Goetter von HE-HE


He In der mesoamerikan. Mythol. die zukünftige Sonne.

Hebat:Hethit. (anatol.) Schutzgöttin der Hethiter.
Mircea Eliade Band 1 Geschichte der religiösen Idee
Hethitische und kanaanäische Religion
Das Pantheon war als Großfamilie konzipiert, der das erste Paar,
die Schutzgötter des Hethiterlandes, vorstand: der Wettergott und eine große Göttin.
Der Wettergott war vor allem unter seinem hurritischen Namen ,TESCHUP, bekannt.
Der hurritische Name seiner Gattin war HEPAT.
Die ihnen geweihten Tiere - Stier und, für HEPAT, Löwe (oder Panther) - bestätigen die Kontinuität seit der Vorgeschichte. Die berühmteste Große Göttin war unter dem Namen der  Sonnen -Göttin von Arinna (hattisch Wurusema) bekannt. Sie war im Grunde eine Epiphanie derselben Muttergöttin, denn sie wird gepriesen als  Königin des Landes, Königin der Erde und des Himmels, Beschützerin der Könige und Königinnen des hattischen Landes. Die Solariation ist wahrscheinlich ein Akt der Huldigung, den man setzte, als die Göttin von Arinna zur Schutzherrin des hetitischen Königreichs wurde.
Zur Bezeichnung der zahlreichen Lokalgöttinnen, deren anatolischen Namen wir nicht kennen, wurde das babylonische Ideogramm ISCHTAR verwendet.
Ihr hurritische Name war SCHANSCHKA.
Aus dem Proto-hattischen kommt die hethitische Staatsgöttin, die Sonnengöttin von Arinna, die auch die Königin des Hethiterlandes genannt wird, obwohl man nur ihren Herkunftsort, aber nicht einmal ihren hetitischen, sondern nur ihren hattischen Namen WURUSCHEMA kennt.
Sie steht im Grunde sogar noch über dem höchsten Wettergott, stammt also noch aus der Zeit des Matriarchats, wie wir in einem hetitischen Gebet lesen können:
Du, Sonnengöttin von Arinna, bist eine angesehene Gottheit.
Dein Name ist unter den Namen angesehen.
Deine Göttlichkeit ist unter den Göttern angesehen.
Groß auch bist du, Sonnengöttin von Arinna.
Es gibt keine andere Gottheit, mehr angesehen und größer als du.
Gerechten Gerichts Herrin bist du.
über Himmel und Erde übst du gnädig die Königsherrschaft aus.
Der Länder Grenzen setzest du.
Die Klagen erhörest du.
Du, Sonnengöttin von Arinna, bist eine milde Gottheit, du.
Mildheit übest du. Der begnadete Mann ist dir, Sonnengöttin von Arinna, lieb.
Ihm gewährst du, Sonnengöttin von Arinna, Verzeihung.
Im Runde von Himmel und Erde, bist du, Sonnengöttin von Arinna, die Leuchte.
In den Ländern bist du die gefeierte Gottheit.
Jedes Landes Vater und Mutter bist du.
Des Gerichts begnadete Herrin bist du.
An der Stätte des Gerichtes gibt es für dich kein Ermüden.
Unter den uralt - ewigen Göttern bist du die Gefeierte.
Den Göttern bereitest du, Sonnengöttin von Arinna, die Opferriten.
Der uralt - ewigen Götter Anteil teilst du zu.
Des Himmels Türe öffnen sich dir.
Und du stößt auf das Himmels Tor und schreitest hindurch.

Hebe griechische Mythologie Göttin der Jugendblüte
FLORA       römisch
NANNA     keltisch
Tochter des JUPITER und der JUNO
Sie war mit HERKULES vermählt und schenkte ihm zwei Söhne
ALEXIARIS und ANICETUS
Sie ist Mundschenkin an der göttlich-königlichen Tafel im Olymp.

Hebel Hebräischer Name des Abel.

Hebräer hebr. "Jenseitige". Ein im Alten Testament im doppeltem Sinne vorkommender Name. In der Patriarchensage dient er der Bezeichnung einer Gruppe von Völkern, die auf einen Stammvater Eber zurückgeführt werden. Es ist eine künstliche Zurückführung; die genealogische Figur des Eber ist aus dem Volk der Hebräer zu Zwecken der genealogischen Geschichtsdarstellung gebildet worden.
In den historischen Büchern des Alten Testaments ist Hebräer ein Name für Israel, den sich Israeliten Fremden gegenüber beilegen und womit sie von Fremden benannt werden.

Hebros Obwohl eine Tochter der höchsten Gottheiten erscheint sie doch stets in einer untergeordneten Rolle
In der griech. Sage Sohn des Haimos von Thrazien.

Hedin In der nord. Sage Bruder des Helgi Hörvardsson, Schwurbruder des Hagen von Irland und Gatte der Hilde.

Hegemone In der griech. Mythol. Beiname der Hekate.

Heidrun In der altnord. (isländ.) Mythol. eine Ziege, die sich von Lärads Rinde ernährt und den Bewohnern Walhalls nie versiegenden Met spendet.

Hefaidd Hen Kelt. (walis.) Gott.Vater der Rhiannon.

Heiland Der Erretter oder Erlöser. In der kirchlichen Sprache stehendes Prädikat Christi. Selten findet sich dasselbe im Neuen Testament von Gott selbst gebraucht.

Heiti Eine Zauberjungfrau von freundlichem Äußeren und bösem Sinn.
Sie verstand alles mögliche Unheil zu kochen, brachte durch ihre reichen Geschenke Habsucht unter die Menschen,
machte die Mädchen lüstern und zu bösen Weibern.
Brachte Alles in' s Unglück, indem ihr Gold entfloh,
wie der Schatten einer Wolke,
und nur die Bedürfnisse und nicht die Mittel,
sie zu befriedigen zurück blieben.
Brachte dann Raub und Krieg unter die Menschen.
Obwohl die Asen sie schon 3 mal getötet haben,
lebt sie doch noch immer.

Heimdall Altnord. (isländ.) "Weltglanz", Schutzgott und Gott des morgendlichen Sonnen- und Tageslichtes vom Geschlecht der Asen. Sohn des Odin und der Wellen des Meeres (siehe Angeyja, Atla, Eistla, Eyrgjafa, Gjalp, Greip, Iarnsaxe, Imd und Ulfrun). Ahnherr der Menschen. Er sieht und hört mehr als alle anderen Wesen und ist deshalb Wächter Asgards. Sein Wohnsitz ist Himinbjörg. Bei Gefahr bläst er auf Gjallarhorn. Reitet auf Golltopp.
Heimdall gilt in der nordischen Mythologie als Schutzgott und als der Sohn von neun Riesenschwestern. Sein Name bedeutet „der Hellerleuchtende“. Man verstand ihn sozusagen als Wächter der Götter, da er den Kopf der Brücke Bifröst bewacht. So kündigt er auch das Ragnarök an, indem er das Gjallarhorn ertönen läßt. Bei der letzten Schlacht des Ragnarök tritt er gegen Loki an, wobei beide zu Tode kommen.

Heime In der nord. Sage Schildgenosse und später Feind des Dietrich von Bern. Sohn des Studas. Erschlägt Alphart.

Heinrich In der nord. Sage ein Schreiber.
In der nord. Sage König des Deutschen Reiches.

