und der Eva.
Hirte. Wurde von Kain aus Neid über die günstigere Aufnahme,
die seine Opfer bei Jahwe fanden, erschlagen.
Abendmahl Von allen christl. Parteien, außer den Quäkern, gefeiertes letztes Mahl des
Jesu Christi mit seinen Jüngern. Nach den Berichten der drei ersten Evangelisten
(der vierte erwähnte die Feier nicht) war das Mahl ein Passahmahl, das Jesus mit
seinen Jüngern feierte. Aber in Hinblick auf seinen nahen Tod fühlte er sich an
demselben Abend zu einer Handlung gedrungen, die der ganzen Feier eine wesentlich
neue Beziehung gab. Nach Beendigung des jüd. Passahmahles reichte er den Seinen Brot
und Wein dar, mit symbolischen Handlungen und Worten, welche die Bedeutung seines
Todes veranschaulichen sollten. Wie das Passahmahl die Verschonung der Israeliten vor
dem Würgengel und die Errettung aus Ägypten symbolisch darstellt,
so sollte auch sein Tod den Seinen Verschonung und Rettung bringen,
nämlich von dem bevorstehenden göttlichen Strafgericht. Daher vergleicht er seinen Leib
mit dem Passahlamm, sein Blut mit dem Blut des Lammes,
das an die Türpfosten der israel. Häuser gestrichen zu werden pflegte.
Abieser In der Bibel ein manassitischer Unterstamm. Seine Haupstadt war Ophra.
Abigail Nach der Bibel die schöne, kluge Gattin des Nabal. Bei einem Streit zwischen Nabal
und David empfahl sich durch kluges Benehmen, so das David sie nach Nabals Tode zur Frau
nahm. In der Bibel Schwester des David.
Abigail Nach der Bibel die schöne, kluge Gattin des Nabal. Bei einem Streit zwischen
Nabal und David empfahl sich durch kluges Benehmen, so das David sie nach Nabals
Tode zur Frau nahm. In der Bibel Schwester des David.
Abihu In der Bibel ein Sohn des Aaron.
Abija (914-912 v. Chr.), Sohn von Rehabeam.
Abimelech Hebr. "mein Vater ist König". Nach der Bibel König von Gerar. Von der hebr.
Sage in der jahwist. Überlieferung mit Isaak, in der elohist. mit Abraham in Verbindung
gebracht. Wollte, auf Grund eines Mißverständnisses Sara, die Gattin Abrahams, heiraten
(da dieser Sara als seine Schwester ausgab). Diese ist aber infolge Einschreitens Jahwes
wieder freigelassen worden.
In der Bibel Sohn des Gideon von Ophra. Bemächtigte sich nach dem Tode Gideons mit Hilfe
der damals noch kanaanitischen Bürgerschaft von Sichem des Thrones und brachte seine 70
Brüder um. Später geriet er in Fehde mit Sichem und zerstörte dieses. Seinen Tod fand er bei
der Belagerung der Stadt Tebes durch die Hand eines Weibes, das ihm durch einen Wurf mit
dem Läufer einer Handmühle den Schädel zertrümmerte.
Abischag Nach der Bibel Pflegerin Davids im Alter.
Abjathar Nach der Bibel ein Priester. Nachkomme des Eli. Vater des Jonathan.
Wurde von Salomo abgelöst.
Abner Nach der Bibel Vetter und Heerführer Sauls. Nach Sauls Tode Stütze der Dynastie.
Er führte den jüngsten vollbürtigen Sohn Sauls, Isboseth, nach Mahanaim im Ostjordanlande
und ließ ihn dort zum König über Israel ausrufen. Von hier aus bekämpfte er den Stamm Juda,
der David zum König gewählt hatte. Von Isboseth persöhnlich beleidigt, knüpfte er
Verbindungen mit David an und verschwor sich mit dem israelitischen Stammadel David
zum König zu wählen. Er wurde aber von Davids Feldhauptmann Joab ermordet, der an
Abner Blutrache für seinen Bruder Asahel nahm.
Abraham "Vater des Volkes". Nach der Bibel Stammvater der Israeliten und verwandter
Völker aus der Zeit zwischen 2000 und 1500 v.Chr., Gründer des Heiligtums zu Hebron und
Patriarch dessen. Sohn des Tharah, Enkel des Nahor, Bruder des Nahor, Gatte der Sara und
der Ketura, Vater des Isaak und des Ismael und Onkel des Lot und der Milka.
Er wollte seinen Sohn Isaak auf einem Berg opfern, wurde aber von Gott abgehalten.
Er liegt in der Machpelahöhle in Hebron begraben.
Wahrscheinlich war Abraham ursprünglich einer vom Stamme Kaleb, dessen Hauptstadt
Hebron war, veehrter Heros, und wurde erst in Folge des Anschlusses Kalebs an Juda unter
David in die Rolle eines örtlichen Heiligen und Gründers der ihm ursprünglich eigenen
Kultstätte herabgedrückt.
Die Muslime sehen Abraham, den sie Ibrahim nennen, durch seinen Sohn Ismael als direkten
Vorfahren an. Er soll die heilige Kaaba in Mekka erbaut haben.
Abram "Hoher Vater" = Abraham
Absalom Nach der Bibel der dritte Sohn König Davids.
Er ließ seinen Halbbruders Amnon, der seine Schwester Tamar vergewaltigt hatte ermorden
und floh vor der Rache Davids zu seinem mütterlichen Großvater, König Talmai von Geschur
in Syrien, wo er sich drei Jahre lang aufhielt, bis ihm sein Vetter Joab, Davids Feldhauptmann,
die Erlaubnis zur Rückkehr auswirkte. Nach Jerusalem zurückgekehrt, wußte er sich bald die
Liebe des Volkes zu gewinnen und erregte von Hebron aus einen Aufstand gegen David,
der sich mit wenigen Getreuen über den Jordan zurückzog. Absalom ergriff von der Hauptstadt
Besitz und rückte mit einem starken Heer gegen David vor. In der Schlacht im Wald Ephraim
wurde Absalom völlig geschlagen und kam auf der Flucht um, in dem er beim Reiten sich mit
den Haaren in den Zweigen einer Eiche verfing und von Joab, gegen den ausdrücklichen Befehl
Davids, getötet wurde. David beklagte den Verlust des Sohnes tief.
Absyrtos In der griech. Sage Sohn des Aietes von Kolchis.
Wurde als kleiner Knabe von seiner Schwester Medeia auf der Flucht aus Kolchis
mitgenommen und zerstückelt, um die Verfolgung des Vaters aufzuhalten.
