Goetter von FA-FZ


Fa In der Mythol. der Bambara (Afrika) das Bewußtsein.
Es entstand aus den zweiundzwanzig Grundbestandteilen, die Miri verließen, als es platzte. Aus seinen Strahlen bildete Faro den Himmel.

Fafnir In der germ. (Nibelungen-) Sage und in der germ. Sage der Lindwurm, der den Nibelungenhort hütet. Sohn des Hreidmar, Bruder des Reginn und des Ottr und Verwandter des Nibelung und des Schilbung.

Fairies
In der engl. Sagenwelt hochgewachsene, hellhäutige Naturgeister.

Fama Röm. "Gerücht", Göttin des Gerüchtes und des Rufes.
Jüngste Tochter der Gäa.
Gleichgestellt mit der griech. Ossa.

Fann
vermählt mit MANANANNS

Fara Maka In der Mythol. der Mali (Westafrika) ein Lokalmatador

Farbaute In der altnord. Mythol. "der Blitz", einWindriese. Vater des Loki.

Farnesischer Stier In der griech. Sage ein wilder Stier, an dessen Hörner Amphion und Zethos die Dirke, die ihre Mutter Antiope mißhandelt hatte, banden.

Faro Süßwassergott der Bambara (Afrika).
Er residiert im siebten Himmel.
Aus den Strahlen des Fa bildete er den Himmel und er bildet den Regen und die Gewässer.

Faruach In der kelt. (irisch) Sage Sohn des Königs von Innia und Bruder des Foltor.

Fasold In der dt. Heldensage ein Jäger. Bruder des Ecke. Dienstmann des Dietrich von Bern.

Fatua In der altital. Mythol. Beiname der Fauna.

Fatuus
In der altital. Mythol. Beiname des Faunus.

Faun = Faunus Gehörnter Waldgeist.

Fauna Altital. Erdgöttin. Tochter des Faunus.

Faunus Altital. Erd-, Wald- und Feldgott.
Gatte der Bona Dea und Vater der Fauna.Vater der Maja.
Als ein guter gnädiger Gott spendete er den Feldern wie dem Vieh und auch den Menschen Fruchtbarkeit. Er erscheint auch als weissagender Gott, dessen Stimme man aus dem Dickicht des Waldes zu vernehmen glaubte.
Röm. (altital.) Gott der Berge und Triften.
Mit dem griechischen Pan gleichgesetzt.
altlatinischer Gott der freien Natur, Beschützer der Hirten und Bauern, ihres Viehs und ihrer Äcker.
FAUNUS ist Sohn des PICUS (MARS)
Enkel des SATURNUS
Vater des LATINUS Königs von Latium
Als INUUS (der Befruchtende) sorgt er für die Fruchtbarkeit der Herden.
FAUNUS wurde dem griechischen PAN angeglichen.
Als FATUUS gibt er Weissagungen wie PAN.
Das Hauptfest des Wolfsgottes FAUNUS in Rom waren die Lupercalia am 15. Februar.
Die Priester des Gottes (Luperci= Wölfe ) liefen, nur mit dem Fell eines frisch geschlachteten Bockes bekleidet, um den Palatinischen Hügel und schlugen die ihnen Entgegenkommenden mit Riemen, die aus dem Fell der Opfertiere geschnitten waren. Kinderlose Frauen erhofften sich von der Berührung mit diesem Riemen Fruchtbarkeit.
Die Lupercalia galten aber auch als Sühne- und Reinigungsfest, das dem Monat Februar seinen Namen gab.(lateinisch Februare = reinigen.)

Faustitas  Röm. Göttin des Flursegens.

Faustulus
  In der röm. Sage der Hirt, der die am Tiber ausgesetzten Zwillingsbrüder Romulus und Remus aufnahm.
Gatte der Acca Larentia.

Favonius Röm. Gott des Frühlingswindes.
Entspricht dem griechischen Zephyros.

Febal In der kelt. (irisch) Sage Vater des Triath.

Februata In der röm. Mythol. Beiname der Juno als Sühnegöttin.

Fedelm Weissagende Side aus dem Hügel von Crua Chan
In der kelt. Sage Tochter des Conchobar und Gattin des Loeghaire.

Fedilmid Mac Dall
In der kelt. (irisch) Sage Barde des Conchobar. Vater der Deirdre.

Fe'e Kriegsgott auf Samoa.

Feen In der kelt. Volkssage geisterhafte, weibliche Wesen. Sie leben vorzüglich gern im Wald, in Hügeln und Felsen und an Gewässern. Sie lieben den Tanz und werden oft waschend gesehen.

Fekunditas Röm. "Fruchtbarkeit", Göttin der Fruchtbarkeit.

Felicitas Röm. Göttin des Glücks.
Ihre Attribute sind Heroldsstab und Füllhorn oder Ölzweig.

Felix Nach der Bibel ein röm. Prokurator in Palästina. Er ließ den jüd. Hohepriester Jonathan ermorden. Von ihm wurde auch der Apostel Paulus zwei Jahre in Gefangenschaft zu Cäsarea gehalten.

Felsenmutter In der hethit. (anatol.) Mythol. Mutter des Ullikumi.

Fenja In der altnord. Mythol. eine Riesin.

Fenrir In der altnord. (isländ.) Mythol. ein schrecklicher, götterfeindlicher Wolf. Sohn des Loki und der Angerbode und Vater des Hati, des Sköll und des Garm. Wurde in seiner Jugend von den Asen erst mit den beiden Fesseln Läding und Droma, dann mit Gleipnir gefesselt. Erst beim Ragnarök kann er sich befreien, tötet Odin und wird selber von Odins Sohn Widar getötet.
Fenrir (auch Fenrisulfr oder Fenriswolf genannt) ist in den nordischen Mythen ein riesiger Dämon, der die Gestalt eines Wolfes hat. Er ist der Sohn des Gottes Loki und der Riesin Angrboda und der Bruder von Midgardsomr und Hel.
Als die Götter einst versuchten ihn einzufangen, gelang ihnen dies erst beim dritten Versuch. Gott Tyr verliert bei dabei eine seiner Hände. Die Götter benutzten die Schnur Gleipnir um ihn bis zum Weltende zu fesseln. Beim Ragnarök reißt er sich jedoch los. Im anschließenden Zweikampf mit Odin besiegt er diesen und verschlingt ihn. Vidar reißt ihm als Strafe dafür den Rachen auseinander.


