CA - CZ - Götter

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CA - CZ

 

Caer Ibhormheith
In der kelt. Sage Tochter des Ethal Anbhuail und Gattin des Oenghus.
Cailleach Bheur
In der kelt. (irisch) Sage ein blaugesichtiges, menschenverschlingendes, altes Weib,
das den winterlichen Mangel verkörpert.
Cäculus
In der röm. Sage der Gründer von Präneste.
Ihn hatte die Schwester der "göttlichen Brüder von Präneste" von einem Funken,
der vom Herd in ihren Schoß sprang, empfangen.
Er wurde dann im Herd gefunden und galt für einen Sohn des Vulkan.
Caishen =
Luxing
Caissa
Die Göttin des Schachspiels.
Cälus
Röm. Himmelsgott. Mit dem griechischen Uranos gleichgesetzt.
Camenae
Altital. Quellgöttinnen.
Camulos
Gall.-kelt. (brit.) Kriegsgott.
Cäneus
griechischen Mythologie. Römischer Name des Kaineus
Canobus
ägypt. Naturgott.
Cang Jie
In der chines. Mythol. Hofastronom des Huangdi.
Cao Guojiu
In der chines. (Daoismus)
Mythol. einer der acht Unsterblichen. Stützt sich auf ein Zepter.
Carbacan
Gewittergott der Majas
Cardea
die weiße Göttin Alphito sie verkleidete sich in Vogel und Tiergestalt
Sie war die Geliebte des Janus, des vielgesichtigen Gottes
Die Patronin der Türangeln Sie die Kinder vor Hexen beschützt,
die sich als schauerliche Nachtvögel tarnten, um ihr Blut zu trinken.
Sie regierte zuerst in Alba in der weißen Stadt.
Der Weißdorn ist ihr wichtigster Schutzzauber.
Ovid sagt von Cardea, offenbar eine religiöse Formel zitierend;  
"Es steht in ihrer Macht, das Verschlossene zu öffnen; und das Offene zu schließen.
Ovid setzt Cardea mit der Göttin Carnea gleich, deren Fest in Rom am 1. Juni mit
Opfergaben von Schweinefleisch und Bohnen begangen wurde.
Man glaubte in klassischen Zeiten Cardea herrscht über die himmlische Angel
hinter dem Nordwind, um die sich, wie Varro in seinem Werk Naturgeschichte erklärt,
der Mühlstein des Universums dreht.
Sie soll auch Euronyme die Königin des kreisenden Universums mit der Rhea von Kreta
gleichgesetzt wurde; Rhea wohnte also auf der Achse des bewegungslos herumwirbelnden
Mühlwerks, wie auch auf der Milchstrasse.
Die Göttin der Mühle war auch Kalliste Artemis oder Kallisto ("die Schönste")
und ihr war in Arkadien die Bärin geweiht. Die Weide war dieser Göttin heilig.
Cardea war Alphite, die weiße Göttin. Der ihr geheiligte Weißdorn durfte nicht
ins Haus getragen werden, damit sie nicht eindringen und die Kinder töten konnte.
Bohnen wurden als homöopathischer Zauber gegen Hexen und Gespenster verwendet:
Man nahm eine Bohne in den Mund und spuckte sie gegen den Widersacher.
Beim römischen Fest der Lemuria warf jeder Haushaltsvorstand schwarze Bohnen hinter
sich, gegen die Lemures oder Geister, wobei er die Worte sprach:
Hiermit löse ich mich und meine Freunde oder Familie aus.
Die Bohne ist die Blume der weißen Göttin..
Carman
war die irische Festgöttin, die die Natur- und Bodenkräfte verkörperte.
Außerdem war sie eine große Zauberin. Sie wurde von den Tuatha de Danann gefangen
genommen und ihre Zauberkräfte gebannt. irische Göttin
Sie stand in dem Ruf eine hervorragende Zauberin zu sein.
Ihre kultische Verehrung geschah vor allem durch Pferderennen.
Carman geriet in die Gefangenschaft der Tuatha De' Danann, die ihre Zauberkraft brachen,
so dass sie ihre Bedeutung verlor.