Nach anderer Sage übernahm er als erwachsener Jüngling selbst die Verfolgung
der Schwester, wurde auf einer Insel in einen Tempel gelockt und von Iason erschlagen.
Absyrtus Römischer Name des Absyrtos der griechischen Mythologie.
Abundantia Röm. Göttin des Überflusses.
Dargestellt mit einem Füllhorn oder Ähren in der Hand.
Abzu In der sumer. (mesopotam.) Mythol. Urozean.
Acca Larentia Röm. Flurgöttin.
Nach einer röm. Sage war sie die schönste öffentliche Dirne der Stadt, bis sie der reiche
Tarutius zur Frau nahm. Ihr von diesem ererbtes großes Vermögen vermachte sie dem
römischen Volk. In Anderen Sagen gilt sie als Gattin des Faustulus und als Amme und
Pflegemutter des Romulus und Remus; sie sollte Mutter von 12 Söhnen gewesen sein,
von denen einer starb, an dessen Stelle Romulus trat.
Acestes In der griech. Sage König auf Sicilien.
Bewirtete gastfreundlich den Äneas auf seiner Fahrt nach Italien.
Achaios In der griech. Sage Sohn des Xuthos und der Kreusa.
Acheloos Griech. "der weiße Fluss", Flussgott.
Sohn des Okeanos und der Tethys und Vater der Sirenen und der Kallirrhoe.
Er war der älteste und vornehmste sämtlicher Bruderflüsse. Besonders berühmt ist sein
Kampf mit Herakles um den Besitz der Deianeira, wobei dieser ihm das eine Horn abbrach,
das Acheloos in einen Stier verwandelt trug. Das Horn gab ihm Herakles zurück und erhielt
dafür von Acheloos das Horn der Amaltheia.
Achelous Römischer Name des Acheloos der griechischen Mythologie.
Acheron In der griech.-röm. Sage ein Fluss in der Unterwelt.
Vater des Askalaphos.
Achilles Römischer Name des Achilleus der griechischen Mythologie.
Achilleus In der griech. Sage der schönste, schnellste und tapferste unter den Griechen vor
Troja.
Sohn des Peleus von Thessalien und der Thetis, Vater des Neoptolemos und des Euphorion.
Freund des Patroklos.
Als Kind wurde er von Phoinix in der Rede- und Kriegskunst und von Cheiron in der
Heilkunde unterichtet. Er ist nur an der Ferse verwundbar, weil seine Mutter Thetis ihn,
um ihn unsterblich zu machen ins Feuer oder ins Wasser der Styx tauchte.
Eine andere Sage erzählt, dass Thetis ihn, um ihn der Teilnahme an dem Feldzug gegen
Troja zu entziehen, zum König Lykomedes gebracht habe, wo er in Weiberkleidern unter
den Töchtern des Königs verborgen lebte (eine dieser, Deidameia, soll ihm Neoptolemos
geboren haben), bis durch eine List des Odysseus sein Geschlecht entdeckt wurde und er
bewogen wurde sich den Helden anzuschließen.
Nach dem trojanischen Krieg, in dem er Hektor getötet hatte, tötete er Penthesileia und
Memnon von Äthiopien. Außerdem erschlug er Eetion von Theben und dessen sieben Söhne.
Seine Kriegsgefangenen waren Briseis und Diomeda. Seine windschnellen Pferde sind
Xanthos und Balios.
Er raubte außerdem noch das Ross Pedasos und tötete Troilos.
Er selbst wird von Paris und Apollon getötet, d.h. Apollon lenkte den Pfeil;
in einer Erzählung passiert dieses direkt nach dem Ende des Krieges,
in einer anderen bei seiner Vermählung mit Polyxena.
Nach seinem Tod brach ein Kampf um die Leiche und seiner Bestattung,
die mit dem Streit des Aias und Odysseus um die hinterlassene Rüstung schloss, aus.
Wiederum eine andere Sage erzählt, dass Achilleus nach seinem Tod in der Unterwelt weilte.
Die nach homerische Dichtung berichtet, dass Thetis die Leiche vom Scheiterhaufen auf die
Insel Leuke oder in das elysische Gefilde gebracht habe, wo er mit anderen
vergötterten Heroen fortleben sollte.
Acis Römischer Name des Akis der griechischen Mythologie.
Achtheit: Göttergruppe zu vier Paaren, von den Ägyptern Schmum „die Acht“ genannt.
Es sind die personifizierten Urkräfte des Chaos:
- Nun und seine Gattin Naunet symbolisieren die Urwasser
- Kuk und Kauket die Finsternis
- Hah und Hauhet die Ewigkeit des Raums
- Amun und Amaunet die Unsichtbarkeit
Als Kosmische Götter werden sie anthropomorph dargestellt, vereinzelt auch als Affen,
die die aufgehende Sonne (Symbol für Weltschöpfung) begrüßen.
Acicena'qu In der sibir. (Korjaken) Mythol. "Großer Großvater".
Adam hebr. "der Mensch". Nach der Bibel (1. Buch Moses) erster Mensch und Stammvater
der Menschheit. Gatte der Eva und Vater des Kain, des Abel und des Set.
Nach der älteren Überlieferung (jahwistischen) ist der Mensch geschaffen worden, um den
Garten Gottes zu pflegen und in diesem ein von mühevoller Arbeit und Sorge freies Leben zu
führen. Nachdem die Erde mit Bäumen und Pflanzen bewachsen war, bildete Gott Adam aus
Erde und bließ ihm lebendigen Odem ein. Hierauf schuf Gott den Garten Eden und setzte
Adam hinein, damit er ihn bebaue. In der Mitte dieses Gartens befanden sich zwei Bäume,
der des Lebens und der der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Vom letzteren zu essen
ward dem Menschen verboten. Gott, erwägend, dass es für den Menschen nicht taugt allein zu
sein, schuf hierauf die Tiere und führte sie zu Adam, der ihnen Namen gab. Aber der Mensch
fand darunter keinen Beistand für sich. Da ließ Gott einen tiefen Schlaf auf Adam fallen,
nahm eine seiner Rippen, bildete daraus das Weib (Eva) und führte sie zu Adam.
Das erste Menschenpaar verscherzte sich aber den Aufenthalt im Gottesgarten.
Eva ließ sich von der Schlange verführen von dem Baum der Erekenntnis zu essen
und gab auch Adam davon. Zur Strafe wurden sie aus dem Paradies verwiesen und
dieses für alle Zeit versperrt, in dem der Cherub mit flammendem Schwert davor
gestellt ward.