Fensal In der altnord. Mythol. "Sumpfsäle", der Palast der Frigg.

Ferdia In der kelt. (irisch) Sage ein berühmter Krieger. Sohn des Daman.

Feretrius In der röm. Mythol. "der Schleuderer". Beiname des Jupiter.

Fergal Mac Maile Duin  In der kelt. (irisch) Sage ein Held.

Fergne In der kelt. (irisch) Sage ein Heiler.

Fergus Mac Roth
In der kelt. (irisch) Sage ein Adjutant des Conchobar. Vater des Fiacha.

Feronia Etrusk.-sabin. (altital.) Göttin der im Frühling aufblühenden Vegetation. 
Altital. Erd- und Totengöttin.

Feuer In der chines. (Daoismus) Mythol. eines der fünf Elemente. Wird von Mu Kung erzeugt, bringt Tu Ti hervor, schmelzt Metall und wird von Wasser gelöscht. Wird mit Süden und Sommer identifiziert und ist Rot.

Feuerriesen In der altnord. Mythol. ein Riesengeschlecht
(Muspel, Surt, Eld, Logi, Glod, Eisa, Eimyrja).

Fiacha  In der kelt. (irisch) Sage Sohn des Fergus Mac Roth.

Fianna In der kelt. (irisch) Sage "Elitegruppe" der frühen Könige Irlands.

Fialar Der Hochrote Hahn
In der altnord. Mythol. der rote Hahn, der auf dem höchsten Gipfel im finsteren Norden sitzt und als erster zum Ragnarök ruft.

Fidius Röm. Treue- und Schwurgott.
Zuerst ein besonderer Beiname des altitalischen Himmelsgottes Jupiter als Schützers der Wahrheit und Rächers der Untreue. Später eigenständiger Schwurgott. Man schwur bei ihm nur unter freiem Himmel.
Der volle Name des Gottes war Semo Sancus Dius Fidius.

Fimafeng
In der altnord. Mythol. "Feuerfänger", ein Diener des Ägir.
 Fin Ein Geist des Bösen oder der Unterwelt.

Fimbulvetr: Fimbulvetr nennen die nordischen Sagas eine Zeitspanne, die das Ragnarök einleitet. Es handelt sich dabei um eine Naturkatastrophe, die aus drei so strengen Wintern besteht, daß zwischen ihnen kein Sommer stattfindet, mit Schnee, Frost und kalten Stürmen. Wörtlich bedeutet Fimbulvetr „riesiger Winter“

Findabair In der kelt. (irisch) Sage Tochter des Ailill und der Medb. Verliebt sich in Fraoch.

Fíngin
In der kelt. Sage der Arzt des Conchobar.

Finnbhenach In der kelt. (irisch) Sage ein Stier mit weißen Hörnern.

Fionn Mac Cumhaill In der kelt. (irisch) Sage einer von der Fianna.

Finvara Ein Licht- oder anderer guter Geist.

Firbolg
In der kelt. (irisch) Sage "Sackmenschen", ein Volk in Irland.

Fjallar In der altnord. (isländ.) Mythol. ein böser Zwerg. Ermordete zusammen mit Gjallar Odur und fertigte aus dessen Blut vermengt mit Honig den Med Odrörir.

Fjörgyn germanische Göttin
Die wie HLODYN und JÖRD als Mutter THORS und zugleich als Verkörperung der Mutter Erde galt
In anderen Zusammenhängen hielt man sie , wie bei den Germanen nicht selten, für eine männliche Gottheit, die bei den Nordgermanen nicht selten als FRIGG erscheint.
Tochter der Nott und des Onar

Fjörgynn: Er ist ein nordischer Gewitter- und Donnergott. Man kennt ihn auch als Vater von Frigg.


Fliegender Holländer
Im Aberglauben der Seeleute ein gottloser holländischer Kapiän. Um seine Verachtung des christlichen Glaubens barzutun, ging er an einem Karfreitag in See und wurde zur Strafe dazu verurteilt, ewig ruhelos auf dem Meer mit seinem Schiff herum zu fahren.

Flora Röm. (altital.) Göttin der Blumen und Blüten.
Mit der griechischen Chloris gleichgestellt.
römische Mythologie altitalische Frühlingsgöttin Göttin der Blumen und des Frühlings,
deren heitere, oft ausgelassene Feste, am 27. April gefeiert wurden.
Ihr Fest , die Floralien, wurden im Jahr der Stadt 516 eingesetzt.
FLORA spielt nur in Ovids Fasti eine Mythologische Rolle. ZEPHYROS, der Gott des Westwindes, verliebt sich in die Nymphe Chloris. Er stellte ihr nach und nahm sie zur Frau, worauf sich Chloris in die Göttin FLORA verwandelt.
FLORA wurde als FLORA MATER verehrt und hatte einen eigenen Flamen (Opferpriester). Ihr Tempel stand in der Nähe des Circus maximus. In Rom fand das Fest der Göttin, die Floralia, vom 28. April bis 1. Mai statt. Es war ein heiteres, ungebundenes Frühlingsfest. Bei den minischen Aufführungen traten Hetären auf, die auf Wunsch der Menge die Kleider abwarfen.
Unter das Volk wurden Spenden verteilt. Eine komische Ziegen und Hasenhetze beschloss das Fest.

Flußfrau In der Mythol. der Lesotho (Südafrika)
Gattin des Flusskönig.

Flußkönig Krokodilgott der Lesotho (Südafrika).
Gatte der Flussfrau.

Flutwelle
In der Mythol. der Haida (nordamerikan. Ureinwohner) ein Meeresgeist.

Foltor In der kelt. (irisch) Sage Bruder des Faruach.

Folkwang
In der altnord. (isländ.) Mythol. "Schlachtfeld", die Burg der Freyja, in der sie ihren Teil der edlen Gefallenen aufnimmt.
Folkwang: Sinngemäß bedeutet Folkwang „das Feld des Volkes“. Es ist der Wohnsitz Freijas in Asgard. Die Göttin nimmt dort ihre Hälfte der ihr zustehenden Einherier im Empfang. Die anderen gehen weiter nach Walhall. Der Sage nach war Folkwang sogar größer als Walhall.

