Goetter von AL-AP


Al In der ind. Mythol. der Wunderbaum.

Alaju Erst herrscht ALAJU.
Im 9. Jahr besiegt ihn ANU und wirft ihn auf die dunkle Erde. Im Jahre 9 wird ANU von KUMARBI  besiegt, der ihn vom Himmel stürzt. Aber nun geht es los:
KUMARBI, der Sieger, beißt dem ANU im Sturz das Geschlechtsteil ab, aber als KUMARBI die "Mannheit des ANU" verschlungen hat, freut sich ANU und lacht: "Du freust dich über das, was du in dir hast, weil du meine Mannheit verschlangst. Freue dich nicht über das, was du in dir hast. Ich habe darin eine schwere Last niedergelegt. Ich habe dich mit drei Göttern geschwängert. Ich habe dich geschwängert mit dem mächtigen Wettergott, mit dem Fluss Aranzah (dem Tigris) und dem großen Gott TASCHMISCHU.
Voller Schrecken spuckte ANU aus, was er im Mund hatte aber 2 Samen bleiben in ihm.
In der hatt., hurr. u. hethit. (anatol.) Mythol. Urwesen des Kosmos.

Alalkomene In der griech. Mythol. "die Wehrhafte", Beiname der Athene.

Alataivia
germanische Göttin Frühlingsgott das Symbol des wachsenden Tageslichtes im Norden. ODIN und RINDA  sind seine Eltern.
Valaskialf ist sein kristallhelles Schloss. Er ist tapfer im Streit und ein guter Schütze.

Alberich In der germ. (Nibelungen-) Sage ein graubärtiger Zauberzwerg.
In der späteren Sage wurde er zum König der Zwerge. Ursprünglich im Dienst der Könige Nibelung und Schilbung, schirmte er deren Reich und Gold, als Siegfried diese getötet hatte. Dabei bediente er sich der unsichtbar machenden Tarnkappe, die ihm zugleich die Kraft von 12 Männern gab. Alberich wurde von Siegfried besiegt, musste ihm die Tarnkappe und den Niebelungenhort übergeben und wurde Siegfrieds Manne.
Nach anderen Sagen wird Alberich von Dietrich von Bern besiegt und dessen Gefolgsmann.
Er gilt auch als trefflicher Waffenschmied und schmiedete z.B. das Schwert Eckesachs.

Albordschi pers. Mythol. der Urberg.

Albunea römischer Name der Albuneia der griechischen Mythologie.

Albuneia  griech. Sage weissagende Najade einer schwefelhaltigen Quelle.

Albrunen
altnord. Mythol. weissagende Frauen.

Alcathous römischer Name des Alkathoos der griechischen Mythologie.

Alcide In der griech. Mythol. Beiname des Herakles nach seinem Großvater Alkaios.

Alcinous Römischer Name des Alkinoos der griechischen Mythologie.

Alcmäon Römischer Name des Alkmaion der griechischen Mythologie.

Alcyone Römischer Name der Alkyone der griechischen Mythologie.

Alcyoneus Römischer Name des Alkyoneus der griechischen Mythologie.

Alea In der griech. Mythol. "die Schützerin", Beiname der Athene

Alebrand  =  Alfadur In der altnord. Mythol. der Allvater.

Alekto In der röm. Mythol. "die unversöhnlich Grollende", eine der drei Furien.
Mit der griechischen Alekto gleichgesetzt.
In der griech. Mythol. "die unversöhnlich Grollende", eine der drei Erinnyen.

Alektor In der griech. Sage Vater der Iphiloche.

Aleos In der griech. Sage König von Tegea. Vater der Auge.

Aletheia Griech. Göttin der Wahrheit. Tochter des Zeus.

Alexander
In der Bibel ein makkabäischer (hasmonäischer) König. Sohn des Johannes Hyrkanus I. und Vater des Hyrkanus II. und Aristobul II. Herrschsüchtig und grausam, aber tapfer und unternehmend, erweiterte er die Grenzen seines Reiches beträchtlich. Doch konnte er sich, den Sabbucäern zugeneigt, die Liebe des Volkes nicht erwerben; der größte Teil seiner Regierungszeit verging unter Kämpfen gegen äußere und innere Gewalt.

Alexandra In der Bibel eine Makkabäerin. Mutter des Aristobul III. und der Mariamme.

Alexiares In der griech. Sage "der Abwender alles Bösen", Sohn des Herakles und der Hebe.

Alexikakos In der griech. Mythol. Beiname des Apollon.

Alfar =  Alfen =  Alfheim In der altnord. Mythol. das Luftreich des Glanzes.
Reich der Elfen und des Frey.

Alfhild In der altnord. Mythol. die schönste der Elfen. Sie wurde von Starkad geraubt.

Alfr Diese im Althochdeutschen auch Alb oder Alben genannten Wesen, sind halb göttlicher und halb dämonischer Natur. Früher verstand man sie als Nebelwesen oder Traumgeister, später wurden daraus die so genannten Nachtmahre, die sich auf die Brust des Schlafenden setzen und dadurch die Träume beschweren (Alpdruck).
Die Lichtalben leben in Alfheimr, die Dunkel- oder Schwarzalben leben dagegen unter der Erde. Beide stehen jedoch in enger Beziehung zu den Asen und den Dvergr (Zwerge).

Alfrik In der altnord. Mythol. "Alfenkönig", ein Dieb.
In der altnord. Mythol. ein flussbewohnender Wassermann.

Ali =  Allerhühnchen In der dt. (Berliner)
Sage eine kleine Bernsteinpuppe mit Menschenkopf und Fischschwanz

Alkaios In der griech. Sage König von Tirynth.
Sohn des Perseus von Makedonien und Vater des Amphitryon von Tirynth.

Alkathoos In der griech. Sage König von Megara.
Sohn des Pelops und der Hippodameia und Vater der Periboia.
Er erlegte den Kithäronischen Löwen und erhielt dafür die Hand der Tochter des Königs von Megara. Zum Zeichen, dass er den Sieg davongetragen hat, hatte er dem Löwen die Zunge herausgeschnitten, und überführte dadurch seinen Nebenbuhler der Lüge.

Alkeste In der griech. Sage Tochter des Pelias von Iolkos und der Anaxibia und Gattin des Admetos von Pherai.
Nach Homer war sie die schönste unter mehreren Schwestern.
Sie opferte sich freiwillig für ihren Gatten, wurde aber aus der Unterwelt von Persephone wieder zurückgesandt oder von Herakles befreit.

Alkestis Römischer Name der Alkeste der griechischen Mythologie.

Alkidemos In der griech. Mythol. "die Volksschützerin", Beiname der Athene.

Alkimenes In der griech.-röm. Sage Sohn des Iason und der Medeia. Zwillingsbruder des Thessalos.
Er wurde von seiner Mutter Medeia getötet.

Alkimos In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite. Vater des Mentor.

Alkinoos In der griech. Sage frommer König der Phaiaken.
Sohn des Nausithoos, Gatte der Arete, der Tochter seines Bruders Rhexenor, und Vater der Nausikaa und von fünf Söhnen.
Als Odysseus, von der Insel der Kalypso kommend, schiffbrüchig auf der Phaiakeninsel Scheria landete und durch Nausikaa zu Alkinoos geführt wurde, veranstaltete dieser zu Ehren des Gastes ein glänzendes Festmahl. Dabei erzählte Odysseus seine Irrfahrten und ward dann, von Alkinoos reichlich beschenkt, in seine Heimat entlassen. Auch die Argonauten soll Alkinoos auf ihrer Rückkehr von Kolchis gastlich aufgenommen und, nachdem Iason, von Arete gewarnt, seine Vermählung mit Medeia rasch gefeiert hatte, vor den nachsetzenden Kolchiern beschützt haben.

Alkioneos In der griech. Sage ein Gigant, von Herakles in der Gigantomachie getötet.

Alkioneus Römischer Name des Alkineos der griechischen Mythologie.

Alkippe In der griech.-röm. Sage eine Amazone.
Tochter des Ares und der Aglauros.

