Goetter von AR-AZ


Archelaus In der Bibel Etnarch von Judäa, Samaria und Idumäa.
Sohn und Nachfolger des Herodes des Großen.
Nach neunjähriger Regierung wurde er von Augustus wegen Grausamkeit und Tyrannei angeklagt, seiner Herrschaft beraubt und nach Gallien verbannt, wo er auch starb.

Aristobul In der Bibel ein makkabäischer (hasmonäischer) König. Sohn des Johannes Hyrkanus I.

Aristobul II. In der Bibel ein Makkabäerfürst. Sohn des Alexander und Vater des Antigonus.
Er zwang seinen älteren Bruder Hyrkanus II. von der königlichen und hohenpriesterlichen Würde abzutreten und nahm sie selbst an. Pompejus nahm ihn jedoch, nach Eroberung des Tempelberges, als Kriegsgefangenen zum Thriumphzug mit und setzte Hyrkanus wieder als Hohenprister und Fürsten ein.

Aristobul III. In der Bibel ein Hohenpriester aus dem Geschlecht der Makkabäer (Hasmonäer). Sohn der Alexandra.
Er wurde von Herodes dem Gro゚en ermordet.
Mit ihm erlosch 35 v. Chr. sein Geschlecht in männlicher Linie, in weiblicher ging es durch seine Schwester Mariamme an die Herodäer über.
Asa In der Bibel  (911-871 v. Chr.).

Asahel Nach der Bibel Bruder des Joab.

Asasel Nach der Bibel ein Wüstendämon.
Er erhielt im Zusammenhang mit der Ausbildung der Vorstellung vom Satan eine gegensätzliche Stellung zum Heilsgott der jüd. Gemeinde.

Ascher hebr. "der Glückliche". Nach der Bibel Sohn des Jakob und seinem Kebsweibe Silpa, der Magd seiner Frau Lea.
Er ist der Stammvater eines politisch unbedeutenden Stammes, der die Gebiete westlich von Naphtali, zeitweise auch westlich von Isaschar besessen hat. Ein fest geschlossenes Stammgebiet vermochte er sich nicht zu erwerben, vielmehr wohnte er inmitten einer zahlreicheren kanaanit. Bevölkerung, die er mit sich zu verschmelzen zu schwach war.

Asenat Nach der Bibel Gattin des Josef und Mutter des Manasse und des Ephraim.

Asmodi In der Bibel als böser, lustbesessener Dämon beschrieben. Er tötete, in Sarah, die Tochter Raguels verliebt, hintereinander sieben Bräutigame Sarah' s in der Brautnacht, bis Tobias, der Sarah ebenfalls heiraten wollte, ihn mit Hilfe des Engels Raphael durch Räucherung vertrieb.
Im Talmud gilt er als Fürst der Dämonen, steht also für den Satan selbst, und soll nach einer sehr abenteuerlichen Erzählung den König Salomon zeitweise aus seinem Reich vertrieben haben.

Atalja Nach der Bibel Tochter des Ahab und der Isebel und Gattin des Joram von Juda.  (840-835 v. Chr.), Mutter des Ahasja von Juda.
Bahnte sich nach dem Tode ihres Sohnes durch die Ermordung aller männlichen Davididen den Weg zum Thron. Nur Joas, der Sohn Ahasjas, ward durch Joseba, einer Schwester des Ahasjas, gerettet und heimlich im Tempel durch den Priester Jojada aufgezogen. Nachdem Atalja 6 Jahre regiert hatte, gelang es Jojada die Hauptleute der königlichen Leibwache dahin zugewinnen, Joas auf den Thron zu setzen. Als eines Sabbats die zur Tempelwache bestimmte Abteilung der Leibwache aufzog, wurde die abzulösende Mannschaft im Tempel zurückbehalten, so dass die Burg von jeder Mannschaft entblößt war, und Joas zum König ausgerufen. Die auf den Lärm herbei eilende Atalja wurde getötet.

Arachne In der griech. Sage "Spinne". Tochter eines Purpurfärbers zu Kolophon.
Sie war eine kunstvolle Weberin und erkühnte sich, der Göttin Athene einen Wettstreit anzubieten. Arachne fertigte ein kunstreiches Gewebe, das die Liebesabenteuer der Olympier darstellte; Athene fand daran nichts zu tadeln, wurde aber so erzürnt, dass sie das Gewebe zerriss und Arachne schlug. Als Arachne aus Verzweiflung darüber sich erhenkte, gab Athene ihr zwar das Leben wieder, verwandelte sie aber in eine Spinne.

Arawn Kelt. (walis.) Gott

Archemoros In der griech.-röm. Sage "der Frühvollendete". Name des Opheltes nach seinem Tode, unter dem er als Halbgott verehrt wurde.

Ardalos
In der griech. Sage Sohn des Hephaistos.

Ardan In der kelt. (irisch) Sage ein Craobh Ruadh.

Ardibehisht
In der pers. Mythol. das Wahre, Gute und Rechte. Ein Amschaspands.

Arduinna(Diana)
Sie war die Göttin der Eifel und der Ardennen, vielleicht auch noch des Hunsrücks.

Areia
In der griech. Mythol. "die Kriegerische", Beiname der Athene.

Areion In der griech. Sage das redende, unsterbliche Ross des Adrastos von Argos. Sohn des Poseidon und der Demeter.

Ares griech. Kriegsgott. Gehört zu den Olympiern.
Sohn des Zeus und der Hera, Geliebter der Aphrodite, Vater des Anteros, des Kyknos, des Bistonenkönigs Diomedes, der Alkippe und der Harmonia, des Deimos, des Phobos, der Penthesileia, des Ixion, des Lykurgos und Stammvater der Amazonen.
Im Kampfe findet er sich mit verwandten Dämonen, der Eris und der Enyo zusammen und ist von Deimos und Phobos begleitet. Ihn bändigt geistige und sittliche Überlegenheit, wie sie Athene darstellt, oder eine auf den Künsten des Friedens, namentlich auf Ackerbau beruhende Kultur, wie sie die riesenstarken Aloiden verkörpern. Sonst gibt es nur wenige Aresmythen. Am bekanntesten ist sein in der Odyssee erzähltes Abenteuer mit Aphrodite, die dort als Hausfrau des Hephaistos erscheint, während sie in Mittelhellas (in Theben und Attika) als rechtmäßige Genossin des Ares galt. Es ist hierbei zu berücksichtigen, dass viele der ältesten Aphroditekulte einer bewaffneten Göttin galten.

Arete In der griech.-röm. Sage Tochter des Rhexenor, Gattin des Phaiakenkönigs Alkinoos und Mutter der Nausikaa und von fünf Söhnen.