Nach der jüngeren Erzählung wird der Mensch sofort als Mann und Weib und als Gipfel und
Vollendung der gesamten Schöpfung geschaffen und ihm die Herrschaft über dieselben gegeben.
Im islam. Glauben ist Adam der Statthalter Gottes auf Erden. Er wurde aus trockenem Ton und
dem Geist des reinen Feuers geschaffen. Alle Engel bezeugtem ihm ihre Erfurcht,
nur Iblis nicht, der deshalb aus dem Paradies verstoßen wurde, das nun Adam erhielt.
Im Paradies wurde dann Eva erschaffen. Aus Rache verführte Iblis die Menschen und sie wurden auf die Erde herabgestürzt. Des reuigen Adams erbarmte sich Gott und ließ ihn in
einem Zelt an der Stelle, wo dann der Tempel zu Mekka errichtet wurde durch den Erzengel
Gabriel die göttlichen Gebote lehren, die Adam treu befolgte, worauf er auf dem Berg Arafat
nach 200 Jahren seine Gattin Eva wiederfand.
Adonia Nach der Bibel Bruder des Salomo, Sohn des David.
Wollte sich an Stelle Salomos zum König ausrufen lassen.
Ada syrische Mythologie Mondgöttin gleich mit MYLITTA
Adad Babylon. (mesopotam.) Wettergott. Sohn des Sin und der Ningal und Gatte der Ninhursanga.
Adarna In der philippin. Mythol. ein Zaubervogel mit Heilkräften.
Adanos In der griech. Sage ein Titane.
Adberos In der griech. Sage Begleiter des Herakles.
Ad-Bischeschar In der ind. hinduist. Mythol. urzeitlicher Herr der Welt.
Adi In der ind. puran. Hinduismus Mythol. ein Dämon.
Aditi Ind. ved. Hinduismus Tagesgöttin und göttliche Mutter.
Verkörpert die unendliche Natur allen Seins. Tochter des Dakscha und Mutter der Adityas.
ADITI heißt  "frei ungebunden" Göttin des Firmaments
sie hatte 12 Kinder
1. MARTTAND     - Die Sonne Sohn des DYAUS Gott des Himmelslichtes
2. ADITYA
3. MITRAi             - Der Freund
4. ARYAMAN       - Busenfreund
5. BHAGA             - Verteiler von Reichtum     Gott des Glücks
6. VARUNA          - Unendlichkeit
7. DAKSHA           - Hervorragend, die göttliche spirituelle Kraft
8. ANSA
9. INDRA               - Gott des Lebens
10. SAVITRA        - der Antreiber
11, DHATRI
12. VISHNU
Adityas Zwölf ind. ved. Hinduismus) Götter, denen die zwölf Sternzeichen und Monate
zugeordnet sind (Arjaman, Indra, Agni, Surya, Savitar, Martanda, Mitra, Varuna).
Wächter der himmlischen Gestirne. Söhne der Aditi.
Adler In der Mythol. der Sioux, der Iowa u. der Omaha (nordamerikan. Ureinwoher)
ein Geistwesen.
Admete In der griech. Sage Tochter des Eurystheus von Mykene.
Wünschte sich den Gürtel der Hippolyte. Deshalb wurde Herakles ausgesandt um jenes
Kleinod zu erkämpfen. In der griech. Sage eine Okeanide.
Admetos In der griech. Sage König von Pherai und Argonaut.
Sohn des Pheres, Gatte der Alkeste und Vater des Hippasos.
Er nahm an der Jagd des kalydonischen Ebers teil und Apollon diente ihm ein Jahr als Hirt.
Als Pelias von Iolkos versprach, seine Tochter Alkeste dem zu geben, der einen Löwen
und einen Eber vor einen Wagen zu spannen vermag, half Apollon dem Admetos,
so dass er die Braut gewann. Als Admetos beim Hochzeitsopfer Artemis vergas,
die darüber erzürnt Schlangen ins Brautgemach sandte, versöhnte Apollon seine
Schwester mit Admetos und bewog die Moiren zu gestatten, dass, wenn
Admetos' Lebensende herannahe, jemand statt seiner sterben dürfe.
Dies tat seine Gemahlin Alkeste.
Admetus Römischer Name des Admetos der griechischen Mythologie.
Adonis Phönik.-syr. Vegetationsgott.
In der griech.-röm. Sage ein schöner Jüngling und Geliebter der Aphrodite.
Sohn des Phoinix und der Alphesiboia, des Theias oder des Kinyras und der Myrrha;
dieser habe Adonis, ohne es zu wissen, mit seiner eigenen, zu ihm auf Anstiften der
Aphrodite in Liebe entbrannten Tochter Myrrha gezeugt. Als der Vater das Verbrechen
entdeckte und die Tochter töten wollte, verwandelten die Götter sie in einen Myrtenbaum.
Nach zehn Monaten sprang der Baum auf und es ging aus ihm Adonis hervor, den Aphrodite
wegen seiner Schönheit sofort lieb gewann und ihn insgeheim der Persephone übergab.
Da diese ihn nicht zurückgeben wollte, entschied Zeus, das er den dritten Teil des Jahres
bei Aphrodite, ein zweites Drittel bei Persephone leben soll; über das letzte drittel solle er
frei verfügen können. Er starb an den Verletzungen, die ihm ein Eber bei der Jagd zugefügt
hatte. Aus seinem Blut wuchsen die Rosen oder Anemonen.
Adrasteia Griech. "die Unentfliehbare", Göttin der ewigen Gerechtigkeit und die Rächerin
alles Unrechts. Auch Beiname der Nemesis.
Adrastos In der griech. Sage König von Argos und einer der Sieben gegen Theben.
Sohn des Talaos und der Lysimache, Bruder des Hippomedon von Mykene,
des Mekisteus und des Parthenopaios, Gatte der Amphithea, Vater der Argeia,
des Aigialeus und der Deipyle und Onkel des Kapaneus.
Wurde von Amphiaraos aus Argos vertrieben und floh zu seinem Großvater Polybos nach
Sikyon, wo er nach dessen Tode den Thron bestieg. Später versöhnt er sich mit Amphiaraos
wieder, gab ihm seine Schwester Eriphyle zur Gattin und kehrte nach Argos zurück.
Um einem Orakel zu gehorchen, das ihm verkündet hatte, er würde seine Töchter einem Eber
und Löwen geben, vermählte er die eine Tochter, Deipyle, an Tydeus, die andere, Argeia, an
Polyneikes, da er aus ihrem Kampf vor seinem Haus, nach anderen an den Fellen,
die sie trugen, oder an ihren Schildzeichen erkannte, dass sie gemeint seien.