Alkithoe In der griech. Sage Tochter des Minyerkönigs Minyas und Schwester der Leukippe und der Arsinoe.
Sie und ihre Schwestern wollten sich des Dionysosfestes entziehen, verfielen aber der Raserei und wurden begierig nach Menschenfleisch. Deshalb warfen sie das Los über ihre Kinder und zerstückelten den vom Los betroffenen Hippasos. Zur Strafe wurde Alkithoe in einen Uhu verwandelt, ihre Schwestern in eine Eule und eine Fledermaus.

Alkmaion In der griech. Sage ein Epigone.
Sohn des Amphiaraos und der Eriphyle, Gatte der Arsinoe und der Kallirrhoe und Vater des Klytios, des Akarnan und des Amphoteros.
Als er den Tod seines Vaters, der auf Zureden seiner Gattin am Zug gegen Theben teilnahm und dabei umgekommen war, durch Ermordung seiner Mutter gerächt hatte, verfiel er dem Wahnsinn und wurde von den Erinnyen verfolgt. Diesen konnte er, nach dem Ausspruch des Orakels nur dann entgehen, wenn er sich in einem Land niederließe, das erst nach der Zeit des Muttermordes entstanden war, da seine Mutter jedes Land, das ihn aufnehmen würde, verflucht hatte. Endlich fand Alkmaion Ruhe auf einer jüngst im Fluss Acheloos entstandenen Insel, wo er Kallirrhoe, die Tochter dieses Flussgottes, nach Verstoßung seiner Gemahlin Arsinoe heiratete. Allein als er, den Wunsch seiner Gemahlin zu befriedigen, das von der Harmonia herrührende Halsband der Eriphyle von seinem ersten Schwiegervater Phegeus listiger weise zurückgeholt hatte, ließ dieser ihn durch seine Söhne ermorden.

Alkmäon Römischer Name des Alkmaion der griechischen Mythologie.

Alkmena Römischer Name der Alkmene der griechischen Mythologie.

Alkmene In der griech. Sage Tochter des Elektryon von Mykene, Gattin des Amphitryon von Tirynth und des Rhadamanthys von Kreta, Geliebte des Zeus, Mutter des Herakles und des Iphikles.

Alk'unta'm
  mythol. der Bella Coola (nordamerikan. Ureinwoher)
ein Beherrscher des unteren Himmels.

Alkyone In der griech.-röm. Sage Tochter des Aiolos von Thessalien und Gattin des Keyx von Trachin.
Sie und ihr Gatte wurden in Eisvögel verwandelt, als sie den auf einer Seefahrt ertrunkenen Gatten ans Land gespült sah.
Nach einer anderen Sage verwandelte Zeus die beiden zur Strafe, weil sie sich Zeus und Hera nannten, in Vögel, Keyx in den Vogel gleichen Namens, Alkyone in den Eisvogel. Da aber ihre Eier von den Wogen weggeschwemmt wurden, gebot Zeus den Winden, um die Brutzeit des Eisvogels 14 Tage lang (während der Alkyonischen Tage) nicht zu wehen.
In der griech-röm.. Sage eine der acht Pleiaden.

Alkyoneus In der griech. Sage ein Gigant.
Wurde bei der Gigantomachie auf dem phlegräischen Felde von Herakles mit einem Pfeil durchbohrt, konnte aber erst getötet werden, nachdem er aus seinem Geburtsland Pallene weggeschleppt war. Er wollte auch einst, gemeinsam mit den anderen Giganten, den Himmel stürmen, wurde dann aber durch die Pfeile des Apollon getötet.

Allah Im Islam der Name des e i n e n Gottes.

Allwiß In der altnord. Mythol. eine Walküre

Älla Römischer Name der Aella der griechischen Mythologie.

Ällo Römischer Name der Aello der griechischen Mythologie.

Almo Griech.-röm. Flussgott.

Aloeos In der griech. Sage Gatte der Iphimedeia und Vater des Epopeus.

Aloeus Römischer Name des Aloeos der griechischen Mythologie.

Aloiden In der griech.-röm. Sage die Riesen Otos und Ephialtes.
Söhne des Poseidon und der Iphimedeia, nach Aloeus, dem Gemahl ihrer Mutter benannt.
Sie waren Riesen von außerordentlicher Größe und Kraft. Früh übermächtig erstarkt, hielten sie Ares 13 Monate in einem ehernen Fass gefangen, bis ihn Hermes listig befreite. Neun Jahre alt, versuchten sie, wie die Giganten, den Himmel zu stürmen, türmten deshalb den Ossa und den Pelion aufeinander und beide auf den Olymp, fielen dann aber durch die Pfeile des Apollon.
Auch wird erzählt, dass sie nach dem Besitz der Artemis (oder Hera) trachteten und das diese in Gestalt einer Hirschkuh mitten zwischen ihnen hindurchsprang, worauf sie, mit den Speeren nach dem Tier werfend, sich gegenseitig selbst töteten.
Dann erscheinen sie auch unter den unglücklichen Büßern in der Unterwelt
Außer diesen Sagen finden sich bei den Alten noch viele lokale Mythen, worin die Aloiden auch eine kulturfreundliche Tätigkeit entfalten. Sie sind Dämonen des fruchtbaren Bodens und des Ackerbaus.

Alp
In der altnord. Mythol. Truggeister.
Unholde, die sich auf die Brust des Schlafenden setzen und diesen zu erwürgen drohen.

Alphart In der nord. Sage der Bruder des Wolfhart.
Er wird von Wittich und Heime auf einsamer Wacht unritterlich angegriffen und erschlagen.

Alphäus Nach der Bibel (Neues Testament) Vater des Jakobus.

Alpheias In der röm. Sage Beiname der Nymphe Arethusa.

Alpheionia In der griech. Sage Geliebte des Alphaios.

Alpheios Griech. Flussgott.
Sohn des Okeanos und der Tethys. Verliebt sich in Arethusa.
In der wohl älteren Sage wurde (Artemis) Alpheionia von dem Flußgott geliebt, der sie bis zur Mündung oder (nach etwas jüngerer Sage) bis nach der Insel Ortygia verfolgte.

Alphenor In der griech. Sage Sohn des Amphion von Theben und der Niobe, wurde von Apollon und Artemis getötet.

Alpheus Römischer Name des Alphaios der griechischen Mythologie.

Alphito: griechische Mythologie
ALPHITO- CARNEA- ARTEMIS

Alphito  Baitule  Aschima Baetyl:
Zwei Göttinnen - Gemahlinnen des hebräischen Jahwe, die im 5. Jahrhundert vor Christi in dessen Kult zu Elephantine in Ägypten verehrt wurden.
Die Bedeutung von Baitulos ist ein heiliger Stein, in dem eine Gottheit wohnt.
ALPHITO-BAITULE LUSIA "Weiße Gersten-Göttin, Erlöserin der Schuld
ALPHITO-BAITULE LUSIA  NOVAKRIS "Weiße Gersten-Göttin, Erlöserin der Schuld, Frau von den neun Höhen“

Alraun Im dt. Volksglauben aus fleischigem Wurzelstock geschnitzte Amulette, die als Hausgötter betrachtet wurden.

Alräunchen =  Alraunmännchen =  Alruneken =  Alsvidr Alswinn In der altnord. Mythol. "Allgeschwind", eines der beiden Himmelspferde, die den Wagen der Sol ziehen

Althäa Römischer Name der Althaia der griechischen Mythologie.

Althaia In der griech. Sage Tochter des Thestios, Gattin des Oineus von Kalydon und Mutter des Meleagros, des Tydeus und der Deianeira.

Althjof
In der altnord. Mythol. "Erzdieb", ein Elfe.

Al - Uzza arabische Mythologie Die Mächtige Urmutter des Stammes Mohammeds.
Urmutter der Koreshiten

Al - Zahra arabische Mythologie Strahlend Blühende

Alwaldi In der altnord. (isländ.) Mythol. der Vater des Thjazi.

Alwis In der altnord. Mythol. der allweise Zwerg.  Amalrich

Amalek Nach der Bibel der Stammvater der Amalektiter.
Er wird als ein Enkel Esaus bezeichnet

Amalekiter In der Bibel ein nomadische Volksstamm im Südwesten des alten Palästinas. Da die Amalektiter vorübergehend im Bündnis mit den Edomitern gestanden haben, so wird ihr Stammvater Amalek als Enkel Esaus bezeichnet. Saul und David haben mit ihnen gekämpft.

