Goetter von JA-JZ


Jabal In der Bibel Stammvater der Nomaden. Sohn des Lamech.

Jael Nach der Bibel Gattin des Keniters Heber. Erschlug Sisera.

Jabru elamischer Gott

Jaguar Mesoamerikan. Gottheit und häufig Schutzgeist der Schamanen.

Jahwe 1. Buch der Chronik 14,15
Wenn du dann wirst hören das Rauschen oben auf den Akazien einhergehen, so fahre heraus zum Streit.
JAHWE selbst erschien in dem Wind, und der Kontext dieser Bibelstelle - Davids Feldzug gegen die Philister, von Gibeon nach Gaza - zeigt, das er von Norden her wehte. Diese Geschichte stammt aus einer Zeit, als JAHWE noch nicht der transzendentale Gott war, sondern wie BOREAS auf einem Berg hoch im Norden hauste; tatsächlich war er der:
Weiße Stiergott BAAL ZEPHON (Herr des Nordens)
der diesen Titel von seiner Göttermutter BAALTIS ZAPUNA übernommen hatte - ein Name, der durch eine Inschrift aus Gosen, wo der Stamm Josef¡ s einst ansässig war, bestätigt ist.
Die Kanaaniter verehrten ihn als König der nördlichen Jenseitswelt.
Die Philister von Ekron hatten diesen Kult übernommen.
Gott der Prophetie und der Fruchtbarkeit
BAAL ZEBUL, der Herr der Burg (des Nordens)
der den Stamm Zebulon seinen Namen gab.
Dieser betete ihn auf dem Berg Tabor an.
BAAL ZEBUL war ein Herbst- DIONYSOS dessen Anhänger sich mit Amanita muscaria berauschten, die noch heute dort wächst.
-dessen Funktionen gingen auf Erzengel GABRIEL über.
Er selbst war zu einem Teufel herabgesunken und man nannte ihn höhnisch
BAAL - ZEBUB  Herr der Fliegen.
Name des Gottes der zwölf Stämme Israels. Der Name bezeichnet aber weder den Schöpfer noch den Seienden. Die Israeliten betrachteten diesen Namen als heilig, den man nicht aussprechen durfte. Sie ersetzten ihn durch "Herr".

Jairus Nach der Bibel ein Synagogenvorsteher aus Kafarnaum.

Jakchus In der röm. Sage Kultname des Bacchus.

Jakob hebr. "Fersenhalter" oder "Überlister". Nach der Bibel eigentlicher Stammvater Israels. Zwillingsbruder des Esau, Sohn des Isaak und der Rebekka, Gatte der Lea und Vater des Issachar, Ruben, Sebulon, Simeon, Levi und Juda (Söhne der Lea), des Josef und Benjamin (Söhne der Rahel), des Naftali und Dan (Söhne der Bilha) und des Gad und Ascher (Söhne der Silpa).
Nach der Überlieferung brachte er das Recht des Erstgeborenen von seinem älteren Bruder Esau durch ein Linsengericht an sich und erschlich später auf Anstiften seiner Mutter Rebekka von seinem Vater auch den Segen des Erstgeborenen. Vor der Rache des Bruders floh er zu seinem Verwandten Laban nach Mesopotamien, dem er 14 Jahre um seine Töchter Lea und Rahel und um Lohn (Schafe, Ziegen) diente. Danach entfloh er mit Weibern, Kindern und Eigentum, machte einen Vergleich mit Laban, versöhnte sich mit Esau und weidete dann in Kanaan seine Herden.
Jakob soll in Ägypten in hoham Alter gestorben sein.

Jakobus Nach der Bibel (neues Testament) ein Bruder Jesu, Sohn des Josefs und der Maria.
Neben Petrus und Johannes war er die bedeutenste Persönlichkeit in der Urgemeinde zu Jerusalem.
Jakobus der Ältere Nach der Bibel (neues Testament) ein Apostel und Jünger Jesu. Sohn des Zebedäus und Vater des Judas.
Vor seiner Berufung zum Apostel war er Fischer.
Er besaß einen glühender Eifer wider die, die den Messiasglauben von sich wiesen. Mit Petrus und seinem Bruder Johannes (der Evangelist) erscheint er immer in unmittelbarer Umgebung Jesu.. Später war eines der Häupter der Gemeinde zu Jerusalem. Er wurde 44 durch Herodes Agrippa I. hingerichtet.
Jakobus der Jüngere (oder der Kleine). In der Bibel (neues Testament) ein Apostel und Jünger Jesu. Sohn des Alphäus.

Jam Kanaanit. Meergott.

Jamm ugaritisch bez. westsemitisch Meer

Janicot Baskischer Eichengott

Janus Altital. Gott des Ein- und Ausganges. Gatte der Juturna. Wird mit zwei Gesichtern dargestellt
Röm. (altital.) Gott des Anfangs, des Ein- und Ausganges und des glücklichen Endes.
Vater des Fons.
Er wird in der Regel mit zwei Gesichtern dargestellt, weil er wie ein Türhüter beide Seiten des Eingangs zugleich im Auge haben sollte.

Japhet Nach der Bibel dritter Sohn des Noah.
In der Sage von Noahs Weinbau (1 Mos. 9) erscheint er als Stammvater der Phönizier. In der Volkertafel (1 Mos. 10) ist er einer der drei Stammväter der nachsintflutlichen Menschheit. Seine Nachkommen bestehen aus kleinasiatischen und Handeltreibenden Völkern des Mittelmeeres. Nach arab. Sagen ist er durch seinen Sohn Turk der Stammvater der Türken und Barbaren.