Heinzelmännchen In der dt. Sage Kobolde, die heimlich Hausarbeiten verrichten.

Hekabe In der griech. Sage Tochter des Dymas von Phrygien, zweite Gattin des Priamos von Troja und Mutter des Hektor, des Paris, des Helenos, des Deiphobos von Amyklä, der Kreusa, der Laodike, des Polydoros, der Polyxena, des Troilos, der Kassandra und 13 weiterer Söhne.
Bei ihrer zweiten Schwangerschaft träumte sie, sie gebäre eine Fackel, welche ganz Troja entzünde. Aisakos, ein älterer Sohn des Priamos, oder Kassandra, deutete den Traum auf die Geburt des Kindes, das den Untergang von Troja herbeiführen werde. Sie gebar den Paris.
Nach Trojas Zerstörung kam sie als Sklavin in die Hände der Griechen.
In der Tragödie "Hekabe" tötete sie die beiden Kinder des Polymnestor und blendete diesen aus Rache, weil er ihren Sohn Polydoros getötet hatte.

Hekate Griech.-röm. "die Entfernte", alte chthonische, dreigestaltige Nacht-, Mond- und Unterweltsgöttin und Göttin der Jugend, der Wege, besonders der Scheidewege, Tore und Türen und der Zauberei.
Tochter des Perses und der Asteria und Mutter der Medeia.
Schickt Spukgestalten aus der Unterwelt und schwärmt nachts an Kreuzwegen.

Das Orakel der HEKATE Porphyrius sagt:
HEKATE habe vorgeschrieben, wie man ihre Bilder machen müsse, dass man sie mit Wermut umgeben und das man Hausmäuse, die ihr schönster Schmuck und ihrem Herzen am angenehmsten seien, malen solle, und zwar gerade so viel, als sie Formen habe, sodann müsse man auch Blut, Myrrhen, Storas und einiges andere anzünden, wenn solches geschehe, so werde sie dem der es tue, im Traum erscheinen und Antwort geben.
Das Orakel der HEKATE lautet:
Wie mein Bild sein soll, merk auf, ich will es dich lehren:
Nimm was an waldigen Orten gewachsen, umgib es mit Wermut,
Ziere das Ganze mit halberhabener Arbeit und male Mäuse,
welche die Häuser bewohnen:
Es ist dies der schönste Schmuck, und unseren Herzen der angenehmste von alle
Mische dann Myrrhen und Weihrauch und Storar, auch Blut von den Mäusen untereinander und sprich darüber heilige Worte.
Nimm der Mäuse so viele als ich Gestalt besitze, auch Lorbeer dazu, dann bete vor meinem Bilde, wenn du alles dies tuest, so wirst du im Schlafe mich sehen. Schwarze Pappeln waren der HEKATE geweiht, die weißen hingegen versprachen Wiederauferstehung. In Griechenland und Italien war die Eibe der HEKATE geweiht. Sie war die Tochter der ASTERIA und des Titanen PERSES. Als chtonische Gottheit ist Hekate hilfreich und unheimlich zugleich und beim Volke sehr beliebt. Wie die Erinnyen trägt sie eine Fackel und Schlangen im Haar. HEKATE ist Herrin aller nächtlichen Unwesen, der Zauberei und der Giftmischerei. HEKATE ist aus Karien (Kleinasien) nach Hellas eingewandert. Sie war in erster Linie eine Frauengöttin. Ihr Altar stand vor jedem athenischen Haus, wo man ihr Speiseopfer aussetzte.
Beiname: ANTAIA (Begegnerin) Der Hund war ihr beliebtestes Opfertier. Die chtonische Göttin der Dreiwege wurde gern in der Dreigestalt dargestellt. HEKATE hatte einen Zaubergarten und darin wuchsen: Skilla  Meerzwiebel wahrscheinlich schon in vorgriechischer Zeit gebraucht, diente besonders in der Heilkunde.
Man kannte sowohl günstige Wirkung wie Giftigkeit.
Daher begegnet uns Skilla im Zaubergarten der HEKATE.
Übelabwehrend wird Skilla an den Türen von Wohnhäusern aufgehängt. Kresse diente den Alten als Gemüse und Heilmittel, besonders gegen Vergiftungen. Daher wächst sie auch im kolschischen Garten der HEKATE. Die Samen wurden wie Senf gegessen. Der herbe Geschmack führte zum Ausdruck für ein saures, barsches Gesicht. Diktamnon der Lippenblütler Diptam, besonders auf Kreta wildwachsend, namensgleich mit dem kretischen Heiligtum der ARTEMIS DIKTYMNA ,schon in griechischer Zeit von großer Bedeutung als Heilpflanze.
Auf dem Dictamnin beruht die Uteruserregende Wirkung des Dictamnin, das besonders im Kultbereich der EILEITHYIA an der ihr nahestehenden Geburtshelferin ARTEMIS DYKTYMNA eine wichtige Rolle spielte. Man schrieb dem Diktamnin auch Heilkraft bei Pfeilverwundungen zu und betrachtete es als Zauberkunstkraut, das sich auch im Garten der HEKATE befand.
Päonie Pfingstrose benannt nach dem Götterarzt PAIEON.
Er entdeckte ihre Heilkraft und er heilte damit den von Herakles verwundeten Hades. Nach anderen Überlieferungen schenkten die Götter die Päonie APOLLON als Heilgott, PAIEON, oder PAIAN, der sie seinem Sohn ASKLEPIOS als breit wirkende Heilpflanze übergab. Als Zauberpflanze und Königin der Kräuter wuchs die Päonie im Garten der HEKATE. Es tritt eine Beziehung zum Mond zutage, und durch die Krankheiten die man durch ihn ausgelöst glaubte. Man grub daher die Wurzel nur nachts. Safran
Den Alten in drei Arten bekannt. Früh schon wurde der Safran kultiviert, um die getrockneten Blütennarben als Gewürz zu verwenden. In der Überlieferung, in der der Frühlingssafran oft nur schwer vom duftenden Herbstsafran zu unterscheiden ist, konkuriert er mit Hyakinthos, Narkissos, Lilie und Viole, um liebliche Götterszenen auszuschmücken. So sprosst er auf dem Lager des höchsten Götterpaares und unter den Schritten von PAN und Nymphen. Die Vorliebe für Safranblüten reicht bis in die kretisch-mykenische Kunst zurück. Safranblüten begünstigten die Entführung der PERSEPHONE und der EOROPA. KREUSA wird beim Safranpflücken von APOLLON überrascht. Aus dem Blut des Jünglings KROKOS, des Geliebten der Winde, erwuchs der erste Safran als HERMES ihn beim Diskusspiel tödlich getroffen hatte. Mit Herbstsafran schmückte man die Altäre des APOLLON nach seinem Aufbruch zu den Hyperboräern. Eine besondere Beziehung bestand zwischen Safran und DEMETER.
Auch den Erinnyen ist er zugeordnet. Safran steht als Zauberblume im Garten der HEKATE. Gottheiten und Heroen haben in der Dichtung safrangelbe Gewänder .
Hekate bedeutet 100 wie die Spirale auch 100 bedeutet
Hekates Symbol war die Spirale oder das Labyrinth
Sie ist „Nepthys  die Dunkle“
Tochter des JUPITER und der JUNO

Hekatebolos  In der griech. Mythol. "der Ferntreffer", Beiname des Apollon.