Amaltheia In der griech. Sage die Ziege, die den Zeus aufzog. Mutter des Pan.
Sie säugte Zeus auf Kreta, als ihn seine Mutter Rhea aus Furcht vor Kronos dort verbarg. Sie ward dafür unter die Sterne versetzt.
Nach anderen hieß Amaltheia eine Nymphe, die mit der Milch einer Ziege den Zeus ernährte.
Besonders berühmt war das "Horn der Amaltheia". Man nannte so das eine Horn jener Ziege, das abbrach oder das von Zeus ihr abgebrochen und Amaltheia mit der Kraft geschenkt ward, alles zu gewähren, was sie sich wünschte. In einer anderen Sage ist das Horn der Amaltheia ein Stierhorn, das Herakles dem Acheloos abbrach. Das Horn ist sprichwörtlich geworden als Horn des Überflusses oder Füllhorn, "cornu copiae" bei den Römern, die dieses auch der als Göttin personifizierten Copia nach griech. Vorbild beilegten.

Amar Babylon. (mesopotam.) Sonnnengott. Sohn des Sin und der Ningal.

Amaravati In der ind. {puran., ved. u. brahman. Hinduismus} Mythol. die Stadt, in der der Palast des Indra steht.

Aman: ägyptische Mythologie - Gottheit
Kopfschmuck: (Personifikation des Westens) Schriftbild für > Westen <

Amasa In der Bibel. Wurde von Joab ermordet.

Amata In der griech. Sage Mutter der Lavinia.

Amaterasu Japan. (Shintoimus) Sonnengöttin. Urmutter der kaiserlichen Dynastie, Tochter des Izanagi und Großmutter des Ninigi.

Amathaounta eine im ägäischen Meer bekannte Göttin

Ama-Tsu-Mara Japan. (Shintoismus) einäugiger Gott der Schmiede

Amaunet In der ägypt. {Hermapolis} Mythol. zusammen mit Amun die verborgene Kraft.
Gattin des Amun. Sie gehört zur Ogdoade.

Amazonen In der griech.-röm. Sage "die Brustlosen", ein kriegerisches, männerfeindliches Frauenvolk. Dazu gehörten u.a. Hippolyte, Penthesileia, Aella, Melanippe, Prothoe, Alkippe und Hypsipyle.
Sie stammen von Ares ab.
Von Bellerophon besiegt.
Mit den Männern benachbarter Völkerschaften pflogen sie Gemeinschaft bloß der Fortpflanzung wegen. Diesen sandten sie auch die neugeborenen Knaben zu, wenn sie sie nicht töteten. Die Mädchen aber erzogen sie zum Kriege und brannten ihnen (nach späterer etymologisierender Sage) die rechte Brust aus, damit sie ihnen beim Spannen des Bogens nicht hinderlich sei.
Ihrem Wesen nach gehörten die Amazonen zu dem Kreise der großen Göttin Kleinasiens, welche die Griechen mit Artemis identifizierten. Die Amazonen wohnten nach der verbreiteten Auffassung an den Küsten des Schwarzen Meeres, am Fluss Thermodon. Von hier aus sollen sie ganz Asien mit Krieg überzogen und viele Städte erbaut haben. Schon Homer weiß von Kämpfen des Bellerophon und der Phrygier gegen die Amazonen. Ihrer Königin Hippolyte, nach anderen Antiope, ward von Herakles das Wehrgehänge, das sie von Ares erhalten hatte, abgenommen. Auf diesem oder einem eigenen Zuge gewann Theseus die Hippolyte, infolgedessen die Amazonen einen Einfall in Attika machten. Auch zogen sie unter ihrer Königin Penthesileia gegen die Griechen dem Priamos zu Hilfe. Selbst zur Zeit Alexanders d. Großen treten sie noch in Sagen auf; ihre Königin Thalestris soll den Alexander besucht haben und durch ihn Mutter geworden sein.
Als die Griechen die Südküste des Schwarzen Meeres näher kennen lernten und dort keine Amazonen fanden, verlegte man sie in das Land nördlich vom Schwarzen Meer.

Amazja  (796-767). Von Joas von Israel geschlagen und gefangen genommen.

Ambrosia In der griech. Sage eine Mainade.
Sie umschlang, in einen Weinstock verwandelt, unlösbar den Lykurgos.
In der griech. Sage die Götterspeise, die die Götter unsterblich macht. Vielfach wird ihr außerordentlicher Wohlgeruch und Wohlgeschmack (Süßigkeit) hervorgehoben.
Ferner kommt Ambrosia bei Homer noch in der Bedeutung Salbe und Reinigungsmittel (Seife), als Heilmittel bei Verwundungen und als Antiseptikum bei Einbalsamierungen vor.
Neben der homerischen Auffassung bestand eine andere, nach der Ambrosia der berauschende Göttertrank und der Nektar die Götterspeise war. Diese eigentümliche Vieldeutigkeit der Ausdrücke Ambrosia und Nektar erklärt sich höchst wahrscheinlich aus der mannigfaltigen Verwendung des Honigs, der dieselben Funktionen hat wie Ambrosia und Nektar, d.h. bald als Speise, bald verdünnt als berauschender Trank (Met) genossen und vielfach als Salbe, Seife, Heil- und Einbalsamierungsmittel usw. benutzt wurde. Vom Honig glaubte man ferner, dass er als sog. Honigtau vom Himmel falle, also an sich schon eine Himmelsspeise sei.
In der ind. {ved. Hinduismus} Mythol. des göttliche Elixier.

Amduat
ägyptische Mythologie das Unterweltsbuch.

Amelolt
In der nord. Sage ein tapferer Recke.

Ame-No-Minaka-Nushi-No-Kami 
Japan. (Shintoismus) "Hauptgottheit der erhabenen Himmelsmitte".

Ame-No-Oshi-Ho-Mimi In der japan. (Shintoismus) Mythol. Mutter des Ninigi.

Amei Awi Gott des Ackerbaus bei den Dajak (Borneo)

Amelung In der dt. Heldensage ein Gotenkönig. Vater des Ermanrich, des Diether und des Dietmar.

Amenhotep: ägyptische Mythologie Sohn des Chnum und der Mutemwiya.

Amentet:
ägyptische Mythologie  "das Westland", die Unterwelt.
Die Hauptstelle ist der Gerichtssaal des Totenrichters Osiris, vor den der Verstorbene von Mat geführt wird, während Horus und Anubis seine Taten abwägen.

Amerdad
In der pers. Mythol. Schutzgeister der Gewächse.

Amisodaros In der griech. Sage König von Lykien.  Zog Chimaira groß.

Amitthai In der Bibel Vater des Propheten Jonas.

Amma Schöpfergott der Dogon (Mali/ Afrika).

Amme-No-Uzume Japan. (Shintoismus) Göttin der Tänzer und Tänzerinnen. Schwester des Ninigi.

Ammit: ägyptische Mythologie "Totenfresser", eine Dämonin.
Ihr Vorderteil ist Krokodil -, ihr Mittelteil Raubkatzen - und ihr Hinterteil Nilpferd - gestaltig.
Sie verschlingt die das Jenseits - Gericht nicht bestehenden Toten. 
Das Ungeheuer lauert beim Jenseitsgericht neben der Waage auf das Urteil, um dann den Sünder verschlingen zu können.

Amnon Nach der Bibel Sohn des David. Wurde von seinem Bruder Absalom getötet, weil er seine Halbschwester Tamar vergewaltigt hatte.

Amon In der Bibel  (642-641 v. Chr.). Vater von Joschija.
Er fiel schon nach zweijähriger Regierung einer Verschwörung zum Opfer.

Amor röm. Liebesgott. Mit dem griechischen Eros gleichgestellt.

Amoretten
Röm. Liebesgötter.

Amos Nach der Bibel ältester Prophet aus Juda, der im 8. Jh. v. Chr. Im Nordreich Israels wirkte. Er war ein Hirte zu Tekoa südlich von Bethlehem. Ergriffen vom Geiste Gottes begab er sich unter Jerobeam II. nach Bethel, um an diesem Hauptkultort den Untergang des Reiches Israel und des Hauses Jerobeams zu verkünden.

Amoz In der Bibel Vater des Jesajas.