Forghall In der kelt. Sage "der Behende", Vater der Eimher.

Fornjotr ist in den nordischen Mythen ein urzeitlicher Reifriese. Er ist der Ahne der Naturgewalten. Sie werden von seinen drei Söhnen verkörpert. Hler ist das Meer, Logi das Feuer und Kari der Wind. Karis Söhne wiederum sind Jökull (Gletscher) oder manchmal auch Frosti. Des weiteren gilt Kari als der Großvater von Snaer (Schnee).

Fong Tsai
In der chines. (Daoismus) Mythol. Mutter des Tsai Xiang.

Fons
Röm. Gott der Quellen.  Sohn des Janus.
Er wurde wie Janus mit einem Doppelkopf, nur unbärtig, abgebildet.

Forejotre Der Vorderste Jote, der älteste Riese
Er hatte drei Söhne
AEGER
„Das Meer“
KARE 
„Die Luft“
LOGE 
„Das Feuer“
Und eine Tochter  
RAN    
„Der Raub“

Forseti
Altnord. Friedens- und Gerechtigkeitsgott und göttlicher Richter vom Geschlecht der Asen. Sohn des Balder und der Nanna. Sein Wohnsitz ist Glitnir.
Forseti: Der Name dieses altnordischen Gottes bedeutet „Vorsitzender des Thing“. Er ist der Gott des Windes und Fischfanges, aber auch des Rechtes. Er residiert in einem Saal der vor Gold und Silber glänzt und den man Glitnir nennt. Täglich hält er dort über alle Menschen und Götter Gericht und schlichtet ihre Fehden. Forseti gilt als gerechter Richter und ist der Sohn von Balder und Nanna.

Forsite friesischer Gott
Möglicherweise identisch mit FORSETI : Gott der Rechtsprechung.
Sohn BALDURS und NANNA

Fosta nordgermanische Mythologie
Göttin des Feldes und Gartenbaus Göttin des Friedens

Fortuna Röm. Göttin des Glücks, aber auch Unglücks und des Schicksals.
Mit der griechischen Tyche gleichgestellt.
Sie ,die das Jahr bewegt
FOTUNA
VORTUMNA                  - etruskische Große Mutter
MALA-FORTUNA         - Greisinnenaspekt  "die Zerstörerin"
In ihrem esquilinischen Tempel war die Göttin als ein allsehendes Auge in der Form eines Rades dargestellt.

Forniotur keltische Mythologie
FORNIOTR
Vater des ÄGIR
von ihm wird berichtet, er sei ein Verwandter der Winde.
Den Mythen der irischen Kelten nach waren sie die Ureinwohner Irlands: riesenhafte Dämonen der Unterwelt, die Irland vor den Tuatha de Danann bewohnten. In der Schlacht von Mag Tured wurden sie von den Tuatha de Danann endgültig besiegt. Zu ihnen gehören Elatha, Eriu, Bress und Balor.
Sie kamen vom SLIAB EMOR
Mac Alister vermutet den biblischen Berg Hermon
Dämonen, Chaoten, Kräfte des Chaos
Form und Ordnung sind ihnen zuwider
Sie selbst wirken als gesichtslose Masse- gelegentlich werden sie mit Schafs oder Ziegenköpfen ausgestattet .- denn außer Lot, Cichols furchterregende Mutter, dem Prototyp der Caillech mit Wulstlippen und 4 Augen im Hinterkopf.

Fraoch in der kelt. (irisch) Sage Sohn des Idath und einer der Tuatha de Danaan.

Frau Gode In der dt. Sage eine wilde Frau, die mit einem Wagen durch die Lüfte fuhr.
auch  Frau Harke