Hekatoncheiren In der griech. Sage "Hunderthändige".
Die drei Riesen Briareos, Kottos und Gyes.
Sie hatten hundert Hände und 50 Häupter.
Söhne des Uranos und der Gaia.
Wurden von Uranos aus Haß gleich nach der Geburt gefesselt und in den Tartaros gesperrt. Hier lebten sie in Trauer, bis Zeus sie bei der Titanomachie befreite. Zum Dank verhalfen sie dem neuen Göttergeschlecht zum Sieg. Sie kämpften mit ungeheueren Felsstücken, deren sie mit jedem Wurf 300 auf die Titanen schleuderten, welche endlich unterlagen und gefesselt in den Tartaros geworfen wurden. Vor dessen Toren wohnten die Hekatoncheiren fortan als Zeus' treue Wächter.

Heket (Higit) ägyptische Mythologie Geburtsgöttin
Sie half Chnum die Menschen zu formen.
Der Frosch ist das heilige Tier der Geburtsgöttin HEKET.
Sie wurde in der Stadt Herur verehrt.
Sie hilft zusammen mit anderen Göttern bei der Bildung des Kindes im Mutterschoß und wacht als Entbinderin über die Geburt.
Auf Grund ihrer lebensspendenden Kräfte wurde sie in Abydos in den Götterkreis um OSIRIS eingeordnet.
Im alten Ägypten heilbringendes religiöses Symbol,
auf Grund seiner Fruchtbarkeit verbunden mit der froschköpfigen Göttin HIQUIT,  die unaufhörlich das kugelförmige WELTEI empfing und austrug.
Der Frosch ist Attribut der Heiligen HERVÄUS
(der die Frösche zum Schweigen bringen konnte.)

Hektor In der griech.-röm. Sage "der Erhalter, Schirmer der Stadt". Der tapferster Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Sohn des Priamos von Troja und der Hekabe, erster Gatte der Andromache und Vater des Astyanax.
Als Hektor den Patroklos, des Achilleus Freund, erlegt hatte und dieser, des Haders mit Agamemnon vergessend, die Waffen ergriff, um den Tod des Genossen zu rächen, fiel Hektor, den Athene in der Gestalt des Deiphobos täuschte, von Achilleus durchbohrt. Sein Leichnam wurde von Achilleus geschleift und dann gegen ein Lösegeld dem Priamos überlassen, der ihn feierlich bestatten ließ.
Sein Wagenlenker war Kebriones.

Hekuba Röm. Name der Hekabe der griechischen Mythologie.

Hekura in der Mythol. der Indios des Tieflandes gute Geister.

Hel Nach Plinius waren alle Einwohner von Scatinavia   ( Skandinavien)  Kinder der Mutter HEL und hießen deswegen Hellevionen.
Sie sahen vor allem den Holunderbaum (Hollerbusch) als Verkörperung ihrer Göttin an. Holunderbäume wurden noch im Mittelalter auch HEL- Bäume oder Elfenbäume genannt.
Nordische Schamanen glauben an die Kraft der HEL- Kappe. Sie konnten sich mit dieser Zauberkappe/Helm unsichtbar machen. Mit ihr konnten sie ohne zu sterben die Unterwelt besuchen und wieder zur Erde zurückzukehren. Die HEL- Kappe war eine Verkörperung der schamanischen Exstase . Während dieses Trancezustandes wurden in einer Vision Tod und Wiederauferstehung erfahren.
Der Träger der Maske besaß die Fähigkeit des Herrn des Todes, sich selbst zu reinkarnieren. Die selbe Maske trug HADES.
GRÜN war im Buch der Helden HEL's fester Gemahl.
Altnord. (isländ.) Todes- und Unterweltsgöttin vom Geschlecht der Asen. Tochter des Loki und der Angerbode. Dunkle und männerfressende Gestalt, zu welcher die an Krankheit und Altersschwäche gestorbenen Menschen kommen. Ihr Saal ist Eljudni und ihr Ross ist Helhesten.
Auch allgemein Bezeichnung für die Unterwellt (Hölle).

Hel bezeichnet zum einen eine nordische Totengöttin, welche die Tochter des Gottes Loki und der Riesin Angrboda ist. Sie ist somit die Schwester von Fenrir und Midgardsomr (Midgardschlange).
Zum anderen bezeichnet der Begriff Hel aber auch die Unterwelt, das Totenreich der Göttin Hel, in das all jene gelangen, die auf dem Land und durch Alter oder Schwäche sterben.. Die Ertrunkenen gelangen in das Totenreich von Ran, die ihr Reich auf dem Grunde des Meeres hat. Die in der Schlacht gefallenen Krieger dagegen, werden von Odin in Walhall aufgenommen. Hel umfaßt neun Welten, die sich alle in der Unterwelt Niflheim befinden. Um hinein zu kommen, muß man den Helweg gehen und die Brücke Gjallarbru überschreiten, die über den Fluß Gjöll führt. Bewacht wird diese Brücke von dem Wachhund Garm. Da auch die Götter sterblich sind, bleibt selbst ihnen der Gang auf dem Helweg nicht erspart, wie zum Beispiel bei Balder.
Nach dem Einzug des christlichen Glaubens wurde Hel mit der Hölle gleichgesetzt.

Helche In der germ. (Nibelungen-) Sage erste Gattin des Etzel, Tochter des Oserich, Mutter des Diether, des Ort und des Scharf und Tante der Herrat. Wurde einst von Rüdiger entführt und Etzel geschenkt.

Helena In der griech.-röm. Sage Tochter des Zeus und der Leda, Gattin des Menelaos von Sparta, des Paris und des Deiphobos und Mutter der Hermione, des Megapenthes, des Euphorion und des Korythos.
Tyndareos, der Gemahl der Leda, ließ auf Odysseus' Rat die um Helena werbenden Freier schwören, dem erwählten Gemahl seiner Tochter im Falle der Befehdung beistehen zu wollen. Diesem gemäß forderte ihr Gemahl Menelaos, als ihm Helena von Paris, dem Sohn des trojan. Königs Priamos, auf Veranlassung der Aphrodite, entführt worden war, alle griech. Fürsten zur Bestrafung des Schimpfes auf, wodurch der Trojanische Krieg veranlasst wurde.
Nach der gewöhnlichen Erzählung kam Helena nach dem Tode des Paris in die Hände seines Bruders Deiphobos. Nach Trojas Eroberung nahm Menelaos, den sie durch ihre Reize aufs neue gewann, mit zurück nach Sparta. Als des Menelaos Gemahlin trifft sie nach der Odyssee Telemachos.
Ihre Dienerin ist Klymene.
Sie wurde auch in ihrer Jugend, bevor sie mit Menelaos verheiratet war, von Theseus und Peirithoos entführt, wobei sie dem Theseus als Beute zufiel. Sie wurde aber von ihren Brüdern, den Dioskuren, wieder befreit, woraufhin Aithra, die Mutter des Theseus, die auf sie aufpassen sollte, mit entführt wurde und ihre Dienerin werden musste.