Um Polyneikes in sein väterliches Erbe wieder einzusetzen, veranlasste Adrastos
den Zug der Sieben gegen Theben. Von den Helden war Adrastos der einzige,
der mit Hilfe seines Pferdes Areion davon kam.
10 Jahre darauf unternahm er den zweiten Feldzug mit den Nachkommen der erschlagenen
Helden, den sog. Epigonen, eroberte auch die Stadt, verlor aber dabei seinen Sohn Aigialeus.
Aus Gram darüber starb er auf dem Rückeg in Megara, wo er begraben wurde.
Adrastus Römischer Name des Adrastos der griechischen Mythologie.
Aed Abrat Sidekönig (Wimpernfeuer) Kinder: ÖNGUS
Ae In der Mythol. der Ureinwohner Kaliforniens (Nordamerika) die erste Frau.
Mutter der Sirout und der Ycaiut.
Aëdon In der griech. Sage Tochter des Pandareos, Gattin des Zethos und Mutter des Itys.
Aus Neid auf die vielen blühenden Kinder der Niobe, wollte sie deren ältesten Sohn ermorden. Tötete aber aus Irrtum ihren eigenen Sohn. Auf ihr Bitten von Zeus in eine Nachtigall verwandelt, beklagt sie nun den Tod ihres Sohnes in ihrem Gesang.
Nach späterer Sage ist sie Gattin des Polytechnos. Polytechnos und sie stellten ihre Liebe über die des Zeus und der Hera. Darüber erzürnt, erregte Hera unter ihnen einen Wettstreit, bei dem Polytechnos verlor. Die Schwestern Aëdon und Chelidonis verschworen sich, nach dem Polytechnos Chelidonis geschändet hatte zur Rache. Aëdon tötete Itys und setzte ihn Polytechnos als Speise vor. Als dieser die zu ihrem Vater geflüchteten Schwestern verfolgte, wurde er gefesselt und mit Honig bestrichen. Als Aëdon sich des von Fliegen geplagten Polytechnos erbarmte, wollte dieser sie töten. Da griff Zeus ein und verwandelte Aedon in eine Nachtigall, Chelidonis in eine Schwalbe, Pandareos in einen Seeadler und Polytechnos in einen Pelikan.
Aegir Der Name Aegir bedeutet wörtlich „Meer“. Er bezeichnet einen Meeresriesen,
den man auch „Herr des Meeres“ oder „der Grauenhafte“ nannte. Er gehört somit zu den
Jötunn (den Riesen). Aegir ist der Gatte der Meeresgöttin Ran, mit der er auch neun Kinder
hat, die „Aegirstöchter“. Außerdem gilt er als Freund der Götter.
Während eines Festes mit den Asen ließ er Licht schaffen, indem er befahl so viel Gold
hereinzutragen, bis seine Halle erleuchtet war. Manchmal wird er auch mit Gymir gleichgesetzt.
Aella In der griech. Sage "Windsbraut". Schnellste der Amazonen.
Aello In der griech. Sage eine Harpyie.
Aerope In der griech. Sage Gattin des Atreus von Mykene und Mutter des Agamemnon von Mykene.
Äetes Römischer Name des Aietes der griechischen Mythologie.
Agaklos In der griech. Sage Vater des Epigeos.
Agamemnon In der griech.-röm. Sage König von Mykene und einer der tapfersten und
edelsten Helden vor Troja.
Sohn des Atreus von Mykene und der Aerope, Gatte der Klytaimnestra und Vater der
Elektra, der Iphigeneia, des Orestes, des Pelops, der Chrysothemis und des Teledamos.
Agamemnon soll mit seinem Bruder Menelaos, vom Vater ausgesandt, den Onkel
Thyestes aufzusuchen, diesen aus Delphi nach Mykene gebracht haben. Dort tötete
des Thyestes Sohn Aigisthos den Vater Atreus, und Thyestes herrschte nun mit seinem Sohn
in Mykene, bis Agamemnon und Menelaos, die sich zu Sparta mit den Töchtern des Königs
Tyndareos vermählt hatten, ihn vertrieben. Agamemnon ward hierauf König von Mykene.
Agamemnon erweiterte sein väterliches Reich und ward der mächtigste Herrscher
Griechenlands.
Im Kampf gegen Troja wurde Agamemnon Oberfeldherr der Griechen. Die Abfahrt der Flotte
wurde lange Zeit durch Artemis verhindert, welche Agamemnon erzürnt hatte und die zuletzt
nur durch die Opferung der Iphigeneia versöhnt werden konnte. Seine Kriegsbeute war
Chryseis und Kassandra.
Er wurde von Aigisthos bei einem Male ermordet.
Aganippe In der griech. Sage eine Nymphe.
Tochter des Permessos.
Regt die aus ihr trinkenden Dichter zum Gesang an.
Ägäon Röm. Meeresgott.
Ägir göttlicher Meeresriese
Gemahl der RAN, mit der er zahlreiche Töchter (die Wellen) zeugte.
ÄGIR war berühmt für seinen Helm, den sogenannten Ägirhelm, der jeden Menschen,
der ihn erblickte, in Stein verwandelte.
Er zeugte: Himiagläfa, Dufa, Hadda, Hefring, Udur, Hrönn, Bylgia Bara, Kolga
Agathodaimon In der griech. Mythol. gute Dämonen.
Nach späterer griech. Anschauung der verkörperte göttliche Segen, wie er besonders
beim Feld- und Weinbau sichtbar wird.
Agaue In der griech.-röm. Sage Dionysospriesterin.
Tochter des Kadmos von Theben und der Harmonia und Mutter des Pentheus von Theben.
In der griech. Mythol. 'die Hehre', eine Nereide.
Agdistis In der griech. Sage ein Zwidder.
Agelaos In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Agenor In der griech.-röm. Sage König von Phönizien und Held vor Troja auf trojanischer
Seite.
Sohn des Poseidon und der Libye, Gatte der Telephassa, Vater des Kadmos von Theben,
des Kepheus von Äthiopien, des Phineus von Thrakien, des Iphidamas, des Koon,
des Phoinix, des Kilix und der Europe und Ahnherr der Dido.
Als Europe von Zeus in Stiergestalt entführt worden war, sandte Agenor seine Söhne aus,
um sie zu suchen, mit dem Befehl, nicht eher zurückzukehren, bis sie sie gefunden haben.
Da aber ihre Nachforschungen vergeblich waren, kehrten sie nie zurück, sondern ließen
sich in verschiedenen Ländern nieder.
In der griech. Sage Sohn des Phegeus von Arkadien.
