Goetter von ER-EZ


Er Bayer. Kriegsgott.

Erato
In der griech.-röm. Mythol. die Muse der Liebesdichtung.
Dargestellt wird sie mit einem Seiteninstrument.
In der griech. Mythol. 'die Sehnsucht Erweckende', eine Nereide.

Erasmus Name eines Heiligen.
Erasmus, Heiliger und Märthyrer, soll unter Diocletian Bischof in Syrien gewesen sein und zu Formiä in Campanien den Tod erlitten haben. Als die Sarazenen diese Stadt zerstörten, sollen seine Gebeine Gaeta gebracht worden sein; doch wollen noch andere Städte Italiens und Deutschlands Reliquien von ihm besitzen. Der 2. Juni ist sein Gedächtnistag. Er gehört zu den 14 Nothelfern und wird gegen Viehkrankheiten, Bauchschmerzen und Geburtswehen angerufen.

Erebos Griech. Gott der Finsternis.
Sohn des Chaos und der Nyx und Vater des Aither, der Hemere, des Thanatos,
des Charon und des Hypnos.
Bei Homer ist er der finstere Aufenthaltsort der Schatten der Toten unter der Erde.

Erechtheus In der griech.-röm. Sage König von Athen.
Sohn des Erechtheus, Zwillingsbruder des Butes, Vater der Oreithyia, der Prokris, der Kreusa und des Eupalamos, Großvater des Peteus, Urgroßvater des Daidalos und Vorfahre des Aigeus von Athen. Vater des Erechtheus von Athen, des Butes, der Prokne und der Philomele. Von dem Thrakier Eumolpos, der in Attika eingefallen war, oder nach anderen von den Eleusiniern und dem von diesen zu Hilfe gerufenen Eumolpos bekriegt, erhielt Erechtheus vom Orakel die Weisung, er werde siegen, wenn er eine seiner Töchter opfere. Er opferte die jüngste oder älteste Tochter, worauf die übrigen sich selbst töteten. Hierauf schlug er die Feinde, wobei Eumolpos fiel; er selbst aber wurde von Poseidon, dem Vater des Eumolpos, oder auf Bitten des Poseidon von Zeus getötet.
Homer kennt nur einen Erechtheus, welcher Sohn der Erde war und von Athene in ihrem Tempel zu Athen aufgezogen wurde; die spätere Sage kennt mehrere Heroen dieses Namens.

Erek In der kelt. (brit.) Sage ein Ritter der Tafelrunde.

Ereschkigal Akkad.-babylon.-sumer.-assyr. (mesopotam.)
Göttin der Unterwelt. Gattin des Nergal.
sumerische Mythologie
Herrin der Unterwelt Schwester INANNAS
ERESKIGAL ist wörtlich vielleicht "Herrin der großen Erde"
Der bedeutendste Gemahl war NERGAL, ihr Sohn NINAZU, eine der Heilgottheiten.
NERGAL der einen Boten der ERESKIGAL beleidigt hatte, sollte sich vor ihr in der Unterwelt verantworten. Mit Hilfe der 14 ihm von ENKI/EA mitgegebenen Krankheitsdämonen konnte er jedoch ERESKIGAL besiegen, die ihn zu ihrem Gemahl und Mitregenten in der Unterwelt machte.

Ergane In der griech. Mythol. Beiname der Athene.

Erginos In der griech. Sage König der Minyer.
Er verlangte von der Stadt Theben jahrelang einen Tribut. Zur Strafe tötete ihn Herakles.

Erichthonios
In der griech. Sage erdgeborener, schlangenfüßiger Sohn des Hephaistos und der Gaia und Vater des Erechtheus.
Athene legte den ihr von Gaia anvertrauten Erichthonios in eine Kiste und übergab ihn so der Pandrosos, einer Tochtern des Kekrops, und derern Schwestern Herse und Aglauros, mit dem Gebot, die Kiste ja nicht zu öffnen. Die Schwestern der Pandrosos öffneten sie jedoch aus Neugierde und fanden das Kind in Schlangengestalt oder mit Schlangenbeinen oder auch von Schlangen umringelt, worauf Athene die Pflege selbst übernahm. Herangewachsen vertrieb Erichthonios den Amphiktyon.
Mit Erichthonios Stuten zeugte Boreas zwölf windschnelle Fohlen.