Amphiaraos In der griech. Sage ein berühmter Seher, Argonaut und einer der Sieben gegen Theben.
Sohn des Oikles und der Hypermnestra, Gatte der Eriphyle und Vater des Alkmaion und des Amphilochos.
Seine Hauptrolle spielte Amphiaraos im Zug der sieben Helden gegen Theben. Er wußte voraus, dass außer Adrastos alle Teilnehmer umkommen würden, deshalb weigerte er sich anfangs mitzuziehen. Endlich aber von seiner bestochenen Gattin Eriphyle dazu bestimmt oder, wie andere erzählen, nachdem sein Versteck von dieser verraten war, schloß er sich dem Zuge an. Nach der Niederlage des Heeres wurde Amphiaraos, den Periklymenos verfolgte, von der durch den Blitz des Zeus gespaltenen Erde samt Wagen und Wagenlenker verschlungen.
Er nahm auch an der Jagd auf den kalydonischen Eber teil und vertrieb, lange vor dem Zug der Sieben gegen Theben, Adrastos aus Argos. Später versöhnten sie sich wieder und Adrastos gab darauf Amphiaraos seine Schwester Eriphyle zur Gattin.

Amphiaraus Römischer Name des Amphiaraos der griechischen Mythologie.

Amphidamas In der griech.-röm. Sage ein Argonaut.
Sohn des Busiris von Ägypten und Vater des Kleitonymos.

Amphiktyon In der griech. Sage ein Athener.
Sohn des Deukalion und der Pyrrha.
Er vertrieb seinen Schwiegervater Kranaos, wurde dann aber von Erichthonios gestürzt.

Amphilochos In der griech. Sage ein Seher, Epigone und Held vor Troja.
Sohn des Amphiaraos und der Eriphyle.
Einigen Sagen nach half er seinem Bruder Alkmaion beim Muttermord.
Von Troja zurückgekehrt gründete er Argos Amphilochikon am Ambracischen Meerbusen, nach anderen Erzählungen ließ er sich mit Mopsos, der gleich ihm mit Seherkraft begabt war, in Cilicien nieder, wo er Mallos an der Mündung des Flusses Pyramos gründete. Amphilochos ging von da nach Argos, kehrte dann aber nach Cilicien zurück. Da Mopsos ihm die Teilnahme an der Herrschaft verweigerte, kam es zum Kampf, in dem beide fielen.

Amphilochus Römischer Name des Amphilochos der griechischen Mythologie.

Amphion In der griech.-röm. Sage Gründer und König von Theben und Meister des Gesangs.
Sohn des Zeus und der Antiope, Zwillingsbruder des Zethos, Gatte der Niobe und Vater des Ismenos, des Sipylos, des Tantalos (2), des Phädimos, des Alphenor, des Damasichthon, des Ilioneus und von sieben Töchtern.
Die Zwillinge wurden von der Mutter ausgesetzt und von Hirten erzogen, rächten aber Antiope, als sie erfuhren, dass diese ihre Mutter sei, an deren Peinigerin Dirke. Die Zwillinge umgaben Theben mit einer Mauer, zu der sich die Steine, von Amphions Gespiel auf der Leier, die er einst von den Musen erhalten hatte, angelockt, von selbst verbanden.
Aus Betrübnis über den Verlust seiner Kinder erstach Amphion sich selbst oder wurde, weil er den Tempel des Apollon stürmen wollte, von diesem und der Artemis getötet.

Amphios In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.

Amphithea In der griech. Sage Gattin des Adrastos von Argos.

Amphitrite (BILD) (BILD) Griech.-röm. Meeresgöttin, eine Nereide.
Tochter des Nereus und der Doris, Gattin des Poseidon und Mutter des Triton und der Rhodos.
Als Poseidon sie zur Gemahlin begehrte, entfloh sie zum Atlas, wo ein vom Poseidon ausgeschickter Delphin sie auffand und ihm zuführte. Als Göttin und Königin des Meeres ward sie öfter neben ihrem Gemahl auf einem Wagen, von Seepferden oder Tritonen gezogen, oder auch auf einem Triton sitzend abgebildet.

Amphitruo Römischer Name des Amphitryon der griechischen Mythologie.

Amphitryon In der griech. Sage König von Tirynth.
Sohn des Alkaios von Tirynth und der Astydameia, erster Gatte der Alkmene und Vater des Iphikles.
Sein Onkel Elektryon, König von Mykene, dessen Söhne im Kampf gegen die Teleboer gefallen waren, übergab ihm und seine Tochter Alkmene zur Gattin. Amphitryon erschlug aber im Zorn oder unvorsätzlicherweise den Elektryon, und nun vertrieb ihn Sthenelos, ein anderer Oheim, mit Alkmene aus Argolis. Er floh nach Theben zu Kreon und besiegte den König der Teleboer, Pterelaos, dem seine Tochter Komaitho aus Liebe zu Amphitryon im Schlafe das goldene Haar, das seine Unsterblichkeit bedingte, abgeschnitten hatte. Amphitryon tötete aber die treulose Komaitho und schenkte das eroberte Land dem Kephalos, der an dem Zug teilgenommen hatte. Während Amphitryons Abwesenheit von Theben zeugte Zeus mit Alkmene den Herakles, Amphitryon selbst nach seiner Rückkehr den Iphikles. Alkmene oder ihr Vater hatte dem Amphitryon nämlich das Gelübbe abgenommen, ihr nicht zu nahen, bis er ihre Brüder gerächt habe, oder Alkmene hatte überhaupt die Vermählung mit ihr als Preis ausgesetzt für die Rächung ihrer Brüder.
Amphitryon fiel in einer Schlacht gegen die Minyer, die er mit Herakles bekriegte, und ward in Theben begraben.

Amphoteros In der griech. Sage Sohn des Alkmaion und der Kallirrhoe.

Amphoterus Römischer Name des Amphoteros der griechischen Mythologie.

Amram Nach der Bibel Vater des Aaron.

Amrita In der ind. Mythol. "unsterblich". Das Wasser des Lebens, der Unsterblichkeitstrank. Kam zum Vorschein, als die Götter und Dämonen das Milchmeer verquirlten.

Amschaspands
In der pers. Mythol. sieben Gütigen Unsterblichen.
Die Helfer des Ahuramazda (Bahman, Ardibehisht, Shahrevar, Spandarmad, Khordad und Amurdad). Den siebten bildet Ahuramazda selbst. Ihnen entgegen stellte Ahriman sieben Dämonen (Böse Gesinnung, Lüge, Anarchie, Abtrünnigkeit, Unzufriedenheit, Wut und Mangel)

Amulius In der röm. Sage Sohn des Prokas von Albalonga.
Er beraubte seinen Bruder Numitor des Thrones und wurde daraufhin König von Albalonga.

Amurdad
In der pers. Mythol. die Unsterblichkeit. Ein Amschaspands.

Amyklas In der griech. Sage König von Sparta.
Vater des Hyakinthos und der Daphne.

Amykos In der griech. Sage wilder König der Bebryken. Mist sich mit allen Fremden im Faustkampf.

Amykus Römischer Name des Amykos der griechischen Mythologie.

Amythaon In der griech. Sage Vater des Melampus.

Amset: ägyptische Mythologie
Schützer der Leber der Toten. Menschengestaltiger Sohn des Horus.
Er wurde dem Süden zu geordnet.

