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Geb
ägypt. "die Erde", Gott der Erde
Sohn des Schu und der Tefnut, Gatte der Nut und Vater des Osiris,
der Isis, des Seth und der Nephthys
Er liegt unter dem gewölbten Körper seiner Schwester Nut
GEB ist die Personifikation der Erde.
Als Erdgott ist er Träger der Pflanzen, die auf seinem Rücken gedeihen,
auch das Wasser quillt aus ihm hervor. Nach Altem Mythos zeugte
GEB MIT DER Himmelsgöttin NUT  die Sonne.
So wird er zum Vater der Götter
Es kann vorkommen, dass GEB eine Gans auf dem Haupt trägt;
sonst ist sein Kopfschmuck meist die Unterägyptische Krone und die Atefkrone.
Gefion
Asin jungfräulich Nimmt sich derer an die ledig sterben.
Altnord. (isländ.) Göttin der Unschuld und des Ackerbaus,
aber auch des Meeres vom Geschlecht der Wanen. Schwester des Njörd,
Gattin des Skjöld und Mutter von vier riesenhaften, stiergestaltigen Söhnen.
Zu ihr gelangen Jungfrauen nach ihrem Tode.
Gelanor
In der griech. Sage letzter Inachid
Geirröd
Riese seine Töchter sind Riesenjungfrauen:
GIALP, GREIP, ELGIA, ANGEIA, AUERGIAFA, ULFRUN, SINDUR, ATLA, JARNAXA,
Sie sind die Mütter von HEIMDALL GODA  BONA DEA
Fronleichnam fällt immer auf einen Freitag, der Tag der Göttin
und entspricht in etwa der Walpurgisnacht
In der altnord. (isländ.) Mythol. ein grausamer König.
Bruder des Agnar und Vater des jungen Angar. Wurde von Odin erzogen
In der altnord. Mythol. ein Riese,
der von Thor mit einem glühenden Stück Eisen erschlagen wurde
Geister
In der altnord. Mythol. Zauberwesen (Maren, Hexen, Bergmönch).
Es gibt Druck-, Wolken-, Wasser-, Haus-, Schutz-, Land-, Licht-, Natur-, Wald- und Truggeister.
Gelfrat
In der germ. (Nibelungen-) Sage ein Fürst.
Gerda
In der altnord. (isländ.) Mythol. eine Riesin, die,
durch die Vermählung mit Frey zu den Asen gehört.
Tochter des Gymir und der Aurboda und Gattin des Frey. Verwandte des Beli.
Sie ist so schön, das sich Frey in sie verliebt und sie trotz der stetigen
Feindschaft zwischen Riesen und Göttern zur Frau nimmt.
Sie ist die Versinnlichung der jungfräulichen Erde, die während des Winters sich in der Gewalt
der Frostriesen befindet, im Frühjahr aber vom Himmelsgott befreit wird.
Geri
In der altnord. Mythol. "der Gierige", einer der beiden Wölfe des Odin
(siehe Freki), die als Totentiere des Schlachtfeldes ständige Begleiter Odins sind
Gerlinde
In der nord. Sage Gattin des Ludwig und Mutter des Hartmut und der Ortrun
Gernot
In der germ. (Nibelungen-) Sage einer der drei Burgunderkönige. Sohn der Ute.
Erhält auf der Fahrt zum Hunnenkönig Etzel von Rüdiger ein Schwert als Gastgeschenk,
mit dem er im letzten Kampf Rüdiger erschlägt und selber durch Rüdiger fällt.
Gersimi
In der altnord. Mythol. "Kleinod", Tochter der Freyja.
Eine der überaus schönen und anmutigen Töchter der Göttin Freya und des Odur,
so schön das alles Liebliche und Anmutige nach ihnen genannt wird
Genius
In der altital. Mythol. die göttliche Verkörperung der im Manne wirksamen zeugenden Kraft,
dann überhaupt die ganze ideale Abspiegelung des Individuums, sein besseres Ich;
daher schwur man bei seinem Genius, brachte ihm am Geburtstag unblutige Opfer dar,
und das Hausgesinde verehrte den Genius des Hausherrn.
Es gab aber nicht nur Genien einzelner Menschen,
sondern auch von allen möglichen größeren und kleineren Vereinigungen:
von Völkern, Legionen, Kollegien sowie von Städten und Ländern, Lagern,
Theatern und Orten überhaupt, ja es gab Genien von Göttern.
