Goetter von EA-EP

Ea Babylon.-akkad. (mesopotam.) Weisheitsgott und Gott des Süßwassers Apsu. Sohn des Anu, Bruder und "Minister" des Enlil, Gatte der Damkina und Vater des Marduk. Schuf die Menschen aus Lehm.
Hethit. (anatol.) Gott. sumerisch
Ea - Enki - Haus, Wasser (Herr der Erde)
Gott der Wissenschaften Herr der Salzwasser

Echemos In der griech. Sage König von Tegea.
Er tötete den Hyllos im Zweikampf.

Echidna In der griech.-röm. Sage eine dämonische schlangen gestaltige Nymphe mit menschlichem Oberleib.
Tochter des Chrysaor von Iberien und der Kallirrhoe und Mutter der Sphinx, des nemeischen Löwen, welchen Herakles tötete, der Hydra, des Orthros, des Kerberos, der Chimaira, des Ladon und des monströsen Adlers, der Prometheus die Leber aus dem Leibe hakt.
Argos überfiel sie im Schlaf und tötete sie. Sie lebt aber als hundertköpfiges Ungeheuer mit Typhon vereinigt in der Unterwelt fort.

Echion In der griech.-röm. Sage erdentsprungener Gefährte des Kadmos von Theben.
Er entwuchs geharnischt den von Kadmos gesäten Drachenzähnen. Vater des Pentheus.
Mit Kadmos erbaute er gemeinsam Theben.

Echo In der griech.-röm. Sage eine Oreade.
Mutter der Iynx.
Sie wurde von Pan geliebt, erwiderte aber diese Liebe nicht, da sie selbst von Sehnsucht nach Satyros erfüllt war. Daher machte Pan die Hirten rasend, welche Echo zerrissen und ihre noch singenden Glieder in alle Welt zerstreuten.
Nach Ovid wurde Juno, wenn sie ihren Gemahl Jupiter bei den Nymphen überraschen wollte, oft von Echo durch lange Gespräche hingehalten. Zur Strafe dafür beschränkte ihr die Göttin die Sprache, so dass ihr die Stimme nur zur Wiederholung des letzten Wortes, das sie hörte, blieb.
Nach anderen verzehrte sie sich aus Gram darüber, das Narzissos ihre Liebe zurückwies und wurde zum blosen Laut. Ihre Gebeine wurden zu den Felsen, welche das Echo zurück werfen

Echu Airem In der kelt. (irisch) Sage Herrscher über die fünf Provinzen Irlands. zweiter Gatte der Etain Echrade.

Eckart In der dt. Heldensage der treue oberster Ratgeber des Friedel und des Emerich.

Ecke In der dt. Heldensage zweiter Besitzer des Schwertes Eckesachs. Bruder des Fasold. Von Dietrich von Bern erschlagen.

Eckesachs In der dt. Heldensage das Schwert des Ruodlieb, danach des Ecke und dann des Dietrich von Bern. Wurde von Alberich geschmiedet.

Eckewart In der germ. (Nibelungen-) Sage ein alter Markgraf. Ehrenritter der Kriemhild. Warnt die Burgunden vor Kriemhild.

Edain In der kelt. Sage eine Fee.

Edda
(übersetzt: "die Großmutter") Bezeichnung des Gesamtheit der nord. Mythologie, enthält Götterdichtung, Spruchweisheiten und Heldengesänge der Germanen.

Eden In der Bibel das Paradies und Garten Gottes. Er wurde geschaffen um Adam und Eva einen Ort zu geben, an dem sie ein Leben frei von mühevoller Arbeit und Sorge leben können. In der Mitte dieses Gartens befanden sich zwei Bäume, der des Lebens und der der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Vom letzteren zu essen ward dem Menschen verboten. Das erste Menschenpaar verscherzte sich aber den Aufenthalt im Gottesgarten. Eva ließ sich von der Schlange verführen von dem Baum der Erkenntnis zu essen und gab auch Adam davon. Zur Strafe wurden sie aus dem Paradies verwiesen und dieses für alle Zeit versperrt, in dem der Cherub mit flammendem Schwert davor gestellt ward.
Im islam. Glauben bewohnt der Engel Iblis den Garten Eden, bis er als einziger Adam nicht seine Ehrfurcht bezeugt. Daraufhin wird er aus dem Paradies verstoßen und Adam erhielt es. Im Paradies wurde dann auch Eva erschaffen. Aus Rache verführte Iblis die Menschen und sie wurden auf die Erde herabgestürzt.

Edgar In der nord. Sage der Sohn des Nordian.

Edomiter Nach der Bibel ein südlich vom Stamme Juda bis zum Älanitischen Meerbusen wohnendes hebr. Volk. Stammvater ist Esau. Bei der Einwanderung in ihre Wohnsitze fanden sie dort die Horiter, d.h. Höhlenbewohner, vor, mit denen sie sich vereinigten. Auch nomadische Völkerschaften, wie Amalekiter, scheinen sich ihnen vorübergehend angeschlossen zu haben. Die Hauptbeschäftigungen des wilden und kriegerischen Volkes waren Jagd, Viehzucht und Handel. Nur wenige Oasen gestatteten Acker- und Gartenbau. Durch festen Zusammenschluß ihrer Stämme unter Königen waren die Edomiter schon lange vor dem Volke Israel zu polit. Selbständigkeit und Macht gelangt. Verhängnisvoll wurde für ihre Entwicklung, dass sich unter David die Stämme, deren Heiligtum Hebron war, mit dem Stamme Juda vereinigten. David unterwarf sie, sobald er König über ganz Israel geworden war.