Jared Nach der Bibel Vater des Henoch.

Jarich westsemitischer Mondgott   Mond  ugaritisch
heiratete die Mondgöttin NIKKAL
Nach ihm wurde die Stadt Jericho benannt.

Jarnsaxa Jotenmädchen
THOR hatte mit ihr einen Sohn namens MAGNE

Jata Flußgöttin der Dajak (Borneo). Gattin des Mahatara und Mutter der Santang-Göttinnen

Jata-Kagami In der japan. (Shintoismus) Mythol. ein göttlicher Spiegel.

Jatu In der pers. Mythol. ein böser Geist.

Jebisu Japan. Seegott.

Jebus An zwei Stellen des Alten Testaments älterer Name Jerusalems.
Der Name hängt zusammen mit den Jebusitern.

Jebusiter In der Bibel eine kanaanitische Völkerschaft, deren Bergfeste Zion durch David erobert wurde.

Jeecha Altdeutsche Göttin der Jagd
Des Taunus stolzen Wäldern war JEECHA immer hold, sie liebt das edle Waidwerk, nicht Berge, reich an Gold.
Darum hielt der König Clodwig dort eine große Jagd zu Ehren der erhabenen und kühnen Göttermagd.

Jehovah In der protestantischen Kirche Name für Jahwe.

Jehu hebr. "Jehova isst". In der Bibel König des Nordreichs Israel. Sohn des Joschafat.
Er war ursprünglich Feldherr des israelischen Königs Joram, bekannt durch sein rücksichtsloses Ungestüm. Während Joram sich zu Jesreel ausheilte, erhob sich Jehu, von der prophetischen Verschwörung gegen Ahabs Haus zum General erhoben, gegen Joram, ließ sich vom Heere zum König ausrufen, überfiel Joram zu Jesreel und tötete ihn, sowie auch Ahasja von Juda. Darauf rottete er die Familie Ahabs aus, zerstörte den Tempel des Baal zu Samaria und ließ alle Baalsdiener umbringen.

Jeremias Nach der Bibel ein Prophet in Juda. Er ist der bedeutendste Prophet im Alten Testament.
Noch als Jüngling, im 13. Regierungsjahr des Königs Josia trat er zu Jerusalem als Prophet auf.
Weissagte den Untergang Israels und die Eroberung Jerusalems.

Jerobeam I. In der Bibel König des Nordreichs Israel. Sohn des Nebath aus dem Stamme Ephraim.
Er war zunächst Beamter Salomos, empörte sich aber gegen diesen und mußte nach Ägypten fliehen. Nach Rehabeams Thronbesteigung kehrte er zurück und wurde in derselben Volksversammlung zu Sichem, die Rehabeam absetzte, zum König von Israel ausgerufen. Sichem, das er ausbaute, wurde zu seiner ersten Residenz. Mit Rehabeam war er im Kriege.

Jerobeam II. In der Bibel König des Nordreichs Israel. Sohn von Joas.
Da während seiner Regierung Syrien von Assyrien bedroht war und er daher mit Israel Frieden halten mußte, so erholte sich unter ihm das Nordreich und erhob sich zu Wohlstand und Blüte. Nur die Prophetie erkannte die wahre Lage: Amos und Hosea verkündeten der Dynastie Jerobeams und dem Reiche Israel unter seiner Regierung den Untergang.

Jesajas Nach der Bibel ein Prophet in Juda. Sohn des Amoz. Er wurde im Todesjahr des Königs Usia berufen und wirkte unter dessen Nachfolgern Jotham, Ahas und Hiskias. Er weissagte Juda Rettung für den Fall der Bekehrung zu Jahwe. Andernfalls stellte er die Zerstörung des Staates in Aussicht.

Jesus Jesus Christus, Sohn der Maria, im Islam einer der Propheten, im Judentum umstritten, im Christentum Religionsstifter und zentrale Gestalt.
Geboren wahrscheinlich zwischen 8 und 4 vor der Zeitrechnung in Nazareth in Galiläa, gestorben um das Jahr 30. Die Vorstellung, daß Jesus von einer Jungfrau geboren worden ist, geht auf eine wörtliche Auslegung des Propheten Jesajas (Kapitel 7, 14) zurück. Der Name "Jesus" ist die griechischen Form des hebräischen Namens Josua oder Jehoschua ("Jahwe errettet/ hilft") ab. Der Titel "Christus" kommt von griech. christos, der Übersetzung des hebräischen Wortes maschiach ("der Gesalbte" oder der Messias).
Jesus wurde geboren im Stall in Bethlehem. Er wuchs unter bedürftigen Bedingungen. Er lebte in stiller Verborgenheit bis der Geist in ihm ihn erst zum Taufwasser des Jordan, dann zum einsamen Nachdenken in die Wüste und endlich mitten in das Gewühl des Lebens hinein führte. Ab da tritt er mit der Botschaft vom Gottesreiche auf. Verhältnismäßig kurze Zeit, vielleicht nicht viel länger als ein Jahr, zieht er heilend und lehrend umher. Bei seinen Auftritten erregte er eine sturmartige Bewegung der Geister, bald immer heftiger angefeindet von den geistlichen Führern des Volkes, gegen die er die schärfsten Pfeile seiner Rede richtet. Von den wankelmütigen Volksmassen wird er mal angestaunt und umlagert, mal verlassen, vergessen oder verfolgt. Nur ein kleiner Kreis umgibt ihn, seine Jünger, die in guten wie in bösen Tagen treu zu ihm hielten.
Zuletzt wird er von seinem Jünger Judas Iskariot verraten. Gefangen, gegeißelt, verhöhnt und als Verbrecher verurteilt, wird er an die römische Obrigkeit ausgeliefert und als Aufrührer ans Kreuz geschlagen.
Seine 70 Jünger waren u.a.: Andreas, Barnabas Bartholomäus, die beiden Jakobus, Johannes, Judas, Judas Iskariot, Lebbäus, Levi, Matthäus, Natanael, Paulus, Petrus, Philippus, Simon und Thomas.
Jiftach Nach der Bibel ein Richter Israels.

