Goetter von MA-ME


Ma
kappodokische Gottheit der großen Mutter verwandt.
MA, deren orgastischer Kult den der KYBELE an Wildheit übertraf, wurde von SULLA in Rom eingeführt. Wegen ihres kriegerischen Charakters bezeichneten die Römer MA auch als BELLONA
Ma Kleinasiat. Göttin.

Ma Mien In der chines. (Daoismus) Mythol. "Pferdegesicht". Ein Unterweltsdämon.

Maat ägypt. {memphitisch} "die Gerechtigkeit", Göttin der Wahrheit, der Weltordnung und Gerechtigkeit.
Personifikation der Weltordnung Maat stellt die Personifizierung der Weltordnung; sie verkörpert die Begriffe Recht, Wahrheit und Gesetzmäßigkeit. Sie gilt als Tochter des Weltschöpfers Re. Maat gleicht fast einer welthaltenden Substanz, von der alle Dinge leben, selbst die Götter „leben von Maat“, wie es in einem Sargtext heißt. Der Pharao ist der „Geliebt der Maat, der in seiner Gesetzen in ihr lebt“. Richterliche Vernehmungen fanden mit Vorliebe an Kultstätten der Göttin statt; die Richter galten als ihre Priester. Auf Abbildungen trägt Maat eine Straßenfeder auf ihrem Haupt.
Assistentin des Ptah.
Sie führt in der Unterwelt Amentet die Verstorbenen vor Osiris. Außerdem bekämpfte sie das Chaos.
Sie wird als eine Frau mit Straußenfeder auf dem Kopf dargestellt.
Die Göttin MAAT ist die Personifikation der allem Sein zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeit; sie verkörpert die Begriffe Recht, Wahrheit und Weltordnung.
Das älteste Schriftzeichen der MAAT sollte die Geradheit des Thronsockels darstellen, der seinerseits wiederum in symbolischer Vertretung des Urhügels dasteht. Das Abbild dieser Göttin - sitzend,  eine Straußenfeder auf dem Haupt- wird von den Pharaonen einer Puppe gleich auf der Hand getragen und als Opfer den Göttern dargebracht. Das bedeutet, daß der König die göttliche Ordnung vertritt. Die Richter galten als Priester der Maat.
Beim Toten- Gericht wird das tote Herz auf der Waage der Gerechtigkeit gegen die Feder der MAAT (Symbol der Wahrheit) gewogen. Kopfschmuck  Straußenfeder
MAAT   ägyptisch    Mutter   Wahrheit  Gerechtigkeit
DIKE                                                       Gerechtigkeit
ANANKE                                                Notwendigkeit
NEMESIS                                                Vergeltung
HEIMARMENE                                       Zugeteilte Bestimmung
Beherrscherin des gesamten Universums  -Stoiker
Erschafferin und Zerstörerin der Götter
In ihren Waagschalen wurde die menschliche Herzseele (AB) mit ihrem Symbol, der Feder der Wahrheit, gewogen.
Als ASTRAEA, die Sternengleiche, war sie die jungfräuliche Königin des Himmels und mit der ERIGONE- Konstellation (Jungfrau) verbunden;
Sie wurde von der schwarzen Hündin MAERA begleitet, ihrem  Gesetzeshund.
Bei Homer war MAERA der Geist der Vergeltung HECUBA oder HECABE, eine Inkarnation der HEKATE. LIBYA    römisch
LIBERA ihr Gefährte war BACCHUS (Vater LIBER)
Ihr Symbol ist die 8
MARIA MAGDALENA: die Frau die das Ganze wusste.
MARIHAM,                  die Glückliche,
Erbin des Königreiches des Lichtes.Sie regierte die Nahrungserzeugnisse auf Erden, und sie konnte die Toten zum Leben erwecken.

Macehualtin In der aztek. (mesoamerikan.) Mythol. "die durch Verdienst der Götter Erlangten". Neues, von Quetzalcoatl geschaffenes Menschengeschlecht.

Mac coll irischer Gott
MAC COLL                                   Sohn des Haselstrauchs
MAC CAECHT    Bruder              Sohn des Pfluges
MAC GREINE      Bruder              Sohn der Sonne
In England benutzte man bis ins 17. Jahrhundert
eine gegabelte Haselrute nicht nur um
vergrabene Schätze und verborgene Wasseradern zu erkunden,
sondern auch bei Mord und Diebstahl.
Im Book of St. Albans (Ausgabe von 1496) ist ein Rezept angegeben, wie man sich so unsichtbar machen kann
als hätte man Farnsamen gegessen,
indem man lediglich eine Haselrute bei sich trägt,
anderthalb Klafter lang, mit einem eingeklemmten grünen Haselzweig.

Macha Kelt. (irisch) Pferdegöttin. Gattin des Cruinniuc
Sie gilt als Nachkommin jener Götter, die Irland vor den Kelten beherrschten. In einigen Mythen ist sie die Gattin verschiedener Helden, Könige und Unsterblicher. In einem Mythos heißt es, daß man sie zwang schwanger ein Wettrennen gegen die Pferde Cochobars zu reiten. Sie gewann zwar, starb aber anschließend bei der Geburt von Zwillingen. Im Augenblick ihres Todes sprach sie einen Fluch über die Krieger von Ulster aus, die für ihr Schicksal verantwortlich waren. Danach sollten ihre Nachkommen neun Generationen lang die Wehenschmerzen für fünf Tage und vier Nächte ertragen müssen.
irische Gottheit
Tochter des SAINRETHS des Sohnes des IMBAITH
Kinder der MACHA ein Zwillingspaar: der FIRT    die FIAL
Königin der Pantomime
Die Gestalt des Alten Weibes das seine Kinder zum sterben rief
DERDRIU  (die Tobende)
Königin MAGACH hatte drei Männer
CETHBAD der Druide war der erste
ROSS DER ROTE   CAIRBRE ROTKOPF
MAGACH und CATHBAD hatten drei Töchter:
DEITCHIM ALBHE FINDCEAM
DEITCHIM wurde CUCHULINNS Mutter
FINDCEAM gebar den Helden CONALL CERNACH
ALBHE vermählte sich mit USNECH,
dem Sohn des kampffrohen MAELCRO und  schenkte ihm
3 Söhne: NOISI, ARDAN, ANNLI
MORRIGU: Tochter des ERNMAS
verwandelte sich in eine weiße Kuh
in einen Aal in eine rauhaarige rotgraue Wölfin

Machas: Als Machas bezeichnete man bei den irischen Kelten eine Gruppe von drei Erd-, Mutter- und Kriegsgöttinnen, die in ihren Aufgaben den drei Ständen des irischen Volkes entsprachen: Priester, Krieger und Volk. Einige dieser Göttinnen wurden mit irdischen Königen vermählt, so zum Beispiel Macha, die Frau des Nemed.