Arethusa In der griech. Sage eine Hesperide.
In der griech.-röm. Sage eine Nereide.
Sie kam, vom Flußgott Alpheios verfolgt, durch das Meer oder unter demselben nach Sicilien und ward hier zur Quelle.  Arethusa wurde die Muse des Hirtengedichtes.

Argeia In der griech. Sage Tochter des Adrastos von Argos, Gattin des Polyneikes.

Arges In der griech. Sage der Blitzschlag.
Einer der ersten drei Kyklopen. Sohn des Uranos und der Gaia.

Argestes In der griech. Sage ein Wind. Sohn des Astraios und der Eos.

Argia Römischer Name der Argeia der griechischen Mythologie.
In der griech.-röm. Sage Urenkelin des Polyneikes, Gattin des Aristodemos und Mutter des Eurysthenes von Sparta und des Prokles von Sparta.

Argo In der griech.-röm. Sage das Schiff, mit dem die Argonauten nach Kolchis segelten, um das goldene Fließ zu holen. Wurde von Argos unter der Leitung der Athene gebaut.

Argonauten In der griech.-röm. Sage die Helden Admetos von Pherai, Lynkeus, die Dioskuren, Tiphys, Orpheus, Telamon von Salamis, Kalais, Zetes, Euphemos, Argos, Peleus von Thessalien, Augeias von Elis, Phrontis, Ankäus, Herakles, Neleus von Pylos, Meleagros, Menoitios, Oileus von Lokris, Theseus von Athen, Lapithenkönig Peirithoos, Mopsos, Klytios, Amphidamas, Amphiaraos, Atalante, Laertes, Nestor, u.a.
Gefährten des Iason, die auf dem Schiff Argo nach Kolchis fuhren, um, im Auftrag von Iasons Oheim Pelias, das goldene Vließ zu holen, welches dort im Hain des Ares von einem schlaflosen Drachen bewacht wurde. Auf ihrer Fahrt hatten sie viele Abenteuer zu bestehen. Unter anderen befreiten sie Phineus von Thrakien von den Harpyien, mußten durch die Symplegaden fahren und hielten sich bei den männermordenden Lemnierinnen auf.
In Kolchis angekommen, versprach der König Aietes dem Iason das Vließ zu geben unter der Bedingung, dass er zwei feuerschnaubende Stiere mit ehernen Füßen vor den Pflug spanne und dann die von Kadmos in Theben übriggelassenen Drachenzähne, die Aietes von Athene bekommen hatte, aussäe. Der Held löste die Aufgabe mit Hilfe der Tochter des Aietes, Medeia. Sie gab ihm ein Zaubermittel gegen Feuer und Eisen und belehrte ihn, wie er durch einen Steinwurf unter die aus den Drachenzähnen entsprossenden Krieger diese untereinander entzweien und bewältigen könne. Als dann Aietes darauf sann, die Argonauten zu töten, eilten Iason und Medeia bei Nacht in den Hain des Ares, und nachdem Medeia den Drachen durch ein Zaubermittel eingeschläfert hatte, bemächtigte sich Iason des Vließes. Hierauf bestiegen die Argonauten mit Medeia eilends das Schiff und segelten davon; durch die hinterlistige Ermordung des Absyrtos entzogen sie sich der Verfolgung.
Die Rückfahrt wird sehr verschieden erzählt: nach älterer Sage fuhren sie denselben Weg zurück oder gelangten durch den Phasis in den Okeanos, von da nach Libyen und, nachdem sie die Argo zwölf Tage über Land getragen, ins Mittelmeer und nach Iolkos. Nach Apollonius dagegen fuhren die Argonauten den Ister (Donau) hinauf und gelangten auf diesem Wege an die illyrische Küste, von dort durch den Eridanos (Po?) und die Rhône an die Westküste Italiens und über Kerkyra, wo Iason und Medeia Hochzeit hielten, nach Libyen und zu Land zum Tritonischen See, erst von da über Kreta und Ägina in die Heimat zurück.

Argos In der griech. Sage "der Allsehende". Hundertäugiger Riese, der in Heras Auftrag die Io bewachte.
Sohn des Agenor oder Inachos von Argos und einer Nymphe. Tötete einen gewaltigen Ochsen, der Arkadien verwüstete und erwürgte die Schlange Echidna.
Hermes tötet ihn durch einen Steinwurf oder hieb ihm, nachdem er ihn durch sein Flötenspiel eingeschläfert hatte, den Kopf ab. Hera verwandelte ihn daraufhin in einen Pfau. Seine Augen schmücken seitdem den Pfauenschwanz.
Ursprünglich bedeutete Argos mit seinen zahllosen Augen wohl den gestirnten Himmel.
In der griech.-röm. Sage Erbauer des Schiffes Argo und Argonaut.
Sohn des Phrixos und der Chalkiope.

Argus Römischer Name des Riesen Argos der griechischen Mythologie.

Argyrotoxos In der griech. Mythol. "der Gott mit dem silbernen Bogen", Beiname des Apollon.

Ariadne In der griech.-röm. Sage Tochter des Minos von Kreta und der Pasiphae, Schwester der Phaidra, Gattin des Dionysos und Mutter des Demophon.
Sie gab Theseus von Athen das Garnknäul, durch das er sich nach der Tötung des Minotaurus aus dem Labyrinth wieder herausfand und flüchtete dann mit Theseus. Sie wurde dann nach älterer kretischer Sage auf der Insel Dia wegen der ihrem früheren göttlichen Geliebten Dionysos gegenüber begangenen Untreue von den Pfeilen der Artemis getötet. Nach anderer (attischer) Erzählung fand Dionysos die von Theseus auf Naxos Verlassene und vermählte sich mit ihr, oder Theseus mußte sie dem Dionysos abtreten. Nach ihrem Tode erhob Dionysos sie unter die Unsterblichen und versetzte die Krone, die er ihr bei der Vermählung gegeben unter die Gestirne.

Arishi In der Mythol. der Suaheli (Afrika) das Firmament.
Arimaspen In der griech. Mythol. ein in mythisches Dunkel gehülltes Volk im äußersten Nordosten der Welt. Sie sind einäugig und leben in stetem Kampfe mit den goldhütenden Greifen, die sie zu berauben versuchen.

Arion Römischer Name des Areion.
In der griech. Sage ein Sänger und Dichter.  Sohn des Poseidon.
Nach der Sage wollten den Arion, der sich meist bei Periander von Korinth aufhielt, als er mit reichen Schätzen von Sicilien und Italien nach Korinth zurückfuhr, die Schiffer aus Habsucht töten. Arion bat, noch einmal seine Kunst üben zu dürfen, trat festlich geschmückt, die Kithara in der Hand, auf das Verdeck und stürzte sich nach dem Gesang in das Meer. Aber ein Delphin nahm den Sänger auf den Rücken und trug ihn zum Vorgebirge Tänaron, von wo er nach Korinth zurückkehrte. Die Schiffer, die hier später ankamen und versicherten, dass sie Arion wohl und gesund in Tarent verlassen hätten, ließ Periander an das Kreuz schlagen.