Eetion In der griech. Sage König von Theben.
Vater der Andromache und von sieben Söhnen.
Er und seine sieben Söhne wurden von Achilleus erschlagen.
In der griech. Sage ein Lapithe.
Vater des Kypselos von Arkadien.

Egdir In der altnord. Mythol. ein Sturmriese. Schlägt zum Ragnar die Harfe an.

Egeria Etrusk. (altital.) weissagende Geburtsgöttin.
In der griech.-röm. Sage eine Najade.

Eggther In der altnord. Mythol. der Wächter an der Grenze zwischen Midgard und Riesenheim

Egill In der germ. Sage ein Schütze. Bruder des Völund und Gatte der Ölrun

Ehecatl Aztek. (mesoamerikan.) Windgott und Sonnengott des zweiten Weltzeitalters. Schneidet den anderen Göttern die Kehle durch, woraufhin diese zu Sternen werden und bläst die Sonne in Bewegung.

Ehecatl-Quetzalcoatl In der aztek. (mesoamerikan.) Mythol. Herrscher des neunten Himmels.

Ehernes Zeitalter In der griech. Anschauung dritte Entwicklungsperiode des Menschengeschlechts.
Es folgte auf das silberne Zeitalter. Die Menschen dieses Zeitalters, welche Zeus nach Hesiod aus hartem Eschenholz geschaffen hatte, waren riesig gebaut und besaßen gewaltige Kraft, waren aber unbändigen Sinnes und nur auf Krieg bedacht. Sie benutzten nur das Erz, d.h. die Bronze, die in Homerischer Zeit noch besonders zur Herstellung der Waffen verwendet wurde. Durch Kampf untereinander rieben sie sich endlich auf.
Es folgte das heroische Zeitalter.

Eiebt In der ägypt. Mythol. der Osten.

Eidothea In der griech. Sage "die wissende Göttin", Tochter des Proteus. Sie teilte dem, nach dem trojanischen Krieg seit acht Jahren umherirrenden, Menelaos von Sparta mit, wie er ihren Vater zwingen könnte, ihm die Zukunft zu enthüllen und ihm zu sagen, wie er wieder nach Hause finden könne.  In der griech. Sage Gattin des Phineus.

Eidyia In der griech. Sage eine Okeanide.

Eigel In der nord. Sage ein Bogenschütze. Bruder des Wieland und Vater des Isung.

Eikthyrnir In der altnord. (isländ.) Mythol. einer der vier Hirsche, mit dornig verwachsenem Geweih, der die Knospen des Lärad kahl frisst.

Eileithyia Griech. Geburtsgöttin.
Tochter des Zeus und der Hera und Mutter des Eros.
Als Attribut führt sie eine Fackel.

Eimyrja In der altnord. Mythol. "Glutasche", eine Feuerriesin.

Eimher In der kelt. Sage Tochter des Forghall und Gattin des Cu Chulainn.

Einherjer In der altnord. Mythol. "Auserwählte Kämpfer", die im Kampfe gefallenen Helden, die Odin nach ihrem Schlachttod nach Walhall gerufen hat, wo sie sich täglich bekämpfen, aufs neue töten und wieder versöhnen.

Eione Griech. Strandgöttin, eine Nereide.

Eir
germanische Göttin
Sie war für ihre Heilkunst berühmt und genoss als Ärztin hohe Verehrung.

Eira keltische Mythologie Göttin der Arzneikunst und Pflegerin der Götter, der Asen, für deren Gesundheit sie durch ihre Zauberkräuter sorgt.

Eirene
Griech. "Friede". Friedensgöttin. Die jüngste der drei Horen.

Eisa In der altnord. Mythol. "Asche", eine Feuerriesin.

Eisernes Zeitalter
In der griech. Anschauung letzte Entwicklungsperiode des Menschengeschlechts.
Es folgte dem heroischen Zeitalter. Dieses Geschlecht musste mit eisernen Werkzeugen im Schweiße seines Angesichtes dem nicht mehr ertragreichen Boden seinen Unterhalt abringen.

Eistla In der altnord. (isländ.) Mythol. eine Riesin. Eine der neun Töchter der Ran, die gemeinsam als Wellen des Meeres Heimdall geboren haben.

Einhorn
Ein fabelhaftes, wildes, unbändiges Tier mit Pferdegestalt, welches auf der Mitte der Stirn ein gerades, spitzes, gewundenes Horn als mächtige und gefährliche Waffe trägt.
Als sein Vaterland wird Indien oder Afrika angegeben.

Ejoni In der Mythol. der Ureinwohner Kaliforniens (Nordamerika) der erste Mann. Vater der Sirout und der Ycaiut.

El  Kanaanit.(ugarit.) Schöpfer- und Himmelsgott.
Mircea Eliade. Ugaritisch:.
El ist das Oberhaupt des Götterhimmels. Sein Name bedeutet auf semitisch "Gott", doch ist er bei den Westsemiten ein persönlicher Gott. Er wird "Mächtiger", "Stier", "Vater der Götter und der Menschen", "König und "Vater der Jahre" genannt. Er ist "heilig", "barmherzig" und sehr "weise" Text # 52 ("Die Geburt der anmutigen und schönen Götter") beschreibt, wie EL mit seinen beiden Gattinnen, Ascherat und Anat, den Morgen- und den Abendstern zeugt.
Ascherat, die selbst von EL gezeugt wurde, wird als Mutter der Götter (Text # 51) bezeichnet; sie bringt siebzig Göttersöhne zur Welt. Mit Ausnahme Baals stammen alle Götter von dem ersten Paar EL-Ascherat ab..
EL ist Hauptgott des ugaritischen Pantheons. Vater der Götter.
Schöpfergott des Himmels, der Erde und der Menschheit.
Fruchtbarkeitsgott.
El = Kronos.