Machaon In der griech.-röm. Sage Arzt der Griechen vor Troja.
Sohn des Asklepios.

Mafdet ägypt. leopardengestaltige Göttin der strafenden Gewalt und Helferin der Toten.  ägyptische Mythologie Göttin der Strafe
Die besonders in der älteren Zeit verehrte Göttin MAFDET ist eine Erscheinungsform der richterlichen Gewalt, vor allem des Hinrichtungsgerätes. Dieses Bestand aus einer oben abgebogenen Stange, um deren Schaft eine Strickrolle mit einem herausragenden Messer befestigt war.
Auf bildlichen Darstellungen läuft MAFDET in Gestalt eines katzenartigen Raubtieres die Stange hinauf. Die Krallen der Göttin werden mit den Spitzen des Horus Speeres verglichen. Doch MAFDET ist nicht nur ein Schrecken der Sünder, sondern bekämpft auch die Schlangen. römische Mythologie
Neben JUPITER PATER, dem Vater, thronend, war sie die große Mutter (MAGNA MATER) aller und von Allem.
Die ihr verwandte DEA SYRIA, die syrische Göttin ATARGATIS, deren Körper zur einen Hälfte Frauen-, zur anderen Hälfte Fischgestalt zeigte und deren Kult von bettelnd umherziehenden, flagelantischen Priestereunuchen versehen wurde, übte besonders auf NERO ihre Anziehungskraft aus.

Magna mater Römische Mythologie
Neben Jupiter Pater, dem „Vater“ thronend, war sie die große Mutter (MAGNA MATER) aller und von allem.
Die ihr verwandte DEA SYRIA, die „Syrische Göttin“ ATARGATIS, deren Körper zur einen Hälfte Frauen- zur anderen Fischgestalt zeigte und deren Kult von bettelnd umherziehenden, Priestereunuchen versehen wurde, übte besonders auf Nero ihre Anziehungskraft aus. Neben Jupiter thronend

Mag Ruith
Bei den irischen Kelten war Mag Ruith ein einäugiger Sonnengott. Er konnte wie ein Vogel durch die Lüfte fliegen und fuhr in einem Wagen aus heller Bronze über den Himmel.

Magni und Modi: Magni und Modi sind den nordischen Sagen nach ein göttliches Brüderpaar. Sie gelten als Thors Söhne, die  er mit der Riesin Jarnsaxa zeugte, aber manchmal werden diese Namen auch verwendet, um einige von Thors Eigenschaften zu bezeichnen. Ihre Namen bedeuten „der Starke“ und „der Zornige“ bzw. „Mut“ und „Macht“. Nach dem Ragnarök kehren sie auf die Erde zurück und treten das Erbe ihres Vaters an, was sich in seinem Hammer Mjöllnir ausdrückt.

Magog Im hebrä. und christl. Glauben ein Königreich. Gog und Magog bezeichnen die Weltmacht, die am Ende der Zeit gegen das Gottesvolk anstürmen.

Mahadewa In der ind. {hinduist.} Mythol. "Großer Gott". Aspekt des Schiwa.

Mahatara Höchster Gott der Dajak (Borneo).
Gatte der Jata und Vater der Santang-Göttinnen.

Mahes: ägyptisch. Mythologie wildblickender Löwe
Löwengestaltiger Gott, der vor allem im Nildelta verehrt wurde. Er repräsentiert die verzehrenden solaren Kräfte der sengenden Himmelsglut und hat den Beinamen „Herr des Gemetzels“. Bei griechischen Schriftstellern findet er sich in der Namensform Miysis oder Mios.
Es ist wahrscheinlich, dass hier der Planetargott Mars artverwandt ist.

Mahischa In der ind. {puran. Hinduismus} Mythol. Büffel - gestaltiger Todesdämon. Der Höllenfürst. Symbolisiert den Tod. Von Durga besiegt.

Mahuika In der Mythol. der Maori (polynes. Ureinwohner) die Hüterin des heiligen Feuers.
Sie ist eine Schrecken erregende, alte Riesin, die sich von Menschenfleisch ernährt.

Mainaden In der griech. Sage "die Rasenden", Begleiterinnen des Dionysos. Eine von ihnen ist Ambrosia.
Sie feiern in ekstasischen Kult den Dionysos und schwärmen in verzückten Tanz durch die Wälder.

Maine In der kelt. (irisch) Sage Sohn des Ailill.

Maio Shan In der chines. (Daoismus) Mythol. eine Prinzessin.

Maira In der griech. Sage der treue Hund des Ikarios und seiner Tochter Erigone.
Er wurde als Hundsstern an den Himmel versetzt.
in der Mythol. der Indios des Tieflandes der Schöpfergott der Erde, der großen Flüsse und der Menschen.

Maire Gott der Indios (Mesoamerika).

Mairo In der griech. Sage Tochter des Oinopion.
Orion verliebte sich in sie und bemächtigte sich ihrer mit Gewalt. Dafür wurde er von ihrem Vater geblendet.

Maja Ind. Göttin der Täuschung. Mutter des Kamaweda.
In der griech. Mythol. "das Mütterchen" oder "die Amme", eine Regenwolkengöttin.
Die älteste Tochter des Atlas und der Pleione, eine der acht Pleiaden. Geliebte des Zeus und Mutter des Hermes.
Röm. Göttin des Wachstums im Frühling.
Tochter Faunus und Gattin des Vulkan.
Sie ist verwandt mit der Erdgöttin oder "guten Göttin", Bona dea, und wurde auch für identisch mit derselben gehalten.
Wegen der Ähnlichkeit der Namen wurde sie später mit der griech. Maja identifiziert.
Tochter des ATLAS, Mutter des MERCUR mit ihr identifiziert
altrömische Göttin des Wachstums in der Natur
der am 1. Mai geopfert wurde Die griechische Göttin MAIA, die in der englischen Dichtung wohl als ewig jung und schön dargestellt wird, hatte ihren Namen von dem Wort Maia Großmutter; sie war eine böswillige Vettel deren Sohn HERMES die Seelen in die Hölle geleitete.
Tatsächlich war sie die weiße Göttin, die wie wir hören,
unter ihrem Namen CARDEA mit Hilfe des Weißdorns Baumflüche aussprach. Die Griechen besänftigten sie bei Hochzeiten- denn die Ehe war ihr verhasst. Mit 5 Fackeln aus Weißdornholz und bevor der Mai begann mit Weißdornblüten.