Freia
vermählt mit ODUR
Mutter: SKADE die Schattige
Vater:   NJÖRD
Kinder: HNOS und GERSEMI
VANADIS  Die Göttin der Wanen/ Vanir
VANABRUDHR       Braut der Vanir
HÖRN                        Herrin des Flachses
GEFN                         die Geberin
SYR               die Sau (ihr solarer Aspekt)
MARDÖLL                das Meeresleuchten
GULLVEIG                goldgierig Zauberin
FREIA, die vorzüglichste der Asinnen nach FRIGGA, Tochter des dunklen NJÖRD und der schattigen SKADE, welche beide man für die zwei Tag- und Nacht- Gleichen des Jahres halten will.
FREIA war in der alten Natur-Religion eigentlich Mondgöttin;
im Fortschritt der ursprünglichen Lehre zu persönlicherer Entwicklung ihrer Gottheiten war sie die Göttin der Liebe.
Sie ist allen Liebenden günstig und findet besonders Wohlgefallen an Liebes-Gesängen, die sie auch den Skalden eingibt. Sie liebt den Frühling und die Blumen, und sie ist besonders den Elfen hold. Zu größerer Eile bedient sie sich eines Paares Falkenflügel, welches sie auch anderen Göttern willig zur Benutzung überlässt.
BRISING heißt der blitzende Halsschmuck, den ihr einige Zwerge verehrt haben.
FREIA war mit ODUR vermählt und hatte aus dieser Ehe 2 Töchter HNOS (schön) GERSEMI (anmutig, einnehmend)
Nach einiger Zeit machte ODUR eine Reise, und da er nicht zurückkehrte, wollte ihn FREIA aufsuchen, weshalb sie durch viele Länder reiste, und überall einen anderen Namen annahm:
MARDÖL, HORN, GEFION, SYR, VANADIS,
doch überall vergebens ihn suchte, und deshalb die bittersten Tränen vergoss, welche sich aber in durchsichtiges Gold verwandelte (Bernstein)
Ihre Reise hatte zur Folge, dass man sie weit und breit als gute Göttin kennen lernte, ihr verwechseln des Namens jedoch zugleich, das man sie überall unter anderem Namen anbetete.
Man stellte sie mit Helm und Harnisch, Bogen und Schwert bewaffnet dar, oben herab in männlicher, unten in weiblicher Kleidung.
Die Schweden hatten ihr mehrere Tempel gebaut, unter denen der zu Upsala besonders berühmt war; zu Freienwalde in der Mark soll sie gleichfalls einen Tempel gehabt haben, auch die Sachsen beteten sie an, und Karl der Große zerstörte ihren Tempel in Magdeburg. Ihr Name hängt zusammen mit dem deutschen Zeitwort "freien" auch ist der 6. Tag der Woche, der Freitag, nach ihr benannt.
Sie ist zuständig für Wohlstand und Wachstum und sie gibt den Menschen ihre Gaben.
Im kosmischen Aspekt steht sie in Verbindung zur Sonne
die Goldene Sau
Eber und Sau sind die Tiere von FREIA (FREYJA) und FREYR (Bruder)
GULLVEIG wurde 3 mal getötet und wiedergeboren als HEIDH (die Leuchtende)
FREIA hauste in Volkwang
Manchmal lenkte sie einen Wagen der von geschmeidigen Katzen gezogen wurde.
Storch, Schwalbe und der wahrsagende Kuckuck sind ihr heilig
Totemtier ist der Fisch.
"Der Golem" Ausgabe Nr.12 Beltain 2003 (Jahrgang 4.)
Dieser Artikel bildet die Einleitung aus dem Buch „Im Liebeshain der Freyja“, das sich nachfolgend aus sechs Erzählungen über die germanische Liebesgöttin zusammensetzt. In diesen verbinden sich die Bruchstücke einzelner Lieder aus der Edda zu lustvollen Begebenheiten, in denen die junge Freyja zunächst eine Initiationsreise zu bestehen hat. In deren Verlauf erhält sie ihre natürlichen Machtattribute, den leuchtenden Halsschmuck Brisingamen, ein Falkengewand und ihr flinkes Reittier, das Schwein Hildeswin. Später wandelt sie auch unter den Menschen, unter die sie Heilung, sexuelle Lust und die Liebe zum Leben trägt.
ist 2002 im Arun-Verlag erschienen.
256 Seiten, mit 30 s/w Abb. versehen
Broschur: Euro 15,50 ISBN 3-935581-20-3
Im Liebeshain der Freyja von Voenix
Wer sich auf die Spuren der Göttin Freyja begibt, wird schon bald enttäuscht feststellen müssen, dass nur sehr wenige Quellen über sie existieren. Man wird vermutlich irgendwann das ein oder andere Buch über germanische Mythologie in seinen Händen halten und neugierig die mit ihrem Namen versehenen Seiten studieren, um darauf mühsam all die spärlichen Bruchstücke und Berichte zusammenzutragen, die fast ausschließlich auf wenigen Zeilen der Edda beruhen - einer Sammlung altnordischer Götter- und Heldenlieder, die zwischen dem 8. Und 12. Jh. n.Chr. vorwiegend in Norwegen und Island entstanden. In unseren Breitengraden begegnet uns Freyja in einigen Orts- und Landschaftsnamen und vermutlicher Weise auch in dem uns überlieferten Zweiten Merseburger Zauberspruch, einer althochdeutschen Handschrift aus dem 10. Jh., worin sich ein kleiner schriftlicher Hinweis auf ihre Existenz finden lässt.
Da Freyja sich nicht nur in der Neo-Heidenszene einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen darf, scheint die Zeit gekommen, sich mit dem archetypischen Wesen diese außergewöhnlichen Göttin etwas genauer zu befassen, um so ihre, über so viele Jahrhunderte hinweg unterdrückte, Botschaft wieder etwas ins Licht zu heben. “Botschaft” mag sich nun mancher Zweifler verwundert fragen? Ja gewiss, Botschaft, denn Freyja ist die Göttin der Liebe, der griechischen Aphrodite oder römischen Venus vergleichbar, deren Aufgaben ebenfalls darin bestanden, die Liebe unter Göttern und Menschen zu entfachen! In Freyjas Fall darf hierbei die inzestuöse Liebe nicht unerwähnt bleiben, gleichwohl deren Ausübung und Verbreitung von der Gesellschaft nach wie vor gerne totgeschwiegen werden. Tatsache ist nun aber, das die Liebe/Heirat von Blutsverwandten, vor allem unter Geschwistern, bei vielen alten Naturvölkern nicht nur erlaubt, sondern anscheinend Gang und gebe war.
In den Mythen um Avalon z.B. hat sich noch ein Teil dieses alten Brauchtums erhalten. Dort ist es die Fee und Zauberin Morgan La Fey (auch Morgain oder Morgana), die mit ihrem eigenen Bruder die heilige Hochzeit von Göttin und Gehörntem Gott vollzieht (nach neuerer christlicher Version verführt sie ihn), einem urheidnischen Ritus, der von der immer stärker werdenden Kirche aufs heftigste bekämpft, pervertiert und schließlich für eine Zeit sogar verboten wurde. Diese etwas seltsam anmutende, für einige vielleicht sogar abschreckende Vorstellung der körperlichen Liebe zwischen Geschwistern, weist auf älteste matriarchalische (mutterrechtliche) Verhältnisse hin, wo es zumeist die Frauen waren, die sich ihre Sexualpartner aktiv aussuchten - einer Sitte, die noch bis in die Neuzeit bei einigen indianischen Völkern zu finden ist (und wenn wir ehrlich sind, hat sich bis heute daran auch bei uns nicht viel verändert J)