Arisbe In der griech. Sage Tochter des Merops, Gattin des Priamos von Troja und Mutter des Aisakos.

Aristaios Griech. "der Beste", ein Gott.
Sohn des Apollon und der Kyrene, Gatte der Autonoe und Vater des Aktaion.
Seine Mutter Kyrene gebar ihn an der Küste von Libyen. Hermes übergab das Kind den Horen und der Gaia, die es mit Nektar und Ambrosia groß zogen, oder Apollon brachte es dem Cheiron zur Erziehung. Aristaios ward von den Musen in der Heil- und Wahrsagekunst unterrichtet. In Böotien vermählte er sich mit der Tochter des Kadmos, Autonoe, die ihm den Aktaion gebar. Auf geheiß Apollons von den Einwohnern gerufen, wehrte er auf der Insel Keos der Gluthitze der Hundstage, indem er dem Zeus Ikmaios opferte. Auch wanderte er nach Sardinien und Sicilien, überall die Spuren seines wohltätigen Wirkens zurücklassend, zuletzt nach Thrazien zu Dionysos. Vorzüglich pries man ihn als Erfinder der Bienenzucht (daher Melisseus genannt), als Beschützer der Jäger (Agreus) und Hirten (Nomios).

Aristäus Römischer Name des Aristaios der griechischen Mythologie.

Aristodemos In der griech. Sage erster König von Sparta.
Sohn des Aristomachos, Gatte der Argia und Vater des Eurysthenes von Sparta und des Prokles von Sparta.
Nach anderer Sage wurde er vor der Eroberung des Peloponnes durch die Herakliden vom Blitz erschlagen, so dass erst seine Zwillingssöhne Könige in Sparta wurden.
In der griech. Sage der Held der Sagengeschichte des ersten Messenischen Krieges.
Er bot auf ein Orakel, das die Opferung einer Jungfrau aus dem Geschlecht der Aipytiden verlangte, seine Tochter selbst an und tötete sie, als ihr Geliebter, um sie zu retten, erklärte, sie habe ihre Jungfräulichkeit verloren. Nach dem Tode des kinderlosen Königs zu dessen Nachfolger gewählt, regierte Aristodemos einige Jahre trefflich und erfocht einen großen Sieg. Dann aber kamen unheilvolle Zeichen, und nach einem grausen Traum vollends verzweifelnd, gab sich Aristodemos auf dem Grabe seiner Tochter den Tod.

Aristomachos In der griech. Sage Sohn des Kleodäos und Vater des Temenos von Argos, des Kresphontes von Messene und des Aristodemos.

Aristomachus Römischer Name des Aristomachos der griechischen Mythologie.

Arjaman In der ind. {ved. Hinduismus} Mythol. ein Aditya.

Arjuna
In der ind. {puran. Hinduismus} Mythol. ein Held. Einer der fünf Pandava. Wurde von Krischna in den Pflichten eines Kriegers, Königs und Menschen unterwiesen.

Arkas In der griech.-röm. Sage ein Jäger und Stammvater der Arkadier.
Sohn des Zeus und der Kallisto.
Nachdem seine Mutter gestorben oder in eine Bärin verwandelt worden war, übergab ihn Zeus der Maja zur Erziehung. Nach anderer Sage ist Arkas ein Enkel des Lykaon, der ihn schlachtet und dem Zeus vorsetzt, dafür aber vom Blitz erschlagen wird. Arkas selbst wird dann von Zeus wieder ins Leben gerufen. Als Jüngling verfolgte er auf der Jagd seine in eine Bärin verwandelte Mutter bis in den Tempel des Zeus Lykaios; als beide dafür zur Strafe getötet werden sollen, versetzt sie Zeus als Bärin (Arktos) und Bärenhüter (Arktophylax oder Arkturos) unter die Gestirne.
Sonst gilt er als Herrscher von Arkadien, wo er Ackerbau, die Bearbeitung der Wolle und die Weberei einführte.

Arkeisios In der griech. Sage Vater des Laertes.

Arma Hethit. (anatol.) Mondgott.

Armathr keltische Mythologie Mutter des Wohlstandes

Armida Eine schöne Zauberin in Tassos "Befreitem Jerusalem".
Sie entfremdete im Lager der Kreuzfahrer mehrere tapfere Ritter der Pflicht, entführte den schönsten und jüngsten, Rinaldo, auf eine Insel in ihrem Zaubergarten, wo ihn ihre Reize fesselten, bis ihn Gottfried von Bouillons Gesandte befreiten. Verzweifelt kämpfte sie auf der Seite der aufgehetzten Sarazenen, unter denen Rinaldo mächtig aufräumte. Sie flieht, er trifft sie, hält sie vom Selbstmord ab und ernennt sich zu ihrem Ritter.

Arsay In der kanaanit.(ugarit.) Mythol. Tochter des Baal.

Arsinoe In der griech.-röm. Sage Tochter des Phegeus von Arkadien, erste Gattin des Alkmaion und Mutter des Klytios.
In der griech. Sage Tochter des Minyerkönigs Minyas und Schwester der Leukippe und der Alkithoe.
Sie und ihre Schwestern wollten sich des Dionysosfestes entziehen, verfielen aber der Raserei und wurden begierig nach Menschenfleisch. Deshalb warfen sie das Los über ihre Kinder und zerstückelten den vom Los betroffenen Hippasos. Zur Strafe wurde Arsinoe in eine Eule verwandelt, ihre Schwestern in eine Fledermaus und einen Uhu.

Artemis Griech. Göttin der Jagd.
Tochter des Zeus und der Leto und Zwillingsschwester des Apollon.
Töte, um ihre Mutter Leto zu rächen zusammen mit Apollon die vierzehn Kinder der Niobe. Außerdem tötete sie Laodameia und Andromache und verwandelte Aktaion in einen Hirsch und Kallisto in eine Bärin.
Artemis ist die vielgestaltigste und universellste unter den Göttinnen. Bei Homer hat sie unbedingte Gewalt über Leben und Tod der Mädchen und Frauen. Sie ist, ungeachtet der, ihrer ebenfalls zugeordneten geburtshilflichen Funktion, die jungfräuliche Göttin, die streng über die Tugend ihrer Nymphen und ihrer Priesterinnen wacht. Beinamen wie die "Einsamwandelnde", die "Ruhige" charakterisieren sie aber auch als Dämonin der Nacht. Ihre ehemalige Mondbedeutung trat aber frühzeitig zurück hinter dem abstrakteren, geklärteren Götterglauben Homers, der für jenes Gestirn eine besondere Personifikation, die Selene, hat.