Amun (BILD) (BILD) ägyptischer Gott der Fruchtbarkeit und Zeugung,
Gott der Weiden und Viehherden, Lichtgott und Orakelgott.
Seit dem Mittleren Reich Ortsgottheit von Theben.
Gatte der Mut und Vater des Chons.
Er wird in Menschengestalt mit blauer Hautfarbe dargestellt. Auf dem Kopf trägt er einen mit zwei hohen Federn verzierten Helm, in der einen Hand hält er ein Götterzepter und in der anderen das so genannte Henkelkreuz, das Symbol des Lebens. Sein heiliges Tier ist der Widder. Er ist dem Sonnengott Re gleichgestellt. Kopfschmuck: Doppelfederkrone
ägypt. {Hermapolis} "der Verborgene", Urgott und zusammen mit Amaunet die verborgene Kraft. Gatte der Amaunet.  der Verborgene
Amun bei den alttestamentlichen Propheten Amon und in mittelbabylonischen Urkunden Aman genannt.
Bereits in den Pyramidentexten wird er zusammen mit seiner Gattin Amaunet als Urgott erwähnt. Nach altägyptischer Deutung ist er der im unsichtbaren Lufthauch Wirkende, zunächst also ein Windgott, Beherrscher der Lüfte. In Hymnen wird er gepriesen als „Herr der Strahlen, der das Licht schafft“: Seit der 11. Dynastie lässt er sich als Gott von Theben nachweisen, wo er mit dem Aufstieg der Stadt Götterkönig und Reichsgott wurde (seine Gattin: Mut). Als urzeitlicher Schöpfergott wird er im Bild einer Gans verehrt, sonst ist der Widder sein heiliges Tier, dies in seiner Eigenschaft als Fruchtbarkeitsgott.
Nach dem Verfall von Thebens blühte Amuns Kult in Äthiopien und bei den Oasenbewohner (Ammon) fort. Die Griechen setzten ihn als Götterkönig ihrem Zeus gleich.
Er könnte auch mit dem "Herren der Hölle" identisch sein, diese Vermutung könnte durch seinen Beinamen „Herr der Strahlen, der das Licht schafft“ auftreten, da Luzifer als „Bringer des Lichts“ gilt. Des weiteren könnte sein heiliges Tier der Widder ein Aufschluß sein, da auch Luzifer manchmal als Widderköpfiger bzw. als Gehörnter dargestellt wird. Er gehört zur Ogdoade.

An Sumer.-babylon. (mesopotam.) Himmelsgott. Vater des Enlil bzw. des Ellil, der Inanna und der Anunnaki.

Anahita
persische Mythologie altiranische Flussgöttin persische Göttin, der großen Mutter verwandt.
ANAHITA oder ANAITIS stammte aus dem Kreise des Mazdaismus und war Göttin der befruchtenden Gewässer. In Kleinasien glich man sie der großen Mutter an. Sie stand in enger Beziehung zu MITHRAS
ANAHITA. die Unbefleckte: auch ARDVI SURA , die fließende: griechisch ANAITIS
Sie gehört neben AHURA MAZDA und MITHRA zu den bekanntesten iranischen Göttern.

Anaitis
Pers. "hilfreiche, unbefleckte". Fruchtbarkeitsgöttin und Göttin des Regens.
Sie erscheint als schöne, kräftige Jungfrau, mit einem Biberpelz umhüllt und auf einem von vier weißen Pferden gezogenen Wagen fahrend.

Anangama
In der afrikan. Mythol. Sohn der Götter-Mutter.

Anath Kanaanit.(ugarit.) Kriegs- und Fruchtbarkeitsgöttin. Schwester und Gattin des Baal.

Anadyomene In der griech. Mythol. "die Auftauchende", Beiname der Aphrodite.

Ananta In der ind. {ved. Hinduismus} Mythol. eine Schlange im Milchmeer, auf der Vischnu sich ausruht.

Ananke Griech. Göttin der Notwendigkeit.

Anaxibia In der griech. Sage Tochter des Kratieus, Gattin des Nestor und Mutter der Alkeste und des Pylades.

Anat:  ägypt. Kriegsgöttin und Schutzgöttin gegen wilde Tiere
Kanaanitische Liebes und Kriegsgöttin
Gefährtin BAAL;S zeigt gewalttätige Züge, galt als Verkörperung weiblicher Schönheit
später verschmolz sie mit ASCHERA und ASTARTE

Anathea Beatyl: Löwengöttin ANATHA BEATYL war nicht semitischen Ursprungs
und wurde in Armenien als ANAITIS oder ARMENIA verehrt.

Anedjti Ägypt. bäuerlicher Vegetationsgott.

Anchilaos In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite.

Anchises In der griech.-röm. Sage König von Dardanos und ein Verwandter des trojanischen Königsgeschlechts.
Sohn der Themis und Vater des Äneas.
Aphrodite erschien ihm einst auf dem Ida in Gestalt einer phrygischen Hirtin, gab sich seiner Umarmung hin und gebar ihm den Äneas. Als er das Geheimnis verriet, wurde er vom Blitzstrahl des Zeus geblendet oder gelähmt. Äneas rettete später seinen greisen Vater auf seinen Schultern aus dem Brand von Troja.

Andawari In der altnord. Mythol. ein Zwerg. Bewohnt in Hechtgestalt einen Wasserfall.

Andata
keltische Mythologie "die Unbesiegbare" Eine Kriegsgöttin
Man stellte sich Kriegsgöttinnen als Krähen oder Raubvögel vor.
britische Mythologie) eine Göttin des Sieges, welche die alten Britannier besonders verehrt haben sollen. Im Sande der Trinobanten (ein Volk der Grafschaft Essex) war ihr aus unbehauenen Baumstämmen ein großer Tempel erbaut, den ein weiter Hain umgab; dorthin wurden die Kriegsgefangenen gebracht und geopfert.

Andes In der griech. Sage ein Titane.

Andhrimnir In der altnord. Mythol. der Koch in Walhall.

Andraste (BILD) keltische Mythologie Göttin die in Britannien verehrt wurde.

Andreas Nach der Bibel ein Jünger und Apostel des Jesu Christi. Bruder des Petrus, betrieb mit diesem zu Kapernaum das Fischergewerbe, als Jesu ihn zu seiner Nachfolge berief.
Nach der Darstellung des Johannes war er dagegen vorher ein Jünger Johannes' des Täufers und wurde noch vor seinem Bruder von Jesu berufen.
Nach der späteren Überlieferung soll er das Evangelium gemeinsam mit seinem Bruder den "Scythen" gepredigt haben, d.h. Völkerschaften am südl., östl. und nördl. Gestade des Schwarzen Meeres.
Später soll er in Patras gekreuzigt worden sein.
Eine jüngere Legende macht den Andreas zum Apostel von Konstantinopel und zum ersten Apostel der Russen.
Sehr spät ist die Sage, dass er an ein Kreuz mit schräg gestellten Balken (Andreaskreuz) geschlagen worden sei.

Androgeos In der griech. Sage Sohn des Minos von Kreta.

Androgeus Römischer Name des Androgeos der griechischen Mythologie.

Andromache In der griech.-röm. Sage Tochter des Eetion von Theben, Gattin des Hektor, des Neoptolemos von Epirus und des Helenos und Mutter des Astyanax, des Molossos und des Kestrinos.
Schon in früher Jugend wurden ihr Vater und sieben Brüder durch Achilleus erschlagen. Darauf wurde sie mit Hektor vermählt, dem sie Astyanax gebar. Nachdem Hektor in der Schlacht um Troja gefallen war, ward sie Neoptolemos, dem Sohn des Achilleus, zu teil, dem sie einen Sohn (nach anderen drei Söhne), den Molossos, gebar. Nach Pyrrhos' Tod wurde sie Gemahlin von Helenos, Hektors Bruder, und gebar diesem noch einen Sohn, Kestrinos. Schließlich kehrte sie mit dem einen ihrer Söhne nach Mysien zurück.
Sie wurde von Artemis getötet.

Andromeda In der griech.-röm. Sage Tochter des Kepheus von Äthiopien und der Kassiopeia, Gattin des Perseus von Makedonien und Mutter des Elektryon von Mykene und des Perses.
Als ihre Mutter sich einst rühmte, dass sie die Nereiden an Schönheit übertreffe, flehten diese um Rache bei Poseidon, der ein Meerungeheuer gegen das Land sandte, welches das Land verwüstete. Das Orakel des Ammon tat den Ausspruch, des Gottes Zorn könnte nur besänftigt werden, wenn Kepheus Andromeda dem Ungeheuer opfere. An einen Felsen geschmiedet, ward Andromeda diesem preisgegeben. Hier erblickte sie Perseus, der das Ungeheuer erlegte und sich mit Andromeda vermählte.
Von Athene ward Andromeda unter die Sterne versetzt.

Andwaranaut
In der germ. (Nibelungen-) Sage und der nord. Mythol. "Besitz des Andawari", verfluchter Ring des Andawari.

Angerbode
In der altnord. (isländ.) Mythol. "die Schadenbotin", eine Riesin. Mutter der Hel, der Midgardschlange und des Fenrir.