Doch zurück zu den vielfältigen Varianten der Liebe. Nach dem Inzest folgt in nicht allzu großem Abstand die gleichgeschlechtliche Liebe, wie sie uns schon aus der hohen Kultur der Hellenen überliefert ist, die den körperlichen Freuden ja auch mit mehreren Partnern ausgiebig in Form von Orgien gefrönt haben sollen. Nicht zuletzt sei die sadomasochistische Liebe erwähnt, die ja nun auch keine Erfindung der Neuzeit ist. “Freyja” ist der altnordische Titel für “Frau” ebenso aber auch für “Herrin”, was im lateinischen als “Domina” von “dominant” (vorherrschen) abgeleitet wurde. Diese in unsere Tagen wieder sehr gebräuchliche Bezeichnung, steht vor allem für die unnahbare Erotik einer starken und selbstbewussten Frau, die meist sehr genau weiß, was sie will und dementsprechend den Ton angibt.
Der Tatsache, dass das meiste Wissen über diese wichtige Göttin schon vor langer Zeit verloren ging, liegt vor allem zugrunde, dass unsere Vorfahren so gut wie keine schriftlichen Zeugnisse hinterließen. Erst das aufkommende Christentum begann damit, einzelne Begebenheiten oder Lieder in Form von Pergamenten, später auch Büchern, schriftlich festzuhalten, und gleichwohl wir ohne diesen Umstand möglicherweise auf keinerlei Überlieferungen zurückblicken könnten, ist unbestritten, dass keine andere weibliche Gottheit von den christlichen Schreibzensoren auf radikalere Weise beschnitten und diffamiert wurde als Freyja. Allein dem Verdienst einiger Skalden und Poeten ist es zu verdanken, dass sich wenigstens einige der ihr gewidmeten Verse bis heute erhalten haben. Diese uns bekannten Dinge seien im Folgenden nun in Kürze zusammengefasst:
Freyjas Herkunft und mythische Motive
Freyja ist die Zwillingsschwester des Gottes Freyr/Ing und die Tochter des obersten Wanengottes Njörd, der die beiden mit seiner Schwester und Gemahlin Nerthus (andere meinen mit der Wintergöttin Skadi) zeugte. Der Sitz der Göttin im Götterhimmel nennt sich „Folkwang” (Feld des Volkes), ihr Saal darinnen “Sessrumnir” (der Sitzreiche). Der Name “Freyja” leitet sich von der höchsten, wahrscheinlich sogar ältesten gemeingermanischen Göttin “Frija” ab, der einstigen Gattin des Himmelsgottes Tiuz (Tyr), der später durch Odin/Wodan abgelöst wurde. Darauf spaltete sich die alte Himmelsgöttin in die beiden Göttinnen Frigg und Freyja auf, aus denen später nochmals die eigenständige Totengöttin Hel hervortrat. Interessanterweise entspricht diese Göttinnen-Triade auch dem Dreier-Aspekt der „Großen Göttin“, dem wir ebenfalls in dem ewigen Zeitprinzip der drei Nornen begegnen (Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft). Freyja, als die junge noch „freie“ oder zu „freiende“ Frau und Geliebte, Frigg, als weise waltende Muttergöttin und schließlich die Unterweltgöttin Hel, die für das Alter, den Abschied und den Tod steht.
Während Frigg sich nun immer mehr zur häuslichen Herrscherin entwickelte, verkörperte Freyja weiterhin die älteren Anteile jener Kultur, die von dem Geschlecht der Wanen vertreten wurde. Die Wanen, die zuweilen auch als “Seegötter” bezeichnet werden, scheinen somit noch vor den Kelten existiert zu haben. Möglicherweise sind sie mit diesen aber auch identisch, da einige keltische Mythen erstaunliche Parallelen zu den wenigen “germanischen” Fragmenten enthalten.
Aus der Prosaedda erfahren wir, dass Freyja nach der Himmelsgöttin Frigg als die vornehmste gilt und einem Mann mit Namen Odhr (auch Od, Odr, Odur) vermählt ist. Deren gemeinsame Tochter ist Hnoss, die als so schön beschrieben wird, dass nach ihrem Namen alles benannt ist, was schön und kostbar ist. Doch Odhr, der etymologisch auf Odh-inn verweist, verließ Freyja und zog in weite Ferne, worauf die Göttin goldene Tränen um ihn weinte. Der Name “Odh-r” bedeutet nichts anderes als “Ekstase”, der gleichen Silbe wie wir ihr in dem inspirierenden Ekstasemet “Odr-örir” begegnen - einem geistanregenden magischen Göttertrank, den Odin einst einem diebischen Riesen entwendete, der diesen tief unter der Erde versteckt hielt. Die Suche der wanischen Liebesgöttin nach ihrem verschwundenen Gemahl wurde auch schon mit dem alten Mythos der arkadischen Göttin Ishtar verglichen, die sich auf die Suche nach ihrem Geliebten Tammuz begibt, der zur Sommerwende in die Unterwelt hinabfährt und gleichfalls die Lebens- und Todeszyklen der Natur veranschaulicht.
Der Göttin wichtigstes und bekanntestes Attribut ist das Halsgeschmeide Brisingamen, das zuweilen (da beide letztlich ja identisch) ebenfalls im Besitz der Göttermutter Frigg auftaucht. Das Schmuck eines der ältesten Lockmittel ist, mit dem vor allem das weibliche Geschlecht Aufmerksamkeit zu erregen sucht, dürfte allgemeinhin bekannt sein. Nahm diese Anziehung jedoch ein nicht mehr nachvollziehbares, „überirdisches“ Maß an, bezichtigte man solche Frauen gerne als Hexen, die ihre Macht schwarzmagischen Künsten verdankten, deren Sitz nicht selten in magischen Amuletten oder Kraftgürteln vermutet wurde. Auf naturmythologischer Ebene existieren für dieses magische Halsband bereits verschiedene Erklärungsversuche. So sollen die “Brisingar” (altnord. Flammen) die Strahlen des schillernden Nordlichtes sein, welche die reisenden Seelen der auf dem Schlachtfeld Gefallenen darstellen oder diesen hierdurch gar den Weg zu Odins Kriegerhalle Walhall weisen. An einer Stelle wird Freyja auch als oberste der Walküren (Ehrwählerin der Toten) erwähnt, jenen kämpfenden Frauen, welche die gefallenen Helden nach der Schlacht ins Totenreich trugen. Während die Walküren jedoch gewöhnlich über ein Schwanenkleid verfügen, besitzt die Göttin ein Gewand aus Falkenfedern, das ihr die “schamanische Kraft des Fliegens” verleiht. Und wenn sich Freyja mit Odin die toten Krieger teilt, so verweist dies einmal mehr auf ihre Rangstellung als einstige Gattin (Frija) des Göttervaters (s.o.).