Artio
römische Mythologie Göttin der Bären Ursula
auch keltische Jagdgöttin, in der interpretatio Romana der Diana gleichgesetzt. Sie wurde offenbar als Bärengöttin im Nordosten Galliens verehrt.
Berühmt ist ihre Bronzestatue von Muri (bei Bern) die sie sitzend mit einer Schale und mit Blumen und Früchten in den Händen zeigt. Ihr zugewandt ist ein Bär vor einem Baum

Artus In der kelt. (brit.) Sage König von Britannien und Führer der Tafelrunde (Ritter der Tafelrunde: Gawein, Erek, Lanzelot, Iwein, Kai, Ither). Sohn des Uter und der Yguerne, Gatte der Ginevra, Vater des Mordred und Onkel des Gawein. Artus und Mordred töteten sich gegenseitig.

Aruna Ind. {puran. Hinduismus} Gott der Morgenröte. Sohn des Kasyapa und der Vinata. Wagenlenker des Surya.

Aruru Akkad.-babylon. (mesopotam.) Muttergöttin. Erschafft, was Anu entdeckt.

Arwakr
In der altnord. Mythol. "Frühwach", eines der beiden Himmelspferde,
die den Wagen der Sol ziehen (siehe Alswinn).

Asen In der altnord. (isländ.) Mythol. das wichtigste Göttergeschlecht (Odin, Balder, Loki, Bragi, Forseti, Frigg, Gerda, Heimdall, Hel, Hödur, Thor, Tyr, Wali, Widar, Hönir, Uller und Iduna). Wohnen in Asgard. Konkurenten der Wanen.
Als Asen bezeichnet man ein nordisches Göttergeschlecht, zu denen unter anderem Odin, Thor, Balder, Frigg, Fulla und Nanna gehören. Die Asen sind überwiegend junge und kriegerische Gottheiten und stehen damit im Gegensatz zu den älteren Vanen, die meist friedliche Schutz- und Fruchtbarkeitsgötter sind. Trotzdem kam es einem Mythos nach zu einem Kampf zwischen Asen und Vanen, aber die Götter schlossen schließlich Frieden und als Geisel wurden den Vanen die Götter Mimir und Hoenir übergeben.
Die Asen sind sterblich und leben in Asgard. Am Leben und jung werden sie durch die goldenen Äpfel der Göttin Idunn gehalten.

Aschera Kanaanit.(ugarit.)-phönik. Fruchtbarkeits- und Vegetationsgöttin. Große Mutter und Schöpferin der Götter, Gattin des Baal und Mutter des Attar. 
Kanaúnäische Göttin Gemahlin des Amurru
Ranghöchste Göttin und Mutter der Götter Enge Verbindung zu EL

Aschnan Sumer. (mesopotam.) Göttin des Getreides.

Aschirat westsemitische Gottheit
deren Verehrung mit den Amurritern zu Beginn des 2. Jahrtausend vor Christi nach Mesopotamien kam; Fruchtbarkeits- und wahrscheinlich auch Sonnen und Meeresgöttin
Das babylonische Pantheon nahm Aschera als Gemahlin des Gottes Martu auf. Aschera war auch die führende Göttin des ugaritischen Pantheons und die Gemahlin des EL.

Asgard In der altnord. (isländ.) Mythol. der Wohnsitz der Asen in den Luftgefilden.
Als Asgard bezeichnet man die Himmelswelt und den Lebensraum der Asen. Man stellte es sich als Burg vor, die Paläste, Höfe und Hallen enthielt und deren Zentrum eine große Halle war, die Versammlungen, Festen und den Gericht halten diente. Zu diesem Zwecke enthielt sie auch zwölf Hochsitze für die Götter.
Asgard liegt oberhalb von Utgard und Midgard, ist aber mit Midgard durch eine Brücke verbunden, die man Bifröst nennt. Von Jötunnheim jedoch ist Asgard durch den Fluß Ifing getrennt.
Zwischen ihm und Midgard spannt sich die Brücke Beberast.
12 strahlende Schlösser haben sich die Asen in ASGARD gebaut.
Ihr Herr und König ist ODIN.
Für: ODIN
THOR             Trudheim                Die Freien
TYR                Folkwang                Die Edlen
BALDUR       Breitglanz                der Lichte 
WIDAR                                           der Dunkle 
Landwidi                                          Sohn von Odin und Gridr
BRAGI                                            der Sänger
Sökwabek                                        der Wasserfall verheiratet mit Iduna
FORSETI        Glastheim                 der Richter  Sohn v Baldur und Nanna
HEIMDALL                                    der Himmelswächter
Himmelsburg                                   Gott des Morgens
HERMODUR   das Meerschloss      der Götterbote Fensal
ULLER             Eibental                   der Wintergott verh. mit Skadi Sohn der Sif
NJÖRD                                              der Meeresbeherrscher
HÖDER der Blinde Walaskialf        das Haus der Wahl
FRIGGA         Gottheit der Toten      Schloss Fensal

Weiblichen Götter
1. SAGA –                    Die Sage der Geschichte
2. FULLA –                  Die Fülle,      Friggas Gefährtin
3. SIF –                         Die Sippe,     Thors Gattin ,  Magnis und Modis Mutter
4. MENGLÖD   –         Die Göttin die sich des Schmuckes freut, eine  Heilsgottheit
5. WARA oder VÖR –  Die Wahrhaftige, der die Eide heilig sind
6. SYN –                        Die Verteidigerin der Angeklagten, die Schützerin der Tore
7. SNOTRA –                Die Kluge, die Wissende
8. SIÖFN –                     Die Liebenswürdigkeit, die Liebe
9. THRUD –.                  Sifs und Thors Tochter, die Verlobte von Nachtzwerg Alwis
10. EIR –                        Steht der Menglöd nahe, die beste Ärztin
11. GEFION –                Die Jungfräulichkeit, beschützt die Jungfrauen
12. LOFN –                    Asin, führt alle Liebenden zusammen
13. HLIN –                      Schutzgottheit, ist im Gefolge der Frigga
14. HOLDA –                  Frau Holle
15. BERCHTA –             Segen bringt Berchta, Gottheit der Erde und Fruchtbarkeit
16. OSTARA –                 Freya, Göttin der Morgenröte
17. IDUNA –                    Ihr Vater ist der Zwergenkönig Iwaldi ,
sie hat die jugendbringenden Äpfel

Äsculapius Röm. Gott der Heilkunst. Mit dem griechischen Asklepius gleichgestellt.