Carmenta
röm. weissagende Quellgöttin.
Später auch als Geburtsgöttin verehrt. Carmenta Prorsa oder Porrima und Carmenta
Postverta, wurden als Göttin der Kopf- und Steißgeburt verehrt, während eine spätere
Deutung aus ihnen Schicksalsgöttinnen macht, die das Geschick der Neugeborenen weissagen.
In der röm. Sagengeschichte ist Carmenta die seherische Mutter oder Gemahlin des Evander.
JANA oder JUNO = Mutter des neuen Jahres im Januar
MINERVA nach Ovid
Die Königin nach Sappho
MORG-ANA         =   unüberwindbare Königin des Todes.
ANNA von den Engeln = christliche Bezeichnung im Mittelalter.
Schwarze Annis    ANGURBODA      Alte vom Eisenwald
Mutter der HEL    ANNA NIN
Das Siegel der heiligen ANNA  war der Fünfstern.
Casnar Wledig
In der kelt. (walis.) Sage Vater von Gwyn Gohoyw.
Castor
germanische Mythologie
eine von den weisen Frauen, Wahrsagerinnen der Deutschen,
Cecrops
griechischen Mythologie Römischer Name des Kekrops
Celäno
griechischen Mythologie Römischer Name des Kelaino
Celeus
griechischen Mythologie Römischer Name des Keleos
Centimanen
griechischen MythologieRömischer Name der Hekatoncheiren
Cephalus
griechischen Mythologie. Römischer Name des Kephalos
Cepheus
griechischen Mythologie Römischer Name des Kepheus
Cephissus
griechischen Mythologie. Römischer Name des Kephisos
Cerberus
r
ömischer Name des Kerberos der griechischen Mythologie.
Ceres
römische Göttin des Ackerbaus, Altital. Göttin der schöpferischen Naturkraft.
Erdmutter Ceres ist Tochter der OPS und des SATURNUS
Schwester des JUPITER und PLUTO Mutter der PROSERPINA
Ceres entspricht der griechischen DEMETER deren Kult in Rom zu Beginn
des 5. Jahrhundert vor Christi offiziell _benommen wurde. Die italienische CERES war
vielleicht auch wie DEMETER nicht nur Göttin des Wachstums, sondern auch cthonische
Gottheit. Nach dieser Auffassung ließ sie gleich der italischen TELLUS oder
TERRA MATER das lebendige aus ihrem Schoße hervorgehen, um es nach dem Tode
wieder zu sich zu nehmen. CERES war ferner wie DEMETER als Fruchtbarkeitsgöttin
auch Göttin der Ehe und galt als Gesetzgeberin.
Der Tempel der CERES stand auf dem Aventin und war gleichzeitig den Gottheiten LIBER
und LIBERIA geweiht. Das Fest dieser Gottdreiheit waren die Cerealia am 19. April.
Auch die römische DEA DIA deckt sich mit CERES.
Heilig waren der CERES: die Obstbäume, die Ulme, die Fichte, die Hyacinthe, der Mohn
Als Attribut gab man ihr um den Kopf einen Ährenkranz oder ein Band, in der Hand einen
Szepter, Ähren mit Mohn, den Korb, der die bei den Mysterien gebrauchten heiligen
Gegenstände verbirgt, Fackeln, überdies einen Wagen, der zuweilen mit Pferden,
öfter mit geflügelten Drachen bespannt ist.
Vor allem besaß sie eine Fülle von Haaren, die in Wellen und Strahlen um ihren göttlichen
Nacken flossen und wallten; auf dem Haupt trug sie reiche Girlanden mit Blumen geflochten,
und mitten auf der Stirn befand sich ein flaches Diadem in der Art eines Spiegels, oder
vielmehr, nach dem Lichte, das von dort her strahlte, dem Mond zu vergleichen; und dieser
wurde von beiden Seiten von Schlangen getragen, die aus den Furchen der Erde
emporzuwachsen schienen, und darüber wölbten sich Kornähren.