Makaras In der ind. Mythol. Erddämonen.

Makaria In der griech.-röm. Sage Tochter des Herakles und der Deianeira.
Sie opferte sich für ihre Geschwister, als Eurystheus sie mit Waffengewalt aus Athen vertreiben wollte.

Makea-Tutara Gott der Unterwelt der Maori (polynes. Ureinwohner). Gatte der Taranga und Vater des Maui.

Makkabäer In der jüdischen Geschichte die Heldenfamilie des Judas Makkabi, die den Beinamen Hasmonäer führt.

Malachitfrau In der russ. Sage die Herrin der Erdschätze.

Malchus Nach der Bibel ein, von Petrus verwundeter Knecht des Hohenpriesters.

Maleachi Nach der Bibel ein Prophet, vermutlich Zeitgenosse Nehemias und Esras.

Malsum In der Mythol. der Algonkin (nordamerikan. Ureinwohner) "der Wolf". Ein Geist. Bruder des Glooskap.

Mama sumerische Mythologie Muttergottheit

Mamers Altosk. (ital.) Wetter- und Kriegsgott.

Mami Babylon. (mesopotam.) Göttin der Geburt

Manannan Mac Lir Kelt. (irisch) Meeresgott.
Er war der Sohn des Meeresgottes Lir und einer der bekanntesten irischen Götter. Er war der Herrscher über die Meere, die jenseits des Landes der Jugend und der Inseln der Toten lagen.
Er ist auch der Meister der Illusion und der Gaukeleien. Da die menschlichen Emotionen mit Wasser vergleichbar sind (unberechenbar und immer in Bewegung), neigen die Menschen dazu, auf Lug und Trug herein zu fallen, auf Menschen, die sie herein legen ebenso, wie auf das trügerische Wasser.
Mananan besaß verscheidene magische Gegenstände. Sein Boot „Ozeankreuzer“ gehorchte dem, der auf ihm fuhr. Es brauchte auf seiner Fahrt kein Steuer und kein Segel. Sein Pferd hieß „Aonbarr“. Mit ihm konnte er über Land und Wasser reiten. Sein Schwert widerstand jeder Rüstung. Ursprünglich gehörten diese Dinge Lugh. Wie sie in Mananans Besitz gelangten ist nicht überliefert.
Sein Thron stand auf der Isle of Man, was dieser auch ihren Namen gab. Er trug einen weiten Mantel, der die Farbe ändern konnte. Wenn es stürmte sagte man, der zornige Mananan schreite umher und wenn man ganz genau hinhöre könne man seinen Mantel im Wind flattern hören. Wellen, die mit Meeresschaum bedeckt waren, sah man als seine Pferde an. In den späteren Sagen um den Helden Cuchulain war es diesem streng verboten sie zu beobachten.
Mananan wird auch die Eigenschaft das Wetter vorhersagen zu können zugeschreiben. Er erreichte dies durch Beobachtung des Himmels.Er ist jedoch auch ein Totengott, der über Mag Mell herrscht und der Vater von Mongan. Mananan ist es, der den Göttern ihre Unsterblichkeit verleiht, indem er sie aus seinem immer gefüllten Kessel speist.
Auch bei den walisischen Kelten gab es einen Gott namens Mananan. Ihm wurden jedoch andere Eigenschaften zugeschrieben.

Manasse 1) Stammvater des israelitischen Stammes Manasse. Ältester Sohn des Josef. Bildete zusammen mit Ephraim das "Haus Josef". 2) König des Südreichs Juda (699-643 v. Chr), Sohn der Asenat.

Manawyddan In der kelt. (walis.) Sage zweiter Gatte der Rhiannon.

Mandara In der ind. {puran., ved. u. brahman. Hinduismus} Mythol. Berg, auf dem sich der Himmel befindet, in dem Indra wohnt. Wurde zum verquirlen des Milchmeeres als Rührstock verwendet.

Mandi Heldengott des Hindukusch {Prasun Kasfir}. jugendlicher Helfer des Imra.

Mang In der Mythol. der Dajak (Borneo) ein weiblicher Geist. Gattin des Lejo.

Manezet In der ägypt. Mythol. das Tagesschiff des Re.

Mani: ist der nordische Mondgott und verkörpert den Mond, wie er die Erde umkreist. Er ist der Sohn von Mundilfari und der Bruder der Sonnengöttin Sol. Auch der Montag ist nach ihm benannt. Man setzte ihn sogar mit der römischen Luna gleich.
Der mythischen Vorstellung nach, fährt Mani in einem Wagen über den Himmel, der von Pferden gezogen wird. Verfolgt wird er dabei von dem Wolf Hati, dessen Name „der Verächter“ bedeutet. Mit Eintritt des Ragnarök wird Mani von Hati eingeholt und von ihm verschlungen.

Manito Schöpfergott der Algonkin (nordamerikan. Ureinwohner). Außerdem Begriff für alles Übernatürliche, insbesondere die Geister, die überall im Raum und in den Dingen vorhanden sind. Der Schöpfergott ist der oberste dieser Geister.

Manoah Vater des Simson

Manto In der griech.-röm. Sage eine Seherin.
Tochter des Teiresias.
In der griech.-röm. Sage weissagende Nymphe.
Mutter des Oknos.

Manu Ind. {brahman., ved. u. puran. Hinduismus} einer der Schöpfergötter und der erste Mensch. Sohn des Surya und der Saranyu.

Mannus Nach Tacitus ist MANNUS der Sohn des erdgeborenen Gottes TUISTO. Von den Söhnen des MANNUS, nämlich INGWAS, ISTWAS und ERMNAS, leitet der römische Historiker die Abstammung der Germanen ab.
Der Vater TUISTO war zweigeschlechtlich

Mänaden Röm. Name der Mainaden der griechischen Mythologie.

Maramlik Unterweltgott der Toten des Hindukusch {Prasun Kafir}.

Mardochai In der Bibel ein Jude. Der Onkel der Esther. Hilft ihr das jüd. Volk vor dem Untergang zu retten.