Ashvins Ind. {puran. Hinduismus} Zwillings-Pferdegötter. Kinder des Martanda und der Saranyu.

Assie In der afrikan. Mythol. Gattin des obersten Gottes.
Sie wurde von diesem als erstes Wesen auf die Erde geschickt.

Ask In der altnord. Mythol. "Esche", der Stammvater der Menschen.
Mit Embla bildete er das erste Menschenpaar das von den Göttern geschaffen wurde.
Erhielt von Odin die Seele, von Wili die Klugheit und von We das Leben.

Askr und Embla Askr (was auch „die Esche“ bedeutet) bildet zusammen mit Embla („die Ulme“) das erste Urmenschenpaar. Sie sind damit die Ahnen der gesamten Menschheit. Sie wurden von den Göttern Odin, Vili und Ve aus zwei Baumstämmen geschaffen, die das Meer an den Strand gespült hatte. Von Odin bekamen sie den Atem. Vili (manchmal auch Hoenir) verlieh ihnen Verstand, Gefühl und Bewegungen. Und von Ve (oder auch Lodurr) erhielten sie ihr Aussehen, ihr Gesicht, Gehör und Sprachen. Danach gaben die Götter Askr und Embla Midgard als Wohngebiet.

Aspilan In der nord. Sage der Sohn des Nordian.

Asu In der ind. {ved. Hinduismus} Mythol. der Atem des Prajapati, aus dem er die Asuras, Götter, Menschen und Tiere erschuf.

Asura sumerische Mythologie Altindischer Widdergott
Asuras In der ind. {ved. Hinduismus} Mythol. älteres Göttergeschlecht mit Varuna an der Spitze. Wurde von den Devas verdrängt.
Ind. {ved. u. puran. Hinduismus} "Herren". Später ämonen. Aus Asu, dem Atem des Prajapati geschaffen. Dämonische Gegenspieler der Suras, da sie von ihren mitbekommenen Gaben Wahrheit und Lüge, die Wahrheit ablegten und die Lüge behielten. Wurden von den Suras besiegt.

Assur Assyr.-akkad. (mesopotam.) Nationalgott.

Askalaphos In der griech. Sage Sohn des Acheron.

Askanios In der griech. Sage Sohn des Äneas und der Kreusa. Vater des Iulos.

Askanius Römischer Name des Askanios der griechischen Mythologie.

Asklepios Griech. Gott der Heilkunst, während er bei Homer ein trefflicher Arzt sterblichen Geschlechts ist.
Sohn des Apollon und der Koronis und Vater der Hygieia, des Podaleirios, des Machaon, der Iaso und der Panakeia.
Von Cheiron erzogen.
Asklepios vermochte nicht nur das Leben zu retten, sondern rief selbst Verstorbene ins Leben zurück, dafür erschlug ihn Zeus aber, durch Hades' Klagen bewogen, mit dem Blitz

Äson Römischer Name des Aison der griechischen Mythologie.

Asopos Griech. Flussgott.
Vater der Aigina und vieler weiterer Töchter und von zwei Söhnen.
Zeus entführte seine Tochter Aigina. Asopos verfolgte Zeus daher und wollte den Olymp mit seinen Wogen erstürmen; doch Zeus erschlug ihn mit seinem Blitz, weshalb der Fluß Kohlen in seinem Bett führt.

Asopus Römischer Name des Asopos der griechischen Mythologie.

Assipattle In der kelt. (schott.) Sage ein Held.

Astarte Kanaúnische Liebes - und Kriegsgöttin
Kanaanit. (ugarit.) Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin und Herrin des Krieges, auf die Göttin Ischtar babylonischen Ursprungs (Mesopotamien) zurückzuführen.  semitische Göttin
Die Erle wurde bei heidnischen Riten zu Ehren der Astarte und ihres Sohnes, des Feuergottes, verwendet.
Atagartis ist eine andere Namensform und eine Verkörperung des Venussterns.
Sie entsprach der mesopotamischen Ishtar
Während sie im Alten Testament als die Göttin der Sidonier erscheint, breitete sich ihr Kult zunächst in Palästina, dann aber durch die Phoiniker auch im Mittelmeerraum
über Zypern und Kreta bis Kartago und Sizilien aus, wo Astarte auf dem Berg Eryx verehrt wurde. Aber auch in Sardinien und Britannien finden sich Spuren ihrer Verehrung. Der Kult der Astarte als eine orientalischen Fruchtbarkeitsgöttin wies mancherlei Ausschweifungen und auch sakrale Prostitution auf.
Es gibt auch Belege für Bisexualität der Astarte.
In Beirut (Beritos) ist sie als Stadtgöttin bezeugt.
Die Griechen sahen in Astarte eine Liebesgöttin und Himmelsgöttin und identifizierten sie daher mit Aphrodite, aber auch mit Selene.
Bei Herodot birgt sich hinter der Aphrodite Urania.
In Ägypten wurde Astarte mit Isis gleichgesetzt.
Das der Astarte heiliges Tier war die Taube.
Im Ältesten sächsischen Volksepos ,Beowulf,
Indien sei die Heimat der alten sächsischen Göttin Eostre,
die gleichfalls Astarte war und deutlich an die dreifache Kali erinnert.
Das Hexagramm und die Zahl 666 waren Zauberzeichen der Dreifachen Aphrodite (Astarte).
Das Tier 666 war ursprünglich die Bestie mit den zwei Hinterteilen, der Urandrogyn, der angeblich einem Mann und einer Frau in sexueller Vereinigung ähnelte.
König Salomon hatte eine Beziehung zur Priesterin der Ishtar- Astarte die
Shulamite genannt wird.
Durch die Macht, die sich aus der Beziehung zur Königin von Saba entfaltete, erhielt Salomon 666 Zentner Gold in einem Jahr. (1. Könige 10,14)
Sie wird mit der löwen gestaltigen Göttin Sachmet identifiziert, wenn sie den König als Kriegsgöttin in den Kampf begleitet, oder mit der kuhgestaltigen Hathor, wenn sie als Göttin der liebe wirkt. Astarte hat sich mit SETH verbunden um gemeinsam gegen das Meer anzugehen.

Asteria Griech. "die zu den Sternen gehörige", Tochter des Koios und der Phoibe und Mutter der Hekate.
Wurde, weil sie die Liebe des Zeus nicht erwiderte, in eine Wachtel verwandelt und ins Meer gestürzt, wo sie zur Wachtelinsel Ortygia wurde. Die Insel, später mit Delos gleichgesetzt, ist eigentlich im äußersten Westen, dem Lande des Untergangs der Gestirne, lokalisiert, so das Asteria wohl, ebenso wie ihre Mutter Phoibe und ihre Tochter Hekate, als eine Mondgöttin zu betrachten ist.