Ela König des Nordreichs Israel. Folgte als dritter nach Jerobeam I. seinem Vater Baesa. Fiel schon nach zwei Jahren einer Verschwörung seines Kriegsobersten Simri zum Opfer

Elatha In der kelt. (irisch) Sage ein Fomorier-König. Gatte der Eriu.

Elcmar In der kelt. (irisch) Sage König von Bruig na Boinde. Gatte der Boann.

Eld
In der altnord. Mythol. "Feuer", ein Feuerriese.

Eldir In der altnord. Mythol. “Zünder”  ein Diener des Ägir

Eldorado Span. "der vergoldete Mann", Name eines Mannes, der angeblich der Beherrscher eines Landes, das reich an Gold und Edelsteinen sei, sein soll. Er soll mit Goldstaub belegt sein.
Später wurde der Name auf das Goldland selbst übertragen.
Glücksritter und unternehmende Männer bemühten sich vergeblich im 16. Jahrh., die Stadt Manoa del Dorado mit ihren Dächern aus Gold, in die sich die Reste der Inkafamilie zurückgezogen haben sollen, aufzufinden.

Eleasar hebr. "Gotthilf". Nach der Bibel dritter Sohn des Aaron. Er folgte seinem Vater, nach dem Tode seiner beiden älteren Brüder, in der Würde eines Hohenpriesters.

Elektra In der griech.-röm. Sage eine der acht Pleiaden.
In der griech.-röm. Sage Tochter des Agamemnon von Mykene und der Klytaimnestra, Gattin des Pylades und des Plymnestor und Mutter des Medon und des Strophios.
Rettete nach ihres Vaters Ermordung ihren Bruder Orestes durch Sklaven nach Phokis zu Strophios, dem Vater des Pylades, um in Orestes einen Rächer jener Schandtat zu erziehen. Sie selbst wurde von Aigisthos aufs schmachvollste behandelt und an einen geringen Mann aus Argos verheiratet, der sie jedoch nicht berührte. Als Orestes zurückkehrte, war sie diesem behilflich, an Aigisthos und Klytaimnestra Rache zu nehmen. Nach Vollstreckung dieser Tat wurde sie mit Pylades, dem treuen Freund ihres Bruders, vermählt und gebar ihm den Medon und den Strophios.
In der griech. Sage eine Okeanide. Tochter der Tethys und Mutter der Harpyien, der Iris und des Iasios.

Elektryon In der griech. Sage "der Strahlende", König von Mykene.
Sohn des Perseus von Makedonien und der Andromeda und Vater der Alkmene und mehreren Söhnen.
Als seine Söhne im Kampf gegen Pterelaos, König auf Taphos, der ebenfalls ein Nachkomme von Perseus war, gefallen waren, übergab er seinem Neffen Amphitryon, dem Gatten seiner Tochter Alkmene, die Herrschaft, ward aber von diesem später getötet.

Elementargeister Im mittelalterl. Zauberglauben die Geister, die die Elemente bewohnen (Gnomen, Salamander, Sylphen und Undinen).
Sie pflegen Umgang mit den Menschen, necken sie gern, tun ihnen aber in der Regel nur Gutes und schaden nur, wenn sie gereizt werden.

Eleutherios In der griech. Mythol. Beiname des Zeus als Erretter und Befreier von allem Übel

Elfen In der altnord. (isländ.) Mythol. Naturgeister (Thjalfi, Radande, Alfhild, Gudmund, Althjof, Hlethjof, Fundin, Oberon, Kobolde). Verkörpern Licht oder Dunkelheit, erscheinen jung und schön, aber auch als alte Hexen und bringen Heil und Glück oder Krankheit und Tod. Leben in Alfheim.

Elhanan Nach der Bibel ein israelitischer Krieger aus dem Gefolge Davids, der Goliath tötet. Andere Versionen der Geschichte nennen einen Bruder Goliaths als das Opfer Elhanans
.

Eli In der Bibel (1. Buch Samuelis) ein Priester des Heiligtums zu Silo. Neben ihm fungierten als Priester seine beiden Söhne, die im Übermut das alte Herkommen beim Opfer vielfach verletzten. Diesen entarteten Priestern wird in der Figur des Tempeldieners Samuel ein Priester nach dem Herzen Gottes entgegengesetzt. Diesem offenbart Gott den baldigen Sturz des Hauses Eli, dem schließlich die Pristerwürde ganz entgehen wird. Gott wird sich einen treuen Priester erwählen, der alle Tage vor Gottes Gesalbtem, d.h. dem König, wandelt. Es zielt diese Weissagung auf den Untergang der Söhne Elis in der Schlacht bei Ebenezer, die Niedermetzlung der Mehrzahl ihrer Nachkommen durch Saul und die Ersetzung Abjathars, eines Nachkommen Elis, durch Salomo. Eli stab der Sage nach, indem er vor Schrecken über den ihm gemeldeten Tod seiner Söhne von seinem Stuhle fiel.

Eliam In der Bibel der Vater der Bathseba.

Elias hebr. "Jahwe ist mein Gott". Nach der Bibel ein Prophet im Nordreich Israel.
Er kündigte Ahab an, dass zur Strafe für den an Nabot begangenen Mord, sein Blut auf dem Acker Nabots vergossen werden soll, was sich durch die hier erfolgte Ermordung seines Sohnes Joram erfüllt hat.