Marbu sumerische Mythologie Wettergott ein Kind des AN

Marduk sumerische Mythologie
MARDUK besiegt die alten Götter und erschlägt die Urmutter TIAMAT und formt aus ihr seine Welt- Babylon. Das geschieht als die Sumerer schon fast vergessen und nur noch durch ihre Sprache gegenwärtig sind.
Marduk Babylon.-sumer.-akkad. (mesopotam.) Herrscher- und Nationalgott. Sohn des Enki bzw. des Ea und der Damkina und Vater des Nabo. Spaltete den Leib der Tiamat, die ihm nach dem Leben trachtete und richtete mit ihm die Welt ein.

Marratu In der babylon. (mesopotam.) Mythol. "der BitterFluss". Umfließt die scheibenförmige Erde, in deren Mittelpunkt Babylon liegt.

Margarete Gattin Christi
Oberste Patronin der gebärenden Frauen.
Neunfache Göttin: Dreifache Dreiheit
Wie sie in den neun Musen zu erkennen ist.

Maria Nach der Bibel Gattin des Josef und Mutter Jesu.

Marina In der poln. Sage eine Zauberin.

Mariamme In der Bibel eine Makkabäerin. Gattin des Herodes des Großen, Tochter der Alexandra und Enkelin des Hyrkanus II..
Wurde von ihrem eigenen Gatten ermordet.

Marke In der kelt. Sage König von Cornwallis. Gatte der Isolde und Onkel des Tristan.

Markus In der Bibel der Missionsgefährte des Barnabas.

Maron
Griech. (thraz-phöniz.) Gott.
Wurde mit Dionysos gleichgestellt.

Marpessa griechische Mythologie
auch PHORKIS, CHOERE oder KERDO genannt.
Die Schweinegöttin die das Korn sprießen ließ.
In der griech. Sage eine Leukippide. Gattin des Idas.

Mars wurde von den italischen Stämmen als Frühlingsgott verehrt.
Röm. Kriegs- und Wettergott.
Gatte der Rea Silvia und Vater der Zwillinge Romulus und Remus.
Er war der ursprünglichen Bedeutung nach ein altitalischer und römischer Haupt- und Sonnengott, worauf sein Name (der Glänzende, Strahlende) und die Bedeutungsähnlichkeit mit Apollo hindeutet. Seine Hauptattribute (Wolf, Habicht und Lorbeer) hat er mit Apollo gemeinsam.
Erst später bekam er eine überwiegend kriegerische Bedeutung und wurde dann dem griech. Ares gleichgesetzt.
Mars wurde von allen ital. Stämmen als Frühlingsgott verehrt. Der Monat März, der damals der erste Monat im Jahr war, war ihm geheiligt und nach ihm benannt (Martius). Der 1. März galt als sein Geburtstag und wurde von seinen Priestern, den Saliern mit Waffentänzen gefeiert. Im Mai erflehte man seinen Segen für die in Blüte stehenden Saaten. Im Sommer dachte man sich Mars durch Missernte strafend oder gute Ernte segnend. Im Oktober, am Schluss der Ernte und der warmen Jahreszeit beging man ein dem Mars als Erntegott dienendes Erntefest.
Wenn Mars auch als Kriegsgott verehrt wurde, so erklärt sich das aus dem Waffenfest im März und der antiken Sitte nur in der warmen Jahreszeit Krieg zu führen.
Mars Gott des Krieges Dienstag
ARES    griechisch
MARS   römisch
TYR       keltisch
THOR
TIU
KARTIKEYA  indisch
KUMARA war Junggeselle
MONTH      ägyptisch
LAHMU      sumerisch    LHM  (Krieg machen)
ERRA       Gott des Krieges und der Pest
vermählt mit ERESCHKIGAL
ASCHTABI- ZABABA  hurritisch
Am Rhein treffen wir viele MARS- Weihungen mit keltischen Beinamen an, wie den
MARS CAMULUS      (rheinisch)
LENUS-MARS             (treverisch)
MARS LEUCETIUS       in Kleinwinternheim (Kreis Mainz)
Altarstein in der Kirche in Rindern (Kreis Kleve) dem MARS CAMULUS geweiht.
Mars (Planet) = rot und feurig.
Dem Mars werden zugeordnet:
Die Zahlen     5   25   65   325
Die Farben    rot bis violett
Das Metall     Eisen

Marsyas Griech. (thraz-phöniz.) Gott. Wurde mit Dionysos gleichgestellt.  In der griech.-röm. Sage ein Silen.
Sohn des Hyagnis und Bruder des Babys.
Als Athene die von ihr erfundene Flöte, weil sie beim Spielen das Gesicht entstellte, weggeworfen hatte, hob Marsyas sie auf und erlernte das Flötenspiel. Marsyas wagte es, mit seinem Flötenspiel den Apollon zum Wettkampf herauszufordern; aber die Musen als Kampfrichterinnen entschieden zu Gunsten des Kitharaspiels des Gottes, der den Vermessenen an einer Fichte auf hing und ihm die Haut abzog.
Ursprünglich war Marsyas der Gott des gleichnamigen Flusses bei Kelänä.

Martanda In der ind. {ved. Hinduismus} Mythol. der Feuervogel. Ein Adityas und Aspekt des Surya. Wird tot geboren. Aus ihm entsteht das Sonnengestirn. Vater der Ashvins und des Revanta
indische Mythologie
SURYA
Sohn von ADITI
vermählt mit USHAS
wird auch
SAVITAR      der Antreiber
PUSHAN       Wohltäter
BHAGA         Verteiler von Reichtum
VEVASVAT   der Vater der Menschheit
MITRA           der Freund genannt.

Martu sumerische Mythologie
AMURRU    akkadisch
Als Sohn des AN in das
sumerische Pantheon aufgenommener Gott
der westsemitischen Nomaden
Als seine Gemahlinnen werden die
akkadische Göttin HERRIN DER STEPPE
und eine Namensform der ASCHIRAT genannt.

Maruts Ind. {hinduist.} Sturmgötter. Söhne des Rudra. Sie sind wild und unbändig.

Matali In der ind. {ved., puran u. brahman. Hinduismus} Mythol. Freund und Wagenlenker des Indra.

Matanus keltische Mythologie
In der keltischen Mythologie ein Gott,
über dessen Bedeutung nichts näheres bekannt ist.

Matet In der ägypt. Mythol. einer der sieben Skorpione der Isis.

Math In der kelt. (walis.) Sage Herrscher von Wales. Onkel der Goewin,
des Gwydion und des Gilfaethwy.