Tötete Alkmaion, weil dieser Arsinoe, seine Gattin und Schwester des Agenor
verstoßen hatte. Wurde später von den Söhnen der Kallirrhoe, der zweiten
Gemahlin des Alkmaion getötet.
In der griech. Sage Sohn des Antenor und der Theano.
Er ließ sich, von Apollon angefeuert, mit Achilleus zum Kampf ein und verwundete ihn.
Als Agenor aber nahe, überwunden zu werden, erettete ihn Apollon dadurch,
dass er seine Gestalt annahm. Später von Neoptolemos von Epirus,
dem Sohn des Achilleus, getötet.
Ägeus Römischer Name des Aigeus der griechischen Mythologie.
Ägialeus Römischer Name des Aigialeus der griechischen Mythologie.
Ägina Römischer Name des Aigina der griechischen Mythologie.
Ägis In der griech. Sage "Ziegenfell". Hellglänzendes Schild des Zeus, der Athene und des
Apollon. Wurde von Hephaistos geschmiedet und ist geschmückt mit dem Haupt der Medusa.
Wenn Zeus die Ägis ergreift und schüttelt, dann hüllt er zugleich den Ida in Wolken und blitzt
und donnert laut, so dass die Menschen Schrecken und Grauen erfasst. Zugleich ist die Ägis
aber auch das Symbol der schirmenden Obhut der Götter.
Nach einem anderen Mythos war die Ägis des Zeus, mit der er sich im Kampf der Giganten
oder Titanen bedeckte, die Haut der Ziege, die ihn auf Kreta gesäugt hatte; oder Ägis war ein
schreckliches, Flammen sprühendes Ungeheuer, das zuletzt von Athene erlegt wurde,
die fortan sein Fell als Brustharnisch trug.
Ägisthus Römischer Name des Aigisthos der griechischen Mythologie.
Agir = Ägir  In der altnord. Mythol. der König der Meerriesen.
Sohn des Miskorblindi, Gatte der Ran und Vater der Kolga. Seine Diener sind Eldir und
Fimafeng.
Er ist ein reicher und den Göttern gegenüber gastfreundliche Riese des ruhigen Meeres.
Aglaia Griech.-röm. "Glanz". Älteste der drei Chariten.

Aglauros In der griech. Sage Tochter des Kekrops von Attika und Mutter der Alkippe.
Ihr und ihren Schwestern, Herse und Pandrosos, vertraute Athene den neugeborenen
Erichthonios in einem geschlossenen Korbe an. Die Schwestern öffneten den Korb wider
das Verbot der Göttin, wurden vom Wahnsinn ergriffen und stürzten sich von dem Burgfelsen herab. Nach einer anderen Sage hätte Hermes Aglauros, weil sie, eifersüchtig auf ihre
Schwester Herse, ihm den Zutritt zu dieser verwehren wollte, in Stein verwandelt.
Es wurde auch erzählt, ein Orakel des Apollon habe verkündet, ein langwieriger Krieg
werde enden, wenn jemand sich freiwillig opfere. Dies habe Aglauros getan.
Ägle Römischer Name der Aigle der griechischen Mythologie.
Agnar In der altnord. (isländ.) Mythol. der Bruder des Geirröd.
Ein Schützling der Frigg. Er lebt mir einer Riesin in einer Höhle.
In der altnord. (isländ.) Mythol. und in der germ. (Nibelungen-) Sage ein König.
Sohn des Geirröd, Neffe des Agnar und Bruder des Helmgunther.
Agni Ind. ved., brahman. u. puran. Hinduismus "Feuer". Gott des Feuers.
Einer der zwölf Adityas. Gatte der Svaha. Wird gewöhnlich mit zwei Gesichtern,
drei Beinen und sieben Armen dargestellt. Aus einem Mund kommen drei,
aus dem anderen vier strahlenförmige Zungen, in den Händen hält er eine Art Axt,
ein Bündel Brennholz oder eine Fahne mit dem Bild eines Widders. Seine Farbe ist rot.
Trägt als Mittler zwischen den Göttern und Menschen die Bitten des Opfernden gen Himmel.
Reitet einen Widder.
Agoraios In der griech. Mythol. Beiname des Zeus als Beschützer der Stadt und der Rats-
und Volksversammlungen.
Agreus In der griech. Mythol. Beiname des Aristaios als Beschützer der Jäger.
Agrios in der griech. Sage Bruder des Oineus von Kalydon.
Nach späteren Schriftstellern raubten seine Söhne seinem Bruder Oineus die Herrschaft,
gaben diese ihm und mißhandelten Oineus sogar; Oineus' Enkel Diomedes aber erschlug dafür
den Agrisios und dessen Söhne bis auf zwei.
Agyieus In der röm. Mythol. Beiname des Apollo als Beschützer der Straßen.
Ägyptus Römischer Name des Aigyptos der griechischen Mythologie.
Aha Ho-shang  In der chines. (Daoismus) Mythol. ein menschenfressender Riese.
Ahab , Sohn und Nachfolger des Omri, verheiratet mit Isebel von Tyrus, Vater des Ahasja
(sein Nachfolger), des Joram von Israel (Nachfolger Ahasjas) und der Atalia.
Er war ein kraftvoller und tapferer König.
Fiel durch die Ehe mit Isebel vom Jahweglauben ab und wandte sich dem heidnischen Baal zu,
der einen Kult zu Samaria erhielt. Wurde deshalb mehrfach von Elias im Namen Gottes
(Jahwe) zurechtgewiesen.
Die Zuneigung des Volkes verscherzte er sich durch den aus Habsucht begangenen
Justizmord an Nabot.
Gegen Benhadad von Syrien kämpfte er mit wechselndem Erfolg; er fiel vor Rama in Gilead.
Ahas (734-728 v. Chr.), Sohn von Jotam und Vater des Hiskias.
Von den verbündeten Syrern und Israeliten hart bedrängt, unterwarf er sich gegen den Rat des
Propheten Jesaja dem assyrischen König Teglattphalasar, der ihn von seinen Feinden befreite.
Hierdurch wurde Juda assyrischer Vasallenstaat. Im Zusammenhang damit wird es stehen,
dass Ahas in seinem Palast dem "Himmelsheere" einen Kult errichtete, der erst unter Josia
beseitigt worden zu sein scheint, und seinen Sohn dem Moloch opferte. Seine Politik
verbürgte Juda Frieden; auch war die Unterwerfung unter Assyrien unvermeidlich.
Ahasja (853-852 v. Chr.). Sohn des Ahab.Er regierte nur zwei Jahre, da er durch einen
Sturz vom Dach seines Palastes in tödliche Krankheit fiel.