Ihr Gewand war von feinstem Leinen, in verschiedenen Farben leuchtend, dort weiß und
strahlend, dort gelb wie die Krokusblüte, dort rosenrot, dort hell flammend, und ihr Mantel
(der meine Augen und meine wunde Seele verwirrte) war ganz dunkel und finster, mit
leuchtender Schwärze bedeckt, und war unter ihrem linken Arm zur rechten Schulter in Form
eines Schildes geschlungen, wobei ein Teil davon, in feinster Manier gefaltet, auf den Saum
ihres Gewandes herabreichte, so das die Falten anmutig fielen. Hie und da funkelten an
dessen Rändern und über seine Oberfläche verstreut die Sterne, und mittendrin zwischen
ihnen stand der Mond in halber Fülle, der wie eine Feuerflamme leuchtete, und rund um die
ganze Länge des Saumes dieses göttlichen Gewandes war eine Krone oder Girlande
ununterbrochen geflochten aus allen Blumen und allen Früchten des Feldes. Höchst
unterschiedliches trug sie mit sich, denn in der rechten Hand trug sie eine Zimbel von
Messing (Sistrum) , ein flaches Stück Metall, in der Art einer Brünne geformt, durch deren
Rand etliche Ruten gezogen waren, und wenn sie mir dem Arm dieses Dreifache Gewinde
bewegte, gab es einen hellen klaren Klang von sich. Ihre linke Hand hielt, gleich einem
schützenden Boot, einen goldenen Becher, an dessen Henkel, am oberen Teil, der am besten
sichtbar war, eine Natter ihren Kopf mit weit geschelltem Halse erhob. Ihre wohlduftenden
Füße steckten in Schuhen, bestickt und mit Siegespalmen umwunden. So stand die göttliche
Gestalt, die feinsten Düfte des fruchtbaren Arabiens atmend, nicht an, mit ihrer heiligen
Stimme diese Worte an mich zu richten:: "Siehe Lucius, ich bin gekommen dich zu erretten."
Sie sagt: ich bin.
Ceridwen
w
alisische Gottheit, Frau von Tegid Foel und
Mutter von Afagddu. Sie gebar den Poeten Taliesin.
britische Mythologie
3. der walisischen Triaden eine Leichenfressende Sau, die den Mond symbolisiert
Naturgöttin Göttin des Todes  Göttin des Lebens Sie heiratete Tegid Voel
Ihre Kinder sind:
LLYWY -    Tochter
Movran -      Sohn
Creirvym -   Tochter das schönste Mädchen auf der Welt
Avaggdu -    das hässlichste aller Wesen
Cermait
irische Mythologie
Cermait hatte 3 Söhne:
Ermit          oder    Ethor       den Haselsohn
Dermit        oder    Tethor     den Pflugscharsohn
Aed             oder    Cethor     den Sonnensohn
Der Erste   vermählte sich     mit Banba
der Zweite                             mit Fodla
der Dritte                               mit Eire
Tara, a pagan sanctuary ancient Irland   (London 1931)
Cernunnos
In der kelt. Mythol. "der Gehörnte", Herr der Tiere,
wurde auch unter dem Namen Cernowain, Karnayna oder Cernenus verehrt.
Dargestellt mit einem Hirschgeweih.
In der gallische Mythologie Norden Jütlands
Gehörnter Gott/ Hirschgeweih
Sein Symbol: Er erscheint im Schneidersitz, mit einer Widderschlange in der linken Hand
als Zeichen der Fruchtbarkeit und der Stärke sowie einen tordierten Halsring in der Rechten.
Er ist ein gallischer Gott, der je nach Jahreszeit
als Mensch - Esus oder Hirschgeweih - Cernunnos erschien.
Cernunnos – Esus wird in römischer Interpretation mit Mars oder Merkur gleichgesetzt.
Ceyx Römischer Name des Keyx der griechischen Mythologie.
Chac Regengott der Maya (Mesoamerika).
Chalchihutlicue
Aztek. (mesoamerikan.) Göttin der Gewässer und Herrscherin des
vierten Weltzeitalters. Gattin des Tlaloc.
Chalkiope
In der griech.-röm. Sage Tochter des Aietes von Kolchis, Gattin des Phrixos
und Mutter des Argos und des Phrontis.