Asterios In der griech. Sage "der Gestirnte", König von Kreta.
Gatte der Europe.

Asterope In der griech.-röm. Sage Mutter der Hippodameia.

Asträa Röm. Göttin der Gerechtigkeit und der Naturgesetze. Mit der griechischen Astraia gleichgesetzt.

Astraia In der griech. Mythol. Beiname der Dike.

Astraios In der griech. Sage der Sternenhimmel. Ein Titane.
Sohn des Kreios und der Eurybia, Gatte der Eos, Vater des Zephyros, des Boreas, des Notos, des Hesperos, des Phosphoros und der übrigen Sterne.

Asträus Römischer Name des Astraios der griechischen Mythologie.

Astyanax In der griech.-röm. Sage Sohn des Hektor und der Andromache.
Nach Trojas Fall wurde er von den Mauern herabgestürzt.

Astydameia In der griech. Sage Gattin des Akastos von Iolkos und Mutter des Amphitryon und des Tlepolemos.
Sie verliebte sich in Peleus, als dieser ihre Liebe jedoch nicht erwiederte, veranlasste sie, dass sich seine Gattin Antigone erhängte und verleumdete ihn bei Akastos, dass er versucht habe, sie zu verführen, worauf er getötet werden sollte.
Sie wurde von Peleus getötet.

Astynoos In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Asynien Altnord. Göttinnen des Norden.
Atargatis Syr.-aramä. Fruchtbarkeitsgöttin.

Atalante In der griech.-röm. Sage Tochter des Schoineus und Gattin des Hippomenes.
Berühmt durch ihre Schönheit und Schnelligkeit, gab sie jedem Freier auf, einen Wettlauf mit ihr zu bestehen, wobei er unbewaffnet sein mußte, während sie mit einem Speer folgte. Holte sie ihn nicht ein, so war sie die Seinige, im Gegenteil war der Tod sein Los. Hippomenes überlistete sie mit Hilfe der Aphrodite. Die Göttin hatte ihm goldene Äpfel gegeben, die er ihr in den Weg warf. Atalante blieb zurück, um sie aufzuheben, und Hippomenes erreichte vor ihr das Ziel. Hippomenes vergaß aber der Aphrodite zu danken; zur Strafe dafür reizte diese ihn zu so heißer Liebe, dass er seine Braut im Heiligtum des Zeus oder der Kybele umarmte. Darüber erzürnt, verwandelte Kybele beide in Löwen.
In der griech. Sage eine kriegerische, männerfeindliche Heldenjungfrau und berühmte Jägerin.
Tochter des Iasios und der Klymene, Gattin (?) des Meilanion und Mutter des Parthenopaios.
Sie wurde von ihrem Vater auf dem Berg Parthenion ausgesetzt, von einer Bärin gesäugt, von Jägern gefunden und erzogen und später ihren Eltern zurückgegeben. Mit ihren Pfeilen erlegte sie die Kentauren Rhoikos und Hylaios, die ihr nachstellten. Sie nahm am Argonautenzug teil und an der Jagd des Kalydonischen Ebers, dem sie die erste Wunde beibrachte, weshalb Meleagros ihr den Kampfpreis, Kopf und Haut des Ebers, darreichte. Lange der Liebe unzugänglich, ward sie endlich von der ausdauernden Liebe des Meilanion besiegt, dem sie den Parthenopaios gebar.

Ate Griech. Göttin des Unheils.
Tochter des Zeus und der Eris. Ständige Begleiterin der Dysnomia. Stürzt, Geist und Gemüt betörent, den Menschen ins Unheil.
Bei des Herakles Geburt hatte sie Zeus zu dem übereilten Schwur verleitet, durch den Herakles dem Eurystheus von Mykene untertan wurde. Dafür schleuderte Zeus sie aus dem Olymp auf die Erde und schwur, daß sie nie dahin zurückkehren sollte. Seitdem durcheilt sie die Erde in ungemessener Schnelle. Aber ihr folgen andere Töchter des Zeus, die Litai, die den Schaden heilen, den Ate verursacht hat.
Atanua In der Mythol. auf den Marquesas (Polynesien) das weibliche Licht der Morgenröte.

Atalangana In der Mythol. der Kono (Ostguinea/ Afrika) der im Himmel lebende Schöpfer.

Atea In der Mythol. auf den Marquesas (Polynesien) das höchste Wesen.
Es wurde von Tanaoa erschaffen.

Athamas In der griech.-röm. Sage ein König von Böotien.
Sohn des Aiolos von Thessalien, Gatte der Nephele, der Ino und der Themisto und Vater der Helle, des Phrixos, des Learchos und des Melikertes.
Ino, die mit Athamas die Söhne Learchos und Melikertes gezeugt hatte, hasste die Kinder der Nephele, Helle und Phrixos, und veranlasste bei einem durch sie selbst bewirkten Mißwachs, dass sie dem Zeus geopfert werden sollten; Nephele aber entrückte ihre Kinder auf einem Widder mit goldenem Vließ. Athamas und Ino wurden von Hera verfolgt, nach einigen, weil sie den ihnen von Hermes übergebenen Dionysos auferzogen hatten; in Raserei tötete Athamas seinen Sohn Learchos und verfolgte Ino, die sich mit Melikertes ins Meer stürzte. Mit Blutschuld beladen und deshalb aus Böotien flüchtig, begab sich Athamas nach Thessalien, wo er sich mit Themisto vermählte.

Athene Griech. Göttin der Weisheit und des Verstandes, sowie Göttin des Krieges, des Friedens und der Künste. Gehört zu den Olympiern.
Tochter des Zeus und der Metis.
Der Sage nach hatte Zeus seine erste Gemahlin Metis, als sie noch mit der Athene schwanger war, verschlungen und gebar dann diese selbst aus seinem Haupte, welches ihm Prometheus oder Hephaistos mittels eines Beiles spaltete. Athene sprang in leuchtender Waffenrüstung mit hochgeschwungenem Speere und schon mit der Ägis angetan aus dem Haupte ihres Vaters, indem sie lauten Schlachtruf erschallen ließ.
Als kriegerische Göttin steht sie im trojanischen Krieg auf der Seite der Griechen gegen die Trojaner; doch rächt sie nach der Eroberung Trojas an dem griech. Heere schwer den Frevel des kleinen Aias an Kassandra.
Ihren Lieblingen hilft sie und verleiht ihnen den Sieg, indem sie ihnen nicht bloß Mut und Stärke, sondern auch jene Besonnenheit und Klugheit einflößt, ohne die der Sieg keinen Bestand hat.
Ebenso wurde Athene auch als Göttin der vorzugsweise mit Trompeten und Flöten hervorgebrachten Kriegsmusik sowie als Schutzgöttin des Streitrosses und des Kriegsschiffes verehrt und in verschiedenen Sagen als Erfinderin jener beiden Instrumente genannt.
Aber Athene ist auch Schützerin der klugen und künstlerischen Arbeiten, zunächst des Spinnens und Webens, dann aber auch aller anderen Kunstarbeiten, mögen sie in Ton, Holz oder Erz ausgeführt werden.
Als Göttin der Klugheit, der Besonnenheit und des denkenden Verstandes, die kluge Männer schützt, steht ihr besonderer Liebling Odysseus unter ihrem Schutz.
Außerdem ist sie die Beschützerin des Herakles und des Theseus von Athen
Dem Erechtheus von Athen war sie die Ziehmutter. Den von Prometheus geformten Menschen gab sie das Leben, half Perseus von Makedonien beim enthaupten der Medusa, nach anderen vernichtete sie das Ungeheuer selbst und verwandelte Arachne in eine Spinne. Bellerophon lehrte sie die Bändigung und Zügelung des Pegasos.