Jiu Nianguiang Chines. (Daoismus) neun Schutzgöttinnen der Neugeborenen. Darunter eine Ammengöttin, eine Beschützerin des Augenlichts und eine Pocken- und Scharlachgöttin.

Jiuhuashan In der chines. (buddhist.) Mythol. einer der vier heiligen Berge. Liegt im Süden. Symbolisiert das Element Erde.

Jirmejahu hebr. "Gott verwirft" = Jeremias

Jitro Nach der Bibel ein midianitischer Priester. Schwiegervater des Moses.

Jizu Japan. (Buddhismus) Schutzgott der Friedhöfe.

Joab Nach der Bibel Heerführer und Neffe des David. Bruder des Asahel.
Ein verschlagener und gewalttätiger Mann, der aufs engste in Davids Familienerlebnisse verflochten ist. Er ermordete Abner, um an ihm Blutrache für seinen Bruder Asahel zu nehmen, sowie Amasa und seinen Vetter Absalom gegen Davids Befehl. Dadurch zog er Davids Zorn auf sich, der es jedoch nicht wagte sich offen an Joab zu rächen. Verderblich wurde für Joab, dass er sich in der letzten Zeit Davids an den rechtmäßigen Thronfolger Adonia anschloß. Um seinen Thron zu sichern, ließ daher Salomo nach seiner Thronbesteigung Joab aus dem Weg räumen.

Joahas In der Bibel König des Nordreichs Israel. Sohn von Jehu, Vater des Joas von Israel.
Er konnte dem Sinken des, durch die großen Umwälzungen unter seinem Vater Jehu sehr geschwächten und von den Syrern Hasael und Benhadad III. fortwährend bedrängten Reiches keinen Einhalt geben. Seine Regierung bezeichnet den Höhepunkt des nationalen Falles und der nationalen Not. Gott ließ ihm nach dem Königsbuch (2 Kön. 13, 7) nur 50 Reiter, 10 Wagen und 10.000 Mann Fußvolk übrig. Er dürfte Vasall der Syrer gewesen sein.
Joahas In der Bibel König des Südreichs Juda. Sohn und Nachfolger des Königs Joschija von Juda. Er wurde nach Joschijas Tod 609 vom Volk auf den Thron erhoben, aber nach kaum dreimonatiger Regierung von Pharao Necho II. abgesetzt. Er starb in Ägypten in der Gefangenschaft.

Joas In der Bibel König des Nordreichs Israel (797-782 v. Chr.). Sohn und Nachfolger des Joahas. Er gewann nicht nur den Syrern die unter seinem Vater verlorenen Städte wieder ab, sondern schlug auch den König Amazja von Juda in der Schlacht bei Bethsems, nahm ihn gefangen, besetzte Jerusalem und plünderte die Schätze des Tempels und Königshauses.
In der Bibel König des Südreichs Juda (835-796 v. Chr.),
Sohn des Ahasja. Konnte vor der Ermordung durch Atalja von seiner Tante Joseba gerettet werden und wurde heimlich von Jojada, einem Priester, aufgezogen. Als er 7 Jahre alt war wurde er infolge einer Verschwörung König. Berichtet wird von ihm, dass er die Verwendung des dem Tempel geshenkten Geldes zur Instandsetzung dessen regelte. Einen Angriff des syrischen Königs Hasael auf Jerusalem wandte er durch Auslieferung seiner Schätze ab. Er fiel einer Verschwörung zu Opfer.

Jochebed Nach der Bibel Mutter des Aaron.

Jocus Röm. Gott des Scherzes.

Joel hebr. "Jehova ist Gott". Nach der Bibel ein Prophet in Jerusalem. Sohn des Pethuel.
Auf ihn führt sich eins der jüngsten prophetischen Bücher zurück. Sein Orakel wurde durch eine große Dürre und schwere Heuschreckenplage veranlaßt, die er als Vorläufer des Gerichtstages Gottes auffasst. Er erneuerte damit die älteren prophetischen Erwartungen von Jahwes Gericht und dem Eintritt des Messianischen Reiches.

Joerd
sommerliche fruchtbare Erde
HLUDANA
DEA HLUDANA
HLODYN
HOLLE
Mutter  NOT  Nacht
Vater    ONAR oder ANAR
Gemahlin des ODIN
Kinder            THOR

Jörd die auch Hlodyn oder Fjörgyn genannt wird. Ist eine Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin, die man „Mutter Erde“ nannte, denn genau das bedeutet auch ihr Name in der Übersetzung.. Sie ist die Tochter von Nott und Annar und eine der Ehefrauen Odins.
Mit ihm zusammen zeugte sie Thor.