Matronae Muttergöttin gemeingallische Göttin
die die Fruchtbarkeit des Bodens, der Herde und des Menschen segnet. Älteste Denkmäler im keltischen Norditalien. Sie weisen auf eine ursprüngliche Baumverehrung hin. Da die rheinischen Zeugnisse für Matronen jünger sind als die gallischen, wird man erwägen müssen, ob nicht eine germanisch sprechende Bevölkerung wie die Ubier die keltischen Matronenvorstellungen  übernommen und eigenen Vorstellungen angeglichen hat.
Dafür sprechen auch die den Matronen ähnlicher Bilddarstellungen der germanischen Göttinnen NEHALENNIA und HLUDANA

Matsya In der ind. {brahman. u. puran.Hinduismus} Mythol. ein gehörnter Fisch, ein Avatara, rettete die Welt, nachdem sie durch Hayagriva zerstört worden war

Mattathias In der Bibel ein Priester. Vater des Jonathan Apphus, Simon und Judas Makkabi

Matthäus Nach der Bibel ein Apostel und Jünger Jesu. Ehemaliger Zolleinnehmer.

Matuta Altital. See- und Hafengöttin. Helferin bei der Geburt.
Röm. (altital.) Göttin der Frühe.

Mäuse In der Mythol. der Chinook (nordamerikan. Ureinwohner) zwei alte Frauen des Geistervolkes.

Maui Sonnengott der Maori (polynes. Ureinwohner).
Sohn des Makea-Tutara und der Taranga und Bruder der Hina-Ika, des Maui-Pae, des Maui-Roto, des Maui-Taha und des Maui-Whao.

Maui-Pae In der Mythol. der Maori (polynes. Ureinwohner) ein Bruder des Maui.

Maui-Roto In der Mythol. der Maori (polynes. Ureinwohner) ein Bruder des Maui.

Maui-Taha In der Mythol. der Maori (polynes. Ureinwohner) ein Bruder des Maui.

Maui-Whao In der Mythol. der Maori (polynes. Ureinwohner) ein Bruder des Maui.

Mawenzi In der afrikan. Mythol. Gattin des Ruwa.

Maya-Kali Das als Rose bezeichnete Fenster in der Kathedrale von Chatres zeigte in seinem Mittelpunkt die Jungfrau in all ihrer Herrlichkeit, dieses Fenster spendet Regenbogenfarbenes Licht, wie die irdischen Erscheinungsformen, der KALI-MAYA.
Regenbogenleicht war eine Manifestation FATIMAS
Rosenfenster mit acht Rosetten erinnerten an den achtblättrigen Lotus, einem Yantra KALI¡s.
Die 8 Pentakel auf einem Rosenfenster deuten die innere Weisheit an, die sich von der Mutter auf die Tochter, von der roten Rosengöttin auf die weiße Lilienjungfer übertrug
MAJ
MAY
MAERIN in               Norwegen
MAID MARIAN        Britannien
ROSEMARIE

Medb Kelt. Göttin der Betrunkenen. Gattin des Ailill und Mutter der Findabair.
Mebd ist eine irische Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin. Sie war die Gattin von 4 irdischen Königen. Erst durch diese „Heilige Hochzeit“ mit ihr konnten sie zu Herrschern aufsteigen

Medea korinthische Göttin
die ähnlich wie die große Göttin THETIS ihre Kinder getötet hat.
In ihrem Kessel kochte sie den Alten ÄSON, um ihm die Jugend wiederzugeben; es war der Kessel der Wiedergeburt und der Wiederbeseelung.
Die Meder behaupten von der Göttin MEDEA (pelasgisch) abzustammen.

Medru keltische Gottheit
ein mit Helm und Lanze dargestellter Gott, der eine Hand auf einen Stierkopf stützt.
Er wurde wohl hauptsächlich in Lothringen von den Kelten verehrt.

Megamba In der Mythol. der Wodani (Ureinwohner in West - Neuguinea) ein Geist, der Rückenschmerzen verursacht.

Mehit Ägypt. Löwengöttin.  ägyptische Mythologie
In This wurde die löwengestaltige Göttin MEHIT verehrt,
und öfters mit dem feuerspeienden URÄUS, dem Auge des RE, identifiziert.

Medeia In der griech. Sage eine Zauberin.
Tochter des Aietes von Kolchis und der Idyia oder der Hekate, Gattin des Iason und des Aigeus und Mutter des Thessalos, des Alkimenes, des Medeios, des Tisander und des Medos.
Sie verhalf dem Iason zum Goldenen Vließ (siehe Argonauten) und entfloh mit ihm in Begleitung ihres Bruders Absyrtos, den sie unterwegs, als sie ihr Vater Aietes verfolgte, tötete und in Stücke zerschnitten ins Meer warf. Aietes hielt sich beim Sammeln der Stücke auf, und so entkamen Medeia und Iason und gelangten nach Iolkos. In der Heimat angekommen, beschloss Iason an Pelias Rache zu nehmen für die Ermordung seiner Eltern. Dies gelang durch List der Medeia, welche die Töchter des Pelias überredete, ihren Vater zu zerstücken und zu kochen, um ihn mittels der Zauberkünste der Medeia zu verjüngen. (Durch dieses Mittel hatte sie vorher den Vater des Iason, Aison, nach anderen Iason selbst verjüngt.) Hierauf flüchteten sie sich nach Korinth, wo aber Iason die Medeia verstieß, um sich mit Glauke zu vermählen. Medeia machte hierauf der Glauke ein vergiftetes Gewand und Diadem zum Geschenk. Als nun Glauke beides anlegte, wurde sie von dem Gift verzehrt. Hierauf tötete Medeia die eigenen Kinder und entfloh auf einem von Helios ihr geschenkten Drachenwagen nach Athen zu Aigeus, dem sie den Medos gebar. Aber auch von hier musste sie fliehen, als man entdeckte, dass sie dem Theseus nachstellte, und ging in Begleitung ihres Sohnes Medos nach Aria.

Medeios In der griech. Sage Sohn des Iason und der Medeia.
Er wurde von Cheiron erzogen.
Seine eigene Mutter Medeia tötet ihn.

Medon In der griech. Sage Sohn des Pylades und der Elektra.

Medos In der griech. Sage Sohn des Aigeus von Athen und der Medeia.

Medusa In der griech.-röm. Sage eine der drei Gorgonen.
Mutter des Pegasos.
Sie ist als einzige der Gorgonen sterblich und wurde von Perseus von Makedonien enthauptet. Aus ihrem Hals entsprang der Pegasos und der Chrysaor.
Ihr Haupt, das alle die es erblickt versteinert, schmückt Brustpanzer und das Schild Ägis der Athene.