Elihu Nach der Bibel vierter Freund des Hiob.

Eliphas In der Bibel ein Freund Hiobs.
Nach der Bibel einer der drei Freunde des Hiob.

Elisa Nach der Bibel ein Prophet. Nachfolger des Elias. Er war bis zu Elias' Verschwinden dessen Diener und Gefährte, trat aber dann selbständig als Prophet unter den Königen Joram und Jehu auf. Mit dem König Joram scheint er zeitweilig gut gestanden und ihn beraten, später sich aber mit ihm entzweit zuhaben. Er gab das Signal zum Ausbruch der Verschwörung gegen Joram, hat also wohl dieselbe inspiriert.

Elisabet
"Gott ist mein Eid, Verheißung". Nach der Bibel Gattin des Zacharias und Mutter des Johannes dem Täufer.

Elisabeth In der nord. Sage eine Gräfin. Nichte des Hermann.

Elivagar Als Elivagar bezeichnet man die elf Flüsse, die aus dem Brunnen Hvergelmir in Niflheim hervorgingen. Ihre Fluten verwandelten sich in der Urzeit in Eis und füllten das Ginnungagap mit Reif und Eis aus. Als dieses Eis wieder schmolz entstand daraus der Riese Ymir, das erste Lebewesen.

Eliwager In der altnord. Mythol. "Höllenflüsse", die zwölf urweltlichen Ströme. Die Eisströme und Sturmmeere des Nordens, aus denen Ymir entstand. Ergießen sich aus dem Brunnen Hvergelmir

Eljudni In der altnord. Mythol. "Plage", der Saal der Hel.

Elkana Nach der Bibel Gatte der Hanna und der Peninna.


Elli In der altnord. Mythol. "das Alter", die Personifikation des Greisenalters. Die Amme des Uttgardloki. Selbst Thor erliegt ihr im Kampfe, denn das Greisenalter kann niemand besiegen.
Elli ist auch der Name einer Riesin aus der nordischen Mythologie. Sie zählt somit zu den Jötunn. Sie gilt als uralt und sehr stark und als die Amme von Utgardloki. Elli verkörpert das schleichende Alter. Als Thor eines Tages einen Ringkampf mit ihr austrug, musste er sich geschlagen geben, weil es niemanden gibt, der nicht schließlich vom Alter besiegt wird.

Ellil Hethit. (anatol.) Gott der Lüfte
In der babylon. (mesopotam.) Mythol. Schöpfergott . Sohn des An.

Elphenor In der griech.- röm. Sage
König von Euböa und Held vor Troja auf griechischer Seite Gefährte des Odysseus von Ithaka.
Er schlief am Abend vor der Abreise von der Kirke in trunkenem Zustande auf dem Dach ihrer Wohnung ein, fiel herab und brach sich den Hals. In der Unterwelt mahnte er Odysseus, ihn zu bestatten, was letzterer auch tat.

Elpis Griech. "Hoffnung". Göttin der Hoffnung.

Elsa In der nord. Sage Tochter des Herzogs von Brabant und Gattin des Lohngrin.

Elsan In der nord. Sage der Burgvogt des Dietrich.

Else In der germ. (Nibelungen-) Sage ein Fürst.

Elster In der Mythol. der Sioux, der Iowa u. der Omaha (nordamerikan. Ureinwohner) ein Geistwesen.

Elvetrold In der altnord. Mythol. ein Alptroll.

Elysium In der griech.- röm. Sage Aufenthaltsort der Seligen.
Ein gesegnetes Gefilde am Westrand der Erde, nahe am Okeanos, wohin ausgezeichnete Helden (z.B. Menelaos), ohne den Tod zu erleiden, versetzt werden, um dort unter Rhadamanthys'
Herrschaft ein Kummer freies Leben zu führen.
Später bildete sich mit der Sage von dem Totengericht des Minos, Rhadamanthys und Aiakos der Glaube aus, dass durch deren Entscheidung den Frommen und Gerechten nach ihrem Tode das Elysium als Aufenthaltsort angewiesen wird, die Verdammten dagegen in den Tartaros verstoßen werden.
Eliun Mircea Eliade.
Nach Philon war der erste Götterkönig ELIUN (griechisch Hypsistos "der Höchste"), der in der hurritisch - hetitischen Mythologie Alalu entspricht. Aus seiner Vereinigung mit Bruth gehen Uranos (Anu) und Ge (Gaia) hervor. Diese wiederum zeugen vier Söhne, deren erster EL oder Kronos dem Kumarbi entspricht. Nach einem Streit mit seiner Gattin versucht Uranos, seine Nachkommenschaft zu vernichten, aber EL schmiedet sich eine Säge (oder Lanze), verjagt den Vater und wird selbst König. Schließlich gelangt Baal (der die 4. Generation vertritt und Teschup und Zeus entspricht) an die Herrschaft.

Emathion In der griech. Sage Sohn des Tithonos und der Eos.
Er verdrängte seinen Bruder Memnon aus der Herrschaft von Äthiopien, wird dann aber von Herakles erschlagen.

Embla In der altnord. Mythol. "Ulme", die Stammmutter der Menschen. Mit Ask bildete sie das erste Menschenpaar das von den Göttern geschaffen wurde. Erhielt von Odin die Seele, von We die Klugheit und von Willi das Leben.

Emerich In der nord. Sage ein Harlunge. Fürst von Breisach. Sohn des Diether.

Emesch Sumer. (mesopotam.) Gott. Herr der Wälder und Felder und deren Produkte.