Athtar Südarab. Gottheit. Der Abend- und Morgenstern. Sohn des Mondgottes und der Sonnengöttin.

Attar Kanaanit.(ugarit.) der Schreckliche. Sohn der Aschera.
Südarab. Regengott.

Attis Phryg. (kleinasiat.) "Ziegenbock". Vegetationsgott. Sohn der Kybele und des Nana und Geliebter der Kybele. Von Kybele in eine Fichte verwandelt. Nach seinem Tod verweste sein Körper nie.

Äther Röm. Himmelsgott. Mit dem griechischen Aither gleichgesetzt.

Äthra Römischer Name der Aithra der griechischen Mythologie.

Atius Tirawa In der Mythol. der Pawnee (nordamerikan. Ureinwohner) der Große Geist

Atl Aztek. (mesoamerikan.) Sonnengott des vierten Weltzeitalters. Schuf die neue Sonne aus Nanahuatzins Herz.

Atla In der altnord. (isländ.) Mythol. eine Riesin. Eine der neun Töchter der Ran, die gemeinsam als Wellen des Meeres Heimdall geboren haben.

Atlantis In der griech. Sage eine untergegangene Insel.

Atlas In der griech.-röm. Sage ein Riese und der Träger des Himmels.
Sohn des Iapetos und der Klymene, Gatte der Pleione, Vater der Pleiaden, der Hesperiden, der Hyaden und des Hyas und Vorfahre der Maja.
Er nahm an der Titanomachie auf Seiten der Titanen teil. Dafür wurde er von Zeus bestraft, indem ihm die Last des Himmelgewölbes aufgebürdete wurde.
Dargestellt und erwähnt wird Atlas besonders im Zusammenhang mit dem Hesperidenabenteuer des Herakles, und zwar tritt er entweder auf, wie er die für Herakles, der inzwischen die Himmelskugel auf die Schultern genommen hat, herbeigeholten Äpfel diesem darbietet, oder er erscheint alleine, die mit Sternenbildern verzierte Himmelskugel mit aller Anstrengung auf den Schultern emporhaltend.
Von Perseus wurde er in Stein verwandelt.

Ätolus Röm. Name des Aitolos der griechischen Mythologie.

Aton  Ägypt. Gott der Strahlensonne.  die sichtbaren Sonnenscheibe
In Altägypten zunächst die Bezeichnung der sichtbaren Sonnenscheibe, die als Erscheinungsform des Re galt. Im Neuen Reich wurde die Sonnenscheibe personifiziert und in synkretistischer Weise zur falkenköpfigen Gestalt des Re-Harachte-Aton. Unter König Amenophis IV., der sich selbst als Echnaton (d.h. „er gefällt Aton“) nannte, wurde Aton zur einzigen Gottheit erklärt; in dem berühmten Sonnenhymnus aus Amarana Zeit wird er gepriesen als „lebende Sonne“ und als „Mutter und Vater, für die, die du erschaffen hast“. Darstellungen aus jener Epoche zeigen die Sonnenscheibe, deren Strahlenarme handförmig enden und die Lebensschleife (das Anch Zeichen) tragen. In Aton offenbart sich Re, ja er führt den Beinamen Uanre, d.h. „der Einzige Re“ – beide Götternamen kennzeichnen den einen und einzigen Gott. Der mit Aton verbundene Monotheismus wird wieder aufgegeben.

Atrahasis
In der babylon. (mesopotam.) Mythol. Mann eines Paares, das die Flut überlebte.

Atreus In der griech. Sage König von Argos. Enkel des Tantalos (1).
In der griech.-röm. Sage König von Mykene.
Sohn des Pelops und der Hippodameia, Gatte der Aerope und der Pelopeia und Vater des Menelaos von Sparta, des Agamemnon von Mykene und des Pleisthenes.
Er ermordete auf Anreizung der Hippodameia mit seinem Bruder Thyestes seinen Halbbruder Chrysippos, flüchtete deshalb nach Mykene zu Eurystheus und erhielt, als dieser im Kampf gegen die Herakliden gefallen war, die Herrschaft über Mykene. Hier verführte Thyestes seines Bruders Gemahlin Aerope. Sie entwandte dem Atreus das Lamm mit dem Goldenen Vließ, an dessen Besitz der des Thrones geknüpft sein soll, und gab es dem Thyestes, der deshalb von Atreus vertrieben wurde. Um sich zu rächen, sandte nun Thyestes den Sohn des Atreus, Pleisthenes, welchen er bei sich erzogen hatte, ab, um Atreus zu töten; jedoch es trat der entgegengesetzte Fall ein, und Atreus tötete, ohne es zu wissen, seinen eigenen Sohn. Nach der gewöhnlichen Darstellung kehrte Thyestes bemütig und bittend zurück, Atreus aber, der sich versöhnt stellte, tötete die Söhne des Thyestes, setzte ihr Fleisch dem Vater als Speise vor und ließ während der Mahlzeit Köpfe und Arme der Getöteten hereinbringen. Wegen dieses Greuels kehrte dann nach einigen der Sonnengott seinen Lauf um. Als wegen des grausigen Mahles das Land des Atreus von Unfruchtbarkeit heimgesucht ward, und das Orakel dem Atreus befahl, seinen vertriebenen Bruder Thyestes zurückzurufen, machte er sich auf, den Thyestes zu suchen, und kam auf der Reise auch zum König Thesprotos, wo er Pelopeia, die Tochter des Thyestes, ohne ihre Herkunft zu wissen, heiratete. Aber diese war schon von ihrem eigenen Vater schwanger und gebar ihm den Aigisthos, der später den Atreus tötete, als dieser ihm befohlen hatte, seinen Vater Thyestes zu ermorden.