Eridanos In der griech. Sage ein Fluss in der Unterwelt.
Er mündet im fernen Norden in den Okeanos. In ihn stürzte Phaeton hinab.

Erigone In der griech. Sage Tochter des Ikarios.
Sie wurde nach ihrem Tod als Jungfrau an den Himmel versetzt.

Erkalla In der akkad. (mesopotam.) Mythol. die Unterweltsstadt.

Erike
Tochter des thessalischen Flußgottes Anauros
Nach ihr wurde das Heidekraut benannt. Die Blätter wurden wegen ihrer kühlenden Wirkung von den Mysten als Lagerstreu verwendet, um die Enthaltsamkeit zu fördern.

Erinnyen / Furien Griech. "die Grollenden, Wütenden",
die schaurigen Rachegöttinnen Alekto, Megaira und Tisiphone.
Eumeniden: Stehen im Dienst unterirdischer Gottheiten.
Verkörperung des Bösen Gewissens.
Wohlmeinende:
Allekto             :die Unablässige
Teisiphone        :die den Mord Rächende
Magaira            :die Neidische
sie wohnen im Hades.

Eriphyle In der griech.-röm. Sage Tochter des Talaos und der Lysimache, Gattin des Amphiaraos und Mutter des Alkmaion und des Amphilochos.
Sie ließ sich von Polyneikes mit dem Halsband der Harmonia bestechen, dass sie ihren Gemahl veranlasste, an dem von Adrastos geführten Zug der Sieben gegen Theben teilzunehmen. Amphiaraos fand dort den Tod, den nun der eigene Sohn Alkmaion an Eriphyle rächte, indem er sie ermordete, nachdem sie noch von Thersandros den Peplos der Harmonia dafür erhalten, dass sie ihre Söhne zur Teilnahme am Epigonenzug bestimmt hatte.

Eris Griech. "der Streit", Göttin der Zwietracht. Tochter der Nacht
Tochter der Nyx und Mutter der Ate und der Lethe. Im Kampf Begleiterin des Ares.
Nach Hesiod gibt es neben einer guten Eris, dem zur Tätigkeit anfeuernden Wettstreit, eine böse Eris, die Tochter der Nacht, die kein Sterblicher liebt. Wo sie erscheint, ist sie, nach Homer, anfangs klein, ragt aber bald mit ihrem Haupt bis zum Himmel empor.
Am bekanntesten ist sie durch den Streit, den sie bei der Hochzeit des Peleus und der Thetis aus Rache, weil sie nicht eingeladen war, unter den Göttinnen um den Preis der Schönheit erregte, indem sie einen Apfel mit der Aufschrift "Der Schönsten" unter die Hochzeitsgäste warf (siehe Paris).
In der kelt. (irisch) Sage oberste Herrschaftsgewalt von Irland. eine Manifestation der Fruchtbarkeitsgöttin. Stammt von den Tuatha de Danaan ab. Gattin des Elatha und Mutter des Bres Mac Elatha.
Eriu ist eine Göttin der irischen Kelten. Sie gehört zu den Fomori, ist die Mutter von Bress und die Tochter von Delbeath. Sie ist die Personifikation der Insel Irland, der sie auch ihren einheimischen Namen gab: Eire.

Ermanrich In der nord. Sage der Gotenkönig. Sohn des Amelung, Gatte der Schwanhild und Vater des Friedrich, des Reginbald und des Randwer. Von Sörli und Hamdir getötet.