Chalkomedusa
In der griech. Sage Mutter des Laertes.
Chaos
In der griech.-röm. Sage die unermessliche, formlose Masse, aus der die Welt
hervor ging. Vater der Gaia, der Nyx und des Erebos.
Chariklo
In der griech.-röm. Sage eine Nymphe. Mutter des Teiresias.
Chariten
g
riech. Göttinnen der Anmut, Heiterkeit und Lieblichkeit,
namens Aglaia, Euphrosyne und Thalia.
Töchter des Helios und der Aigle, bei Hesiod des Zeus und der Eurynome.
Begleiterinnen der Aphrodite.
Abweichend von der gewöhnlichen Tragition wurden in einigen Gegenden Griechenlands
nur zwei Chariten verehrt; so in Sparta, wo sie Kleta und Phaenna, und in Athen, wo sie
Auxo und Hegemone genannt wurden. Doch ist diese Angabe wahrscheinlich irrig. Wie es
scheint, wurden die Chariten auch in Attika in der Dreizahl verehrt, und führten dort Namen,
welche auch den drei Horen beigelegt wurden: Thallo, Auxo und Karpo, während Hegemone
ein Name der Hekate war, welche mit den Chariten zusammen verehrt wurde. Die
homerischen Poesie hat die Chariten noch in unbestimmter Mehrzahl aufgefasst; eine der
"jüngeren Chariten" wird in der Ilias Pasithea genannt.
Charon
In der griech.-röm. Sage der Fährmann der Unterwelt, der die Totenseelen über
den Acheron setzt.
Sohn des Erebos und der Nyx. Diener des Hades.
Für seine Mühe erhielt er ein Fährgeld, einen Obolos, den man deshalb den Toten in den
Mund gab. Wie nach alter Anschauung diejenigen, die auf der Oberwelt keine
Begräbnisstätte gefunden hatten, als Schatten an den Ufern des Acheron umherirren mußten,
so glaubte man auch, dass die Toten, die keinen Obolos hätten, warten müßten, bis Charon
sich erweichen lasse, sie überzusetzen.
Charybdis
In der griech. Sage ein Schlund in einem Felsen des westl. Meeres,
der wasserschlürfend den Schiffen Verderben bringt.
Dreimal am Tag sog er die Meeresflut mit furchtbarer Gewalt ein und warf sie dann
wieder aus. Den Schiffer, der von dem Strudel erfasst wurde, vermochte selbst Poseidon
nicht zu retten.
In einer Höhle des gegenüberliegenden Felsens hauste die Skylla.
Chamos Moabit
(jordan.) Hauptgott.
Chandi
i
n der ind. puran. Hinduismus Mythol. Aspekt der Durga.
Chasmata
e
in Licht- oder anderer guter Geist.
Chentechtai
ä
gypt. Athribis/Unterägypten
krokodilgestaltiger Gott der Rechtsprechung.
u
rsprünglich ein Krokodilgott, nahm er schon früh Falkengestalt an, wird aber auch mit
Kemwer, dem schwarzen Stier von Athribis,
in Verbindung gebracht. Schließlich wird er an Osiris herangerückt, ja geradezu „Osiris,
der in Athribis wohnt“ genannt.
Chenti-irti (Machenti-irti)
ägypt. Falkengott
b
ereits im Alten Reich wurde er als Horus interpretiert. Sein besonderes Kennzeichen ist,
das er Augenlos gesehen wird
(entsprechend den Mythen vom verlorenen Mond- bzw. Sonnenauge).
Als Gerichtsherr achtet er auf Ordnung und Recht.
Cheper
i
n der ägypt. Mythol. "der von selbst Entstandene", Symbol für die aufgehende
Sonne und der Schöpferkraft.
Im Lateinischen. heißt er Skarabäus (Mistkäfer); das deutsche Wort Käfer geht darauf zurück.
Chepre:
Skarabäus
Bezeichnung des in Heliopolis verehrten Skarabäus (Mistkäfer, heiliger Pillendreher)
als Urgott. Er ist „der von selbst Entstandene“, der ohne Zeugung aus der Erde hervorkam.