(841 v. Chr.). Sohn des Joram von Juda und der Atalja, Neffe des Ahasja von Israel,
Bruder der Joseba, Vater des Joas.
Er regierte bloß ein Jahr. Er kam mit Joram von Israel in der Veschwörung Jehus ums Leben,
da er sich zufällig bei Ausbruch der Empörung zum Besuch bei Joram in Jesreel befand.
Ahasver Der Ewige Jude, der zur Strafe für ein Vergehen gegen Christus nicht sterben darf.
Er war Schuhmacher in Jerusalem und muß, da er Christus auf dem Wege nach Golgatha eine
kurze Rast vor seinem Haus versagte, ewig unstet wandern. Dies ist ein symbolisches Abbild
seines unruhigen heimatlosen Volkes.
Diese Sage beruht wahrscheinlich auf der Legende vom Apostel Johannes, dem man
(nach Joh. 21, 20-23) ewiges Leben nachsagte, in Verbindung mit der Legende vom
Kriegsknecht Malchus, der als Türhüter des Kaiphas den Heiland schlug und nach einer
ital. Tradition des 15. Jahrh. ewig unter der Erde um die Säule laufen muß,
an die Christus gebunden war.
Ahriman Pers. Gott der Finsternis.
Als "Zerstörender Geist" ist er der Widersacher des Ahuramazda. Er ist der oberste Teufel,
der Vater der Lüge, die Quelle alles Bösen und Unrechten, der Finsternis und des Todes,
der Unreinheit und Ungesetzlichkeit. Erschuf, im Gegenspiel zu Ahuramazda, jeweils genau
das böse Gegenstück. Stieß außerdem die vorher festgestandene Sonne an, wodurch Tag und
Nacht entstanden, erschüttert die Erde mit Erdbeben und stellte den Amschaspands des
Ahuramazda sieben Dämonen entgegen.
Ahuramazda Pers. "Herr der Weisheit". Schöpfergott.
Befindet sich im immer währendem Kampf mit Ahriman. Erschuf die Welten Nenok und Geti,
den vorbildlichen Menschen und das Urrind, aus denen alle anderen Wesen hervorgingen.
Erschuf sich als Helfer die sieben Amschaspands.
Aia In der griech. Sage das Sonneneiland im Osten und Westen. Im Osten wird es von Aietes
von Kolchis beherrscht. Hier ist auch der Hain, in dem sich das goldene Vlies befindet.
Im Westen ist Aia der Wohnsitz der Kirke.
Die Osysse verlegt auch Wohnung und Tanzplätze der Eos und den Aufgang des Sonnengottes
dahin.
Aiakiden In der griech. Sage Abkömmlinge des Aiakos, zu denen auch Achilles und Aias gehören.
Aiakos In der griech. Sage König von Ägina.
Sohn des Zeus und der Aigina, Vater des Telamon von Salamis, des Phokos und des Peleus
von Thessalien und Vorfahre des Perseus von Makedonien.
Aiakos wurde auf der Insel Oinone geboren, wohin Aigina von Zeus versetzt worden war,
um sie dem Zorn der Hera zu entziehen. Die Insel erhielt davon den Namen Ägina. Aiakos
befand sich allein auf der Insel, daher verwandelte Zeus auf ein Bitten Ameisen
(grch. "myrmekes") in Menschen (Myrmidonen), über die er als König herrschte.
Nach seinem Tod wurde Aiakos, seiner Frömmigkeit und Gerechtigkeit wegen Richter
und Türhüter in der Unterwelt.
Aias der Große auch 'der Telamonier' genannt. In der griech. Sage Held vor Troja
auf griechischer Seite.
Sohn des Telamon von Salamis und der Periboia.
Er zog mit 12 Schiffen gegen Troja und wird von Homer als der größte, schönste und
tapferste Held nächst Achilleus gepriesen und als "Turm der Achaier" bezeichnet. Seine
letzte große Tat war die Rettung der Leiche des Achilleus aus den Händen der Troer.
Als im Streit um die Waffen des Achilleus diese dem Odysseus zufielen, verfiel Aias
aus Zorn in Wahnsinn und entleibte sich selbst.
Er kaufte Polymnestor von Thrakien Polydoros ab, tötete Teuthras
und seine Kriegsbeute ist Tekmessa.
Aias der Kleine auch 'der Lokrer' genannt. In der griech. Sage Held vor Troja
auf griechischer Seite.  Sohn des Oileus von Lokris. Er führte 40 Schiffe nach Troja.
Als nach der Eroberung Trojas Kassandra sich in den Tempel der Athene flüchtete,
ward sie von Aias mit Gewalt fortgeschleppt bzw. nach späterer Sage im Tempel
geschändet. Dafür traf ihn die Rache der Göttin, die ihn im Meer umkommen ließ.
Aidos In der griech. Sage die Scham. Erscheint neben Nemesis.
Aietes In der griech. Sage König von Korinth und später von Kolchis (= Sonnenland Aia).
Ein grausamer Bösewicht.
Sohn des Helios und der Perseis, Gatte der Idna und Vater der Chalkiope, der Medeia und
des Absyrtos von Korinth.
Als König von Kolchis spielt er eine wichtige Rolle in der Sage vom Goldenen Vließ und
vom Argonautenzug.
Aigaion In der griech. Sage ein Titane.
Aigeus In der griech. Sage König von Athen.
Sohn des Pandion von Athen und der Pylia, Nachfahre des Erechtheus von Athen,
Gatte der Aithra und der Medeia und Vater des Theseus von Athen und des Medos.
Freund des Pittheus von Trözen.
Nach dem Tode seines Vaters eroberte Aigeus mit Hilfe seiner Brüder Athen,
von wo sein Vater vertrieben worden war, wieder.
Als sein Sohn Theseus loszog, um den Minotaurus zu töten, versprach dieser seinem
Vater bei seiner Rückkehr ein weißes Segel statt des schwarzen, welches das Schiff führte,
aufzuziehen. Da Theseus dies vergaß, stürzte sich Aigeus, in der Meinung, sein Sohn sei
umgekommen, ins Meer, das hiervon den Namen des Ägäischen erhalten haben soll.
Aigialeia In der griech. Sage erste Gattin des Diomedes von Thrakien.
Aigialeus In der griech. Sage ein Epigone. Sohn des Adrastos von Argos.
Er alleine fiel in der Schlacht um Theben. Er wurde von Laodamas getötet.
Aigimios In der griech. Sage ein Dorierfürst. Er adoptierte Hyllos.
Aigina In der griech. Sage eine Nymphe.
Tochter des Asopos. Eine der Geliebten des Zeus.