Man dachte sich und bildete die Genien namentlich von Örtern gern in Schlangengestalt,
stellte dann aber die Genien im übrigen gewöhnlich in der Gestalt eines opfernden Mannes dar
Genien
In der röm. (altital.) Sage Schutzgeister von einzelnen Personen, von Völkern und Legionen,
von Städten und Ländern
In der altital. Mythol. waren sie die göttliche Verkörperung der im Manne wirksamen zeugenden Kraft,
dann überhaupt die ganze ideale Abspiegelung des Individuums, sein besseres Ich;
daher schwur man bei seinem Genius, brachte ihm am Geburtstag unblutige Opfer dar,
und das Hausgesinde verehrte den Genius des Hausherrn.
Es gab aber nicht nur Genien einzelner Menschen,
sondern auch von allen möglichen größeren und kleineren Vereinigungen:
von Völkern, Legionen, Kollegien sowie von Städten und Ländern, Lagern,
Theatern und Orten überhaupt, ja es gab Genien von Göttern.
Man dachte sich und bildete die Genien namentlich von Örtern gern in Schlangengestalt,
stellte dann aber die Genien im übrigen gewöhnlich in der Gestalt eines opfernden Mannes dar
Gleichgestellt mit den griech. Dämonen
Geryones
In der griech.-röm. Sage "Schreier", dreileibiger Riese und Besitzer großer Rinderherden
Sohn des Chrysaor von Iberien und der Kallirrhoe
Die Rinderherden wurden von seinem Hirte Eurytion mit dem Hund Orthros auf
der Insel Erytheia geweidete, bis alle von Herakles, dem die Entführung der Herden
von Eurystheus aufgegeben war, erlegt wurden
Geschtinanna
In der babylon.-assyr.-sumer. (mesopotam.) Mythol. Schwester des Dumuzi
Geschtu
Babylon. (mesopotam.) Gottheit des Geistes
Gheda
In der ind. puran. Hinduismus Mythol. die Keule des Schiwa
Giallarhorn
In der altnord. Mythol. die halbmondförmige Posaune Heimdalls, mit der dieser eines Tages zum Ragnarök rufen wird
Gilling
In der altnord. Mythol. ein Riese. Onkel des Suttung
Girischa
In der ind. schivait. Mythol. Erscheinungsform des Schiwa
Ginnungagap
In der altnord. Mythol. "gähnender Weltenraum", das uranfängliche Chaos,
der Anfang der Welt
Niflheimr                                                     Muspellsheimr
Nebelwelt                                                     Feuerwelt
Norden                                                            Süden
______________________O________________________
    I                                   Urleben                                       I
YMIR                               Nahrung               AUDHUMLA
Materie EIS                           I                   Formative Energie
                                           Salz
Reifriesen                              I            Buri Androgyn Urgott/ Riese
Bölthorn Odins Großvater
Bestla     +       Baldurn
Borr / Bor
ODIN, Wili, We
Es heißt aber auch Odin hätte neun Mütter:
GIALP, GREIP, EISTLA, ANGEYJA, ULFRUN, EYRGIAFA, IMDR, ATLA, JARNSAXA
Gjan Bapi
In der ind. hinduist. Mythol. "Weisheitsquelle". Wohnsitz des Schiwa.
Giselher
In der germ. (Nibelungen-) Sage der jüngste der drei Burgunderkönige.
Sohn der Ute. Durch Wolfhart noch als Kind, auf der Etzelburg getötet.
Gish
Kriegsgott des Hindukusch Prasun Kasfir. Sohn der Utr.
Giganten
In der griech.-röm. Sage wilde, rauflustige, den Göttern verhasste Riesen mit schrecklichen Gesichtern,
langen Haaren und Bärten und geschuppten Drachenschwänzen statt Füße.
Dazu gehörten Pallas, Typhoeos, Enkelados, Rhökos, Porphyrion, Peloros, Alkioneos,
Eurytos, Klytios, Polybotes, Hippolytos und Alkyoneus.
Söhne des Uranos und der Gaia.
Sie entstanden als die Blutstropfen des Uranos bei seiner Entmannung
durch Kronos auf Gaia vielen. Sie sollten Zeus und die übrigen Götter bekämpfen.
In den Phlegräischen Gefilden, die in der Regel in vulkanische Gegenden versetzt werden,
bestürmten sie mit Felsblöcken und brennenden Eichenstämmen den Olymp.
Es entstand ein furchtbarer Kampf, die Gigantomachie, in welchem aber endlich,
nachdem Herakles zu Hilfe gekommen, die Götter den Sieg davon trugen.
Schon früh wurden die Giganten mit den Titanen, später auch mit anderen
riesigen Ungeheuern, wie mit Typhon, den Aloaden und Hekatoncheiren verwechselt und vermischt.
Gigantomachie
In der griech.-röm. Sage Kampf der Giganten gegen Zeus.