Jötunheim ist, wie der Name schon sagt, der Wohnort der Riesen (Jötunn). Jötunheim, ist ein Teil von Utgard, der östlich von Midgard und Asgard und am Ende der Himmelswölbung liegt.
Jötunn Als Jötunn oder Jötnar bezeichnet die nordische Mythologie die Riesen oder Riesinnen, deren Wohnort Jötunheim ist. Sie verkörpern die Naturgewalten, die das Begriffsvermögen der Menschen übersteigen. Es gibt Reif-, Wasser-, Berg-, Sturm-, und Feuerriesen. Sie werden auch als „früh Geborene“ bezeichnet, da sie urzeitliche Wesen sind, die vom allerersten Lebewesen (dem Riesen Ymir) abstammen und schon lange vor der Erschaffung der Welt und der Geburt der Götter lebten. Den Asen und Menschen stehen die Jötunn meist negativ gegenüber, es gibt allerdings Ausnahmen (Aegir, Mimir). Trotzdem gibt es verschiedene Begebenheiten, bei denen Götter Riesinnen heiraten oder verführen. (Njördr und Skadi, Freyr und Gerd, Odin und Gunnlöd). Andererseits gibt es auch Geschichten darüber, daß Riesen Göttinnen mit Gewalt oder mit List zu gewinnen versuchen (Thjazi und Idun, Hrungnir und Sif bzw. Freyja). Da sich die Götter von den Riesen bedroht fühlen, sieht Thor sich gezwungen sie ständig zu bekämpfen, was bis zum Ragnarök anhält.
Man stellte sich vor, daß die Riesen die Menschen um etwa so viel überragten, die die Zwerge kleiner waren, als die Menschen. Manchmal werden die Jötunn auch als Thurs bezeichnet. Prinzipiell ist das nicht falsch, aber der Begriff Thurs bezeichnet Riesen, die den Menschen auf verschiedenste Weise schaden wollen. Jötunn hingegen ist weitgehend als wertfreie Bezeichnung verwendet worden.

Joh ägyptisches Wort für Mond und für den Mondgott, der in ältere Zeit besonders in Theben hohes Ansehen genoss, dann aber in Thot aufging.

Johannes der Evangelist In der Bibel ein Apostel und Jünger Jesu. Sohn des Zebedäus und jüngerer Bruder von Jakobus dem Älteren.
Bis zu seiner Berufung durch Jesus war er wie sein Vater Fischer. Nach der ältesten Tradition bildete er mit Jakobus dem Älteren und Simon Petrus gewissermaßen den engeren Ausschuss des Jüngerkollegiums und wird als ein eifriger ungestümer Anhänger Jesu geschildert. In der Urgemeinde zu Jerusalem erscheint er mit Petrus und Jakobus, dem Bruder Jesu, als eine der Säulen des Judenchristentums, denen Paulus mühsam die Anerkennung seiner Heidenmission abringen mußte. Die spätere Sage entwirft dagegen unter dem Einfluss des nach ihm benannten Evangeliums ein wesentlich anderes Bild von ihm. Hiernach wird er als der sanfte, fast weiblich- zarte Lieblingsjünger des Jesu geschildert, als der Vertrauter seiner höchsten Geheimnisse. Die alte Erwartung, dass Johannes die Wiederkunft Jesu noch erleben werde, prägte sich später in der Sage aus, dass er nicht sterben könne, sondern im Verborgenen dem Anbruch des messianischen Tages entgegen schlummere. Die gewöhnliche Überlieferung lässt ihn wenigstens als anderen Apostel überleben, in seinen späteren Lebensjahren in Ephesus weilen und dort hochbetagt erst unter Trajanus sterben, was jedoch von verschiedenen Seiten bestritten und infolge Verwechslung mit dem Presbyter Johannes erklärt worden ist. Andere Sagen berichten von seiner Verbannung unter Domitianus nach Patmos und von seinem Märtyrertum in Rom.
Er ist nach der christlichen Überlieferung der Verfasser des vierten Evangeliums. Wahrscheinlich ist er aber nicht der Verfasser der Offenbarung (Apokalypse) des Johannes.
Johannes der Presbyter Ein rätselhafter Priesterkönig des Morgenlandes.
Johannes der Täufer In der Bibel der Sohn des jüdischen Priesters Zacharias und der Elisabet. Er trat, nach der Zeitbestimmung im Evangelium des Lukas im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius (29 n. Chr.), in der Wüste Juda als Bußprediger und Verkünder des nahen Anbruchs des Messiasreichs auf. Der Taufe, die er als Symbol der Reinigung von den Sünden im Jordan vollzog, hat sich auch Jesus unterworfen, bei welcher Gelegenheit nach der älteren Evangelien - überlieferung der Geist Gottes auf Jesus herabkam und eine Stimme vom Himmel ihn als den Sohn Gottes beurkundete. Sämtliche Evangelien setzen voraus, dass Johannes Jesu als den Messias prophetisch erkannt habe. Die älteren Evangelien lassen den Täufer später an Jesu Beruf wieder zweifelhaft werden und bei letzterem durch Abgesandte anfragen, ob er wirklich der Messias sei.
Er wurde von Herodes Antipas hingerichtet.
Johannes Hyrkanus I. In der Bibel ein jüdischer Hohepriester (135 - 105 v. Chr.) aus dem Geschlecht der Hasmonäer. Sohn des Simon, Vater des Aristobul und des Alexander.
Er war anfangs von den Syrern abhängig. Die innere Schwäche des syrischen Reichs ermöglichte es ihm, beträchtliche Stücke davon an sich zu reißen. Er eroberte Sichem und Teile des Ostjordanlandes, unterwarf die Samaritaner und zerstörte ihren Tempel. Zur Durchführung dieser weltlichen Politik hielt er sich eine griechische Söldnertruppe. Ursprünglich ein Pharisäer, trat er später auf die Seite der Sabbucäer.
Johannes Markus Nach der Bibel Begleiter des Paulus auf der ertsen Missionsreise.