Etzel In der germ. (Nibelungen-) Sage der milde, gütige Hunnenkönig. Gatte der Helche, zweiter Gatte der Kriemhild und Vater des Diether, des Ort, des Scharf und des Ortlieb.
Die Legenden basieren auf dem Hunnenkönig Attila, der 434 bis 453 herrschte.
Etzel In der nord. Sage habgieriger Hunnenkönig. Gatte der Gudrun. Von Gudrun erschlagen.

Eroberer In der Mythol. der Chinook u. der kaliforn. Stämme (nordamerikan. Ureinwohner) General des Kodoyanpe.

Eros Griech. Gott der Liebe.
EROS              - griechisch
CUPIDO          - römisch
KAMA            - indisch
Sohn und Begleiter der Aphrodite (oder Sohn der Eileithyia) und des Hephaistos, Gatte der Psyche und Vater der Boluptas.
Er schießt unsichtbare Liebespfeile auf Götter und Menschen. Seine Begleiter sind Himeros und Pothos.
Ursprünglich galt er als eine der ersten und mächtigsten Gottheiten, die aus dem Chaos entstand, als der Urheber aller Zeugung und damit der Weltschöpfung überhaupt.
Dargestellt wird er oft als nackter geflügelter Knabe, oft mit einer Lyra in der Hand. Erst später trat der Bogen als Attribut auf.

Erytheia In der griech. Sage eine Hesperide.

Erra Akkadisch, jedoch in Mesopotamien ursprünglich wohl fremde Gottheit des Krieges und der Pest, Sohn des ANU; wie NERGAL in Kutha verehrt.
Seine Gemahlin war anscheinend eine Unterweltsgöttin bzw. auch ERESCHKIGAL
Erra Babylon.-akkad. (mesopotam.) Kriegs- und Seuchengott.

Erzengel Nach der Bibel, in der Rangstufe der sogenannten himmlischen Hierarchie die Fürsten unter den Engeln. Sie heißen Michael (Dan. 10, 13,21; 12, 1), Gabriel (Dan. 8, 15 fg.; 9, 21), Raphael (Buch Tobias) und Uriel (Buch Henoch; 4. Esra-Buch). Die spätere jüdische Theologie zählt sieben Erzengel.

Esau hebr. "der Behaarte". Nach der Bibel älterer Zwilingsbruder des Jakob. Sohn des Isaak und der Rebekka. Großvater des Amalek. Die israel. Sage bezeichnet ihn als älteren Sohn Isaaks, d.h. die Edomiter sind früher als Israel zu Macht und Ansehen gelangt. Jakob sucht schon bei der Geburt zuvorzukommen, listet ihm die Erstgeburt wie den Segen des Vaters ab, d.h. Edom ist infolge der Anstrengungen Israels, sich südwärts auszubreiten, zurückgegangen. Die nach 1 Mos. 27 von Isaak über Jakob und Esau gesprochenen Segenswünsche nehmen außerdem auf die jahrhundertelangen Kämpfe beider Völker deutlich Rücksicht.

Esaugetuh Emissee Schöpfer Gott der Creek und anderer Stämme (nordamerikan. Ureinwohner).

Eschepolos In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.

Espereg-era In der Mythol. des Hindukusch {Prasun Kafir} ein Riese.

Esra
hebr. "Hilfe". Nach der Bibel ein jüdischer Priester und Schriftgelehrter, stammte aus der Familie Zaboks. Er war der Führer der zweiten Rückwanderergruppe aus dem Exil, zurück nach Jerusalem, um die Jerusalemer Gemeinde auf Grund eines in seinem Besitze befindlichen Gesetzbuches zu reformieren. Seine erste Maßregel nach der Ankunft in Jerusalem richtete sich gegen die zahlreichen in allen Ständen und Geschlechtern vorhandenen Mischehen. Er setzte seinen Gemeindebeschluss durch, der dieselben zu lösen befahl. Eine Komission wurde eingesetzt, um die Einzelnen vorzuladen und ihre Verhältnisse zu ordnen. Damit bricht das Buch Esra ab. Das Buch Nehemia ergibt, dass dieser Beschluss die Veranlassung großer innerer Wirren und eines Angriffes der in der Nähe wohnenden israel. Bevölkerung auf die Gemeinde geworden ist.