Angeyja
In der altnord. (isländ.) Mythol. eine Riesin.
Eine der neun Töchter der Ran, die gemeinsam als Wellen des Meeres Heimdall geboren haben.

Angelia griechische Mythologie die Verkündigung Tochter des MERKUR und der METIS

Angerona römische Mythologie
wurde mit verbundenen Augen und versiegeltem Mund dargestellt.
Göttin der Angst und Besorgnis
Sie Ihre Bildsäule stand in Rom auf dem Altar der Volupia Göttin des Vergnügens
Man glaubte auch, sie sei die Befreierin der Halsbräune, lat. anginas, gewesen und davon benannt worden.

Angirases
In der ind. {ved. u. brahman. Hinduismus} Mythol. Wesen, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern dienen.

Angitia
Mars. (ital.) Göttin der Heilkunst.

Angus Og Er war der Sohn von Dagda und Boanna. Über seinem Kopf schwebten ständig vier Vögel mit leuchtendem Gefieder die Küsse darstellten Er warb um das Mädchen Caer, das aus Connacht kam, von göttlicher Herkunft war und als Schwan lebte. Anscheinend war ihr Vater Ethal (ein Tuatha de Danann) gegen die Heirat. Als Oengus Vater Dagda Ethal gefangen nahm kam man jdeoch zu einer Einigung. Er durfte Caer heiraten, wenn er es schaffe sie in ihrer Schwanengestalt zu erkennen und wenn sie einwilligte. An Samhain erkannte er sie auf einem See unter einhundertfünfzig Schwänen und sie willigte ein. Er lebte in einem Palast am Fluß Boynebei New Grange. Sein Pflegesohn war Diarmuid Ua Duibhne, den wegen eines Liebesfleckes auf seiner Stirn keine Frau ansehen konnte ohne sich in ihn zu verlieben
Er war der irische Liebesgott und Schutzpatron der Liebenden. Er stand jenen bei, deren Leben sich um die Musik drehte und wurde mit allem schönen und fröhlichen in Verbindung gebracht.

Äneas In der griech.-röm. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Sohn des Anchises von Dardanos und der Aphrodite, Gatte der Kreusa und der Lavinia und Vater des Askanios und des Silvius.
Er wohnte bei seinem Vater zu Dardanos und nahm nicht von Anfang an am trojanischen Krieg teil. Erst als er von Achilleus auf dem Ida bei seinen Rinderherden überfallen war, führte er die Dardaner gegen das griech. Heer. Äneas erscheint während des Kampfes als ein Liebling der Götter und unter den Helden Trojas als der tapferste nächst Hektor.
Die älteste Sage ließ Äneas nach dem Untergang des Geschlechtes des Priamos über dessen Land und Volk herrschen.
Spätere Dichter erzählen vom Auszuge des Äneas aus der Landschaft Troas nach verschiedenen Gegenden. Zum Beispiel nach Hesperien, oder, mit der Erweiterung der röm. Macht, nach Latium, wo er Stammvater des röm. Volkes geworden sei.
Nach Virgils Darstellung in der Äneis rettet Äneas in der Nacht, als Troja von den Griechen eingenommen wurde, aus der brennenden Stadt die Götterbilder seines Hauses und Vater und Sohn. Seine Gattin Kreusa verlor er auf der Flucht in dem Getümmel. Mit 20 Schiffen segelte er nach Thrazien, wo er die Stadt Änos gründete; allein ein Wunder erschreckte ihn, und er verließ das Land. Nun wendete er sich nach Delos. Mißdeutung des dort erhaltenen Orakels führte ihn nach Kreta; dort ward ihm von den mitgenommenen Göttern offenbart, das Hesperien das auch von Apollon gemeinte Endziel seiner Fahrt sei. Auf der weiter Fahrt verschlug ihn ein Sturm nach Karthago, wo Dido von leidenschaftlicher Liebe zu ihm erfüllt ward. Jupiter aber sandte durch Merkur dem Äneas den Befehl, nach Italien zu gehen. Während die von Äneas verlassene Dido ihr Leben freiwillig endigte, segelte er mit seinen Genossen und ward durch einen Sturm nach Sicilien zum Gastfreundlichen Acetes verschlagen. Nach langer weiterer Reise gelangte er in den Tiber, an dessen östlichen Ufer er, im Lande des laurentischen Königs Latinus, Latium betrat. Dessen Tochter Lavinia war vom Schicksal einem Fremdling bestimmt, aber, namentlich von der Mutter Amata, dem König der Rutuler, Turnus, verheißen. Dies veranlasste einen Krieg, nach dessen Beendigung sich Äneas mit Lavinia vermählte.

Aniketos In der griech. Sage "der Unbesiegbare", Sohn des Herakles und der Hebe.

Anius In der röm. Sage Apollonpriester und König auf Delos.

Ankäus In der griech.-röm. Sage Steuermann der Argonauten nach Tiphys Tode.

Anna In der griech.-röm. Sage Schwester der Dido

Annapurna Ind. {hinduist.} Göttin der Nahrung.

Ansuman In der ind. {hinduist.} Mythol. Sohn des Sagara und dessen älterer Frau.

Anonna
römische Mythologie Segensgöttin des Jahresertrages
Sie wurde als weibliche Gestalt abgebildet, die rechte Schulter mit dem Arm entblößt, übrigens bekleidet, in der rechten einen Ährenbüschel, in der linken das Füllhorn.

Anus Ein alter, haariger Mann, der Sonne und Mond in den Händen hält.

Antaios In der griech. Sage ein Riese.
Sohn des Poseidon und der Gaia.
Zwang die Fremden zum Ringkampf, erhielt aber stehts neue Kräfte sooft er die Erde berührt und besiegte somit alle und tötete sie. Herakles bezwang ihn, indem er ihn so lange schwebend in der Luft hielt, bis er ihn erstickt hatte.

Artaios
römische Mythologie vor Artaios musste man sich im Wald hüten, er trat als Bär auf.

Antäus Römischer Name des Antaios der griechischen Mythologie.

Antea In der griech.-röm. Sage Tochter des Iobates von Lykien,
Gattin des Proitos von Tirynth.

Antenor In der griech. Sage einer der ältesten des trojanischen Volkes.
Vater des Agenor und des Laokoon.
Er nahm Odysseus und Menelaos bei deren Friedensgesandtschaft nach Troja in seinem Haus auf, begleitete Priamos in das griech. Lager zum Abschluß des Vertrags wegen des Zweikampfes zwischen Paris und Menelaos und schlug nach dem Zweikampf des Aias und Hektor Helenas Auslieferung vor. Er gründete auf den Trümmern Trojas ein neues Reich, nach einer anderen Angabe verließ er die Troas und ließ sich in Cyrene nieder, nach der späteren Sage aber ging er mit den Henetern (Venetern) nach Italien.

Anteros Griech. Gott der Gegenliebe.  Sohn des Ares und der Aphrodite.

Antigone In der griech.-röm. Sage Tochter ihres Bruders Oidipus von Theben und der gemeinsamen Mutter Iokaste, Nichte des Kreon von Theben und Verlobte des Haimon.
Antigone begleitete ihren Vater in die Verbannung nach Kolonos in Attika und kehrte nach seinem Tode nach Theben zurück. Hier bestattete sie gegen Kreons Verbot ihren im Zug der Sieben gegen Theben gebliebenen Bruder Polyneikes und wurde deswegen durch Kreon verurteilt, lebendig begraben zu werden. Darüber geriet Haimon, der Sohn des Kreon, ihr Verlobter, in Verzweiflung und tötete sich.
In der griech. Sage Tochter des Eurytion und Gattin des Peleus.
Als die eifersüchtige Gattin des Akastos, bei dem sich Peleus aufhielt, ihr mitteilen ließ, dass Peleus angeblich eine andere heiraten werde, erhängte sie sich aus Schmerz.

Antigonus In der Bibel ein Makkabäerfürst. Sohn des Aristobul II.
Er schnitt seinem Onkel Hyrkanus II. die Ohren ab

Antiochus III. In der Bibel ein syrischer König. Vater des Antiochus IV. Epiphanes.