Gigas
In der griech.-röm. Sage schlangenfüssiger Riese.
Gilvaethwy
In der kelt. (walis.) Sage Sohn des Don und Neffe des Math.
Gilgamesch
In der sumer.-babylon.-akkad. (mesopotam.)
Sage Held und König von Uruk.
Sohn der Ninsun und Nachfahre des Nintuta. Tötete Chumbada.
Ginevra
In der kelt. (brit.) Sage Gattin des Artus. Geliebte des Lanzelot.
Gjallar
In der altnord. Mythol. ein böser Zwerg. Ermordete zusammen mit Fjallar Odur,
und fertigte aus dessen Blut vermengt mit Honig den Med Odrörir.
Gjallarbu
In der altnord. Mythol. die Jenseitsbrücke,
über welche die Toten über die finstere Brühe des Gjöll hinweg ins Totenreich gelangen.
Gjalp
In der altnord. (isländ.) Mythol. eine Riesin. Eine der neun Töchter der Ran,
die gemeinsam als Wellen des Meeres Heimdall geboren haben.
Gjöll
In der altnord. Mythol. "der Brausende", der HöllenFluss,
der die Grenze zum Totenreich bildet. Wird von Modgud bewacht.
Gla In der Mythol. der Bambara (Afrika) "die Weltbewegung"
am Anfang der Schöpfung.
Gladsheim
In der altnord. Mythol. "Glanzheim", der Palast des Odin. Die größte Halle in ihm ist Walhall.
Glasir
In der altnord. Mythol. der Hain vor Walhall, dessen Bäume goldene Blätter tragen.
Glauke
In der griech. Sage Tochter des Kychreus von Salamis und Gattin des Telamon von Salamis.
In der griech. Mythol. 'die Meeresgrüne', eine Nereide.
In der griech. Sage "Glänzende", Tochter des Kreon von Korinth und zweite Gattin des Iason.
Sie starb, als sie das, von Medeia, der ersten Gattin Iasons, erhaltene vergiftete Gewand und Diadem anlegte.
Glaukonome
In der griech. Mythol. 'die im Meeresgrün Wohnende', eine Nereide.
Glaukopis
In der griech. Mythol. Beiname der Athene.
Glaukos
In der griech. Sage Sohn des Minos von Kreta und der Pasiphae.
Er fiel auf der Jagd nach einer Maus oder beim Ballspiel in ein Honigfass und erstickte.
Minos befahl dem Seher Polyeidos aus Argos, den Sohn zu suchen.
Von Vögeln wird diesem der Weg gezeigt. Da er aber den gefundenen
Leichnam nicht wieder zu beleben vermag, wird er vom König in das Grabmal
des Sohnes mit eingeschlossen. Er hatte jedoch gesehen,
wie eine Schlange, die von ihm erschlagen war, durch eine andere mit einem wunderkräftigen
Kraut wieder lebendig gemacht wurde. Er ruft nun durch das gleiche
Mittel den Glaukos ins Leben zurück, und beide werden aus dem Grabmal befreit.
Glaukos In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Sohn des Hippolochos.
Unter Sarpedon war er Führer der Lykier, die dem Priamos zu Hilfe gezogen waren.
Bei seiner Begegnung mit Diomedes auf dem Schlachtfeld erinnern sich beide an die
von alters her zwischen ihren Geschlechtern bestehende Gastfreundschaft und
tauschen zum Zeichen der Freundschaft die Waffen. Glaukos empfängt
dabei für seine goldene eine eherne Rüstung. Er wird später von Teukros verwundet,
von Apollon wieder geheilt und endlich vom Telamonier Aias getötet.
Sein Leichnam wurde von dem Scheiterhaufen auf Befehl des Apollon
durch die Winde nach Lykien gebracht und dort bestattet.
In der griech. Sage König von Korinth.
Sohn des Sisyphos von Korinth und der Merope, Gatte der Eurymede und Vater des Bellerophon,
der Leda.
Bei den Leichenspielen zu Ehren des Pelias wurde er von Iolaos mit dem Vierergespann besiegt
und darauf von seinen eigenen Pferden zerrissen.
Glaukos Pontios Griech. weissagender Meergott.
Vater der Deiphobe.
Er war, wie man erzählt, ursprünglich ein Fischer aus der böotischen Stadt Anthedon.