Esther vom pers. sitareh "Stern". Nach der Bibel die zweite Gattin des persischen Königs Xerxes. Rettete ihr Volk vor der geplanten Vernichtung.
Sie ist eigentlich eine Jüdin, ursprünglich Hadassa ("Myrte") genannt. Sie wird in den Harem Xerxes eingeliefert, als dieser unter den Jungfrauen des Reiches einen Eratz für seine ehemalige Gattin Baschti, die er verstoßen hatte, zu finden. Auf den Rat ihres Onkels und Vormundes Mardochai verschweigt Hadassa ihre Herkunft und empfängt den pers. Namen Esther. Im 7. Jahre der Regierung des Xerxes kommt sie in den Palast, findet Gnade vor Xerxes Augen und wird zur Königin erhoben. Durch ihre Vermittlung entdeckt Mardochai eine Verschwörung. Weil er jedoch dem Günstling des Königs, Haman, die Adoration verweigert, so bittet dieser den König, alle Juden töten zu dürfen. Der Tag dazu wird durch ein Los festgelegt. Da lässt sich der König eines Tages aus der Reichschronik vorlesen und stößt hierbei auf eine Erwähnung des ihm von Mardochai geleisteten Dienstes. Da eine Erkundigung ergibt, dass er hiefür noch keine Belohnung erhalten hat, so befiehlt er Haman, ihn nachträglich zu Ehren. Esther entdeckt Hamans Ränke. Da dieser auch noch in seiner Angst den Argwohn des eifersüchtigen Xerxes erregt, so wird er aufgehenkt. Das frühere Dekret gegen die Juden kann zwar wie alle Dekrete pers. Könige nicht annuliert werden, dafür erhalten die Juden aber die Erlaubnis, ihre Feinde zu töten und ihr Habe zu plündern. Unter den Juden herrschte große Freude. Sie feiern die fröhliche Kunde durch einen Schmaus. Als der Tag herankommt, töten sie 75000 Perser. Da Esther hierdurch noch nicht ganz befriedigt ist, so erlaubt der König den Juden, das Mordgeschäft noch 14. Adar fortsetzen zu dürfen. Zum Andenken daran schreibt Mardochai das Fest der Lose, d.h. Purimfest aus.

Esus
keltische Mythologie
Esus: athletischer Mann, bärtig, der von einem Baum Zweige abhackt. Trotz seiner Gier nach Menschenblut, ein guter Gott, wird bei der Arbeit dargestellt.
Esus wird mit Cernunnos gleichgesetzt.
Symbol: der Stier  war sein Wappentier. Auf einer Darstellung aus römischer Zeit  umflattern ihn drei Kraniche.
Vor seinen Altären erschlug man die Opfer nicht, sie wurden an Bäumen aufgehängt wie die Adepten bei manchen schamanischen Initiationsriten.
Dabei erfuhren sie den Tod nicht als Vision, sie starben wirklich.
Er soll die Unterwelt beherrscht haben; was seine Verehrer nicht davon abhielt ihn auch als Gott der Fülle zu verehren und gelegentlich ihn mit einem Sack voll Münzen darstellt.
Die Trias ist: Teutates Esus Taranis
Nach Lac.II 221 ist dieser Ort als "Rapilarchese" oder "Rapilarehesi" im 9. Jahrhundert erwähnt.
Später hören wir von einem Replere (nach Dicks, Camp), (Erzd.III,150), Replar (Erzd.II 16) und um 1226 von einem Repler (Cop.d.Abtei Camp) u.s.w.
Die älteste Bezeichnung Repilarahesi soll nach Dicks Altar des Hesus bedeuten.
Hesus war der Kriegsgott der Kelten, dem auch Menschen geopfert wurden
(Dicks, Kamp II a.)
In den jüngeren Ortsnamen ist der Name Hesus nicht mehr nachweisbar.