Jojachin In der Bibel König des Südreichs Juda. Sohn und Nachfolger des Königs Jojakim.
Wurde nach dreimonatiger Regierung 597 v. Chr. wegen seiner und seines Vaters Abtrünnigkeit von Nebukadnezar II., nach Belagerung und Übergabe Jerusalems, mit seiner Familie, allen Beamten, dem Heer (d.h. den Grundbesitzern) und vielen Handwerkern, 8.000 Männer mit ihren Familien, nebst den Schätzen des königlichen Palastes und den goldenen Geräten des Tempels nach Babel abgeführt, erhielt jedoch von Nebukadnezars Sohn Evilmerodach 561 v. Chr. (nach 36 Jahren) die Freiheit wieder und blieb bei diesem bis zu seinem Tod.

Jojada In der Bibel ein Priester, der Joas heimlich in seinem Tempel aufzog.

Jojakim In der Bibel König des Südreichs Juda, Sohn von Joschija, Vater des Jojachin.
Wurde nach Absetzung seines jüngeren Bruders Joahas von dem ägyptischen König Necho II. 609 v. Chr. Als Vasallenkönig über Juda eingesetzt. Er war unbeliebt und der schwierigen Lage nicht gewachsen. Die dem Lande von den Ägyptern auferlegte Kontribution verteilte er auf die Grundbesitzer. Jeremias schildert ihn als baulustig und gibt ihm Schuld, dass er durch Frondienste das Volk belaste und sich durch Justizmorde zu bereichern versuchte. Die namentlich durch Jeremias vertretene neue Richtung in der Prophetie versuchte er durch Gewaltmaßregeln niederzuschlagen. Nach der Niederlage Nechos wurde Juda babylonischer Vasallenstaat. Allein schon drei Jahre später empörte sich Jojakim gegen Nebukadnezar II. und starb vor dem hierauf folgenden Strafgericht.

Jonas Nach der Bibel ein Prophet aus dem Stamme Sebulon im Nordreich Israel zur Zeit Jerobeams II.. Sohn des Amitthai.
Er weissagte bei der Wiederherstellung der Nord- und Ostgrenze Israels. Nach jener Stelle ist dieses prophetische Wort durch die Eroberungen Jerobeams II. in Erfüllung gegangen.
Er ist außerdem der Held des Jona - Buches. Jonas erhielt danach den Befehl, den Niniviten den Untergang ihrer Stadt zu verkündigen. Er sah jedoch voraus, dass Gott sich in seiner Güte schließlich anders entschließen werde, und wollte sich mit einer doch nicht eintreffenden Weissagung nicht bemühen. Aber ebensowenig traute er sich in Palästina zu bleiben und versuchte auf einem Schiff zu entfliehen. Aber ein Sturm erfasste das Schiff. Die Schiffsleute hielten Jonas für die Ursache und warfen ihn über Bord, worauf der Sturm sich legte. Jonas wurde von einem großen Fisch verschluckt, in dessen Bauch er in großer Betrübnis saß und Gott einem Psalm sang. Darauf befahl Gott dem Fisch, Jonas am Strand auszuspeien. Nun ging Jonas nach Ninive, verkündete den Niniviten den Untergang, wurde aber sehr zornig, als infolge der Buße der Niniviten seine Weissagung nicht eintraf, so das Gott ihn über sein Unrecht belehren mußte.

Jonathan In der Bibel Freund des David. Ältester Sohn und beste Stütze des Saul.
Verzichtete zugunsten Davids auf die Königswürde.
Sein Name ist bildliche Bezeichnung eines treuen Freundes geworden wegen seiner Treue und Liebe, die er seinem Schwager David bewies.
Er fiel mit seinem Vater und seinen Brüdern in der Schlacht gegen die Philistäer auf dem Gebirge Gilboa.
In der Bibel der Sohn des Priesters Abjathar. Unterstützte David bei Absaloms Aufstand. Wurde von Felix ermordet.
Jonathan Apphus In der Bibel jüngster Sohn des Mattathias.
Er war der erste aus dem gemeinpriesterlichen Geschlecht der Hasmonäer, der die Hohenpriester Würde erwarb (152 v. Chr.).