Helene Tochter der LEDA und des ZEUS
Schwester der DYOSKUREN und der KLYTAIMESTRA
Helene soll aus einem Ei geboren worden sein.
Als HELENE DENDRITIS wurde sie im Baumkult verehrt.
In Rhodos wurde ihr Baumkult damit erklärt, daß sie an einem Baum erhängt worden sei.
Helenion (Inula) bezeichnet wahrscheinlich den großen Alant
(Inula Helenium L. Hellenenkraut) und verwandte Arten.
Nach der Überlieferung entstand Hellenenkraut aus den Tränen, die Helena über den von einer Giftschlange getöteten Steuermann des MENELAOS vergossen hatte. Sie pflanzte auf Pharos das Kraut als Mittel gegen Schlangen.

Helenos In der griech. Sage ein Wahrsager und Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Sohn des Priamos von Troja und der Hekabe, Zwillingsbruder der Kassandra, dritter Gatte der Andromache und Vater des Kestrinos.
Die Kunst der Weissagung erhielt er, ebenso wie seine Schwester Kassandra, von Apollon. Nach dem Tod des Paris wirbt er um Helena; als ihm aber Deiphobos vorgezogen wird, zieht er sich auf den Ida zurück. Von Odysseus gefangen genommen, offenbart er den Griechen, dass Troja nicht ohne den Bogen des Philoktetes erobert werden könne, oder er rät ihnen zum Raub des Palladiums und dem Bau des hölzernen Pferdes. Nach Trojas Fall gelangt er mit Neoptolemos nach Epirus und heiratet nach dessen Tod die Andromache. Er richtet Epirus nach dem Vorbild von Troja ein, und als Äneas auf seiner Irrfahrt dort landet, nimmt er ihn freundlich auf.

Helferich In der germ. (Nibelungen-) Sage König von Dänemark. Tötete Dankwart bei der Schlacht zwischen Hunnen und Burgunden. In der nord. Sage König von Lunders und ein tapferer Recke.

Helgi Hjörvardsson In der nord. Sage ein Held. Sohn des Hjörvard und der Sigrlin, Bruder des Hedin und Gatte der Swawa. Erschlug Hati.

Helgi Hundingsbana In der nord. Sage "der Hundingstöter", Geliebter der Sigrun, Sohn des Sigmund und der Borghild, Bruder des Hörd, Stiefbruder des Sigurd und Vater der Skuld und des Hrolf Kraki. Erschlug Hunding und dessen Söhne. Wird von Dag getötet.

Helhesten In der altnord. Mythol. dreibeiniges, graues Totenpferd der Hel, welches die Toten ab holt und nach Nifelheim bringt.

Heliaden In der griech. Sage die sieben besonders klugen Söhne des Helios und der Rhodos.  In der griech. Sage die sieben besonders klugen Söhne des Helios und der Rhodos.

Helikaon  In der griech. Sage Gatte der Laodike.

Helios griechische Mythologie Gott der Sonne
Sonntag
SOL       römisch
MARTTANDA
SURYA
ATON - ATUM – RE
APSU   der von Anfang an da war
Griech. Sonnengott.
Sohn des Hyperion und der Theia, Gatte der Perseis, bei manchen Gatte oder Vater der Selene und Vater der Kirke, des Phaeton, der männlichen und der weiblichen Heliaden, des Aietes von Kolchis, die Chariten, der Pasiphae, des Lindos, des Kameiros, des Ialysos und des Augeias von Elis.
Er fährt auf einem von vier schneeweißen feurigen Pferden (Eoos, Aithiops, Bronte und Sterope) gezogenen Wagen über das Himmelsgewölbe und in einem goldenen Nachen über den Okeanos. Er sieht und hört alles.
Im Osten, wo auch seine Höhle, in der er wohnt, liegt, besitzt er auf der Insel Thrinakia, d.h. Dreispitz, welche für gewöhnlich mit Sicilien gleichgesetzt wird, sieben Herden von je 50 Rindern und ebensoviel Schafe, welche von Phaethusa und Lampetia, seinen Töchtern (Heliaden), gehütet werden. (Diese Rinder werden als die 350 Tage und Nächte des Mondjahres, oder auch als von der Abendsonne gerötete Wolken erklärt.)

Helle In der griech.-röm. Sage Tochter des Athamas von Böotien und der Nephele.
Sie floh mit ihrem Bruder Phrixos auf dem Widder mit dem goldenen Vließ vor der Stiefmutter Ino und ertrank in der nach ihr benannten Meerenge.

Hellen In der griech. Sage Sohn des Deukalion und der Pyrrha und Vater des Aiolos und des Xuthos.

Helmgunther In der germ. (Nibelungen-) Sage ein König. Bruder des Agnar.

Hemera In der griech. Sage Göttin des Tages.
Tochter des Erebos und der Nyx.

Hemeros In der griech. Sage Gott des Tages.

Hemsut ägypt. Schutzgöttin.

Hengist In der brit. Sage Führer der Angelsachsen.

Hengshan In der chines. (Daoismus) Mythol. Berg im Norden Chinas. Einer der "Fünf Gipfel" (sein Name unterscheidet sich in chines. Schrift vom südl. Hengshan).  In der chines. (Daoismus) Mythol. Berg im Süden Chinas. Einer der "Fünf Gipfel".

Henoch hebr. "der Eingeweihte". Nach der Bibel Sohn des Kain und Vater des Irad. hebr. "der Eingeweihte". Nach der Bibel Sohn des Jared und Vater des Methusalem.  hebr. "der Eingeweihte". Nach der Bibel der siebente in der Geschlechtesreihe der zehn Urväter, der 365 Jahre alt und, nachdem er des unmittelbaren Verkehrs mit Gott gewürdigt worden war, ohne zu sterben in den Himmel entrückt wurde. Ein solcher Gottesmann mußte als besonders fähig erscheinen, der Welt Offenbarungen, über die göttlichen Geheimnisse zu übermitteln. Das Buch (ein apokalyptisches Buch) erzählt eine Reihe von Offenbarungen, die Henoch bei seinen Wanderungen durch Himmel und Erde und in seinem Verkehr mit den Engeln erhalten hat und die den ganzen Verlauf der Weltgeschichte bis zur Vollendung aller Dinge und zur endlichen Erfüllung der dem Volke Gottes gegebenen Weissagungen verkündigen.

Hephaistos griechische Mythologie Gott der Kunst und des Feuers
HEPHAISTOS
VULKAN
ANALA
APHRODITE betrügt den plumpen HEPHAISTOS mit ARES
Griech. Gott des Feuers, insbesondere des himmlischen (des Blitzes), der Vulkane und der Schmiedekunst. Gehört zu den Olympiern.
Sohn des Zeus und der Hera, Gatte der Aphrodite und Vater des Eros, des Erichthonios, des Ardalos und des Periphertes .
Nach der einen Sage war er von Geburt an lahm, daher seine Mutter, die sich des mißgestalteten Sohnes schämte, ihn vom Olymp hinab ins Meer warf, wo ihn Thetis und Eurynome, die Töchter des Okeanos, in ihrem Schoße aufnahmen und neun Jahre lang in einer Grotte im Okeanos verborgen hielten. Aus dieser Wasserhöhle wird später durch die Verbindung des Hephaistos mit vulkanischem Feuer die unter dem Feuerberg liegende Schmiede des Hephaistos.
Nach einer anderen Sage wollte Hephaistos einst bei einem Streit zwischen Zeus und Hera der letzteren beistehen, worauf ihn Zeus am Fuß erfasste und auf die Erde herabschleuderte. Hephaistos fiel auf die Insel Lemnos, wo er von dem Volksstamm der Sintier verpflegt wurde.
Auf dem Olymp hat er sich und den übrigen Göttern Paläste, für sich selbst goldene Dienerinnen gefertigt; auf Bitten der Thetis schmiedete er für Achilleus kunstreiche Waffen und er schmiedete die Ägis. Während seiner Verbannung aus dem Olymp machte er für Hera, um sich an ihr zu rächen, einem goldenen Thronsessel mit verborgenen Fesseln. Als Hera sich darauf setzt, kann sie nicht wieder aufstehen, und keiner der übrigen Götter ist im stande, sie zu befreien, so dass man genötigt ist, den Hephaistos in den Olymp zurückzurufen. Da er sich weigert und es dem Ares nicht gelingt, ihn durch Gewalt zur Rückkehr zu zwingen, macht Dionysos ihn trunken und führt ihn so im heiteren Zuge seiner Satyrn wieder in den Kreis der olympischen Götter zurück, wo er versöhnt die Mutter befreit.
Als humpelnder Mundschenk erregt er beim Göttergelage das "homerische Gelächter".
Seine Diener sind Kratos und Bia.