Esus-Cernunnos Kelt. "Herr", Gott mit Hirschgeweih.

Etain Echrade In der kelt. (irisch) Sage Tochter des Ailill, Gattin des Echu Airem und zweite Gattin des Midir.

Etana
In der babylon.-assyr. (mesopotam.) Mythol. König von Kisch.

Etar In der kelt. (irisch) Sage ein Krieger.

Eteokles In der griech.-röm. Sage König von Theben.
Sohn des Oidipus von Theben und der Iokaste, Zwillingsbruder des Polyneikes und Vater des Laodamas von Theben.
Er kam mit seinem Bruder Polyneikes überein, abwechselnd ein Jahr um das andere die Regierung zu führen, hielt aber diesen Vertrag nicht ein. Polyneikes wandte sich hilfesuchend an Adrastos, welcher, um ihn zu seinem Rechte zu verhelfen, mit sechs anderen Fürsten den berühmten Zug der Sieben gegen Theben unternahm. Theben wurde nicht erobert, Eteokles aber und Polyneikes töteten sich gegenseitig im Zweikampf. Da er als Verteidiger der Vaterstadt gefallen war, wurde er ehrenvoll bestattet, während Polyneikes unbeerdigt liegen blieb.

Eterscel In der kelt. (irisch) Sage König von Irland. Sohn des Iar und Vater des Conare.

Ethal Anbhuail In der kelt. Sage Vater der Caer Ibhormheith.

Ethnea In der kelt. (irisch) Sage Tochter des Balor und Mutter des Lugh.

Euagora In der griech. Mythol. 'die schön Redende', eine Nereide.

Euarne In der griech. Mythol. eine Nereide.

Eubulos In der griech. Mythol. "der Wohlratende", Beiname des Hades.

Eudora In der griech. Mythol. 'die von guten Geschenken', eine Nereide.

Euippe In der griech. Sage Tochter des Daunos von Nordapulien, zweite Gattin des Diomedes von Thrakien und Mutter des Euryalos.

Eukrante In der griech. Mythol. 'die zur Erfüllung Führende', eine Nereide.

Eulimene In der griech. Mythol. 'die vom guten Hafen', eine Nereide.

Eumaios In der griech. Sage "der edle Sauhirt", Sohn des Ktesios von Syros.
Er kam als Knabe durch Kauf in das väterliche Haus des Odysseus von Ithaka. Er blieb seinem Herrn während dessen Abwesendheit treu, nahm ihn seiner Rückkehr bei sich auf und leistete ihm danach gegen die Freier gute Dienste.

Eumeniden In der griech.-röm. Mythol. "die Wohlwollenden". Schmeichelnder Beiname der Erinnyen.

Eumolpos In der griech. Sage "der schön Singende", Sohn des Poseidon und der Chione.
Er wurde von seiner Mutter, die den Zorn ihres Vaters fürchtete, ins Meer geworfen, aber von Poseidon gerettet und nach Äthiopien zu Benthesikyme gebracht, die den Knaben aufzog. Später erhielt er ihre Tochter zur Frau; als er aber auch nach deren Schwester verlangen trug, wurde er vertrieben, gelangte nach Thrazien und dann nach Eleusis. Hier lebte er als Hirte und war einer von denen, welche Demeter die Mysterien lehrte, und übte sie zuerst aus.
Er war Lehrer des Herakles; unterrichtete diesen in Gesang und Leierspielen.

Euneos In der griech. Sage Sohn des Iason und der Hypsipyle.

Eunike In der griech. Mythol. 'die vom guten Siege', eine Nereide.
Nach der Bibel Mutter des Timotheus.

Eunomia Griech. "Gesetzlichkeit", Göttin der Gesetzmäßigkeit. Eine der drei Horen.