Mutter des Aiakos von Ägina.
griechische Mythologie Tochter der METOPE
und des Flußgottes ASOPOS
Zeus entführt sie nach der Insel Oinone und zeugt mit
ihr den AIAKOS, den Großvater von ACHILLEUS und des AIAS.
Aigipan In der griech. Sage Sohn des Pan.
Aigisthos In der griech. Sage Sohn des Thyesthes und der Pelopeia.
Seine Mutter Pelopeia, selbst eine Tochter des Thyestes, setzte Aigisthos gleich nach
der Geburt aus. Er wurde aber von Hirten aufgefunden und von einer Ziege gesäugt.
Später wurde er dann von seinem Onkel Atreus von Mykene, der sich mit Pelopeia
vermählt hatte, erzogen. Als er auf Geheiß des Atreus den Thyestes töten sollte,
erkannte Thyestes seinen Sohn an seinem Schwert, aber auch Pelopeia erkannte darauf
in ihrem eigenen Vater den Vater ihres Sohnes. Aigisthos erschlug nun Atreus und
setzte sich mit seinem Vater in Besitz des Königreiches von Mykene, aus welchem sie
später durch Agamemnon wieder verdrängt wurden. Während Agamemnons Abwesenheit
vor Troja verführte Aigisthos dessen Gattin Klytaimnestra und ermordet dann den von
Troja zurückkehrenden Agamemnon, während dies in anderen Erzählungen Klytaimnestra tut.
Sieben Jahre herrscht nun Aigisthos über Mykene, bis im achten Agamemnons
Sohn Orestes ihn erschlug.
Aigle In der griech. Sage eine Hesperide.
In der griech. Sage "die Glänzende". Eine Heliade. Die Schönste der Najaden.
Mutter der Chariten.
Aigletes In der griech. Mythol. "der Glänzende", Beiname des Apollon.
Aigyptiaden In der griech. Sage die 50 Söhne des Aigyptos von Ägypten (Lynkeus).
Gatten der Danaiden.
Sie zwangen ihren Oheim und dessen 50 Töchter, die Danaiden zu Flucht nach Argos,
folgten ihnen dorthin nach und vermählten sich mit den Danaiden, von denen sie alle in
der Brautnacht ermordet wurden.
Aigyptos In der griech. Sage König von Ägypten.
Sohn des Belos, Zwillingsbruder des Danaos von Argos und Vater der Aigyptiaden.
Aikos Griechische Mythologie
Sohn des ZEUS und der AIGINA AIAKOS ist von ENDEIS Vater des PELEUS und des
TELAMON, von PSAMATHE Vater des PHOKOS wegen seiner Frömmigkeit und
Gerechtigkeitsliebe wird er nach seinem Tode Richter in der Unterwelt.
Er teilt dieses Amt mit MINOS und RHADAMANTHYS.
Die drei Unterweltsrichter erscheinen im Mythos als eng verwandte Gestalten
und alle von göttlicher Abstammung.
Ailill In der kelt. Sage ein König von Connacht. Gatte der Medb und Vater der Findabair,
des Orlam, der Etain Echrade und des Maine.
Aillen In der kelt. (irisch) Sage ein furcht eregendes Geschöpf, das die Männer der Fianna
des Hochkönigs von Irland durch die Magie seines Gesangs in tiefen Schlaf versetzte.
Von Fionn Mac Cumhaill getötet.
Ainle In der kelt. (irisch) Sage ein Craobh Ruadh.
Ainé keltische Mythologie
war die Tochter Owels, welcher ein Druide und ein Pflegesohn Mananans war.
Sie war die Göttin des Getreides, der Fruchtbarkeit und der Liebe und die Schutzherrin
des Münsters
Trotz der Christianisierung blieb ihr Kult noch lange erhalten. Besonders unter den Bauern
war sie nach wie vor beliebt. Ihr zu Ehren entzündete man nachts Fackeln und trug sie um
die Hügel. Danach verteilte man die Fackeln und schwenkte sie über dem Land und dem
Vieh, wobei man um gute Ernte bat.
Viele alte Geistergeschichten ranken sich um die Göttin Ainé. Sie gilt als gütig und den
Menschen wohl gesonnen. Meist erscheint sie Bauern, um sie in ihrem Glauben zu bestärken
und ihren zu helfen. In einer Sage heißt es: Als man die Zeremonie einmal wegen eines
Todesfalles nicht stattfinden ließ, tanzten nachts Geisterfackeln um die Hügel, die von Ainè
angeführt wurden, damit den Bauern trotzdem eine gute Ernte sicher war.
Aiolos (BILD) Griech. Windgott.
Sohn des Poseidon und der Tochter des Aiolos von Thessalien.
In der griech. Sage Sohn des Hellen und der Orseis, Bruder des Doros und des Xuthos,
Gatte der Enarete, Vater von sieben Söhnen (Mimas) und fünf Töchtern und Großvater des
Hippotes.
In der griech. Sage von Zeus als Lenker der Winde eingesetzt und von Hera zum Gott und
König der Winde bestimmt. König von Thessalien.
Sohn des Hippotes und der Melanippe, Vater des Athamas von Böotien, des Sisyphos
von Korinth, der Alkyone und des Kretheus von Iolkos, Vorfahre des Odysseus von
Ithaka und Großvater des Windgottes Aiolos und des Boiotos.
griechische Mythologie Gott  der Winde Hüter der Winde
Griechische Mythologie      -AIOLOS
Indische    Mythologie         -ANILA, VAJU  (Nord-West)
Ägyptische  Mythologie      -AMUN
Gott der heftigen Nordwinde   griechisch      BOREAS
Gott des Süd- West Windes     griechisch      ZEPHYROS
Gott des warmen Ostwindes    griechisch      EUROS
Gott des heißen Südwindes      griechisch      NOTOS
Aion In späterer griech. Zeit entstandene Personifikation der Zeit oder der Ewigkeit,
bildlich dargestellt als Mensch mit Löwengesicht, geflügelt, von einer Schlange umwunden,
deren Kopf gerade über der Mitte seines Gesichts liegt, mit einem Blitz mitten auf der Brust,
einem Schlüssel in der rechten und einer Fackel, sowie mit einem Zepter oder Maßstab
in der linken Hand.
Diese Charakterisierung scheint orientalischen Ursprungs zu sein.
Aipytos In der griech. Sage König von Messene.
Sohn des Kresphontes von Messene und der Merope.