Hera Griech. Götterkönigin und Göttin der Ehe und der Geburt.
Tochter des Kronos und der Rheia, Schwestergemahlin des Zeus und Mutter des Ares, der Eileithyia, des Hephaistos, der Hebe und nach manchen Sagen auch des Typhon.
Okeanos und Thetis erzogen sie, als sie ihnen von Rheia gebracht wurde, zu der Zeit, da Zeus den Kronos entthronte.
Nach der Sage von Hermione ( in Argolis) sollte sich Zeus in einen Kuckuck verwandelt und unter Sturm und Regenschauer in den Schoß der Hera geflüchtet haben, die den geängstigten Vogel mitleidig aufnahm und sich darauf mit dem Gott vermählte. Auch die Erzählung der Ilias, wie Hera, welche die Griechen begünstigt, auf dem Gipfel des Ida den Zeus, der den Troern Sieg verleihen will, mit Liebeswerbung entzündet, so dass er die Kämpfenden vergißt, ist diesem Sagenkreis entnommen.
Ihren Charakter schildert Homer, offenbar nicht ohne Ironie, als eifersüchtig, streng, eigensinnig und zänkisch, welche Auffassung sich leicht aus ihrer Stellung als Schützerin der Ehe erklärt, deren strenge Satzungen ihr Gemahl nur zu oft verletzte.