Eupalamos In der griech. Sage Sohn des Erechtheus von Athen und Vater des Daidalos.

Euphemos In der griech. Sage ein Argonaut.
Sohn des Poseidon.

Euphorbos In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite. Sohn des Panthoos.
Er war einer der tapfersten Trojaner. Er verwundete den von Apollon betäubten Patroklos,
den hernach Hektor tötete, und fiel dann selbst beim Kampf um den Leichnam des Patroklos von der Hand des Menelaos.

Euphorion In der griech. Sage der geflügelte Sohn des Achilleus und der Helena.
Er wurde auf der Insel der Seligen (Elysium) geboren.
Zeus tötete ihn durch einen Blitzstrahl.

Euphrosyne Griech. "Frohsinn", Eine der drei Chariten. 
Röm. "Frohsinn", Eine der drei Grazien. Mit der griechischen Euphrosyne gleichgesetzt.

Eupompe In der griech. Mythol. 'die vom guten Geleit', eine Nereide.

Europa Tochter der TELEPHASSA und AGENOR, Königs von Phoinikien.
ZEUS verwandelte sich in einen zahmen Stier, mischt sich unter die am Strand spielenden Mädchen und entführt EUROPA über das Meer nach Kreta.
Hier zeugte er mit ihr drei Söhne:
MINOS  RHADAMANTHYS   SARPEDON
Der Erdteil Europa erhält von ihr seinen Namen. 
In der griech. Sage Tochter des Agenor von Phönizien (nach der Ilias des Phoinix) und der Telephassa, Gattin des Asterios und Mutter des Minos, des Rhadamanthys und des Sarpedon.
Sie gewann die Liebe des Zeus, der, um sie zu besitzen, sich in einen Stier verwandelte und in dieser Gestalt an den Ufern des Meeres bei Sidon oder Tyrus erschien, wo sie mit ihren Gespielinnen lustwandelte. Europe fand den Stier so herrlich und so zahm, dass sie es wagte, ihn zu besteigen, worauf dieser mit seiner Beute dem Meer zueilte und nach der Insel Kreta hinüberschwamm. Hier verwandelte er sich in einen schönen Jüngling, der mit ihr unter oder in einer Platane den Minos und Rhadamanthys, nach Hesiod und anderen auch den Sarpedon zeugte. Später vermählte sich Europe mit Asterios, dem König von Kreta, dessen Name "der Gestirnte" ursprünglich offenbar nur ein Beiname des Himmels- oder Sonnengottes war, wie Europe selbst wohl eine Mondgöttin ist.

Euryale In der griech. Sage Tochter des Minos von Kreta und Mutter des Orion. 
In der griech.-röm. Sage eine der drei Gorgonen.

Euryalos In der griech. Sage Sohn des Odysseus von Ithaka und der Euippe.
Er wurde von Odysseus getötet bevor dieser erfuhr, das Euryalos sein Sohn ist.
In der griech. Sage ein Epigone (Anm.: manche nennen statt Euryalos Euryphylos oder Polydoros, weil Mekisteus eigentlich keiner der Sieben war). Sohn des Mekisteus.
Freund des Nisos von Megara und des Diomedes.
Nach einigen nahm er auch am Argonautenzug teil.

Eurybates In der griech. Sage Herold des Odysseus von Ithaka und Held vor Troja auf griechischer Seite.

Eurybatos In der griech. Sage ein Kerkope.