Schon früh wurde er als Erscheinungsform des Atum aufgefasst und schließlich dem Re
gleichgesetzt. Der Sonnengott steigt neugeboren als Chepre aus der Unterwelt hervor,
um dann am Himmel zu erscheinen. Als Urgott kann Chepre auch die Gestalt der Schlange
annehmen; in anthropomorpher Gestalt wird er mit einem Skarabäus als Gott dargestellt
Cheribakef
ägypt. Gott.
Cherti
Totengott (Fährmann)
Auf frühägyptischen Denkmälern öfter genannter widdergestaltiger Gott,
der besonders im Gebiet der Stadt Leptopolis verehrt wurde.
In den Pyramidentexten erscheint er als
Totengott in der speziellen Funktion eines Fährmannes.
Cheiron
i
n der griech. Sage ein Kentaur.
Sohn des Kronos und der Philyra.
Er wird, ähnlich Pholos, seinem Wesen nach stehts hoch über alle übrigen Kentauren gestellt,
schon in der Ilias, die ihn den gerechtesten der Kentauren nennt. Er ist ein gütiger Berggeist,
ein Freund der Götter und Heroen, ausgezeichnet namentlich durch Kenntnisse in der
Arzneikunde; viele Helden hat er in seiner Höhle auf dem kräuterreichen Peliongebirge
erzogen, wie Asklepios, Iason, Achilleus und Aristaios. Seinen Enkel Peleus rettet er aus
den Händen der Kentauren, verhalf ihm durch seinen klugen Rat zum Besitz der Thetis und
schenkte ihm zur Hochzeit die wunderbare, nie fehlende Lanze, mit welcher später
Achilleus den Telephos verwundete und heilte.
Bei der Kentaurenverfolgung wurde er entweder durch eigene Unachtsamkeit oder durch ein
Versehen des Herakles von einem der Pfeile getroffen, welche in das Blut der lernäischen
Hydra getaucht waren. Da die mit dem Hydrablut vergiftete Wunde unheilbar war,
verzichtete er zu gunsten des Prometheus auf die Unsterblichkeit und wurde von Zeus
unter die Sterne versetzt.
Chelidonis
In der griech. Sage "Schwalbe". Tochter des Pandareos.
Wurde von Polytechnos, dem Gatte ihrer Schwester Aëdon, geschändet und später von
Zeus in eine Schwalbe verwandelt.
Cichol Gri Cen Chos
keltische - walisiche - ophidische Mythologie
( cen chos = ohne Fuß) der Verteidiger der Insel
Es dürfte also die Ur-Schlange sein, die den jungfräulichen Boden gegen Partholon,
den Schöpfer des Landes aus dem Meer, zu schützen suchte.
Die Mutter der Schlange, ein Ungeheuer, hatte ihre Lippen auf dem Bauch und auf dem
Rücken vier Augen
Damit sind wir mitten in der Schöpfungsgeschichtlichen Symbolik und erinnern uns an die
Figur, aus deren Matrix ( Lippen, Geschlecht) die Schlange hervorgeht.
Geschlecht der Fomori (fo = unter, mor = groß und Meer )
tellurisch-aquatisch      (Erd-Wasser) Macht.
Dem Mythos zufolge haben diese Krieger nur ein Bein, einen Arm und ein Auge,
haben einen Ziegen-, Pferde-, oder Stierkopf und sind ophidische Wesen, die bereits
schon vor den ersten Landungen ansässig waren.
Chimalman
Toltek. (mesoamerikan.) "Liegender Schild". Erdgöttin. Cihuacoatl-Quilatli
Aztek. (mesoamerikan.) Schöpfergöttin.
Chimaira
In der griech. Sage ein feuerschnaubendes Ungeheuer mit Löwenkopf, Ziegenleib und
Schlangenschwanz; nach Hesiod mit drei Köpfen, einen Löwen-, einen Ziegen- und einem
Drachenkopf.  Tochter des Typhon und der Echidna.
Wurde von Amisodaros von Lykien groß gezogen und von Bellerophon erlegt.
Chimära
r
ömischer Name der Chimaira der griechischen Mythologie.