Emeishan In der chines. (buddhist.) Mythol. einer der vier heiligen Berge. Liegt im Westen. Symbolisiert das Element Feuer.

Empusen griechische Mythologie
Empusen (Eindringlinge)     Töchter der Aphrodite
Sie sind weibliche Dämonen. Die Vorstellung ist wahrscheinlich von Palästina, wo die Eselhintrigen Monster unter dem Namen
LILIM (KINDER DER LILITH) bekannt waren, nach Griechenland gelangten.
Der Esel symbolisiert Geilheit und Grausamkeit.,
Lilith (Schleiereule) war eine kanaanitische Hekate,
und die Juden trugen bis in das Mittelalter hin ein Amulette,
um sich gegen sie zu schützen.,
Hekate war die eigentliche Herrscherin des Tartaros.,
Sie trug eine bronzene Sandale- die goldene Sandale gehörte zu Aphrodite-, und ihre Töchter, die Empusen folgten ihrem Beispiel.,
Sie konnten sich in schöne Mädchen, Kühe oder Hündinnen verwandeln, da sie Aphrodite, die kuhäugige Hera und die Hundeköpfige Hekate als Erscheinungsformen der Mondtriade ja personengleich waren.
Die Empusen waren Inkuben.
Dämonen und Kobolde sind stets erniedrigte Götter oder Priester einer untergegangenen (untergetauchten) Religion:
Zum Beispiel die Empusae und Lamiae der Griechen, die zu Aristophanes Zeiten als Sendboten der Dreifaltigen Göttin Hekate galten.
Die Lamiae, schöne Frauen, die Reisende verführten, sie schwächten und ihr Blut saugten, waren einst die orgiastischen Priesterinnen der lybischen Schlangengöttin Lamia gewesen,
und die Empusae, Dämonen mit einem Fuß aus Messing und einem Eselbein, waren
Überbleibsel des Set-Kultes; die Lilim oder Kinder der Lilith hatten Eselslenden,
die Anbeter der hebräischen Eulengöttin, die bekanntlich Adams erste Frau war hatte
Eselslenden.

Emusha In der ind. {puran. u. brahm. Hinduismus} Mythol. kosmischer Eber.

Enarete In der griech. Sage Gattin des Aiolos und Mutter des Sisyphos von Korinth und von weiteren sechs Söhnen und fünf Töchtern.

Endeis In der griech. Sage Tochter des Skiron und Mutter des Telamon von Salamis und des Peleus von Thessalien.

Endymion In der griech.- röm. Sage König von Elis.
Sohn des Aithlios und der Kalyce, Geliebter oder Gatte der Selene und Vater von fünfzig Töchtern, des Aitolos und des Naxos.
Nach karischer Sage ruhte Endymion, wohl ursprünglich ein Dämon  sowohl des nächtlichen Schlafes als des Todesschlafes, in einer Grotte des Latmosgebirges. Als Ursache dieses ewigen Schlafes wurde angegeben, dass er, in den Himmel aufgenommen, Hera begehrt habe und deshalb von Zeus bestraft worden sei.
Nach der später allgemein verbreiteten Annahme aber war er von Selene in ewigen Schlaf versenkt worden, damit sie ihn ungestört küssen könne. Dadurch erhielt er auch ewige Jugend.

Engai Gott der Massai (Afrika).

Engel griech. angelos "Bote". Nach der Bibel die oberirdischen Boten Gottes an die Menschen. Im Alten Testament sind namentlich die Träger der göttlichen Offenbarung, wie Abraham, Jakob, Moses u.a., von Engeln geleitet. Im Neuen Testament erscheinen sie überall im Dienste Christi und seines Reiches: Jesu Geburt, Auferstehung und Himmelfahrt, die Gründung der christlichen Kirche und Christi erwartete Wiederkunft werden von Engelserscheinungen begleitet. Doch auch Völker und Personen haben Schutzengel, die als lichte, reine Geister und als Vorbilder der von jeder sinnlichen Trübung befreiten künftigen Vollendung vorgestellt werden (Matth. 18, 10; 22, 30; Luk. 15, 7, 10; 20, 36). Die Ausbildung des Engelglauben gehört dem späteren vorchristl. Judentum an. Während der ältere Hebraismus in dem "Engel Jahwes" nur eine vorübergehende Personifikation des göttlichen Offenbarungswillen erblickte, bildete sich in der nachexilischen Zeit wahrscheinlich unter persischen Einflüssen die Vorstellung von einem förmlichen Hofstaat Gottes mit verschiedenen Rangordnungen dienender Geister aus, an deren Spitze die sieben Erzengel standen. Auch die Cherubim, Seraphim und die Geister der Himmelskörper wurden den "himmlischen Heerscharen" zugezählt
.