Herakles Er ist der Regenmacher seines Stammes und so etwas wie ein menschliches Gewitter. Die Priester des Ägyptischen Theben, die ihn SHU nannten, datieren seinen Ursprung auf 17000Jahre vor der Regierung des Königs AMASIS. Er trägt eine Eichenkeule, weil die Eiche seine Tiere und sein Volk mit Nahrung versorgt und weil sie, mehr als jeder andere Baum den Blitz anzieht. Seine Symbole sind: Die Eichel die Felsentaube, die in Eichen wie in Felsspalten nistet, die Mistel, oder Loranthus und die Schlange.
All dies sind Sexualsymbole.
Herakles hieß in Irland CENN CRUAICH     der Herr des Reichsapfels Sein Totem ist der weiße Stier
Der HERAKLES- Kult breitete sich aber auch über Italien aus und drang zu den romanischen Kelten und Romanen. Der römische HERKULES entstand im 3. vorchristlichen Jahrhundert aus der Verschmelzung dreier rivalisierenden HERKULES- Heiligtümer an der Porta Trigemina (am Fuße des Aventin), an der Ara Maxima (auf dem Forum boarium) und in Tibur.
Die Älteste der drei Kulte an der Porta Trigemina, der vermutlich schon im 5. Jahrhundert vor Chr. aufkam, zeigt einen dem APOLLON verwandten griechischen HERAKLES, dessen Teilnahme an den römischen Lectisternien (Göttermahlzeiten) seit Beginn des 4. Jahrhunderts bezeugt ist.
Der neue römische HERKULES oder HERAKLES Victor von
Tibur den Beinamen Victor und Invictus, was zu seiner Funktion als Gott des Militärs gut passte.
In der griech. Sage der berühmteste und stärkste Held.
Sohn des Zeus und der Alkmene, Zwillingsbruder des Iphikles, erster Gatte der Megara, zweiter Gatte der Omphale, Gatte der Deianeira, nach einigen Gatte der Auge und nach seinem Tode Gatte der Hebe; außerdem Geliebter der Iole. Vater des Hyllos, der Makaria, des Alexiares, des Tlepolemos, des Aniketos, des Telephos, von drei Söhnen mit Megara und 50 Söhnen (mit den 50 Töchtern des Thespios). Vetter und Freund des Oionos, Urgroßvater des Hippotes und des Deiphontes und Vorfahre des Polyphontes.
Er war ein Schützling der Athene.
I. Der thebanische Herakles:
Eifersüchtig auf ihres Gemahls neue Geliebte, Alkmene, war Hera schon des Herakles erbitterte Feindin, bevor er noch geboren war. Zeus hatte an dem Tag, an welchem die Geburt des Herakles bevorstand, einen Eid geschworen, dass der an diesem Tag Geborene alle Angehörigen des Geschlechts der Perseiden (zu dem Herakles von seiten seiner Mutter wie seines Stiefvaters Amphitryon gehörte) beherrschen solle. Hera wusste nun als Geburtsgöttin zu bewirken, dass die Niederkunft der Alkmene verzögert und dagegen die der Gemahlin des Perseiden Sthenelos, die ihr Kind erst im siebten Monat trug, beschleunigt wurde. Dieses vor Herakles geborene Kind war Eurystheus. Alkmene kam hierauf mit Zwillingen nieder, von denen Herakles der Sohn des Zeus, Iphikles aber der Sohn des Amphitryon, des Gemahls der Alkmene, war. Herakles erwies sich schon in der Wiege als der Sohn eines Gottes, in dem er zwei von Hera geschickte Schlangen erwürgte. Durch Amphitryons Sorge wurde er in allen Künsten von den besten Lehrern unterwiesen. Von Eurytos lernte er mit Pfeil und Bogen umzugehen, Harpalykos lehrt ihm die Kunst des Ringens und des Faustkampfes, Eumolpos unterrichtete ihn in Gesang und Leierspielen und Kastor lehrte ihn die Kunst schwerbewaffnet und geordnet im Felde zu fechten. In allem machte er ungemeine Fortschritte, nur für die Lyra schien seine Hand nicht gebildet; ein Schlag, den ihm Linos, sein Lehrer im Saitenspiel (sowie im Lesen und Schreiben), einst gab, kostete diesem das Leben. Amphitryon sandte Herakles deshalb auf das Land zu den Rinderherden. In dieser Lebenszeit fällt die von dem Sophisten Prodikos in moralischem Sinne erfundene Erzählung, das Herakles, am Scheideweg den Göttinnen der Wolllust und der Tugend begegnend, die letztere zur Gefährtin seines Lebens erwählt habe.
Seine Heldentaten beginnen damit, dass er den Kithäronischen Löwen, der des Königs von Thespiä, Thespios, Herden schädigte, erlegte, und trug fortan dessen Fell mit dem Rachen als Gewand und Helm. Damals erzeugte er mit den 50 Töchtern des Thespios 50 Söhne. Nach Theben zurückgekehrt, befreite er diese seine Geburtsstadt nicht nur von der Schmach eines Tributes, den sie an den König der Minyer, Erginos, hatte zahlen müssen, durch Tötung dieses Königs, sondern zwang auch die Minyer, fortan das Doppelte des zuvor empfangenen Tributs selbst zu zahlen. Kreon, der König von Theben, gab ihm dafür seine Tochter Megara zur Gemahlin, die ihm drei Söhne gebar. Hera aber sandte Wahnsinn über ihn, so dass er seine Kinder mit eigener Hand erschlug.
II. Der argivische Herakles:
Aus Reue über seine gräßliche Tat verbannte er sich selbst aus Theben und befragte hernach, durch Thespios von der Blutschuld gereinigt, das Orakel zu Delphi, von wo er auf das Geheiß des delphischen Gottes sich zu Eurystheus begab und in dessen Dienste zwölf Arbeiten ausführen mußte: 1.) erlegte er den Nemeischen Löwen; 2.) tötete er die neunköpfige Lernäische Wasserschlange Hydra; 3.) erjagte er die Kerynitische Hirschkuh; 4.) fing er den Eber, der die Gegend um den Berg Erymanthos in Arkadien verheerte, und brachte ihn lebendig auf seinen Schultern zu Eurystheus, der darüber so sehr erschrak, dass er sich in ein Fass verkroch; 5.) reinigte er in einem Tag die verschmutzten Ställe des viehreichen Königs Augeias; 6.) verscheuchte und tötete er die Stymphaliden; 7.) fing er den kretischen Stier; 8.) stahl er die menschenfressenden Stuten Deinos, Lampon, Pordagos und Xanthos des Bistonenkönigs Diomedes und brachte sie zu Eurystheus; 9.) holte er, von einigen anderen Helden begleitet, den von Ares geschenkten Gürtel der Hippolyte; 10.) entführte er die Rinder des Riesen Geryones vom Westende der Erde; 11.) führte er den dreiköpfigen Höllenhund Kerberos aus der Unterwelt gewaltsam empor und brachte ihn, nachdem er ihn dem Eurystheus gezeigt, dorthin zurück und 12.) raubte er die goldenen Äpfel der Hesperiden mit Hilfe des Atlas, für den er unterdessen das Himmelsgewölbe trug.
III. Herakles in den Sagen von Arkadien, Ätolien, Trachis und Lydien:
Herakles, der, um diese Abenteuer zu bestehen, die Welt durchzog, verrichtete während dieser Zeit und später noch viele andere Taten. Noch in die Zeit der 12 Arbeiten fallen sein Kampf mit den Kentauren auf dem Berg Pholoe in Arkadien (siehe Pholos), seine Befreiung der Hesione, die Errichtung der sog. Herkulessäulen (die, an der Meerenge von Gibraltar gelegenen Vorgebirge, die man als die Grenze der Welt betrachtete), seine Kämpfe mit Kyknos, Antaios und Busiris, die Befreiung des an den Kaukasus gefesselten Prometheus und des Theseus aus der Unterwelt. Nachdem er die meisten dieser Taten vollbracht, kehrte er zurück nach Theben, vermählte Megara mit seinem treuen Gefährten und Diener Iolaos und zog nach Oichalia, wo der König Eurytos seine Tochter Iole demjenigen, der ihn und seine Söhne im Bogenschießen übertreffen würde, als Kampfpreis ausgesetzt hatte; obgleich er aber alle besiegte, erhielt er doch die Iole nicht, angeblich weil man einen neuen Anfall seines Wahnsinns fürchtete. In der Tat ergriff ihn auch dieser bald darauf, nachdem er in der Zwischenzeit die Alkeste aus der Unterwelt zurück in die Arme ihres Gemahls Admetos gebracht hatte, noch einmal, und in diesem Anfall stürzte er Iphitos, der Iole ältesten Bruder, von den Mauern von Tiryns herab. Obwohl er von diesem Mord gereinigt wurde, verfiel er doch darüber in schwere Krankheit, so dass er das delphische Orakel befragte. Da ihm die Pythia die Antwort versagte, wollte er den Tempel plündern, ergriff den Dreifuß und kämpfte um dessen Besitz mit Apollon, bis Zeus beide durch einen Blitzstrahl trennte. Nunmehr erhielt er das verlangte Orakel, welches also lautete: von seiner Krankheit werde er genesen, sofern er auf drei Jahre sich zum Sklaven verkaufe und dem Eurytos den Kaufpreis als Sühnegeld gebe. Diesem Orakelspruch zufolge verkaufte Hermes den Herakles an Omphale, die Königin der Lydier, der er in Frauenkleidern dienen musste. In diese Zeit der Knechtschaft bei Omphale verlegt Apollodor die Teilnahme des Herakles gemeinsam mit seinem Freund Hylas am Argonautenzug und an der Jagd des Kalydonischen Ebers sowie die Bestrafung des Syleus, Lytierses und der Kerkopen.
Nach Vollendung seiner Dienstzeit bei Omphale zog er mit einem Heer gegen Troja, um Laomedon, der Hesione Vater, zu bestrafen, nahm an der Gigantomachie teil und bekriegte Augeias' Heer, der wie Laomedon ihn um den bedungenen Lohn betrogen hatte. Dann zog er gegen Pylos, nahm die Stadt, tötete Neleus mit seinen Söhnen außer Nestor und verwundete nach späterer Dichtung sogar Hades, der ihnen zu Hilfe gekommen war, während die ältere Sage diesen Kampf mit Hades an die Heraufführung des Kerberos anknüpft; hierauf bekämpfte er die Söhne des Hippokoon in Lakedämon. Nachdem er sodann in Tegea der Auge, welche durch ihn Mutter des Telephos wurde, beigewohnt hatte, warb er zu Kalydon um des Oineus Tochter Deianeira, kämpfte um ihren Besitz mit dem Flußgott Acheloos, besiegte diesen und vermählte sich mit Deianeira. Mit ihr auf dem Weg nach Trachis begriffen, traf er am Fluss Euenos den Kentauren Nessos, der die Wanderer um Lohn übersetzte. Als dieser beim Hinübertragen der Deianeira sich an ihr vergreifen wollte, tötete ihn Herakles mit einem Pfeil. Im Verscheiden lehrte Nessos Deianeira einen Liebeszauber für Herakles aus seinem geronnen Blut mischen. Von Trachis aus zog Herakles mit dem König Keyx gegen die Lapithen; hierauf kämpfte er mit dem Sohn des Ares, Kyknos, und sammelte alsdann ein Heer zum Rachezug gegen Oichalia. Eurytos und seine Söhne fielen; die Stadt wurde genommen, geplündert und Iole als Gefangene weggeführt. Bei der Heimkehr errichtet Herakles auf dem Kenäischen Vorgebirge in Euböa dem Zeus ein Altar und sandte, um darauf feierlich zu opfern, nach Trachis um ein weißes Gewand. Deianeira befragte den Boten (Lichas, der Diener des Herakles) wegen Iole, und da sie fürchtete, ihr Gemahl werde diese mehr lieben als sie, so nahm sie des Nessos vermeinten Liebeszauber und bestrich mit dessen Blut das Gewand. Herakles bekleidete sich damit; kaum aber war dasselbe erwärmt, so griff das in dem Kleid enthaltene Gift den Körper an, und Herakles, von Schmerz gefoltert, riß sich mit dem festklebenden Gewand das Fleisch vom Leibe. In solchem Zustand brachte man ihn zu Schiff nach Trachis, wo Deianeira von dem Vorgefallenen benachrichtigt, sich erhenkte. Herakles selbst begab sich auf den Berg Öta, errichtete einen Holzstoß, bestieg ihn und befahl, ihn anzuzünden: Poias oder dessen Sohn Philoktetes erzeigte ihm diesen letzten Liebesdienst und erhielt dafür den Bogen und die Pfeile der Herakles. Als der Holzstoß aufloderte, kam eine Wolke, die unter Donner ihn in den Himmel hinauftrug, wo er durch Athena, die ihm während seines Erdenlebens als Beschützerin zur Seite gestanden, in den Kreis der Götter eingeführt, mit Hera versöhnt und mit Hebe vermählt wurde. Mit ihr zeugte er den Alexiares, den Abwender alles Bösen, und den Aniketos, den Unbesiegbaren.