Chinigchinich
In der Mythol. der Ureinwohner Kaliforniens (Nordamerika) "Allmächtiger".
Ein Geistwesen.
Cinyras
r
ömischer Name des Kinyras der griechischen Mythologie.
Chione
in der griech. Sage Mutter des Eumolpos.
Chiron
r
ömischer Name des Cheiron der griechischen Mythologie.
Chiyou
Chines. Kriegsgott. Stärkster Wiedersacher des Yandi und des Huangdi.
Wurde von Huangdi besiegt.
Chloris
in der griech. Sage einzige überlebende Tochter der Niobe (1).
Gattin des Zephyros und Mutter des Nestor von Pylos.
Chnum
Ägypt. "Herr des kühlen Wassers",
widderköpfiger Schöpfer- und Nilgott und Schutzgott der Kataraktengegend.
Gatte der Satet, Gefährte der Anuket und Vater des Amenhotep.
Er stellte den Himmel auf vier feste Säulen und formte die Menschen auf der Töpferscheibe.
Er wurde hauptsächlich in Elephantine verehrt.
In der Theologie der späteren Zeit wird er mit Amun gleichgesetzt.
Bis in die Frühzeit des Alten Reiches wurde Chnum in der Gestalt eines Widders verehrt,
dann jedoch als Mann mit Widderkopf dargestellt.
In Elephantine gilt er als der Nilquelle Wächter, der die Überschwemmung hervorbringt.
Chnum gestaltet den Leib des Kindes auf einer Töpferscheibe und lässt ihn im Samen
in den Leib der Mutter gelangen.
Sein Beiname ist "Bildner, der belebt." Auch die Götter hat er so erschaffen.
Zusammen mit der Geburtsgöttin Heket hilft er bei der Entbindung.
In ihm sind vereinigt: RE (Sonne und Himmel) Schu (Luft) Osiris (Unterwelt) Geb (Erde)
So sind vierköpfige Darstellungen von Chnum zu verstehen.
Der Name des Gottes dürfte soviel wie Widder bedeuten.
Chnum war der Herr des 1. Kataraktes in Oberägypten.
Zusammen mit Satet und Anuket sorgte er dafür, daß in jedem Jahr die Nilfluten
reichlich über die Ufer traten, ohne Schaden anzurichten.
In Antinoe wo er mit seiner Frau Heket residierte priesen ihn die Einwohner.
Sein Vater hatte ihm aufgetragen die Menschen wie die Götter und deren Ka zu bilden.
Ursprünglich meint Ka nur die Zeugungskraft, die geistig - seelische Kraft zum Leben.
Der Leib ist sterblich, das Ka aber unsterblich.
Die Götter gaben den Menschen noch das Ba, die unsterbliche geistige Kraft,
wodurch der Mensch seine Einmaligkeit erhält.
Chumbada Ce'ipine'ut
In der sibir. (Korjaken) Mythol. "Gelbe Frau".
Tochter der Yine'ane'ut und Gattin des Ya'vac.
Chons Ägypt. "der Wanderer", Mondgott.
Sohn des Amun und der Mut.
Er wird mit einer Mondscheibe auf dem Kopf und in Mumienform mit einer Locke,
dem Abzeichen der Kinder, an der rechten Seite des Kopfes dargestellt.
Oft wird er er mit Thot identifiziert. Er wurde vornehmlich in Theben verehrt.
Sohn des Amun und der Mut, mit denen zusammen er die Trias von Theben bildet.
Sein Name bedeutet „Durchwandere“ und bezieht sich auf seinen lunaren Charakter.
Als „Herr der Zeit“ rückt er an Thot, von dem er gelegentlich den Ibiskopf übernimmt.
Gewöhnlich wird er als junger Mann in mumienähnlicher Gestalt mit geschlossenen
Beinen dargestellt, auf dem Haupt Mondsichel und Mondscheibe. In Theben wurde Chons
mit Schu gleichgesetzt und galt als Träger des Himmels. Einer seiner Beinamen ist
„de Ratschläge erteilt“ (griechisch Chesppisichis). Als Chons-Re erblickte man in ihm
eine Form des jugendlichen Sonnengottes, von dem man sich Schutz vor bösen
Tieren erhoffte.  Mondgott
Der Name des thebanischen Gottes bedeutet "Durchwandler". Gemeint ist das
Durchwandern des Himmels; denn Chons ist Mondgott.