Enlil sumerische Mythologie Gott des Windes
Enlil ist der Erde näher als sein Vater AN, der Himmelsgott. Sein Reich liegt zwischen Himmel und Erde, seine Macht, seine Gewalt bekommen die Menschen unmittelbar zu spüren, wenn er mit ungeheurer Geschwindigkeit über die weiten, offenen, ihm schutzlos preisgegebenen Flächen dahinfegt. Sie lieben ihn nicht. Sie fürchten ihn. Der Mythos sagt ihm Lust an der Zerstörung, am Untergang nach. Er gilt auch als der Urheber der großen Flut.
Nach diesem Glauben scheint Enlil als  "Herr der Schicksalsbestimmung", als der er neben der Göttin NAMMU gilt, die Macht, allem Menschenleben ein Ende zu bereiten, wirklich besessen zu haben.
Ein sumerisches Lehrgedicht schreibt ihm die Erfindung der Hacke zu.
Damals begegnet der Sohn des Himmelsgottes der schönen Jungfrau NINLIL, die gegen den Rat ihrer Mutter nackt im Kanal badet. ENLIL versucht sie zu gewinnen, doch NINLIL bleibt standhaft. Da nimmt ENLIL sie mit Gewalt und zeugt den Mondgott SIN.
Die Götter erfahren von der Vergewaltigung und verurteilen ENLIL zu Verbannung in die Unterwelt. Aber es scheint, als ob diese Strafe der Anfang von ENLIL, s Macht gewesen sei. NINLIL folgt ENLIL in die Unterwelt. Dort begegnet sie ENLIL, der die Gestalt des Torhüters angenommen hat. Sie erkennt ihn nicht und erzählt, daß sie den Gott des Mondes gebären wird. ENLIL ist bestürzt, das der Mondgott in der Unterwelt geboren werden könnte.
ENLIL schwängert NINLIL ein zweites Mal, später ein drittes und ein viertes Mal am Unterweltsfluß, wo er sich zuerst in den Flussgott und dann in den Fährmann verwandelt. Darauf gebiert ihm NINLIL vier Söhne - den Mondgott und drei Unterweltsgötter, durch die sie ENLIL, wie schon durch seine Unterweltseltern, offenbar auch später immer den dunklen mächtigen Bereich des Daseins auf geheimnisvolle weise verbunden fühlt.
Herr, Wind  - sumerisch
ELLIL         - akkadisch
ILLINOS    - griechisch
KUMARBI - hurritisch      Vater der Götter
EL               - ugaritisch
Enlil Sumer.-akkad. (mesopotam.) König der Götter und Gott der Lüfte. Sohn des An, Gatte der Ninlil und Vater des Nanna, des Ninazu, des Nergal, des Nintuta und des Meslamtaea.

Enki Sumer.- assyr. (mesopotam.) Gott des Süßwassers Apsu und Weisheits- und Schöpfergott. Herr der Erde. Sohn der Nammu und Gatte der Ninki.
Enki und die Göttinnen.. Seine Schwäche sind die Frauen in ihrer Bestimmung als Mutter, die zu erproben er niemals müde geworden ist..
Enki ist den Müttern nicht nur durch seine leibliche Mutter NAMMU zugeneigt. Auch seine älteste Geliebte unter den Göttinnen, NINHURSANGA, die unter vielen Namen wie NIRSIKIL, NINTU, DAMGALNUNNA auftritt, zählt zu den Muttergöttinnen. Enki erringt ihre Gunst durch ein wahrhaft göttliches Wunder. Er lässt aus bitteren Brunnen Süßwasser fließen. Damit wird er zum Lebensspender, als der er sich dann auch in Zukunft im Reigen der Göttinnen sehr erfolgreich betätigt..
Er schläft mit NINHURSANGA, die ihm nach nur 9 Tagen Schwangerschaft eine bildschöne Tochter, die Göttin NINMU, gebiert. Von ihrer Schönheit fasziniert, nimmt sie ENKI, der nach wiederum 9 Tagen Schwangerschaft seiner Tochtergeliebten  zum Großvater wird. Auch dieses Kind ist eine Tochter -NINKURRA-, deren göttliches Wirkungsfeld durch Herkunft und Ursprung festgelegt ist. Sie reiht sich wie Großmutter und Mutter in die Schar der großen sumerischen Fruchtbarkeitsgöttinnen ein und hat schon bald Gelegenheit, den Beweis für ihre persönliche Eignung zu erbringen, erliegt doch auch sie im zarten Alter dem Liebeswerben ENKI'S und schenkt ihm nach 9- tägiger Schwangerschaft eine weitere Tochter namens UTTU
Diese verzichtet , entschlossen, den Reigen des zeugungsfreudigen ENKI zu unterbrechen, auf den traditionellen Frauenberuf der Familie - wird weder Mutter- noch Fruchtbarkeitsgöttin, sondern wendet sich der mehr praktischen Tätigkeit einer Göttin, der Weberei und Wäscherei zu. Das kränkt ENKI, denn seine Urenkelin UTTU ist ein ganz besonders schönes Kind. So sinnt er, wie er sie von ihren Pflichten abbringen und sie gewogen machen könnte.
Doch UTTU ist von ihrer Urgroßmutter NINHURSANGA gewarnt und verschließt ihr Ohr allem Liebeswerben ENKI¡ s. Da greift der schlaue Gott zu einer alten List.
Er verkleidet sich als Gärtner und findet mit verlockenden Früchten Einlass in UTTU¡ s Haus.
ENKI überlistet sie, es bekommt ihm aber nicht gut. Dafür sorgt ein geheimer Zauber der wohl ebenso eifersüchtigen wie auf die Familienehre bedachten NINHURSANGA.
Jedenfalls entsteht dank der Kraft ihrer Göttlichkeit diesmal kein Neuntagekind. Aus ENKI¡ s Samen keimen vielmehr acht geheimnisvolle Pflanzen auf. Als ENKI von diesen Früchten seiner Saat erfährt, schickt er seinen Helfer ISNIM aus, sie zu pflücken, und findet sie so verlockend, daß er sie verzehrt. NINHURSANGA ist entsetzt über diese frevlerische Tat und verlässt ENKI.
Die Götter sind bestürzt über das Verschwinden der obersten Fruchtbarkeitsgöttin, ohne deren Dasein alles Leben im Himmel wie auf Erden zu Ende gehen müsste.
Da erbietet sich der Fuchs vor der Götterversammlung großsprecherisch, die Göttin gegen eine hohe Belohnung wieder herbeizuschaffen. Tatsächlich gelingt es dem schlauen Fuchs, die erzürnte Göttin zu besänftigen und in die Gesellschaft der Götter zurück zu bringen. Sie findet ENKI, von den Pflanzen vergiftet, mit acht schweren Leiden behaftet, als einen dahinsiechenden, seiner Schöpferkraft beraubten Kranken vor. Da gebiert ihm die bestürzte, sich ihrer Pflicht neu bewusst werdende Muttergöttin gegen jede seiner Krankheit eine Gottheit zur Heilung. So entstehen Erd- und Vegetationsgötter, die nicht nur ENKI genesen lassen, sondern auch dem Land Segen und Fruchtbarkeit bringen
Symboltier ist der Ziegenfisch