Antiochus IV. Epiphanes In der Bibel ein syrischer König (175 - 164 v. Chr.). Sohn und Nachfolger des Antiochus III.
Er veranlasste durch seine Tyrannei und Tempelraub 167 v. Chr. den Aufstand der Juden unter Mattathias und Judas Makkabi und ihre Befreiung vom syrischen Joche.
Er fiel wiederholt siegreich in Ägypten ein und hatte 168 v. Chr. bereits einen Großteil des Niltals erobert, als die Römer sich der Lagiden annahmen und ihn zwangen das Land zu räumen.

Antikleia In der griech. Sage Tochter des Autolykos, Gattin des Laertes und Mutter des Odysseus von Ithaka und der Ktimene.
Sie starb aus Trauer über das Fernbleiben ihres Sohnes, und ihr Schatten wurde von diesem aus der Unterwelt heraufbeschworen.

Antilochos In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sohn des Nestor von Pylos und der Eurydike.
Er war in dem Heere der Griechen vor Troja einer der Tapfersten, obgleich der Jüngste. Er zeigte sich tüchtig im Laufe und geübt im Kampf und war deshalb dem Achilleus, nächst Patroklos, am meisten lieb und teuer. Bei den Leichenspielen zu Ehren des letzteren empfing er im Wettrennen den zweiten Preis. Antilochos fiel durch Memnon, als er seinem von Paris bedrängten Vater zu Hilfe eilte. Seine Asche ward neben dem Grabmal des Achilleus und Patroklos auf dem Sigeischen Hügel beigesetzt.

Antion In der griech. Sage Vater des Ixion.

Antiope In der griech. Sage Tochter des Nykteus von Theben und der Polyxo, nach Homer u.a. Tochter des Asopos. Eine der Geliebten des Zeus. Gattin des Epopeus von Sikyon und des Phokos und Mutter des Amphion von Theben und des Zethos.
Sie entfloh vor dem Zorne ihres Vaters Nykteus. Dieser trug sterbend seinem Bruder Lykos auf, Antiope und Epopeus zu strafen, und dieser führte dann auch Antiope nach Ermordung des Epopeus gefangen zurück. Unterwegs gebar sie Zwillinge, Amphion und Zethos, welche sie auf dem Cithäron zurückließ. In der Gefangenschaft von Dirke, der Gemahlin des Lykos, aufs grausamste behandelt, entfloh sie und traf auf dem Cithäron ihre Söhne, die an Dirke furchtbare Rache nahmen. Antiope ward darauf von Dionysos in Wahnsinn versetzt, bis endlich Phokos sie heilte und zur Gattin nahm.

Antipas
In der Bibel ein Bußprediger. Wurde von Herodes gefangen genommen und enthauptet, weil er den Fürsten wegen der unerlaubten Verbindung mit Herodias, der Gemahlin seines Halbbruders Herodes, zur Rede stellte.

Antipater
In der Bibel Sohn des Herodes des Großen.
Er verschwor sich gegen seinen Vater, der ihn daraufhin erdrosseln ließ.
Antipater In der Bibel ein Idumäer. Vater des Herodes des Großen.
Cäser gab ihn 47 v. Chr. dem schwachsinnigen Makkabäerfürsten Hyrkanus II. als Prokurator bei.
Bereits 43 v. Chr. fand er den Tod durch Meuchelmord.

Antiphos In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.

Anhuret: ägyptische Mythologie
ägypt. {oberägypt.} "der die Ferne bringt", Stadtgott von This (Thinis).
Kopfschmuck: Vierfederkrone

Antu in der akkad.-babylon. (mesopotam.) Mythol. Gattin des Anu.

Ansar In der akkad. (mesopotam.) Mythol. Sohn der Urwesen Lahmu und Lahamu und Vater des Anu.

Anu Akkad.-babylon. (mesopotam.) Himmelsgott. Sohn des Ansar und der Kisar, Gatte der Antu und Vater der Ischtar, des Ea und der Sebettu.  Hatt., hurr. u. hethit. (anatol.) Gott.

Anubis: ägyptische Mythologie Totengott  Herr des Heiligen Landes (die Nekropole)
Ägypt. schakalsgestaltiger Totengott und Schutzgott der Totenstätten.
Sohn des Osiris und der Nephthys.
Er wägt die Taten der Verstorbenen ab und bereitet den Verstorbenen eine gute Bestattung.
Sein heiliges Tier ist der Wüstenschakal, der die Grabstätten umheult.
Er hat die Gestalt eines Hundes oder Schakals, auch anthropomorph mit Hundekopf. Sein Name ist nicht mit Sicherheit zu erklären, doch spricht die ägyptische Lautform Inpu für die Bedeutung „Hündchen“. Schon in den Pyramidentexten wurde er mit dem Totenland Westen verbunden, wo er „die Herzen zählt“. Bei Assiut hatte Anubis den Beinamen „Herr der Höhlenöffnung“ (der Eingand in die Nekropole). Der Totengott ist er „Herr der Gotteshalle“ und „Herr der Reinigungsstätte“ und damit Leiter der Mumifizierung.

Anuket: ägyptische Mythologie Kataraktengöttin Herrin des Nilwassers
Ägypt. gazellengestaltige Liebesgöttin und Göttin des Kataraktwassers.
Gefährtin des Chnum.
Sie half Chnum die Menschen zu formen
Die Gazelle war ihr heilig.
Im oberägyptischen Komir (südlich von Esne) wurde die Gazelle als heiliges Tier  der Göttin ANUKET (griechisch ANUKIS) verehrt.
Die Göttin ist fast immer menschengestaltig wiedergegeben; auf einem Ostrakon wird sie in Gestalt einer Gazelle als "Herrin des Himmels", "Fürstin der Götter bezeichnet."
Kopfschmuck: kranzartiger Federschmuck
ANUKET heißt "die Umschlingende" welche die yonische Quelle der Nilflut verkörpert.
Ihr Symbol: Kaurischnecke
Sie umschlang eine Reihe von Göttern unter anderem auch JAWHE im 5. Jahrhundert vor Christi.

Anunnaki In der sumer. (mesopotam.) Mythol. Kinder und Höflinge des An. Richter der Unterwelt.

Anxurus Röm. Schutzgottheiten der Stadt.

Anzu In der babylon. (mesopotam.) Mythol. ein dämonischer Adler mit Löwenkopf.

Anytos In der griech. Sage ein Titane.

Äolus
Römischer Name des Aiolos der griechischen Mythologie.

Äon Römischer Name des Aion.

Ao Guang
In der chines. (Daoismus) Mythol. der Drachenkönig.

Apsaras In der ind. {ved., puran. u. brahman. Hinduismus} Mythol. Gattinnen der Gandharven. Sie sind von unvergänglicher Schönheit und Jugend und eine Zierde von Indras Himmel, wo sie bei Aufführungen als Tänzerinnen und Schauspielerinnen mitwirken. Leben in Flüssen und Gewässern.

Apeliates
Griech. Gott des Ostwindes.

Aphareos In der griech. Sage Bruder des Tyndareos von Sparta, Vater des Lynkeus und des Idas (der Aphariden).

Aphareus Römischer Name des Aphareos der griechischen Mythologie.

Aphariden In der griech. Sage die Zwillingsbrüder Idas und Lynkeus.
Söhne des Aphareos. Vetter der Dioskuren.

Aphrodite (BILD) Griech. "die Schaumgeborene", Göttin der Liebe und der Schönheit.
Sie ist geboren aus dem Meeresschaum, der entstand als Kronos das göttliche Glied des Uranos in das Meer warf. Nach anderen ist sie die Tochter des Zeus und der Dione. Sie ist die Gattin des Hephaistos und Mutter des Eros, des Anteros, des Priapos, des Äneas, des Hermaphroditos und der Harmonia oder des Deimos und des Phobos. Die Chariten sind ihre ständigen Begleiterinnen.
Am berühmtesten ist ihre Liebschaft mit Ares, dem sie nach thebanischer Sage die Harmonia, nach Hesiod den Deimos und Phobos gebar. Außerdem kennt die spätere Sage als ihren begünstigten Liebhaber den Hermes, dem sie den Hermaphroditos, den Dionysos, dem sie den Priapos, und den Anchises, dem sie den Äneas gebar. Semitischen Ursprungs ist die Sage von ihrer Liebe zu dem schönen Jüngling Adonis.
Dem Paris verschaffte sie zum Dank, dass er ihr den Preis der Schönheit zuerkannt hatte, die Helena zur Gemahlin, und stand auch im Trojanischen Krieg auf der Seite der Trojaner.
An den ältesten Stätten ihres Kultes wurde sie unter dem Beinamen Urania, d.h. als Himmelsgöttin verehrt. Die philos. Spekulation deutete dann diesen Beinamen ethisch und stellte die Aphrodite Urania als die Göttin der himmlischen, reinen und keuschen Liebe der Aphrodite Pandemos gegenüber, als der Göttin der sinnlichen Liebe.