Dargestellt wird er als junger Mann in Mumienförmiger Gestalt mit geschlossenen Beinen,
auf dem Kopf trägt er die Mondscheibe und die Mondsichel.
Durch seine Gotteskindschaft Vater - Amun    Mutter - Mut verbindet sich Chons mit zwei
anderen Göttersöhnen:
mit Schu - dem Himmelsträger
und mit Horus - Königssohn
Von letzterem übernimmt er die Symbole der Herrschaft, Krummstab und Geißel.
In Anlehnung an den Falkengott Horus erhält Chons oft selbst einen Falkenkopf,
wobei die Mondscheibe über der Mondsichel zur Sonnenscheibe wird.
Er ist Vertreiber böser Geister und Heilgott.
Chontamenti
ägypt. "der erste der Westlichen", Gott der Totenstätten.
Wurde später zu Osiris.
Sein Name bedeute „der an der Spitze des Westlichen“ – im Westen geht die Sonne unter
und liegt das Reich der Toten. Der Gott wird als liegender Hund oder Schakal dargestellt.
In den Pyramidentexten wünscht sich der König die Verwandlung in Chrontamenti,
um so über die Toten herrschen zu können
Chorsi
Slaw. Gott.
Chozjain
=  Chronos In der griech. Sage die Zeit.
Chrysaor
In der griech.-röm. Sage "Goldschwert". Riesenhafter König von Iberien.
Sohn des Poseidon und der Medusa und Vater des Geryones und der Echidna.
Entsprang nebst dem Pegasos dem Hals der von Perseus enthaupteten Medusa.
Chryseis
In der griech. Sage Tochter des Chryses. Kriegsbeute des Agamemnon von Mykene.
Durch Apollons Rache genötigt, der seinem Priester, dem Vater der Chryseis, beistand,
mußte Agamemnon sie dem Vater zurückgeben.
Chryses
In der griech. Sage ein Apollonpriester. Vater der Chryseis.
Chrysippos
In der griech. Sage Sohn des Pelops.
Wurde von Laios von Theben entführt und von seinen Brüdern Atreus und Thyestes ermordet.
Chrysokomas
In der griech. Mythol. "der Goldhaarige". Beiname des Apollon.
Chrysor
Griech. (phöniz) Gott der Schmiedekunst und überhaupt aller Erfindungen.
Wurde deshalb meist mit Hephaistos gleichgesetzt.
Chrysothemis
In der griech. Sage Tochter des Agamemnon von Mykene und der
Klytaimnestra.
Chthonios
In der griech. Mythol. Beiname der in und unter der Erde mächtigen Gottheiten,
die einerseits als Hüter der Saat Fruchtbarkeit gewähren, aber auch, da das Grab in ihrem
Machtbereich liegt, die Verstorbenen um sich sammeln. Besonders heißen so Demeter,
Persephone, Hades, der delphische Dionysos und der am Totenfest der Chytren zu Athen
verehrte Hermes.
In der griech. Sage erdentsprungener Gefährte des Kadmos von Theben. Entwuchs den von
Kadmos gesäten Drachenzähnen.
Chu Jung
Chines. (Daoismus) Feuergottheit.
Chung Lung
In der chines. (Daoismus) Mythol. ein Drachenkönig.
Cian
In der kelt. (irisch) Sage ein Held.  Sohn des Dian Cecht und Vater des Lugh.
Cigfa
In der kelt. (walis.) Sage Tochter des Gwyn Gohoyw und Gattin des Pryderi.
Cimoyok
Litau. Gott der Fluren
Circe
r
ömischer Name der Kirke der griechischen Mythologie
Cipactli
Aztek. (mesoamerikan.) Göttin und große Erdenmutter.
Cleta
griechische Mythologie
eine der beiden ältesten Grazien, welche die Griechen anfangs allein kannten.
Die andere heißt Phaenna.
Cleopatra
r
ömischer Name der Kleopatra der griechischen Mythologie.