Meeresnebelmacher In der Mythol. der Haida (nordamerikan. Ureinwohner) der Schlechtwettergeist.

Megaira Griech. "Neiderin". Eine der drei Erinnyen.

Megapenthes In der griech. Sage Sohn des Menelaos von Sparta und der Helena und Gatte der Iphiloche.

Megara In der griech.-röm. Sage Tochter des Kreon von Theben, erste Gattin des Herakles und Gattin des Iolaos und Mutter von drei Söhnen.

Megära Römischer Name der Megaira der griechischen Mythologie.

Meilanion In der griech. Sage Gatte (?) der Atalante und Vater des
Parthenopaios.

Meister-Zimmermann In der Mythol. der Haida (nordamerikan. Ureinwohner) ein Geistwesen.

Mekisteus In der griech.-röm. Sage Bruder des Adrastos von Argos und Vater des Euryalos.

Melampus In der griech. Sage ein Seher und Arzt.
Sohn des Amythaon, Bruder des Bias und Gatte der Lysippe oder Iphianassa.
Ein Paar Schlangen sollen ihm einst, während er schlief, die Ohren ausgeleckt haben, worauf er die Sprache der Tiere verstand und weissagen konnte. Als sein Bruder Bias die Pero, Tochter des Neleus, Königs von Pylos, nur dann zur Gattin bekommen sollte, wenn er die Rinderherde des Iphiklos als Brautgabe bringe, versuchte Melampus, die Rinder zu rauben, wurde aber ergriffen und ins Gefängnis geworfen. Hier vernahm er von den Holzwürmern, dass das Gefängnis bald einstürzen werde, und bat, dass man ihn herausbringe. Kaum war er heraus, so stürzte es zusammen. Als nun Phylakos, der Vater des Iphiklos, von dem als Seher erkannten Melampus erfuhr, wie sein Sohn zur Nachkommenschaft gelangen könne, erhielt Melampus die Rinderherde und gewann so für seinen Bruder die Tochter des Neleus.
Später heiratete Melampus eine der Töchter des Proitos, Lysippe oder Iphianassa, welche er von schlimmer Raserei befreit hatte, und erhielt ein Drittel des Königreiches von Tiryns

Melanippe In der griech-röm. Sage tapfere Führerin der Amazonen.
Mutter des Aiolos von Thessalien.

Melanippos In der griech. Sage ein Kämpfer an der Seite des Eteokles gegen die Sieben gegen Theben.
Er tötete Tydeus und wurde zugleich von diesem selber getötet.

Melanthus In der griech. Sage Vater des Kodros von Athen.

Melchisedek Nach der Bibel König von Salem (Jerusalem) zur Zeit Abrahams.

Meleager Römischer Name des Meleagros der griechischen Mythologie.

Meleagros In der griech. Sage ein berühmter Jäger und Argonaut.
Sohn des Oineus von Kalydon und der Althaia und Gatte der Kleopatra.
Er war berühmt geworden durch die Tötung des Kalydonischen Eber. Um Kopf und Fell des Tiers erhob sich ein Streit zwischen den Kalydoniern und den Kureten, an deren Spitze Althaias Brüder standen; Meleagros erschlug im Kampf seine Oheime. Althaia stieß einen furchtbaren Fluch aus gegen den eigenen Sohn, der sich nun vom Kampf fern hielt, bis die Feinde Kalydon verwüsteten und sein eigenes Haus in Brand steckten; da endlich gab er den Bitten seiner Gattin Kleopatra nach, stürmte die Schlacht und vertrieb die Kureten. Soweit ist die Sage in der "Ilias" erzählt.
Nach den Tragikern traten bei Meleagros' Geburt die Moiren zu Althaia und verkündeten, dass sein Leben enden müsse, wenn das auf dem Herd brennende Holzscheid vom Feuer verzehrt würde. Daraufhin sprang Althaia auf, löschte die Flamme und verbarg das Holz, um Meleagros das Leben zu erhalten. Als ihr der Sohn seine Oheime erschlagen, warf sie es selbst in die Flammen, in demselben Augenblick endete Meleagros' Leben.
Atalante ist erst von Euripides in die Meleagrossage verflochten worden.

Meliaden In der griech. Sage Nymphen der Eschen.
Töchter des Uranos und der Gaia.

Meliboia In der griech. Sage Tochter des Okeanos und Mutter des Lykaon von Arkadien.

Melikertes In der griech.-röm. Sage Sohn des Athamas von Böotien und der Ino.
Als er sich mit seiner Mutter Ino, auf der Flucht vor Athamas, ins Meer gestürzt hatte, wurde er freundlich von den Nereiden in ihrer Mitte aufgenommen, von einem Delphin ans Land getragen und fortan unter dem Namen Palaimon als Meeresgott mit seiner Mutter göttlich verehrt.
Später wurde er zum röm. Hafengott Portunus.

Melisseus In der griech. Mythol. Beiname des Aristaios als Erfinder der Bienenzucht.

Melite In der griech. Mythol. eine Nereide.

Melpomene In der griech.-röm. Mythol. die Muse der Tragödie.
Dargestellt wird sie mit ernster Maske.

Melusine In der gall. Sage eine Meerfee.

Memnon In der griech.-röm. Sage ein schöner Jüngling und König von Äthiopien.
Sohn des Tithonos und der Selene oder der Eos.
Er eilte seinem Oheim Priamos zu Hilfe und wurde, nachdem er den Antilochos erlegt hatte, von Achilleus getötet. Aus der Asche seines Scheiterhaufens ließ Zeus eine Schar Vögel sich erheben, die Memnoniden, die alljährlich über dem Totenhügel sich bekämpfen. 

Memnoniden In der griech.-röm. Sage die Vögel, die aus der Asche des Memnon von Äthiopien aufstiegen, und die sich seither alljährlich über dem Totenhügel bekämpfen.

Memphis In der griech.-röm. Sage Tochter des Nil, Gattin des Epaphos von Ägypten und Mutter der Libya, der Lysianassa und der Thebe.