Joram In der Bibel König des Südreichs Juda. Sohn und Nachfolger Joschafats, Gatte der Atalja, Vater des Ahasja von Juda.
Die bisher tributpflichtigen Edomiter fielen von ihm ab und es glückte ihm nicht, sie wieder zu unterwerfen. Die Stadt Libna aber fiel zu den Philistern ab.
In der Bibel König des Nordreichs Israel. Sohn des Ahab, Bruder und Nachfolger des Ahasja.
Er versuchte vergeblich Mesa von Moab wieder zu unterwerfen, wobei im Joschafat von Juda beistand. Auch in dem von Ahab überkommenen Erbkrieg mit Syrien wurde das von dem Syrerkönig Benhadad II. belagerte Samaria nur wieder durch ein Wunder befreit. Den letzten Feldzug machte Joram mit Ahasja von Juda gegen Benhadads Mörder und Nachfolger, Hasael von Syrien-Damaskus, dem er Rama in Gilead entriss. Hierbei zog er sich eine Wunde zu, zu deren Heilung er sich nach seinemm Schlosse zu Jesreel begab. Während er dort weilte, kam es in dem zu Rama liegenden Heere zum Ausbruch einer Verschwörung und der Feldhauptmann Jehu wurde zum König ausgerufen. Dieser überfiel Joram zu Jesreel, tötete ihn und rottete die ganze Familie Ahabs aus.

Jorun Berühmte Seherin und Zauberin aus Odins Zeit.

Jördis Altisländ. Sagengestalt

Joschafat In der Bibel König des Südreichs Juda (871-848 v. Chr.), Sohn und Nachfolger von Asa. Vater des Jehu und des Joram von Juda.
Er ist ein Zeitgenosse und Verbündeter Ahabs und Jorams von Israel, mit denen er gegen Syrer und Moabiter kämpft. Seinem Sohn Joram gab er Ahabs Tochter Atalja zur Gemahlin. Ein von ihm unternommener Versuch Salomos Schifffahrt nach Ophir wieder aufzunehmen misslang, da das von den judäischen Baumeistern gebaute Schiff scheiterte.

Joschija In der Bibel König des Südreichs Juda (641-609 v. Chr.). Sohn und Nachfolger des Amon, Vater des Jojakim und des Joahas.
Er war als achtjähriger Knabe auf den Thron gekommen, da sein Vater Amon schon nach zweijähriger Regierung einer Verschwörung zum Opfer fiel. Er erlebte den Einfall der Scythen und die hierdurch veranlasste Schwächung des Assyrischen Reichs. Dies ermöglichte ihm, seine Autorität in den an Jerusalem angrenzenden Territorien des ehemaligen Nordreichs geltend zu machen. Das wichtigste Ereignis während seiner Regierung ist die religiöse Reform. Joschija war ein sehr beliebter Regent und die Reform hat ihm den Ruf eines frommen Königs verschafft. In der Schlacht bei Megiddo fiel er 609 gegen den auf einem Kriegszuge nach Babylonien begriffenen Necho II. von Ägypten.

Joseba In der Bibel die Schwester des Ahasja. Konnte Joas vor der Ermordung retten.

Josef In der Bibel der elfte Sohn des Stammvaters Jakob und erster Sohn Rahels,
Gatte der Asenat und Vater des Ephraim und des Manasse.
Da er einer der jüngsten Söhne war, wurde er nach der biblischen Erzählung von seinen Brüdern, die ihn wegen der Liebe des Vaters beneideten, in eine Grube geworfen und an ismaelitische Händler verkauft (nach anderen Überlieferungen von midianitischen Händlern aus der Grube gezogen), durch die er in das Haus Potiphars kam. Der keuche Widerstand gegen die Zumutungen der Frau Potiphars brachte ihn ins Gefängnis; doch die trostvolle Auslegung eines Traumes, die er dem gleichfalls verhafteten königlichen Mundschenk gab, bahnte ihm den Weg zum Glück. Denn als der Mundschenk wieder zu Gnaden gekommen war, erinnerte er sich bei Gelegenheit eines Traumes, den der Pharao gehabt hatte, an Josef als Traumdeuter im Kerker. Josef wurde gerufen, deutete den Traum des Königs von sieben fetten und sieben mageren Kühen auf sieben fruchtbare und sieben unfruchtbare Jahre, die Ägypten nacheinander zu erwarten habe, und gab dem König den Rat, in den fruchtbaren Jahren Vorräte für die Zeit des Mangels zu sammeln. Zum Minister ernannt, führte Josef seine Vorschläge so geschickt aus, dass in den Hungerjahren das Volk, um nicht Hunger zu leiden, gegen Kornlieferungen aus den königlichen Magazinen leibeigen wurden. Die ihm eingeräumte höchste Gewalt nach dem König benutzte er, um seinem Vater Jakob und seinen elf Brüdern das Land Gosen zur Wohnstätte einzuräumen, wofür Jakob den beiden Söhnen Josefs gleiches Erbrecht mit seinen eigenen Söhnen gewährte.
In der Bibel König von Arimathia.
Er war nach Erzählung der Evangelien Beisitzer des Synedriums zu Jerusalem und im geheimen ein Freund Jesu, dessen Leichnam er sich von Pilatus erbat und in einem neuen Felsengrab in seinem Garten beisetzen ließ.
In der Bibel ein Zimmermann zu Nazareth in Galiläa. Gatte der Maria, der Mutter Jesu.
Die ältesten Geschlechtsregister Jesu machen ihn zu einem Nachkommen Davids und setzen die natürliche Erzeugung Jesu in der Ehe Josefs mit Maria voraus. Als aber die Erzählung von der jungfräulichen Geburt Jesu, die sich schon bei Matthäus und Lukas findet, aufgekommen war, galt Josef nur noch als der Verlobte Marias und als Pflegevater Jesu.