Eurybia In der griech. Sage Tochter des Pontos und der Gaia und Mutter des Astraios. (weite Stärke) beherrschte das Meer 

Eurydike (weite Gerechtigkeit)
was sie die Schlangenumgebene Herrscherin der Unterwelt, der männliche Menschenopfer dargebracht wurden.
Außer den Namen EURYBIA führte die Mondgöttin in ihrer Eigenschaft als Herrscherin der Meere noch zahlreiche andere Namen.
In der griech. Sage Gattin des Akrisios von Argos und Mutter des Perseus von Makedonien. Gattin des Lykurgos von Nemea und Mutter des Opheltes. Tochter des Klymenos, Gattin des Nestor von Pylos und Mutter des Antilochos und des Laomedon von Troja.
eine Dryade. Gattin des Orpheus.
Starb an einem Schlangenbiß. Orpheus wollte sie wider aus der Unterwelt heraus holen, da er sich aber gegen das Verbot nach ihr um drehte muß sie nun für immer in der Unterwelt bleiben.
THETIS (Verfügerin) oder TETHYS
KETO als das Meeresungeheuer, das dem hebräischen
RAHAB oder dem babylonischen
TIAMAT entspricht.
NEREIS als die Göttin des nassen Elementes
ELEKTRA als die Spenderin des Bernsteins
THAUMAS und DORIS als die Existenzen voller Wunder und Reichtum

Eurykleia In der griech. Sage Amme des Odysseus von Ithaka und treue Pflegerin des Telemachos.
Sie erkannte den verkleideten und von Athene entstellten Odysseus, als er, ohne sich noch zu erkennen zu geben, in sein Haus zurückgekehrt war, beim Fußwaschen an einer Narbe, ward aber von ihm sofort am Reden gehindert und zum Schweigen bis nach Vollzug der Rache an den Freiern verpflichtet.

Eurylochos In der griech. Sage Gefährte des Odysseus von Ithaka.
Er war der Anführer derjenigen Gefährten, welche Odysseus auf der Insel der Kirke auf Kundschaft vorrausschickte. In der Unterwelt halten Eurylochos und Perimedes die Opfertiere, die Odysseus darbringt. Auf der Insel Thrinakia verführt Eurylochos die von Hunger gequälten Gefährten des Odysseus, von den Rindern des Sonnengottes Helios einige zu schlachten. Das führte den Untergang aller mit Ausnahme des Odysseus herbei, da Zeus auf Bitten des Helios das Schiff mit dem Blitz trifft.

Eurymachos In der griech. Sage Sohn des Polybos von Sikyon.
Er ist einer der anmaßendsten Freier der Penelope und wirft nach dem als Bettler verkleideten Odysseus mit einem Schemel. Nachher versucht er eine Versöhnung herbeizuführen, wird aber von Odysseus erschossen.

Eurymede In der griech. Sage Gattin des Glaukos von Korinth.

Eurynome In der griech. Sage "die Weithinwaltende". Eine Okeanide und eine Geliebte des Zeus, Gattin des Ophion und nach Hesiod Mutter der Chariten.
Nach der Ilias nahm sie mit Thetis den von Hera aus dem Olymp herabgeworfenen und ins Meer fallenden Hephaistos auf.
Nach späterer theogonischer Dichtung hatte sie vor Kronos mit ihrem Gemahl Ophion die Weltherrschaft.
Sie wird dargestellt mit von den Hüften an einem Fischleib.
Eurynome Griechische Meeresnymphe(Okeanines)
Und Flussgöttin Sie ist eine Tochter des Okeanos und der Thetys
und durch Zeus Mutter der Chariten (weite Herrschaft oder weites Wandern)
bezeichnet die Mondgöttin als Herrscherin des Himmels und der Erde;

Eurynomos In der griech. Sage ein Dämon.

Euryphaessa In der griech. Sage "die Weithinleuchtende", eine Titanin. Mutter der Selene.

Eurysthenes In der griech.-röm. Sage König von Sparta.
Sohn des Aristodemos und der Argia und Zwillingsbruder des Prokles von Sparta.