Mena In der ind. {hinduist.} Mythol. Tochter des heiligen Berges

Menahem König des Nordreichs Israel

Menelaos In der griech. Sage König von Sparta und Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sohn des Atreus von Mykene, erster Gatte der Helena und Vater der Hermione und des Megapenthes. Freund des Nestor von Pylos.
Als Gatte der Helena ist er eine Hauptperson in dem Sagenkreis vom Zug der Griechen gegen Troja, wobei er 60 Schiffe führte und sich persönlich eifrig am Kampf beteiligte; auch gehörte er zu den Helden, die im Bauch des hölzernen Pferdes eingeschlossen in die Burg von Troja eindrangen. Nach Trojas Fall segelte er mit Helena ab, wurde aber in der Nähe des Kap Malea von einem Sturm überfallen, der seine Flotte zerstreute, und nach Osten verschlagen, worauf er acht Jahre lang umherirrte; er kam nach Kypros, Phönizien, Äthiopien, Ägypten und Libyen. Auf der Insel Pharos, wo er 20 Tage verweilte, gab ihm Eidothea den Rat, ihren Vater Proteus durch List zu fangen und dann zu zwingen, das zu verkünden, was er tun müsse, um glücklich nach Hause zurückzukehren. Dies geschah, und Menelaos kam glücklich mit Helena in seiner Heimat wieder an, gerade an dem Tag, an welchem Orestes die Klytaimnestra und den Aigisthos bestattete. Von nun an lebte er in Glück und Reichtum in Sparta, wo ihn Telemachos besuchte, um nach dem Schicksal des Odysseus zu forschen, während er gerade seine Tochter Hermione an Neoptolemos und seinen Sohn Megapenthes an Iphiloche, die Tochter des Alektor, vermählte.
Als Eidam des Zeus wurde er endlich auf die Insel der Seligen (= Elysium) versetzt.
Bei der Schlacht vor Troja tötete er den Deiphobos von Amyklä und den Euphorbos.

Menestheos In der griech. Sage König von Athen und Held vor Troja auf griechischer Seite. Sohn des Peteus.

Mendes Ägypt. zeugende Naturgottheit.

Menes In der ägypt. Sage ältester König Ägyptens, der auf die Halbgötter folgte.  Er soll Memphis gegründet haben.

Menglöd nordische Mythologie Heilsgottheit
Die Göttin die sich des Schmuckes freut

Menhit Göttin des Kampfes Göttin in Löwengestalt, besonders in Latopolis (Esneh) verehrt. Ihr Name bedeutet „Schlächterin“ und weist sie als Kampfgöttin aus. Ihr Gemahl ist Chnum, ihr Sohn Hike.

Menippe In der griech. Mythol. 'die mutige Stute', eine Nereide.

Menoikeus In der griech. Sage Vater der Iokaste und des Kreon von Theben.
In der griech. Sage Sohn des Kreon von Theben und damit Enkel des anderen Menoikeus.

Menoitios In der griech. Sage ein Argonaut.
Sohn des Iapetos und der Klymene und Vater des Patroklos.

Mentes In der griech. Sage ein Taphierkönig.
In seiner Gestalt erschien Athene dem Telemachos.

Mentor In der griech. Sage Sohn des Alkimos. Freund des Odysseus von Ithaka und Lehrer des Telemachos.
Odysseus vertraute ihm bei seiner Abreise nach Troja die Sorge für sein Hauswesen an.
In der Gestalt Mentors begleitete Athene den Telemachos nach Pylos und hilft dem Odysseus gegen die Freier.

Mephitis Röm. Schutzgöttin gegen die Erdausdünstung.

Merab Nach der Bibel älteste Tochter des Saul.

Meriones
In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite. Neffe des Idomeneus.

Meresger ägypt. Mythologie die das Schweigen liebt
Löwengestaltiger Gott, der vor allem im Nildelta verehrt wurde. Er repräsentiert die verzehrenden solaren Kräfte der sengenden Himmelsglut und hat den Beinamen „Herr des Gemetzels“. Bei griechischen Schriftstellern findet er sich in der Namensform Miysis oder Mios.
Es ist wahrscheinlich, dass hier der Planetargott Mars artverwandt ist.

Meru Mutter der Ganga.

Merkur Röm. Gott des Handels und der Schäfer und Götterbote.
Mit dem griechischen Hermes gleichgesetzt.
Merkur Etrusk. (altital.) Gentilgottheit
Merkur (Planet) = strahlend
Dem Merkur werden  zugeordnet
Die Zahlen   8   64   260    280
Die Farben   gelb  gelb-grün
Das Metall  Quecksilber
Der Vokal   e
Hermes war Führer der Sieben
Adonai                   Genius der Sonne
Tao                         Genius des Mondes
Eloi                        Genius des Jupiter
Sabaoth                  Genius des Mars
Orai                        Genius der Venus
Astaphai                 Genius des Merkur
Ildabaoth (Jehova) Genius des Saturn

Merope MEROPIS
In der griech.-röm. Sage Gattin des Polybos von Korinth.
In der griech.-röm. Sage Tochter des Kypselos von Arkadien, Gattin des Kresphontes und des Polyphontes und Mutter des Aipytos.
Ihr erser Gatte war Kresphontes, König von Messene, sie wurde jedoch durch Polyphontes, der sich der Herrschaft bemächtigte, gezwungen, sich mit ihm zu vermählen, nach dem er ihren Gemahl und ihre ältesten Söhne getötet hatte. Nur ihren jüngsten Sohn Aipytos hatte sie bei einem Gastfreund in Ätolien verborgen. Aipytos kam herangewachsen zu Polyphontes, ermordete ihn im Einverständnis mit seiner Mutter Merope und erwarb dadurch die väterliche Herrschaft wieder.
In der griech. Sage Gattin des Sisyphos von Korinth und Mutter des Glaukos von Korinth.
In der griech.-röm. Sage eine der acht Pleiaden.
Nach 28 Tagen entschied sich ANCH-SET, die Aufgaben des Pharao zu übernehmen und seine kleine Schwester zu heiraten.
MERIET- NEITH legte ihrer siebenjährigen Tochter einen Halsschmuck um und erklärte:
Die Koralle, das ist die Kraft unseres Blutes, das Blut, das dich mit deinen Müttern und Großmüttern und mit deinen Töchtern und Enkelinnen verbindet.
Die Koralle schenkt dir Fruchtbarkeit und Lebenskraft.
Die Türkise, schau, sie lassen alle deine Unternehmungen glücken.
Lapislazuli, bringt Verantwortung und Ernst, tiefes Verständnis für die Nöte und Sehnsüchte des Volkes.
aus Eluan Ghazal   Schlangenkult und Tempelliebe      
Simon und Leutner
Gott der Redekunst  Götterbote  Mittwoch
HERMES               griechisch
MERKUR               römisch
CERNUNNOS        keltisch
SOMA                     indisch
LUG                         irisch
SAMILDANACH    irisch
TOTH                       ägyptisch
MUMMU                  sumerisch APSUS
Ratgeber und Gesandter einer der geboren wurde

Merops In der griech. Sage Gatte der Klymene und Vater der Arisbe.