Enkidu In der akkad.-babylon. (mesopotam.) Sage ein gewaltiger Held. Wurde von Aruru auf Anweisung des Anu als Gegenspieler Gilgameschs aus Lehm geschaffen. Lebt mit den Tieren der Steppe zusammen. Er ist ein Freund des Gilgamesch und half diesem Chumbada zu töten.

Enmerkar In der sumer. (mesopotam.) Mythol. König. Sohn des Utu und Vater der Ninsun und des Lugalbanda.

Enten Sumer. (mesopotam.) Gott der Bauern. Hüter der Kühe, Kälber, Schafe und Lämmer.

En. Me. Dur. Anki sumerische Mythologie
EN. ME. DUR. ANKI       -    Henoch
Hohepriester des ME, des Bandes zwischen Himmel und Erde

Enkelados In der griech. Sage ein Gigant.
Er wurde von Athene mit der Insel Sizilien in der Gigantomachie erschlagen.

Enua-Kura
In der Mythol. auf den Cook-Inseln das Land der roten Papageienfedern.

Enyalios In der griech. Mythol. Beiname des Ares.

Enyo In der griech. Sage eine der drei Graien.
Griech. Göttin des Krieges. Im Kampf Begleiterin des Ares

Eochaidh Mac Erc In der kelt. (irisch) Sage Anführer der Firbolg.
König der Großen Ebene. Gatte der Tailtu.

Eogan Mac Durthacht In der kelt. (irisch) Sage Spießgeselle des Conchobar.

Eoos In der griech. Sage "Licht", eines der vier schneeweißen Pferde,
die den Sonnenwagen des Helios ziehen.

Eos Göttin der Morgenröte
EOS                                           - griechisch
AURORA                                  - römisch
OSTARA, FREYA                    - keltisch
USHAS, DYOTANA                - indisch
OSRA, OSTERA, EOSTAR     - germanisch
EASTER                                    - altsächsisch
EOS, die Göttin der Morgenröte war eine hellenische Erfindung; von den Mythographen wurde EOS nur widerwillig als eine Titanin der zweiten Generation anerkannt.
Sie entwickelte sich aus der blutfingrigen indischen Muttergöttin USHAS (USHAS wird zu EOS). In der griechischen Kunst sind EOS und HEMERA nicht zu unterscheiden.
Ihr Hauptfest wurde im April gefeiert, wovon derselbe Ostermonat hieß, welchen er auch behielt als Karl der Große den Monaten deutsche Namen gab. Bei diesem Fest wurden die Osterfeuer auf den Anhöhen angezündet. Der Name der Göttin bedeutet Licht, oder Anfang des Lichts, Ost  - EOS.
Der Osterstein hat im Blankenburgischen behauene Löcher, welche Anzeigen, das dort der befestigte Altar und das Bild der Göttin gestanden hat. (germanische Mythologie)
Tochter des Titanen HYPERION und seiner Schwester THIA, oder seiner Schwester EURYPHAESSA, Schwester des Helios /Sonnengottes) und der SELENE (Mondgöttin) stets Begleiterin des Sonnengottes, dem sie mit Rosenfingern die goldene Pforte öffnet und Rosen auf den Pfad streut. Dem ASTRÄUS gebar sie die Winde ZEPHYRUS, BOREAS und NOTUS, ferner den HESPERUS und die Gestirne. Außerdem hat sie noch vier Kinder von sterblichen: der erste war ORION dessen Liebe sie jedoch nur kurze Zeit genoss, indem DIANA ihn mit ihren Pfeilen erlegte, ein anderer CLITUS, des MATIUS Sohn, den sie seiner Schönheit wegen zum Sitz der unsterblichen Götter entführte; ein dritter TITHOUUS, Sohn des LAOMEDON, Königs von Troja; der vierte CEPHALUS, den sie seiner Gattin PROCRIS entführte und später wieder zurückgab, und dem sie einen Sohn PHAETHON gebar. (griechische Mythologie)  Gattin des Astraios und Mutter des Argestes, des Hesperos, des Phosphoros und der übrigen Sterne. Bei Homer ist sie die Gemahlin des Tithonos und Mutter des Memnon und des Emathion.
An jedem Morgen erhebt sich Eos vom Lager des Tithonos und fährt mit ihren Rossen Lampos und Phaeton aus der Tiefe des Meeres herauf, um den Menschen das Licht zu bringen. Ebenso wie einst den Tithonos, entführt sie später den schönen Jäger Orion, den Vertreter des beim Erscheinen der Morgenröte verschwindenden Sternbildes.

Epaphos In der griech. Sage König von Ägypten.
Sohn des Zeus und der Io, Gatte der Memphis und Vater der Libya, der Lysianassa und der Thebe.

Epaphras Nach der Bibel Freund und später Mitgefangener des Paulus.