Eurystheus In der griech.-röm. Sage König von Mykene, Tiryns und Midea.
Sohn des Sthenelos, Enkel des Perseus von Makedonien und Vater der Admete.
Er wurde durch eine List der Hera Herrscher über sämtliche Perseiden und damit auch über Herakles. Er erlegte Herakles auf Befehl der Hera zwölf Arbeiten auf. Als dieser ihm den erymanthischen Eber lebend brachte, verkroch sich Eurystheus in ein Faß. Nach dem Tod des Herakles verfolgte Eurystheus dessen Söhne, die Herakliden. Als diese in Attika bei Theseus Schutz gesucht und gefunden hatten, kam es zur Schlacht; Eurystheus wurde besiegt und auf der Flucht von Hyllos, dem Sohn des Herakles, erschlagen.

Eurytion In der griech. Sage ein Riese. Schäfer des Geryones. 
In der griech.-röm. Sage der wildeste der Kentauren.
In der griech. Sage König von Phthia. Vater der Antigone.
Er wurde von seinem Schwiegersohn Peleus auf der Jagd nach dem Kalydonischen Eber ausversehen mit einem Wurfspeer getötet.

Eurytos In der griech. Sage König von Oichalia und ein berühmter Bogenschütze. Vater der Iole, des Deioneos und des Iphitos.
Er hatte seine Tochter Iole dem versprochen, der ihn und seine Söhne im Bogenschießen übertreffen würde, hielt dann aber sein Wort nicht, als Herakles die Bedingung erfüllt hatte, und wurde später von diesem erschlagen.
Nach anderen lehrte er Herakles mit Pfeil und Bogen umzugehen.
Nach der Odyssee wurde er von Apollon wegen Überhebung getötet. Den Bogen, welchen Eurytos von Apollon erhalten hatte, erbte sein Sohn Iphitos. Dieser schenkte ihn dem Odysseus als Gastgeschenk. In der griech. Sage ein Gigant.
Er wurde von Dionysos in der Gigantomachie erschlagen.

Euterpe
In der griech.-röm. Mythol. die Muse der Instrumentalmusik und des Gesanges.
Dargestellt wird sie mit Flöten.

Eva Nach der Bibel die erste Frau und Stammutter der Menschheit. Gattin des Adam (siehe dem) und Mutter des Kain, des Abel und des Set.
Im islam. Glauben die im Paradies geschaffene Gattin des Adam.

Evilmerodach Biblische Form des assyrischen Namens Amil-Marduk. In der Bibel ein neubabylonischer König (561 - 560 v. Chr.). Sohn und Nachfolger des Nebukadnezar II.
Er wurde von seinem Schwager Neriglissar, der ihm auf dem Thron folgte ermordet.
Die Bibel berichtet, dass er bald nach seinem Regierungsantritt den Jojachin aus seiner 37jährigen Kerkerhaft befreit habe.

Evadne In der griech.-röm. Sage Tochter des Iphis und Gattin des Kapaneus.

Evander In der röm. Sage der Sohn oder Gemahl der Carmenta.

Evenor In der griech. Sage ein König.
Gatte der Leukippe und Vater der Klito.

Everes In der griech.-röm. Sage Vater des Teiresias.

Eyrgjafa In der altnord. (isländ.) Mythol. eine Riesin. Eine der neun Töchter der Ran, die gemeinsam als Wellen des Meeres Heimdall geboren haben.

Ezechiel (Hesekiel) Nach der Bibel ein Priester. Wirkte als Prophet in Babylon. Er ist der Sohn des Priesters Busi. Er gehörte zu den mit dem König Jojachin nach Babylonien geführten Judäern. Er ist die einflussreichste Person des Exils. Kein anderer hat so wie er dazu beigetragen, den Deportierten die prophetische Auffassung vom Berufe und dem Schicksal Israels vertraut zu machen. In Anknüpfung an das Deuteronomium und die Reform des Josia verwandelte er die Forderungen der Prophetie in ein statutarisches Gesetz und zeichnete seinem Volk den Plan vor, sich durch Unterwerfung unter dieses im Besitze der einst wiederzugewinnenden Gnade Jahwes zu erhalten.So bildete er eine der Brücken von der Prophetie zum gesetzlichen nach exilischen Judentum.

 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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