Einem anderen Mythos begegnen wir in der eddischen Völuspa, in der von einer Göttin Namens Gullveig die Rede ist, die in mehrfacher Hinsicht auf Freyja schließen lässt – diese kommt als Goldgeschmückte zu den Asen, die jedoch mit Speeren auf sie eindringen und sie zu verbrennen suchen. Als sie diese Marter überlebt, gilt sie fortan als eine Völva (Seherin) und wird mit dem Namen Heidh bedacht. Da die Bezeichnung “heidh” vom altnordischen “heidr” kommt, was soviel wie “Ruhm”, (adj. “hell, strahlend”) bedeutet, lässt sich dies auch vortrefflich mit ihrer Funktion als Halsbandgeschmückte vereinen. Nach dieser Tat soll der erste große Krieg zwischen Asen und Wanen ausgebrochen sein. Weiter heißt es: Heidh war ein weises Weib, das Künste wusste, um Kluge wie Toren zu behexen. Stets war sie Lust allen widrigen Weibern, die sie ehrten.
In den schon vielfach zitierten Zankreden Lokis, in deren Verlauf dieser fast der gesamten Göttersippe ihre Verfehlungen vorhält, wird Freyja von Loki der immerwährenden Lüsternheit beschuldigt. Sie darauf in Schutz nehmend, erwidert ihr Vater Njörd dem Lästermaul: “Die Schöngeschmückten, das schadet nicht,wählen Männer wie sie mögen.”Ein Kernmittel der grausamen Hexenverfolgungen war stets die ungebundene Sexualität der fre(y)en Frauen, die selbst entschieden, mit wem sie gedachten sich einzulassen, und so ist auch nicht schwer zu erraten, was mit “widrigen Weibern” gemeint ist. Somit wart Freyja als “Heidh und Wanadis” zum magischen Archetypen aller selbständigen Frauen erhoben, die auf irgendeine Weise zauberischen Praktiken nachgingen und sich von einer heuchlerischen Gesellschaft ihre Art zu leben nicht vorschreiben lassen wollten. Zur Bestattung des Gottes Balders kommt Freyja mit einem Katzengespann vorgefahren, Tieren, die seit jeher als freiheitsliebend gelten und selbst bestimmen, wem sie sich anvertrauen.
Man nannte Freyja auch “seid-berendr”, die Seid-Gebärende. Über diese Art von wanischem Zauber, der allgemein als “Seidkunst” verstanden wurde, existieren ebenfalls nur sehr wenige Hinweise, doch liegt auf der Hand, dass es sich dabei vor allem um schamanische Praktiken handelte, wie sie seit Jahrtausenden in allen Stammeskulturen praktiziert wurden und teilweise noch immer werden. Das altnordische Wort „Seid(r)“, was im deutschen als “Sudkunst” bezeichnet werden kann, bezieht sich vor allem auf das Brauen von Kräutersuden, rauschfördernden Getränken und anderen zauberischen Elixieren. Man gedenke nur des archetypischen Bildes der meist bösen Hexe, die in ihrer Giftküche hämisch kichernd einen brodelnden Kessel rührt. Dass ein nicht unwesentlicher Teil dieser Seidkunst auch aus “Scheid(en)kunst” bestand, ist unbestreitbar. So geht z.B das Wort “Völva” etymologisch mit dem lateinischen “vulva” (der weiblichen Scham) zusammen, während “volva” die Gebärmutter der Sau bezeichnete, aus der man gerne die Zukunft las. Und selbst in der Edda finden sich noch versteckte Hinweise auf verschiedene alte Formen von Sexualmagie, in deren Verlauf Frauen, als Vertreterinnen der Großen Göttin, männliche Initiandten in die Geheimnisse der Urmysterien einweihten - dass der weibliche Schoß hier sehr wohl als kochender Kessel verstanden werden darf, in dessen Inneren die lebensspendenden Sekrete und Körpersäfte zunächst entsprechend „sieden“ müssen, bis sie ihre ganze ekstatische und Visionen fördernde Kraft entfalten können, dürfte einleuchten. Dieser ewig brodelnde Kessel der Göttin spielt auch in den schon erwähnten keltischen Mythen eine große Rolle, aus dem in christlichen Zeit schließlich der sagenhafte und geheimnisumwitterte Gral hervorging.
Einer von Freyjas Namen lautet auch Syr (Sau), einem Aspekt der “großen Muttersau”, der sich möglicherweise in ihrem Reittier Hildeswin (Hildes Eber) wieder findet - einem gewaltigen Schwein, das ursprünglich wohl eher weiblich gewesen sein mag, bedenkt man, dass ihr Bruder Freyr den Eber Gullinbursti reitet. Von “ Hildeswin” ist es auch nur ein kleiner Sprung zu der magischen Muttersau “ Henwen” (alte Weiße), von der eine alte walisische Überlieferung berichtet. Nach einer (schon christlich gefärbten) Prophezeiung, sollte Henwens Schoß (ihrer volva) großes Unheil für Britannien entwachsen, weshalb König Artus das riesige Schwein durchs ganze Land verfolgte, hierdurch aber genau das erreichte, was er eigentlich verhindern wollte. Schon im frühen Mittelalter degenerierte die sich “ im Schlamme suhlende Kreatur” zum Schimpfwort (du alte Sau!) und zu den Hochzeiten des Klerus galt der weibliche Schoß nicht selten als Brutstätte allen Unheils und irdischer Laster, der den nach wahrer Geistlichkeit Strebenden in ständige Versuchung führte. (ja, ja. ..ist halt schon ein Kreuz mit den Trieben J)
Zählt man nun die aufgeführten Punkte zusammen, lässt sich leicht nachvollziehen, warum die um Keuschheit bemühten Vertreter der Kirche alles daran setzten, den Kult der lustfrohen Göttin zu zerstören oder zumindest dort, wo dies nicht gelang, alle mit ihr im Zusammenhang stehenden Geschichten, Attribute und Lieder in den Schmutz zu ziehen versuchten.
Abschließend lässt sich sagen, dass wir mit Freyja einer Göttin gegenüberstehen, die in sich alle wichtigen Merkmale und Eigenschaften vereint, die auch heute wieder von einer ganzen Reihe starker selbstbestimmender Frauen ersehnt und angestrebt werden. Sich als Mann dem Wesen einer Liebesgöttin zu nähern, ist in jedem Falle eine spannende Sache, geht es dabei doch auch um das „Entwickeln der inneren Göttin”, deren leibhaftigen Vertreterinnen es im realen Leben immer wieder verstehen, unserem Geschlecht die Sinne zu verdrehen (und wir danken ihr dafür! J). Denn um das Wesen und Wirken von Göttern verständlicher zu machen, muss man sie menschlich werden lassen und nicht in unerreichbare Höhen entrücken, von wo sie aus unangreifbar auf einen herabblicken. Das taten unsere Vorfahren, denn so sehr sie sich in Ehrfurcht und Demut ihren Launen unterworfen sahen, so sehr konnten sie doch auch über ihre Götter lachen, die ebenso wie sie kämpften, litten und dem Freuden der Leiblichkeit entsprachen. Den Mythos somit als eine Allegorie auf die physische und geistige Wirklichkeit von und Menschen zu begreifen, um darin die eigenen Ängste, Nöte, Träume und Sehnsüchte vorzufinden, das ist und sollte ein erstrebenswertes Ziel sein – nicht mehr und nicht weniger.