Epaphroditus Nach der Bibel Mitglied der Gemeinde in Philippi

Ephraim hebr. "Fruchtbarkeit". Nach der Bibel einer der 12 Stämme Israels. Sie sind im Zentrum des Landes auf dem Gebirge Ephraim wohnhaft. Stammvater ist Ephraim. Mit Manasse zusammen bildete er in älterer Zeit das "Haus Josef". Die Kultstätten von Bethel und Silo lagen auf seinem Gebiet. Nach Sauls Tode erkannte Ephraim mit allen nördlichen Stämmen Sauls Sohn Isboseth als rechtmäßigen König an, während der Stamm Juda dem Reich Israel abfiel und seinen Landsmann David zum König wählte. Die Rivalität beider Stämme ward seitdem die Hauptursache heftiger innerer Unruhen. Nach der Ermordung Isboseths duldeten die Ephraimiten die Davidsche Regierung und die Hegemonie Judas, aber schon gegen Ende von Davids Leben kam es zu Aufständen, die sich auch unter Salomo wiederholten und nach dessen Tode zur definitiven Trennung Israels in zwei Reiche, das Reich Juda und das Reich Ephraim, führten. Der Begründer des letzteren wurde der Ephraimite Jerobeam, der alle Stämme bis auf Juda für seine Herrschaft gewann.
Das Reich Ephraim, mit der Hauptstadt Sichem, dann Tirza und später Samaria, betrachtet sich mit Recht als die legitime Fortsetzung des von Saul gegründeten israel. Reiches. Ihm fiel daher von selbst der alte nationale Ehrenname Israel zu.
Nach der Bibel Stammvater der ephraimitischen Israeliten. Zweiter Sohn des Josef und der Asenat. Jakob setzte ihn zugleich mit seinen eigenen Söhnen zum Erben ein.

Epeios In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite und Erbauer des trojanischen Pferdes, mittels dessen Troja erobert wurde.Sohn des Panopeus.

Epialtes In der griech.-röm. Sage ein Riese und Aloidae.

Epigeos In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite. Sohn des Agaklos.

Epigonen In der griech.-röm. Sage "die Nachgeborenen". Söhne der sieben Helden gegen Theben , nämlich Alkmaion, Amphilochos, Diomedes von Thrakien, Aigialeus, Promachos, Sthenelos, Thersandros und Euryalos {bzw. Euryphylos oder Polydoros}.
Um den Tod ihrer Väter zu rächen, zogen sie 10 Jahre später erneut mit Adrastos gegen die Thebaner und schlugen sie so entschieden, dass sie auf des Teiresias Rat in der nächsten Nacht ihre Stadt verließen, die nun von den Siegern geplündert und geschleift wurde. Aigialeus allein war im Kampf gefallen.

Epikurios In der griech. Mythol. Beiname des Apollon.

Epimetheus In der griech.-röm. Sage "der hinterher Bedenkende", Sohn des Iapetos und der Klymene, Gatte der Pandora und Vater der Pyrrha und der Prophasis.
Nahm trotz Warnung Pandora zur Gemahlin, welche daraufhin alles Übel aus ihrer Büchse freiließ.

Epona Kelt.-gall. Schutzgöttin der Tiere, insbesondere der Pferde. Mit Fruchtbarkeitsbedeutung.
Mircea Eliade   Geschichte der religiösen Idee.
Eine gallische Göttin wird auf den Monumenten auf einem weißen Pferd sitzend, vor einem Pferd stehend oder zwischen zwei oder mehr Pferden dargestellt. Epona (Regina) wurde als Göttermutter und Seelenführerin gedeutet, ihre irische Entsprechung Rhiannun ( Rigantona, Königin) war ebenfalls hippomorph.
Demeter als Stutengöttin wurde auch bei den Kelten (gallisch) unter dem Namen Epona verehrt, oder unter die drei Eponae.,Riannon wurde als Stutengöttin gesehen.
Der Berg Helikon war nicht der frühere Sitz der Musengöttinnen.
Er kam, der Kult, vom Berg Piera, in Nordthessalien.
Später wurde es auf den Helikon verlagert.
Die Musenpriesterinnen des Helikon benutzten vermutlich zwei Produkte des Pferdes, um ihre Exstasen zu steigern, den schleimigen Scheidenausfluss der Stute und die schwarze Membran, oder Hippomanes, abgeschnitten von der Stirn eines neugeborenen Hengstfohlens, die die Stute (laut Aristoteles) oft frißt, um dadurch ihre Mutterliebe zu steigern. In der Aeneis tat Dido diesen Hippomanes in ihren Liebestrank.
Wenn in Irland die kultische Betonung auf dem Stammesführer, im römischen Gallien auf der Muttergöttin liegt, so haben mit Sicherheit in beiden Fällen Frauen wie auch Stämme mit der Landung zu tun. In Gallien kam mit Epona auch der Stammvater Teutates (teut - Stamm, Volk) an, dessen aquatische Bedeutung ein Ritual bezeugt, bei dem man zu seiner Verherrlichung die Köpfe zweier Opfer in ein mit Wasser gefülltes Becken tauchte ( der erstickte Schöpferodem).

Epopeus In der griech. Sage König von Sikyon.
Sohn des Poseidon oder des Aloeus und der Kanake, Bruder des Lykos von Theben und erster Gatte der Antiope.
Er ist wahrscheinlich eigentlich ein Sonnengott, "der auf der Warte Thronende", wie auch der Name seines Gegners Nykteus, des Nächtlichen, und die mit ihm verbundene Mondgöttin Antiope andeutet.


 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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