Josua Nach der Bibel Helfer und Nachfolger des Moses und Führer bei der Einnahme des Landes Kanaan.

Jotam hebr. "Jehovah ist vollkommen". In der Bibel Mitregent (bei seinem aussätzig gewordenen Vater) und König des Südreichs Juda (739-734 v. Chr.). Sohn von Usija.
In seinem letzten Regierungsjahr brach der Krieg mit Syrien und Israel aus, der die Unterwerfung Judas unter die assyrische Herrschaft veranlasste.
Jotam hebr. "Jehovah ist vollkommen". In der Bibel jüngster Sohn des Gideon.
Er allein entging dem Blutbad, das sein Bruder Abimelech unter den Gideonssöhnen anrichtete. Er soll, als dieser zu Sichem an heiliger Stätte zum König gewählt wurde, vom Berg Garizim herab den Fluch über Abimelech und die Bürger von Sichem in einer berühmt gewordenen Parabel ausgesprochen haben.

Jöten In der altnord. Mythol. "die Gefräßigen", Riesen und Zauberer. Nachkommen des Bergelmir

Jubal In der Bibel Stammvater der Musiker. Sohn des Lamech.

Juda Nach der Bibel Stammvater des isrealitischen Stammes Juda. Vierter Sohn des Jakob und der Lea.
Juda In der Bibel der größte und für die Geschichte wichtigste, aber am wenigsten reinblütige israelischer Stamm.
In ältester Zeit war der Stamm durch dazwischen liegendes kanaanitisches Gebiet von den übrigen Stämmen getrennt und scheint kaum zu Israel gerechnet worden zu sein. Das judäische Kernland war Bethlehem mit Umgebung. Zu geschichtlicher Bedeutung kam er durch David, der aus ihm Stammte. Indem Juda nach Sauls Tod gemeinsam mit den südlich von ihm wohnenden, früher nach Edom hineingehenden Stämmen Kaleb, Kenas, Jerachmeel u.a. David zum König wählte, bildete sich erst der Stamm Juda in seiner späteren größeren Ausdehnung. Im Norden fiel ihm durch David Jerusalem mit Umgebung zu, das Judäer gemeinsam mit Benjaminiten besiedelten. Auch als David König über ganz Israel geworden war, bestand die Bestrebung, eine Sonderstellung einzunehmen weiter. Der judäische Adel war die Seele der Beschwörung Absaloms. Als der Reichstag zu Sichem die Davidische Dynastie entthronte, blieb Juda dieser treu und gewann so eine größere Stabilität der politischen Entwicklung. Als Israel 722 assyrische Provinz geworden war, wurde Juda Träger der nationalen Entwicklung und vergrößerte sich im 7. Jahrh. Durch den Anschluß benjaminitischen Gebiets. Aus dem Exil kehrten Judäer und Benjaminiten gemeinsam heim und gründeten die jüdische Gemeinde (537).

Judas In der Bibel ein urchristlicher Prophet.
In der Bibel ein Bruder Jesu.
Judas Aristobul I. In der Bibel ein Makkabäer (Hasmonäer). Enkel des Simon.
Er nahm 105 v. Chr. Den Königstitel an.
Judas Ischariot (Iskariot) d.h. "Judas, der Mann von Karioth". In der Bibel ein Apostel und Jünger Jesu. Sohn des Simon, aus Karioth im Stamme Juda.
Er ist derjenige, der Jesu nach der evangelischen Erzählung durch einen Kuß (Judaskuß) an das jüdische Synedrium verriet, danach aber aus Reue sich selbst das Leben nahm. Nach Matthäus hat er sich erhängt, die Apostelgeschichte lässt ihn einen Abhang hinab stürzen und mitten entzwei bersten. Als Motiv des Verrats setzen der erste und der vierte Evangelist Habsucht voraus, was bei der geringen Summe, die Matthäus als Verräterlohn nennt, wenig wahrscheinlich ist. Daher erklären neuere den Verrat aus der Absicht des Judas, Jesus dadurch zur schleunigeren Aufrichtung des Messiasreichs zu zwingen, was aber in den Quellen nicht angedeutet ist und psychologisch ebenfalls seine Bedenken hat. Am wahrscheinlichsten bleibt die Annahme, dass Judas in Jerusalem beim Zögern Jesu, das Messiasreich aufzurichten, und unter dem mächtigen Eindruck des Tempels und seiner Herrlichkeit an der Sache seines Meisters irre geworden sei und mit dem Fanatismus eines Renegaten der jüdischen Obrigkeit die Hand geboten habe, ihn als Empörer wider die gesetzliche Ordnung zu richten.
Judas Jakobi d.h. "Sohn des Jakobus". In der Bibel Sohn des Jakobus.
Er erscheint bei Lukas im Apostelverzeichnis als ein Jünger Jesu. Bei Markus wird an seiner Stelle Thaddäus, bei Matthias Lebbäus genannt. Beide Namen hat man schon im Altertum für bloße Beinamen des Judas gehalten und ihn zu einem Sohn des Alphäus und Bruder des jüngeren Jakobus gemacht. Nach der edessenischen Legende soll Judas mit dem Apostel Thomas, nach einer anderen mit dem Apostel Simon eine Person sein. Eine vierte, ebenfalls schon alte Kombination jenes Judas mit dem gleichnamigen Bruder Jesu gab die Veranlassung, ihm den im Neue Testament enthaltenen Brief beizulegen, dessen Verfasser sich Bruder des Jakobus nennt, d.h. des Jakobus des Gerechten, Bruders Jesu. Erst als Brief eines Apostels kam dieser Brief des Judas seit dem 4. Jahrh. In den kirchlichen Kanon. Die Umstände unter denen diese Schrift entstand, deuten auf die nachapostolische Zeit.
Judas Makkabi (od. Makkabäus) In der Bibel ein jüdischer Heerführer. Er stammt aus dem Geschlecht der Hasmonäer und ist der Namensgeber der Makkabäer. Dritter Sohn und Nachfolger von Mattathias.
Führer der Juden im Kampf gegen de syrischen König Antiochus IV. Epiphanes und dessen Nachfolger. Von 166 v. Chr. an schlug er die syrischen Feldherren Gorgias, Lysias und Nikanor in mehrere Schlachten und war eben, wie es heißt, im Begriff, mit den Römern ein Bündnis abzuschließen, als ihn ein übermächtiges Heer der Syrer unter Bacchides zu einem neuen Kampf nötigte, in dem er (161 v. Chr.) fiel.