Herakliden In der griech. Sage die Söhne und späteren Nachkommen des Herakles.

Herbrand In der nord. Sage ein tapferer Recke.

Heribrand In der dt. Heldensage Vater des Hildebrand.

Herischef ägypt. "der auf einem See", ursprünglich widdergestaltiger Fruchtbarkeitsgott.

Herkaios In der griech. Mythol. Beiname des Zeus als Schirmer des Hauses.

Herkules Römischer Name des Herakles der griechischen Mythologie.

Hermann In der nord. Sage ein Landgraf. Onkel der Elisabeth.

Hermaphroditos In der griech. Sage Sohn des Hermes und der Aphrodite.
Er wurde von Nymphen auf dem Ida erzogen, kam aber noch als Knabe nach Karien, wo die Nymphe Salmakis, in deren Quelle er sich badete, ihn vergeblich um Gegenliebe anflehte. Auf ihr Flehen zu den Göttern, immer mit ihm vereinigt zu sein, wurden ihre Leiber so eng verbunden, dass ein Doppelgeschöpf, halb Mann, halb Weib, entstand.

Hermes Griech. Götterbote und Windgott, Gott des Handels und der Weiden, Schutzgott der Herden und der Reisenden und Totenführer. Gehört zu den Olympiern.
Sohn des Zeus und der Maja und Vater des Daphnis, des Hermaphroditos, des Abderos und des Autolykos.
Er ist entweder auf dem Olymp oder in der Höhle des arkadischen Kyllenegebirges geboren. Unmittelbar nach seiner Geburt ging Hermes nach Pierien am Olympos, wo die von Apollon geführten Götterrinder weideten, stahl sie und trieb sie nach Pylos, wo er einige von ihnen schlachtete, abhäutete und in einer Grotte verbarg, deren Tropfsteingebilde wie aufgehängte Rindshäute aussehen. Um nicht entdeckt zu werden, hatte er die Hufe der Rinder verkehrt, während er selbst rückwärts ging und sich Baumzweige statt der Sohlen unter die Füße band, um die Fußstapfen zu verwischen. Apollon aber entdeckte durch seine Wahrsagergabe den Dieb der Rinder und verklagte den Hermes bei Zeus, vor dem sich jener durch geschickte Lügen zu rechtfertigen suchte. Schließlich gehorchte Hermes dem Befehl des Zeus, gab die Rinder heraus und versöhnte sich mit Apollon, dem er die eben erfundene Lyra abtrat, wogegen ihm Apollon einen goldenen Stab (den Heroldsstab) gab.
Er ist als Götterbote ein Diener der Götter, namentlich des Zeus. Man dachte sich ihn als ein überaus kluges Wesen, dem man unter anderem die Erfindung des Opferfeuers, der Leier, Syrinx, Flöte, Sprache, Schrift, usw. zuschrieb.
Er ist an den Schultern oder Füßen beflügelt und wird als schnell, gewandt und kraftvoll gedacht.
Hermes Logios In der griech. Mythol. Beiname des Hermes als Gott der Redegewandtheit
Hermes Psychopompos In der griech. Mythol. Beiname des Hermes als Geleiter der Seelen ins Jenseits.

Hermione In der griech.-röm. Sage Tochter des Menelaos von Sparta und der Helena, Gattin des Neoptolemos und des Orestes und Mutter des Tisamenos.
Nach späterer Dichtung war sie von ihrem Großvater schon mit Orestes verlobt, wurde jedoch von Neoptolemos, dem sie Menelaos in Troja versprochen hatte, geraubt. Neoptolemos fand dann aber in Delphi unter Mitwirkung des Orestes einen gewaltsamen Tod, und Hermione wurde nun die Gemahlin des Orestes, dem sie den Tisamenos gebar.

Hermod In der altnord. (isländ.) Mythol. der Götterbote. Sohn des Odin.
Diese auch Hermodr oder Hermodur genannte Gestalt der nordischen Mythen, ist ein Held und ein Bote der Götter. Als Sohn von Odin und Frigg ist er der Bruder von Hödur und Balder. Mit Bragi zusammen empfängt er die Einherier, wenn sie Walhall betreten.
Als Balder ermordet wurde, ritt er als Friggs Bote in neun Nächten auf Sleipnir in der Reich Hel, um die Totengöttin Hel dazu zu überreden, Balder herauszugeben.

Hermutrude In der dän. Sage Gattin des Hamlet und des Biglet.

Hernea britischer Eichengott dessen Andenken im Windsor Forrest bis ins 18. Jahrhundert lebendig geblieben ist, wird gemeinhin mit HERMES gleichgesetzt.
In Ägypten war HERMES TOTH
hundeköpfiger Gott ANUBIS, der Sohn von NEPHTYS, der ägyptischen HEKATE. HERNE HERMES ANUBIS GABRIEL

Herodes In der Bibel Halbbruder des Herodes Antipas. Gatte der Herodias.
Herodes Agrippa I. In der Bibel Enkel des Herodes des Großen, Sohn eines der hingerichteten Söhne des Herodes des Großen und Bruder der Herodias.
In Rom am Kaiserhof erzogen, führte er ein verschwenderisches Leben. Von Tiberius erst zum Prinzenerzieher ernannt, dann ins Gefängnis geworfen, wurde er durch Caligula befreit und mit dem Königstitel und den Gebieten des Philippus und des Lysanias beschenkt, bis er zuletzt unter Claudius noch einmal das gesamte jüdische Land unter seiner Herrschaft vereinigte. Er starb 44 n. Chr.. Nach seinem Tod wurde ganz Palästina zum römischen Gebiet geschlagen.
Nach der Apostelgeschichte ließ er den Apostel Jakobus hinrichten und Petrus ins Gefängnis werfen.

Herodes Agrippa II. In der Bibel Sohn des Herodes Agrippa I..
Er erhielt 53 n. Chr. die Tetrarchie des Philippus und war der letzte herodäische König. Er unterstützte die Römer bei der Eroberung Jerusalems, wurde mit der römischen Prätorwürde bekleidet und starb 100 n. Chr.. Sein Land wurde zu Syrien geschlagen.