Meru In der ind. Mythol. der Götterberg im Zentrum des Dschambudvipa. Besteht ganz aus Gold. Vater der Mena.

Mer-Wer In der ägypt. Mythol. ein schwarzer Stier.
Er symbolisiert die Zeugungskraft des Re.

Merlin MYRDDIN
MERLIN, der Sohn eines INKUBUS, eines gefallenen Engels,
und einer DEMETER-Prinzessin und Klosterfrau
nach Barbara Walker ist er der Prinz der Pentakel
Er trug eine Weidenrute,
auf seinem Kopf war die konische Kappe, der Apex, den die MITHRAischen Priester trugen und der später zur gebräuchlichen Kopfbedeckung der Hexen wurde.
MERLINs richtiger Name war AMBROSIUS wie der Name von ARTHURS Vater.
Die Frauen die bei seiner Entbindung halfen, waren beunruhigt beim Anblick seines Haarpelzes
wie sie ihn bei einem anderen Kind noch nie gesehen hatten!
MERLINs Ende kam wie vorhergesehen,
Da geschah es, dass MERLIN sich in das Fräulein heftig verliebte.
Sie war einst das Fräulein vom See und hieß NIMUE (VIVIEN)
Es stellte sich heraus, dass das Fräulein vom See dem alten Zauberer gewachsen war, und mit der Zeit entlockte sie ihm alle Geheimnisse seiner Kunst. Für die junge Frau war diese Situation äußerst bedrängend, denn der alte Herr ließ nicht ab von ihr und wollte immer bei ihr sein. Und so begleitete er sie überallhin, selbst auf Reisen zum Europäischen Festland.
Da er Fertigkeiten besaß, die anderen bejahrten Verführern versagt waren, ließ sie ihn schwören, nie einen Zauber auf sie zu legen, wenn sie ihm zu Willen sein solle, und das schwor er.
Aber es kam wie es kommen musste. Das ungleiche Paar kehrte nach England zurück. Während sie über die Feldwege Cornwalls ritten erkannte NIMUE, das ihr Begleiter einem Zauber erlegen war, der sich als älter und mächtiger erwies als alles, was er von BLAISE, dem Magier in Northumberland, gelernt hatte:
Und immer lag MERLIN der Dame in den Ohren, um ihr Magdtum zu haben, und sie war seiner immer sehr überdrüssig und wäre ihn gern losgeworden, denn sie fürchtete sich vor ihm, weil er ein Teufelssohn war, und sie konnte ihn auf keine Weise loswerden.
Und so geschah es einmal, das MERLIN ihr einen Felsen zeigte, wo ein großes Wunder war und auf dem ein Zauber lag für den, der unter einen großen Stein ging. So brachte sie durch die Kunst MERLIN dahin, unter den Stein zu gehen, um sie die Wunder, die dort waren, wissen zu lassen, doch sie wirkte fort für ihn, das er trotz aller Kunst, die er anwenden konnte, nie mehr heraus kam und so ging sie fort und verließ MERLIN
Aus Nikolai Tolstoy Auf der Suche nach MERLIN
1. Es gab in römischen Zeiten eine bedeutende Stätte, die den von einer Jungfrau geborenen Gott MAPONOS geweiht war,
und zwar nördlich des Hadrianwall's. Sie ist mit LOCHMABEN gleichzusetzen, genauso wie MAPONOS mit LUG-LLEU identisch ist
2. Aus Life of St. Samson erfahren wir, das es um das Jahr 500 nach Christus einen berühmten Tempel in Nordbritannien gab. Die Eltern des Heiligen statteten diesen Tempel einen Besuch ab; daraufhin kam es zu einer wundersamen Geburt.
3. Später heißt es von dem König (OWAIN) genau dieses Gebietes, er sei aus der Vereinigung seines sterblichen Vaters (URIEN) mit der Mutter des MABON, der Göttin MODRON, hervorgegangen, und die Mythen um LLEUS wundersame Geburt und seinem Opfertod gehen mit der Gestalt des örtlichen heiligen KENTIGERN eine Verbindung ein.

Mesa In der Bibel ein Moabiterkönig.

Meschenet ägypt. Geburtsgöttin.
Kopfschmuck: gespaltener am oberen Ende eingerollter Halm.

Meschia In der pers. Mythol. der Urvater der Menschen.

Meschiane In der pers. Mythol. die Urmutter der Menschen.

Mesektet In der ägypt. Mythol. das Nachtschiff des Re.

Mesetet In der ägypt. Mythol. einer der sieben Skorpione der Isis.

Mesetetef In der ägypt. Mythol. einer der sieben Skorpione der Isis.

Mesitis Altital. Göttin der Schwefelquellen.

Metall
In der chines. (Daoismus) Mythol. eines der fünf Elemente. Wird von Tu Ti hervorgebracht, erzeugt Wasser, schneidet Mu Kung und wird von Feuer geschmolzen. Wird mit Westen, Herbst und Ernte identifiziert.

Metaneira In der griech. Sage Gattin des Keleos von Eleusis und Mutter des Demophon.

Metharme In der griech. Sage Tochter des Pygmalion von Kypros und Gattin des Kinyras von Paphos.

Methusalem Nach der Bibel Sohn des Henoch.

Methone In der griech. Sage Gattin des Poias.

Methyer
ägypt. Göttin des Urgewässers Nun.
Sie gebar in Gestalt einer Kuh den Re.
ägyptische Mythologie
Die Göttin METHYER ist die Verkörperung des Urgewässers,
das in Gestalt einer Kuh den Sonnengott zur Welt bringt
und ihn zwischen dem Hörnerpaar zum Himmel emporhebt.
Plutarch überliefert den Namen als EPITHETON der ISIS.

Metis Griech. Göttin der Klugheit. Eine Okeanide.
Erste Gattin des Zeus und Mutter der Athene.
Sie gab auf Bitten des Zeus dem Kronos ein Brechmittel ein, worauf dieser seine verschlungenen Kinder wieder von sich geben musste. Als dem Zeus Gaia und Uranos verkündeten, dass sie zuerst ein Mädchen, dann einen Knaben gebären werde, der einst die Herrschaft erhalten werde, verschlang er sie, als sie mit der Athene schwanger war, welche dann aus Zeus' Haupt hervorging.

 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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