Judith In der Bibel die Heldin des Buches Judit in den Spätschriften des alten Testaments
Nach dem Inhalt des Buches wurde die schöne Witwe Judith in tiefer Bedrängnis die Retterin ihres Volkes. Die Stadt Betylua (oder Bethulia), Judiths Vaterstadt, wurde von Holofernes, dem Feldherrn "König Nebukadnezars von Assyrien", belagert. Schon verzweifelten die verzagten Volksobern an aller Hilfe, als Judith ins feindliche Lager hinausging, den feindlichen Feldherrn durch ihre Schönheit verzückte und ihm, als er des Nachts berauscht auf seinem Lager lag, mit seinem eigenen Schwert das Haupt abschlug. Auf die Kunde von dem Geschehen machten die Belagerten einen Ausfall, die Feinde entflohen.

Jüngstes Gericht In der kirchlichen Dogmatik das bei der Wiederkunft Christi mit der allgemeinen Totenerweckung eintretende Ende der gegenwärtigen Weltperiode.

Junias Nach der Bibel judenchristliche Apostelin.

Juno Röm. (altital.) "die Jugendliche", Götterkönigin und Göttin der Ehe, der Geburt und der Säuglinge.
Gattin des Jupiter.
Sie ist die Beschützerin der Frauen und der Mutterschaft.
Als Sühnegöttin führte sie auch den Namen Februata.
Mit der griechischen Hera gleichgesetzt.
Zeugte mit Soma         Buddha (Merkur)
Als Meeresgöttin hatte sie eine enge Bindung zur Venus
Göttin der Tageszeit Göttin der Nacht,
Gebetskranz  und Gebetsbuch
Wird mit einem Rad auf der Brust  und die Laute spielend dargestellt

Jupiter Röm. (altital.) Göttervater und Himmels- und Kriegsgott.
Gatte der Juno.
Ursprünglich wurde er als Herr des Donners und Blitzes sowie des himmlischen Segens, von dem das Gedeihen der Feldfrucht abhängt, angesehen. Später fasste man ihn auch als den Schützer der Treue und des Rechts auf.
Der ursprünglich mit ihm identische Fidius wurde ihm als eigenständiger Schwurgott für das Privatleben zur Seite gestellt.
Er entspricht dem griechischen Zeus.
Gott des Blitzes und des Donners
ZEUS                    griechisch      ILLINOS
JUPITER               römisch
ODHIN                 keltisch
TARANIS             keltisch
BRIHASPATI       indisch
INDRA                  indisch   (Osten)
WODAN               germanisch
KISCHAR           sumerisch   Erster des festen Landes
ENLIL
ELLIL                   akkadisch   Sturm und Wettergott
KUMARBI            hurritisch
THOR: Sohn ODINS  und der SIF
HLORRIDI WEOR

JUPITER VON DOLICHEM Für Wiesbaden und Frankfurt sind Heiligtümer des JUPITER von DOLICHE inschriftlich bezeugt.
Ein Iseum muss in Köln unter oder bei St. Ursula gestanden haben.
Jupiter (Planet) = zitronengelb, der Blässe sich nähernd, dabei hell leuchtend.
Dem Jupiter werden zugeordnet:
Die Zahlen    4   16   34  136
Die Farben   bläulich rot purpur
Das Metall   Zinn
Der Vokal    u

Jurdesch In der Mythol. des Hindukusch {Prasun Kafir} die untere Welt.

Jusch In der Mythol. des Hindukusch {Prasun Kafir} ein Dämon.
Verkörpert gemeinsam mit Wechi Härte und Gefahren der Natur.

Justitia Röm. Göttin der Gerechtigkeit.
Entspricht der griechischen Themis.

Juturna Altital. Quellgöttin. Gattin des Janus und Mutter des Fontus

Juventas
Röm. Göttin der (männlichen) Jugend.
Mit der griechischen Hebe gleichgesetzt.

Janaka In der ind. {puran. Hinduismus} Mythol. ein König. Vater der Sita.

Jatayu In der ind. {hinduist.} Mythol. Sohn des Garuda. Half zusammen mit seinem Bruder Sampati Rama beim Kampf gegen Ravana.

Jyestha Ind. {ved. Hinduismus} Göttin des Mißgeschickes.

 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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