Apis  ägyptischer Gott
Die Ägypter verehrten in Ägypten einen heiligen Stier des Ptah,
dessen Kult an die Totenstadt von Memphis gebunden war.
Die lange umstrittene Gleichsetzung des Osiris -Apis, der Schutzgottheit dieser Totenstadt,
mit Serapis, wird heute von den meisten Forschern anerkannt
Die Griechen nannten den APIS  "Epaphos und machten ihn zum Sohn der IO,
die sie der Kuhgestaltigen ISIS gleichsetzten.
Er wird als schwarzer Stier mit dreieckigem weißen Fleck auf der Stirn, weißen Beinen, mit weißem Hals und Bauch und weißer Schwanzspitze dargestellt. Um den Hals trägt er eine Kette und auf dem Rücken eine Decke, auf dem Nacken hat er als Abzeichen die geflügelte Sonne oder einen Geier mit ausgebreiteten Flügeln.
Er wurde zu Memphis verehrt.

Apollo  (BILD) (BILD) Röm. Gott der Dichtkunst, der Heilkunde, der Musik und der Weissagung und Licht- und Sonnengott.
Mit dem griechischen Apollon gleichgestellt.

Apollon Griech. Gott der Weisheit, der Dichtkunst, der Musik und des Gesanges, aber ursprünglich Gott des Sonnenlichtes.
Sohn des Zeus und der Leto, Zwillingsbruder der Artemis und Vater des alten Linos, des jungen Linos, des Aristaios, des Orpheus, der Korybanten und des Asklepios. Geliebter des Hyazintos und Führer der Musen.
Der Mythos erzählt, dass der, auf der Insel Delos geborene Gott alsbald nach der Geburt Pfeil und Bogen greift, über Meer und Länder hinweg eilt und mit seinen sicheren Pfeilen den verderblichen Drachen Python tötet, wofür er jedoch Admetos von Pherai ein Jahr als Hirte dienen mußte. So zeigte er sich gleich nach seiner Geburt als der Überwinder der dem Lichte und der sittlichen Weltordnung feindlichen Mächte, und wird als Übelabwender, Retter durch eine Reihe von Beinamen (Alexikakos, Apotropaios, Epikurios, Soter u.ä.) bezeichnet. Demnach erscheint er auch als Rächer frevelhafter Überhebung der Menschen über die ihnen von der Gottheit gesetzten Schranken. So erlegt er mit Artemis den ungefügen Riesen Tityos, vernichtet samt den übrigen Göttern die Giganten, tötet wiederum in Gemeinschaft mit Artemis die 14 Kinder der Niobe, um ihre Mutter zu rächen, und sendet pestbringende Pfeile (die ursprünglich die verderblichen Wirkung der allzu mächtigen Strahlen der Sonne bedeuten) in das Lager der Griechen vor Troja, weil Agamemnon seinen Priester Chryses beleidigt hatte. Außerdem tötete er die Aloiden und Eurytos von Oichalia.
Marsyas schlug er im Flötenspiel.
Apollon ist auch der Gott, der den Sehern die Gabe der Weissagung verleiht.

Apollos Nach der Bibel ein jüdischer Gelehrter, der das Evangelium in Korinth verkündete.

Apostel In der Bibel d. i. Gesandte. So hießen vorzugsweise die zwölf, nach der Zahl der israel. Stämme von Jesu zu Boten des Gottesreiches auserwählten Jünger, die nach seinem Abscheiden an die Spitze der ältesten christlichen Gemeinde traten. Ihre Namen sind nicht ganz übereinstimmend überliefert; bei Matthäus (vgl. 10, 2 fg.): Petrus, Andreas, die beiden Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus, Thomas, Matthäus, Lebbäus, Simon und Judas Iskariot. Bei Markus und Lukas wird statt des Matthäus ein Levi, bei Markus statt des Lebbäus ein Thaddäus, bei Lukas statt beider Namen vielmehr Judas genannt; außerdem findet sich noch im Evangelium des Johannes ein Nathanael, über dessen Persönlichkeit nur Vermutungen möglich sind.

Apotropaios In der griech. Mythol. Beiname des Apollon.

Äpytus Römischer Name des Aipytos der griechischen Mythologie.

Apophis  Ägypt. schlangengestaltiger, dämonischer Unterweltsgott.
Feind des Re. Ein Empörer gegen die göttliche-kosmische Ordnung
Ein Empörer gegen die göttliche-kosmische Ordnung.
In der Finsternis hausendes Schlangenungeheuer, das den Sonnengott während seiner täglichen Fahrt bedroht.
Die Sonnenhymnen erzählen, wie der Schlangendaimon mit Messern zerschnitten oder mit der Lanze erstochen wird; sein Blut färbt den Himmel rot. In der ägyptischen Spätzeit wurde Apophis gelegentlich mit Seth gleichgesetzt. Der Namen wird als „Riesenschlange“ ausgelegt.

Apsu Akkad. (mesopotam.) Gott der unterirdischen Urgewässer. Personifizierung des Salzwassers. In der babylon. (mesopotam.) Mythol. ein unterirdisches Süßwassermeer.
Sumer. (mesopotam.) Gott des Süßwassermeeres.

Apu in der Mythol. der Indios der Andenhochländer gute Geister.
Aneinanderreiben seiner Füße den sechsköpfigen Wasserriesen Thrudgelmir, der wiederum der Vater von Bergelmir ist. Man setzt ihn auch mir Ymir gleich.


 

Marion Burke 10 2004 - 2016

*Goetter von A bis Z* *Goetter Liste AA-AK* *Goetter Liste AL-AP* *Goetter von AL-AP* *Goetter Liste AR-AZ* *Goetter Liste BA-BZ* *Goetter Liste CA-CZ* *Goetter Liste DA-DE* *Goetter Liste DI-DZ* *Goetter Liste EA-EP* *Goetter Liste  ER-EZ* *Goetter Liste FA-FZ* *Goetter Liste GA-GA* *Goetter Liste GE-GO* *Goetter Liste GR -GZ* *Goetter Liste HA-HA* *Goetter Liste HE-HE* *Goetter Liste HI-HZ* *Goetter Liste IA-IS* *Goetter Liste IT-IZ* *Goetter Liste JA-JZ* *Goetter Liste KA-KA* *Goetter Liste KE-KZ* *Goetter Liste LA-LE* *Goetter Liste LI-LZ* *Goetter Liste MA-ME* *Goetter Liste MI-MZ* *Goetter Liste  NA-NZ* *Goetter Liste OA-OZ* *Goetter Liste  PA-PE* *Goetter Liste  PF-PO* *Goetter Liste PR-PZ* *Goetter Liste QA-QZ* *Goetter LIste RA-RZ* *Goetter Liste SA-SI* *Goetter Liste SJ-SZ* *Goetter Liste TA-TH* *Goetter Liste TI-TZ* *Goetter Liste UA-UZ* *Goetter Liste VA-VZ* *Goetter Liste WA-WZ* *Goetter Liste XA-XZ* *Goetter Liste YA-YZ* *Goetter Liste ZA-ZZ* *In eigener Sache* *ueber mich* *Impressum*

abramelin
angels
bilder
elfen
engel
garten
gesundheit
goetter
guten appetit
handarbeiten
haende
henoch
karten
kaschewskiahnen
kerstinkaschewski
kreise
lebensbaum
lemuria
lichtschwester
meditation
meister
mensch
morgellons
mystik
pendeltafeln
pflanzenweg
pflanzen
planeten
rituale
schöpfungsgeschichte
seelenwolken
stammbaum
sternensee-tarot
steine
sonstiges
symbolon

Web Design