Clite
In der griech.-röm. Sage Dolionin. Gattin des Kyzikos.
Clytämnestra
In der röm. Sage Name der Klytaimnestra der griech. Sage.
Coatlicue
Aztek. (mesoamerikan.) "die mit dem Schlangenrock". Erdgöttin.
Schöpferin der Erde und der Menschheit, Gattin und das weibliche Prinzip des
Ometeotl und Mutter des Huitzilopochtli, des Tezcatlipoca und der Coyolxauhqui.
Cocytus
römischer Name des Kokytos der griechischen Mythologie.
Codrus
r
ömischer Name des Kodros der griechischen Mythologie.
Concordia
r
öm. Göttin der Eintracht.
Copia
r
öm. Göttin des Überflusses.
Cöus
r
ömischer Name des Koios der griechischen Mythologie.
Conall Cernach
In der kelt. Sage "der Triumphierende",
Gatte der Lennabhaire und Bundesgenosse des Fraoch.
Conare
In der kelt. (irisch) Sage Sohn des Eterscel.
Conchobar Mac Nessa
In der kelt. Sage ein König. Vater der Fedhelm.
Coyote
In der Mythol. der Chinook (Nordamerika) der Geist der Nacht. Ein guter Geist.
In der Mythol. der kaliforn. Stämme (nordamerikan. Ureinwoher) ein böses Geistwesen.
Craobh Ruadh
In der kelt. (irisch) Sage die drei heldenhaften Söhne des Uisneach
(Naoise, Ainle und Ardan).
Cruinniuc
In der kelt. (irisch) Sage ein Witwer. Gatte der Macha.
Cu Chulainn
In der kelt. (irisch) Sage "Bluthund von Culann", ein Halbgott und Held
von Ulster. Sohn des Lugh und der Deichtire und. Gatte der Eimher.
Cu Cuailgne
In der kelt. (irisch) Sage ein Held.
Cuichi
in der Mythol. der Indios der Andenhochländer der Regenbogen.
Cu Roi
In der kelt. (irisch) Sage König von Munster. Sohn des/ der Dare.
Creiddylad
Göttin der Eiche – Steineiche
Im walisischen Mythos muss der Eichenkönig und der Steineichenritter bis zum jüngsten Tag
an jedem ersten Mai kämpfen.
In der mittelalterlichen Überlieferung übernahm Johannes der Täufer,
(wurde am Johannistag enthauptet) Titel und Attribute des Eichenkönigs.
Jesus übernahm so Titel und Attribute von dem Steineichenkönig.
Englisches Wort für Eiche ist Holy (holy - Heilig)
Sie hatte stachelige Blätter und beherbergte die Kermesschildlaus,
ein scharlachrotes Insekt, das der Steineichenbeere recht ähnlich sieht,
aus dieser Beere haben die Alten ihre königlichen Purpurfarben und ein
aphrodisiakisches Elixier bereitet.
Der Eichenkönig wurde an einem T-förmigen Kreuz aufgehängt,
nicht der Steineichenkönig.
Cunina
römische Mythologie
Eine Göttin, welche die neugeborenen Kinder in ihren besonderen Schutz nahm.
Daher ihr Name von Cuna ( Wiege).
Cupido
r
öm. Gott des Liebesverlangens. Mit dem griechischen Eros gleichgestellt.
Cura
r
öm. Göttin der Fürsorge, Pflege.
Curae
römische Mythologie "die Sorgen" rächende Göttin
Cybele
siehe Kybele
Cygnus
r
ömischer Name des Kyknos der griechischen Mythologie.
Cyklopen
= Kyklopen
Cyllaros
In der griech. Sage ein schöner und jugendlicher Kentaur.
Cyparissus
In der röm. Sage Name des Kyparissos der griech. Sage.
Cypselus
r
ömischer Name des Kypselos der griechischen Mythologie.
Cyzikus
r
ömischer Name des Kyzikos der griechischen Mythologie.
Coyolxauhqui
Aztek. (mesoamerikan.) "goldene Glocken". Mondgöttin. Tochter der Coatlicue.










 
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