Herodes Antipas In der Bibel Tetrarch von Galiläa und Peräa. Sohn des Herodes des Großen.
Er entführte Herodias und ließ Johannes den Täufer hinrichten. Die evangelische Überlieferung lässt ihn auch Jesu nachstellen. Das Lukasevangelium berichtet außerdem von einemm förmlichen Verhör, das Herodes auf des Pilatus Veranlassung mit Jesu veranstaltet haben soll, wobei Herodes jedoch Jesus unschuldig befand.

Herodes der Große In der Bibel König der Juden, der erste Fürst aus der nach ihm als Herodäer bezeichneten Herrscherfamilie. Sohn des Antipater, Gatte der Mariamme, Vater des Antipater, Archelaus, Herodes Antipas, Philippus u.a. und Großvater des Herodes Agrippa.
Als Statthalter von Galiläa (um 47 v. Chr. wurde er eingesetzt) erwarb er sich durch Ausrottung des Räuberwesens große Verdienste und erlangte von der Gunst der Römer noch die Verwaltung von Samaria und Cölesyrien. Siegreich gegen Antigonus, verlobte er sich mit der Enkelin des Hyrkanus II., der Makkabäerin Mariamme, Antonius aber ernannte ihn zum Tetrarchen. Zwar mußte er vor den erneuten Angriffen des Antigonus weichen, doch von den Triumviren Antonius und Octavianus zum König von Judäa ernannt, eroberte er nach dreijährigem Kampf mit Hilfe der Römer sein Reich, zuletzt Jerusalem, und führte Mariamme heim. Die Herrschaft des Herodes erneuerte an äußerem Glanz die glorreichen Zeiten des Davidischen Königtums und vereinigte unter seiner Herrschaft noch einmal das ganze jüdische Land. Von Argwohn und Mißtrauen gepeinigt, ermordete er seine eigene Gemahlin, seinen Schwager Aristobul III. und dessen Mutter Alexandra, den alten Fürsten Hyrkanus und drei seiner eigenen Söhne. Von den Juden als fremder Eindringling gehasst, erhielt er sich seinen Thron durch kriechende Unterwürfigkeit gegen die in den römischen Bürgerkriegen jedesmal siegende Partei. Das denkwürdigste Ereignis unter seiner Regierung war die Geburt Christi. In der letzten Zeit seines Lebens verschwor sich gegen ihn sein Sohn Antipater, den er fünf Tage vor seinem eigenen Tod (4 v. Chr.) erdrosseln ließ.

Herodias In der Bibel Tochter eines der hingerichteten Söhne des Herodes des Großen, Schwester des Herodes Agrippa I., Gattin des Herodes, des Halbbruders des Herodes Antipas..
Wurde von Herodes Antipas, ihrem Onkel, entführt.

Heroisches Zeitalter In der griech. Anschauung vierte Entwicklungsperiode des Menschengeschlechts.
Es folgte auf das eherne Zeitalter. Es war das Zeitalter der Heroen.
Darauf folgte das eiserne Zeitalter.

Herrand In der nord. Sage Vater des Hettel.

Herrat In der nord. Sage Nichte der Helche.

Herse In der griech. Sage Tochter des Kekrops von Attika.
Ihr und ihren Schwestern, Pandrosos und Aglauros, vertraute Athene den neugeborenen Erichthonios in einem geschlossenen Korbe an. Die Schwestern öffneten den Korb wider das Verbot der Göttin, wurden vom Wahnsinn ergriffen und stürzten sich von dem Burgfelsen herab.

Herta nordgermanische Mythologie
Göttin der Erde Göttin des Friedens

Hertnit In der nord. Sage Neffe des Oserich.

Herwig In der nord. Sage König von Seeland. Gatte der Gudrun.

Hesione In der griech.-röm. Sage Tochter des Laomedon von Troja und Mutter des Teukros von Salamis auf Zypern.
Sie wurde von Herakles vor einem Meeresungeheuer gerettet und wurde der Siegespreis des Telamon von Salamis.

Hespera In der griech. Sage eine Hesperide.

Hesperiden In der griech.-röm. Sage "Töchter der Nacht", vier lieblich singende, unsterbliche, jungfräuliche Nymphen der untergehenden Sonne, namens Aigle, Erytheia, Hespera und Arethusa.
Töchter des Atlas und der Nyx, nach anderen Töchter des Zeus und der Themis oder Töchter des Hesperos.
Sie hüten an der westl. Grenze der Erde, da wo Tag und Nacht sich begegnen, auf einem Eiland jenseits des Ozeans im Paradiesgarten mit dem Drachen Ladon die goldenen Äpfel, welche Hera bei ihrer Verheiratung mit Zeus von der Gaia als Geschenk erhalten hatte (das Symbol der Fruchtbarkeit und Liebe).
Die Äpfel der Hesperiden zu holen, war die letzte Aufgabe, die Eurystheus dem Herakles stellte. Eurystheus schenkte die Äpfel dem Herakles; dieser gab sie der Athene, von der sie wieder an ihren alten Ort gebracht wurden.

Hesperos In der griech. Sage der Abendstern.
Sohn des Astraios und der Eos und nach einigen Vater der Hesperiden.
Hesperos sowohl wie Phosphoros, der Morgenstern, werden als empor- oder abwärtsfliegende Knaben mit Fackeln dargestellt, auch schwebt Hesperos öfters vor der Mondgöttin her.

Hestia Göttin der Herdfeuers
HESTIA griechisch
VESTA   römisch
Sie ist als mythische Person eine der 12 Gottheiten, erstgeborene Tochter des KRONOS und der RHEA, zuerst von ihrem Vater verschlungen; eine jungfräuliche Göttin, die, als APOLLO und NEPTUN um sie warben, bei dem Haupte des JUPITER' s den Eid ewiger Jungfernschaft schwur. VESTA war in Griechenland Göttin der Häuslichkeit und alles häuslichen Segens Erfinderin des Häuserbau´ s
Vorsteherin der Opfer
Vorsteherin des heiligen Altarfeuers
Teilhaberin an allen Ehren in sämtlichen Tempeln
Schutzgottheit der Schutzflehenden.
Griech. Göttin des Herdes und des Opferfeuers.
Älteste Tochter des Kronos und der Rheia.
Die Sage erzählt, um Hestia hätten Apollon und Poseidon geworben. Diese aber habe beim Haupte ihres Bruders Zeus geschworen, Jungfrau zu bleiben, worauf ihr Zeus die Ehre als Vorsteherin der Opfer verliehen habe.

Hesus Gall. Kriegsgott.

Hetaireios In der griech. Mythol. Beiname des Zeus als Urheber aller Freundschaft und Genossenschaft.

Hettel In der nord. Sage König von Hegelingen. Sohn des Herrand, Gatte der Hilde und Vater des Ortwin von Ortland und der Gudrun. Blutsbruder des Hagen von Irland. {Hettel ist die deutsche Bezeichnung für Hedin.}.

Hexen In der altnord. Mythol. Waldfrauen. Die Geister der Verstorbenen.

Hez-ur ägypt. "der große Weiße", frühzeitlicher Paviangott.
Später wurde er zu Thot.

He Xiangu Chines. (Daoismus) Schutzgöttin der Hausfrauen. Einzige weibliche der acht Unsterblichen. Tochter des Ho Taib und Ziehmutter des Tai Sui. Sitz in einer Lotusblume.

 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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