Frey Altnord. (isländ.) "Herr", Gott der Fruchtbarkeit und der Ernte vom Geschlecht der Wanen. Herr über Sonnenschein und Regen und die Fruchtbarkeit der Saaten. Haupt der Wanen, König der Elfen, Sohn des Njörd und der Skadi und Gatte der Gerda. Lebt seit dem Wanenkrieg als Geisel bei den Asen. Er ist ein kämpferischer und sieggewohnter, aber auch milder und weiser Gott. Verliebte sich so sehr in die schöne Gerda, das er sie trotz der Feindschaft zwischen Riesen und Göttern zur Frau nimmt. Seine Wohnstätte ist Alfheim. Seine Diener sind Beyla und Byggwir, sein Freund und Diener ist Skirni und er ist im Besitz des sonnenborstigen Ebers Gullinbursti und des Schiffes Skidbladnir. Wird von Surt getötet.

Freischütz In der dt. Sage ein Schütze, der sich durch Bündnis mit dem Teufel sogenannte Freikugeln verschafft. Sechs von Sieben sollen unfehlbar treffen, eine aber gehört dem Teufel, der nach seinem Willen die Richtung gibt.

Freki In der altnord. Mythol. "der Heißhungrige", einer der beiden Wölfe des Odin (siehe Geri), die als Totentiere des Schlachtfeldes ständige Begleiter Odins sind.
Freki und Geri: Freki bildet zusammen mit Geri ein Wolfspaar, in den nordischen Mythen. Wie auch die Raben Huginn und Muninn gehören sie zu Odins ständiger Begleitung. Ihre Namen bedeuten „der Gefräßige“ und „der Gierige“. Von den Speisen, die Odin in Walhall vorgesetzt werden, nimmt der Gott selbst keine zu sich, sondern trinkt nur den Wein. Alles Eßbare verschlingen Freki und Geri.


Freya Altnord. (isländ.) Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin vom Geschlecht der Wanen. Führerin der Walküren. Lebt seit dem Wanenkrieg als Geisel bei den Asen. Tochter des Njörd und der Skadi, Geliebte des Odur und Mutter der Hnoss und der Gersimi. Sie ist jung und schön und bedient die Götter bei ihren Gelagen. Erhält nach Schlachten eine Hälfte der Toten von Odin. Wohnt in der Burg Folkwang mit der Halle Sessrumnir und fährt in einem mit Katzen bespannten Wagen. Ihr Helm ist Hildeswin und sie ist im Besitz des Schmuckes Brisingen.

Freyr Erdgott
FRODHI            - Frieden, Frohsinn, Wohlstand
SIEGFRIED       - geschmückt mit dem Geweih eines Hirsches
SIGURDHR       - kämpft um die Gunst der ETIN- Frau GERDHR
Wächter des Sieges
INGWAZ           - ist auch unter dem Namen ING bekannt
NIヨRDS Sohn
FREYR war mit GERDR vermählt
Mitten unter den Lichtalben, denen er Freund und Schätzer war. Er glich selbst der Sonne wenn er auf seinem goldborstigen Eber dahinfuhr oder auf seinem Zauberschiff durch Luft und Meer glitt. Ihn liebten alle, die stark und froh im Lichte leben, ihm zu Ehren opferten die Menschen den Eber am Julfest, wenn die Sonne neu aufersteht.
Symbol:Leuchtend von schöner, heller Kraft, sorgte für Regen und Sonnenschein und schenkte Erntesegen; als Waffe führte er ein Schwert, glänzend wie der Sonnenstrahl.
Freyr: In den nordischen Mythen ist Freyr ein Fruchtbarkeits- und Vegetationsgott. Er ist der Gott der Ernte und des Wohlstandes und gehört zu den Vanen. Er ist weiterhin der Sohn von Njörd und Skadi und sowohl der Bruder als auch der Gatte von Freija. Später wird er der Gemahl der Riesin Gerd. Mit ihr zeugt er Fjölnir. Als sein Attribut gelten das Schiff Skidbladnir und der goldene Eber Gullinborsti.
Als er beim Ragnarök kämpft, fällt er als einer der ersten, im Kampf gegen den Riesen Surtr.


Freyja: Diese nordische Göttin von Fruchtbarkeit, Frühling, Liebe und Glück, wird manchmal auch mit Frigg gleichgesetzt. Sie gehört zum alten Göttergeschlecht der Vanen, ist die Tochter von Skadi und Njörd, und die Gattin und Schwester von Freyr. Nach dem Krieg zwischen den Vanen und den Asen kommt sie zusammen mit ihrem Bruder und ihrem Vater nach Asgard, um dort im Interesse des Friedens als Geisel zu leben.
Sie wohnt in Folkwang, welches sich in Asgard befindet. Dort trifft sie Odin und heiratet ihn schließlich. Die beiden wählen je zu gleichen Teilen ihre Einherier aus. Als ihr Reittier gilt der Eber Hildeswin und ihre Attribute sind eine wertvolle Halskette namens Brisingamen (welches die Dvergr für sie geschmiedet haben) und das Falkengewand
.

Frid In der altnord. Mythol. eine Riesin. Tochter des Thjazi.

Fridleif In der altnord. Mythol. ein Dämonenkönig.

Friedel In der nord. Sage ein Harlunge. Fürst von Breisach. Sohn des Diether.

Friedrich In der nord. Sage der König von Babenberg.
 In der nord. Sage der Graf von Telramund. Gatte der Ortrud.
 In der nord. Sage der Sohn des Ermanrich.