Als er einst sah, dass gefangene Fische durch Berührung oder den Genuss eines Krautes wieder auflebten,
aß er selbst von dem Wunderkraut und stürzte sich, von göttlicher Begeisterung erfüllt,
sogleich in das Meer. Nach anderer Überlieferungen tat er dies aus Verzweiflung darüber,
dass ihm zur Unsterblichkeit nicht auch ewige Jugend verliehen war, oder aus Verdruss, weil er die Zweifel,
die andere betreffs seiner Unsterblichkeit hegten, nicht widerlegen konnte. Er ward zum Meergott.
Er wird dargestellt mit weißem schilfbekränzten Haar, am Leibe mit Muscheln,
Meergras und Steinen bedeckt und mit großem Fischschweif.
Gleipnir
In der altnord. Mythol. eine Zauberfessel, mit der Fenrir gefesselt worden ist.
Wurde von den Zwergen aus dem Bart der Weiber, dem Schall des Katzentrittes,
der Stimme der Fische, dem Speichel der Vögel, der Sehnen der Bären
und der Wurzeln der Berge geschmiedet.
Glen
In der altnord. Mythol. "Glanz", Gatte der Sol.
Glitnir
In der altnord. (isländ.) Mythol. "strahlend", der Wohnsitz und Richthalle des Forseti.
Glod
In der altnord. Mythol. "Glut", eine Feuerriesin.
Glooskap
In der Mythol. der Algonkin (nordamerikan. Ureinwohner) "der Lügner". Ein Geist. Bruder des Malsum.
Gloyw Wlallt Lydan
In der kelt. (walis.) Sage
Sohn von Casnar Wledig und Vater des Gwynn Gohoyw.
Gna
In der altnord. Mythol. eine Dienerin und Botin der Frigg. Reitet auf ihrem Ross Hofvarpnir durch Luft und Meer.
Gnipahellir
In der altnord. Mythol. eine Höhle am Eingang zur Hel, die von Garm bewacht wird.
Gnomen
Im mittelalterl. Zauberglauben die Elementargeister der Erde und Berge, die oft Schätze bewachen
Goewin
In der kelt. (walis.) Sage Tochter des Don und Nichte und jungfräuliche Fußhalterin des Math.
Goldemar
In der dt. Sage ein Zwergenkönig.
Goldenes Zeitalter
In der griech. Anschauung erste Entwicklungsperiode des Menschengeschlechts.
Es war eine bessere Zeit, wo die Erde Gemeingut der Menschen war und von selbst
alles zu einem heitern Genussleben Nötige hervorbrachte, und wo der Mensch
noch nicht durch Laster und Leidenschaften entartet war.
Die Griechen und Römer setzten das goldene Zeitalter unter die Herrschaft des
Kronos (Saturn).
Nach dem Goldenen Zeitalter erfolgte eine stufenweise Verschlechterung der Welt im silbernen,
ehernen, heroischen und eisernen Zeitalter,
Golltopp
In der altnord. Mythol. "Goldmähne", Ross des Heimdall.
Gordios
In der griech. Sage König von Phrygien.
Vater des Midas von Phrygien.
Er ist der Gründer der Stadt Gordium.
Gorgonen
In der griech.-röm. Sage weibliche Ungeheuer, namens Euryale, Medusa und Stheino.
Töchter des Phorkys und der Keto.
Bei Homer ist nur von einer Gorgo die Rede, die von Gaia geboren und von Athene erlegt wurde.
Der Aufenthaltsort der Gorgonen ist jenseits des westlichen Ozeans; nach späteren Erzählungen ist ihr Wohnsitz Libyen.
Ihre Häut sind bedeckt mit Drachenschuppen. Sie haben Schlangen statt Haare, große Hauzähne, eherne Hände und goldene Flügel.
Von ihnen war Medusa, vorzugsweise Gorgo genannt, die furchtbarste. Sie war allein unter den drei Schwestern sterblich. Aus ihrem früher von Poseidon befruchteten Blut entsprang, als ihr Perseus den Kopf abschlug, Chrysaor und Pegasos. Dieser Kopf versteinerte alles, was ihn erblickte oder berührte.
Gorgophone
In der griech. Sage Mutter des Tyndareos.
Gorinka
In der slaw. Sage ein altes Zauberweib.
Gonggong
Chines. Gottheit. Riss nach dem Streit mit Zhuan Xu die Erde aus ihrer Verankerung, so das sich der Himmel nach Nordwesten neigte und Sonne, Mond und Sterne ihm dorthin folgten. Wurde von Nü Gua besiegt.
Gotelind
In der germ. (Nibelungen-) Sage Gattin des Rüdiger und Mutter der Dietelind.
Götter-Mutter
In der afrikan. Mythol. Mutter des Niamye und des Anangama.
Göttlicher Fels
In der aztek. (mesoamerikan.) Mythol. das Feuer.







 
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