Atropos In der röm. Mythol. eine der drei Parzen. Mit der griechischen Atropos gleichgestellt.
In der griech. Mythol. "die Unabwendbare", eine der drei Moiren.
Sie schneidet den Lebensfaden am Ende jedes Lebens durch.
Dargestellt wird sie meistens auf eine Sonnenuhr zeigend.

Atsa'axl In der Mythol. der Bella Coola (nordamerikan. Ureinwoher) der obere Himmel.

Attajen In der Mythol. der Ureinwohner Kaliforniens (Nordamerika) ein Wesen.

Aubhumbla =  Aud In der altnord. Mythol. der Reichtum. Sohn der Nott. germanische Mythologie Kosmisches Rind
Sie wird auch Audumla genannt, was „die Milchreiche“ bedeutet. In der nordischen Mythologie ist sie eine Urkuh, die gleichzeitig die Kraft der Erde verkörpert. Als beim Ginnungagap Feuer und Eis zusammentreffen und aus dem daraufhin tauenden Reif die ersten Lebewesen hervorgehen, ist sie nach dem Riesen Ymir das zweite, das die Erde betritt. Mit ihrer Zunge leckte sie das salzige Eis ab und befreite so Buri daraus.

Audumla In der altnord. (isländ.) Mythol. die kosmische Kuh, die sich von den salzigen Eisblöcken, aus denen Buri entstand, ernährt. Ernährt Ymir.

Aurboda In der altnord. Mythol. Riesenfrau
Gattin des Riesen Gymer und Mutter der schönsten Riesenjungfrau Gerda und Beli.

Auki in der Mythol. der Indios der Andenhochländer böse Geister.

Aurgelmir Der Name Aurgelmir leitet sich aus einem alten Begriff ab, der „feuchter Sand“ bedeutet. Er ist ein Wasserriese und zählt somit zu den Jötunn. Er trägt auch den Beinamen „der aus dem Sand geborene Brüller“.

Atum Ägypt. {Heliopolis} "der Selbstentstandene",
zweigeschlechtlicher Urgott, der die Weltschöpfung in Gang setzte und sie auch eines Tages wieder zerstören wird.  Mutter-Vater des Schu und der Tefnut.
Er verschmolz schon sehr früh mit dem Sonnengott Re. Später Gott der Abendsonne.
In der ägypt. Mythol. der Vollstrecker von Ptahs Willen.  Schöpfergott von Heliopolis
Er ist der "Selbstentstandene"; bevor Himmel und Erde getrennt wurden, war er der " Einherr".
Atum zeugte durch Selbstbegattung das erste Götterpaar Schu, den Lufthauch, und Tefnut, die Feuchtigkeit.
Kopfschmuck: Doppelkrone

Atum Re In der ägypt. Mythol. der Gott Amun, als er das Licht erschuf.

Auge In der griech. Sage "Glanz", Tochter des Aleos von Tegea, nach einigen Gattin des Teuthras von Mysien oder Gattin des Herakles oder nur Geliebte des Herakles und Mutter des Telephos.
Als ihr Vater erfuhr, das sie durch Herakles Mutter des Telephos wird, ward sie mit dem Kind dem Nauplios übergeben, der sie ins Meer werfen sollte. Nach der einen Darstellung wurde sie mit dem Kind in einem Kasten ins Meer ausgesetzt und trieb in diesem nach Mysien, wo sie der König Teuthras zur Gattin nahm. Nach anderen wurde ihr Kind auf dem Partheniongebirge ausgesetzt, wo eine Hündin es säugte und Hirten es auffanden und erzogen. Nach Hyginus kam Telephos, um seine Mutter aufzusuchen, nach Mysien, wo er den Teuthras von der Gefahr, sein Reich zu verlieren, befreite. Dafür versprach ihm Teuthras die Hand der Auge, die er als Pflegetochter angenommen hatte, und das Reich. Auge aber weigerte sich des Telephos Gattin zu werden und zückte im Brautgemach das Schwert gegen ihn; ein Drache schützte diesen, der nun seinerseits Auge mit dem Schwert bedrohte. In der Not rief Auge den Herakles, ihren Gatten, an, daraus erkannte Telephos die Mutter und stand von der Tat ab.

Augeas  In der griech. Sage "der Strahlende". König von Elis und Argonaut.
Sohn des Helios und der Hyrmine und Vater des Phyleus.
Er war berühmt durch den Reichtum an Herden. Nach der Sage hatte sich deren Mist seit vielen Jahren aufgehäuft, und Herakles erhielt von Eurystheus als eine der von ihm zu leistenden Arbeiten den Auftrag, den Stall des Augeias in einem Tage zu reinigen. Herakles bedang sich dafür von Augeias den zehnten Teil der Rinder aus und vollbrachte die Arbeit, in dem er den Meinosbach oder den Peneus oder Alpheus durch den Stall leitete. Augeias verweigerte dem Herakles den Lohn, und deshalb überzog dieser ihn mit Krieg, der erst nach hartem Kampfe durch den Tod des Augeias beendigt wurde. Herakles setzte dessen Sohn Phyleus in die Herrschaft ein.

Augias Römischer Name des Augeias der griechischen Mythologie.

Aurora Röm. Göttin der Morgenröte. Mit der griechischen Eos gleichgesetzt.

Auster In der röm. Sage der Südwind.

Autolycus Römischer Name des Autolykos der griechischen Mythologie.

Autolykos In der griech.Sage der König der Räuber.
Sohn des Hermes und Vater der Antikleia.

Automedon In der griech.-röm. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sohn des Diores. Freund des Patroklos und Wagenlenker des Achilleus.

Autonoe In der griech. Mythol. 'die Vernunft und Inspiration Schenkende", eine Nereide.
In der griech. Sage Tochter des Kadmos von Theben und der Harmonia, Gattin des Aristaios und Mutter des Aktaion.

Auxo In der griech. Sage die in Athen verehrte Hore des Wachstums und Reife befördenden Sommers.

Avatara In der ind. {puran. Hinduismus} Mythol. "das Herabsteigen". Verkörperungen des Vischnu (Matsya, Kurma, Eber, Mensch-Löwe, Vamana, Paraschurama, Rama
Krischna, Buddha und Kalki). Kalki ist noch nicht erschienen.

Avalokiteshvara
Chines. (Daoismus) Gottheit.

Avatea Mondgott auf den Cook-Inseln.
Sohn der Vari-Ma-Te-Takere.

Awonawilona Sonnengott und Schöpfer der Zuni (nordamerikan. Ureinwohner).

 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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