Frigg Altnord. (isländ.) "die Geliebte", Göttin der Fruchtbarkeit und des Herdes und Göttermutter vom Geschlecht der Asen. Gattin des Odin und Mutter des Tyr, des Bragi, des Balder und des Hödur. Steht ihrem Gatte Odin stets warnend und beratend zur Seite. Ihr werden unkriegerische Feinde zum Opfer gebracht, in dem man diese in Sümpfe wirft. Ihre Dienerinnen sind Wara, Sygn und Gna. ihr Wohnsitz ist Sökkvabekk und Fensal und ihr Schützling ist Agnar. Stammutter der Asen Schutzgöttin
Frigg war mit Odin verheiratet
Frigg: Frigg gilt in der nordischen Mythologie als eine der bedeutendsten Göttinnen. Ihr Name, der auch Frija, Frigga oder Fria ist, bedeutet „Frau, Gattin, Geliebte“. Sie war die Göttin von Fruchtbarkeit, Liebe und Mutterschaft, aber auch Schutzgöttin der Ehe und des Lebens. Sie ist eine der Hochgöttinnen der Asen.
Sie ist die Tochter von Fjörgynn, die Schwester von Fulla und die Mutter von Balder, Hödur und Hermodur. Wenn sie mit Odin die Erde besucht, bringt sie das Glück in die Häuser der Menschen. Ähnlich wie bei Freyja, mit der sie manchmal identifiziert wird, ist ihr Attribut das Falkengewand. Ihr ist auch der Freitag als Feiertag gewidmet.
Frigg ist mit der römischen Venus vergleichbar
.

Frigga Höchste der Asinnen, der alle anderen Verehrung zeigen.
FRIGGA ist Spinnerin und Weberin, der Flachs ist ein Geschenk von ihr.
FRIGG
Vater                der Jote FIÖRGYNUR
Gatte                ODIN
Kinder              THOR, BALDER, BRAGA, HERMODE, TYR
Die Asinnen:
FYLLA            hat ihr Vertrauen
GNA                ist ihre Botin
HLYN             wird von ihr gebraucht um Unglückliche aus
Gefahren zu retten.
Symbol            Fisch
FRIGGA fährt mit einem goldenen Wagen der von 2 weißen Katzen bespannt ist worunter wohl Luchse zu verstehen sind.
Das Gestirn, das wir Oriongürtel nennen, heißt im Norden FRIGGA¡ s Rocken

Fro friesischer Gott dem FREYR verwandt

Frostgrimm
In der altnord. Mythol. ein böser Riese.

Frostriesen In der altnord. Mythol. die Riesen aus dem eisigen Norden (Hymir, Thjazi, Gymir).

Frothe
In der dän. Sage ein Held und König von Dänemark. Er brachte zwei Riesenjungfrauen nach Dänemark, die auf alles erzeugenden Handmühlen Fruchtbarkeit und Wohlstand mahlten, bis sie, aufgebracht über die ununterbrochene Arbeit, ein Heer unter dem Seekönig Mysing erzeugten, das Frothe besiegte.

Frute In der nord. Sage ein Held. Freund und Ratgeber des Horand. Durch seine Klugheit ausgezeichnet.

Fu
In der Mythol. der Bambara (Afrika) "das entstehen aus dem Nichts" am Anfang der Schöpfung.

Fuamnach In der kelt. (irisch) Sage erste Gattin des Midir.

Fuji Japan. Feuergott.

Fulla ist die Dienerin der Göttin Frigg, deren Schatztruhe sie bewacht. Manchmal gilt sie auch als ihre Schwester. Ihr Name bedeutet wörtlich „die Fülle“. Im nordischen Kulturkreis, ist sie die jungfräuliche Göttin der Fülle, die Segen und Reichtum spendet. Auch sie findet Erwähnung in den Merseburger Zaubersprüchen.

Futo-Tama
Japan. (Shintoismus) Ahnengott.

Fumu In der Mythol. der Bakuba (Zaire/ Afrika) ein Affe.

Fundin
In der altnord. Mythol. "Findig", ein Elfe.

Furien
Röm. Rachegöttinnen (Alekto, Dira, Ultio).
Mit den griechischen Erinnyen gleichgesetzt.

Furina Röm. Göttin unbekannter Funktion.

Fu Xi
In der chines. (Daoismus) Mythol. erster der Drei Erhabenen. Kaiser des Goldenen Zeitalters. Brudergemahl der Nü-Gua. Steht für das Element Holz {Mu Kung}. Erfand das Fischen und Jagen und schuf die acht Trigramme.

Fuxing Chines. (Daoismus) Gott des schicksalhaften Glückes. Einer der drei Gestirnsgottheiten (siehe Shouxing und Luxing).

Fünf Gipfel In der chines. (Daoismus) Mythol. fünf heilige Berge. Wohnsitz der Götter oder gar Gottheiten selbst (Taishan, Hengshan, Huashan, Hengshan und Songshan). Markieren die fünf Himmelsrichtungen der chines. Kosmologie.

Fyila
Eine der Asinnen, welche mit FRIGGA in Wingolf in dem Palast Fensale wohnen.
Sie ist überaus schön, hat lange, fliegende Haare, und die zarteste Gesichtsfarbe, welche das Rosenrot der Morgenröte beschämte. Eine goldene Stirnbinde zeichnet sie als Asengöttin aus, doch hat sie sich herabgelassen, die Dienerin der Göttermutter FRIGGA zu sein, allein sie sorgt nur für den Haupt- und Fußschmuck, für die Juwelen, welche ihre Sandalen, ihre Krone und ihren Hals zieren; sonst ist sie mehr die Vertraute, als die Dienerin, und steht auch ihrem geheimen Rate vor.

Fylgjen In der altnord. Mythol. "Folgerinnen", Schutzgeister. Kommen mit dem Menschen auf die Welt und begleiten ihn auf allen seinen Lebenswegen.
Fylgien: Die Fylgien (oder auch Fylgjur, Gylgja) haben in den nordischen Mythen verschiedene Aufgaben. Zum einen verstand man sie als rein seelisch existierende Wesen, die losgelöst vom menschlichen Körper existierten. Sie konnten nur im Traum wahrgenommen werden und waren ansonsten unsichtbar. Sie erschienen in Frauen- oder Tiergestalt.
Zum anderen sind sie aber auch Schutz- oder Schicksalsgeister, die an eine einzelne Person oder aber an ein Geschlecht gebunden sind. Sie verkörpern dabei die menschliche Seele und gelten weiterhin als sehr gerecht, denn sie belohnen das Gute, rächen sich aber auch für Ungehorsam
.

Fylla
In der altnord. Mythol. Kammermädchen und Hüterin des Goldschatzes der Frigg.

 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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