Er war der einzige Sohn des Kresphontes, der nicht von Polyphontes, der die Herrschaft
über Messene an sich riss, ermordet wurde, da seine Mutter ihn bei einem Gastfreund
in Ätolien versteckt hatte. Später, als er erwachsen war, kehrte er zurück nach Messene
und erwarb die Herrschaft wieder, indem er Polyphontes tötete.
Airavata In der ind. hinduist. Mythol. der Reitelefant des Indra. Kam bei der Quirlung
des Milchmeeres zum Vorschein.
Aisakos In der griech. Sage Sohn des Priamos von Troja und der Arisbe.
Aison In der griech. Sage König von Iolkos.
Sohn des Kretheus von Iolkos und Vater des Iason.
Er wurde von seinem Halbbruder Pelias aus Iolkos verdrängt.
Aither Griech. Gott des lichten Himmelsraumes.
In Hesiods Theogonie erscheint er als Sohn des Erebos und der Nyx und Bruder der Hemera.
Die orphischen Hymnen fassen dagegen Aither als Weltseele, d.h. als feuriges Lebenselement
aller organischen Wesen auf. Hier und da wird er auch mit Zeus oder Uranos identifiziert und
als Gatte der Erde gedacht.
Aithiops In der griech. Sage "Glanz". Eines der vier schneeweißen Pferde,
die den Sonnenwagen des Helios ziehen.
Aithlios In der griech.. Sage Sohn des Zeus. Vater des Endymion von Elis.
Aithra In der griech. Sage Tochter des Pittheus von Trözen, heimlich dritte Gattin des
Aigeus von Athen und Mutter des Theseus von Athen.
Theseus vertraute ihr die geraubte Helena an, als er mit Peirithoos in die Unterwelt
hinabstieg. Während Theseus Gefangenschaft daselbst befreiten die Dioskuren ihre
Schwester und führten Aithra als Gefangene mit nach Sparta. Als Sklavin der Helena
gelangte sie mit nach Troja, wurde aber bei der Eroberung der Stadt von ihren Enkeln
Demophon und Akamas erkannt und wieder befreit.
Sie zog dann ihren Urenkel Munitos, den Sohn des Akamas, auf.
Aitolos In der griech. Sage Sohn des Endymion von Elis.
Er ist mythischer Stammvater der Ätoler. Er wanderte infolge einer Blutschuld
nach dem Lande der Kureten aus, das nach ihm fortan Ätolien hieß.
Aizen Myo-o Japan. (Buddhismus) Gott der Liebe und Leidenschaft,
wird mit 6 Armen und 3 Augen dargestellt.
Aja Im karoling. Sagenkreis die Mutter der Haimonskinder.
Göttin des Reichtums der Joruba (Afrika).
Ajax Römischer Name des Aias der griechischen Mythologie.
Akamas In der griech.-röm. Sage König von Athen und Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sohn des Theseus von Athen und der Phaidra und Vater des Munitos.
Als Menestheos sich der Herrschaft über Athen bemächtigt hatte und Theseus selbst nach der
Insel Skyros ging, sandte er seine Söhne Akamas und Demophon nach Euböa. Von dort zogen
sie in den Krieg gegen Troja, wo sie nach der Zerstörung der Stadt Theseus' Mutter Aithra
wiederfanden. Akamas und Demophon kehrten nach Athen zurück und teilten sich, da
Menestheos vor Troja gefallen war, die Herrschaft.
Akarnan in der griech.-röm. Sage Sohn des Alkmaion und der Kallirrhoe.
Akastos In der griech. Sage König von Iolkos.
Sohn des Pelias von Iolkos, Gatte der Astydameia und Vater der Laodameia.
Er wurde von Peleus getötet.
Akastus Römischer Name des Akastos der griechischen Mythologie.
Aker ägypt. löwengestaltiger Erdgott. Gilt als Verkörperung der Erde
Er ist dargestellt als schmaler Landstreifen mit jeweils am Ende einem Menschen- oder
Löwenkopf oder einfach in Gestalt zweier sich den Rücken zukehrender Löwen.
Das eine Tier blickt nach Westen, wo die Sonne untergeht, ihre Nachtfahrt beginnt,
wo das Reich der Toten ist; das andere Tier schaut gen Osten, wo allmorgendlich
die Sonne wieder aus dem Reich der Finsternis aufsteigt.
Akidalia In der griech.-röm. Mythol. Beiname der Aphrodite.
Akis In der griech. Sage Sohn des Pan und der Symaithis. Geliebter der Galateia.
Wurde von seinem Nebenbuhler Polyphemos mit einem Felsstück des Ätnas erschlagen.
Galateia verwandelte das unter dem Felsstück hervorquellende Blut des Geliebten
in den vom Ätna ins Meer sich ergießenden Fluß Akis (jetzt Aci).
Akraios In der griech. Mythol. Beiname des Zeus.
Akratos in der griech. Mythol. ein Dämon. Erscheint naben Dionysos.
Akrisios In der griech. Sage König von Argos.
Sohn des Abas von Argos und der Okaleia, Zwillingsbruder des Proitos von Tirynth.
Gatte der Eurydike und Vater der Danae.
Seinen Zwillingsbruder Proitos vertrieb er aus dem Reich. Als dieser jedoch von
seinem Schwiegervater, dem König Iobates von Lycien zurückgeführt worden war,
mußte Akrisios die Herrschaft mit ihm teilen, indem Proitos Tirynth und Akrisios
Argos erhielt.
Nach dem Ausspruch des Orakels sollte seine Tochter Danae einen Sohn gebären,
durch dessen Hand er sterben würde. Er ließ daher seine Tochter in ein ehernes
unterirdisches Gemach sperren, aber Zeus drang als Goldregen durch die Decke,
worauf Danae den Perseus gebar. Aus Furcht vor dem Orakel floh Akrisios später nach
Thessalien und wurde bei den Leichenspielen, welche dem König von Larissa gegeben
wurden, von Perseus ausversehen durch einen unglücklichen Wurf mit dem Diskus getötet.
Akrisius Römischer Name des Akrisios der griechischen Mythologie.
Aktaia In der griech. Mythol. 'die Küstenbewohnerin', eine Nereide.
Aktaion In der griech. Sage ein Jäger.
Sohn des Aristaios und der Autonoe.
Wurde von Cheiron zum Jäger gebildet.
Einst überraschte er Artemis und ihre Nymphen beim Baden in einer Quelle.
Daraufhin verwandelte die erzürnte Göttin ihn in einen Hirsch, den dann die Jagdhunde,
die ihren eigenen Herrn nicht erkannten, auf dem Berg Cithäron zerrissen.
Aktäon Römischer Name des Aktaion der griechischen Mythologie.
Akuman In der pers. Mythol. ein böser Geist.

 
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