Goetter von PA-PE


Pacha in der Mythol. der Indios der Andenhochländer ein bösartiger, heimtückischer Gott, der Erdbeben und Erdrutsche verursacht. Er ernährt sich von den Herzen ermüdeter Reisender, die am wegesrand eingeschlafen sind.

Pachamama in der Mythol. der Indios der Andenhochländer die Göttin der Erde und Fruchtbarkeit.
Pacha Mama In der Mythol. der Inka (Mesoamerika) die göttliche Mutter der Erde, der Pflanzen und der Tiere.

Pacht Ägypt. Göttin.
Sie ist wie Sachmet eine vernichtende Naturgöttin und wird als Löwin gedacht.  Ihr war die Katze heilig.

Paian Griech. Heilgott und Arzt der Götter.
Später Beiname des Apollon, Helios, Asklepios und des Zeus.

Pai Lung In der chines. (Daoismus) Mythol. "weißer Drache".

Paionia In der griech. Mythol. Beiname der Athene.

Pales Etrusk. (altital.) Weiden- und Hirtengöttin.

Palaimon In der griech. Sage Melikertes als Meergott nachdem er sich ins Meer gestürzt hatte.

Palamedes In der griech.-röm. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sohn des Nauplios von Euböa und der Klymene.
Er wurde von Odysseus gehasst, entweder weil er den verstellten Wahnsinn des Odysseus entdeckt und diesen zum Zug gegen Troja gezwungen hatte, oder weil er bei einem Raubzug nach Thrazien viel, Odysseus dagegen nichts erbeutet hatte. Odysseus ließ eine große Summe Gold im Zelt des Palamedes vergraben, einen angeblich von Priamos an ihn geschriebenen Brief auffangen und klagte ihn dann der Verräterei an. Palamedes wurde vom Heer gesteinigt.
Dem Palamedes schrieb man viele Erfindungen, z.B. die des Würfelspiels, des Maßes und der Wage, zu

Pallas In der griech.-röm. Sage Sohn des Pandion von Athen und Vater von fünfzig Söhnen.
Pallas In der griech. Sage ein Gigant.
Vater der Nike, der Bia, des Kratos, der Selene und des Zelos.

Pammon In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite. Sohn des Priamos von Troja.

Panakeia In der griech. Mythol. "die Allesheilende", die Personifikation der Heilkunst.
Tochter des Asklepios.

Pan
griechische Mythologie Gott des Waldes
Der Ziegengott DIONYSOS oder PAN war in Palästina eine mächtige Gottheit.
Vielleicht war er über Ägypten nach Libyen gekommen.
Der Sündenbock des Versöhnungsfestes war ein morganatisches Opfer, das ihm unter dem Namen AZAZEL dargebracht wurde. Die Quellgrotte des Jordan war ihm als dem BAAL-GAD, dem Ziegenkönig und eponymen Vorfahren des Stammes Gad geweiht.
 griech. Hirtengott und Berg- und Waldgott. Beschützer des Kleinviehs, der Hirten und Jäger.
Sohn der Amaltheia, Geliebter der Selene und Vater des Silenos, des Akis, der Iynx, des Latinus und des Aigipan.
Er wuchs mit Zeus als Milchbruder auf.
Wie für die Hirten der Antike üblich, hauste auch er in Felsenhöhlen und führte ein Nomadenleben. Er tritt auch als Jäger, Fischer, Vogelsteller, ja sogar als Krieger auf.
Pans Vorliebe für die Musik, insbesondere für die Flöte oder Syrinx, erklärt sich einfach aus der musikalischen Begabung der Hirtenstämme.
Er jagt gerne den Menschen Schrecken ein.
Dargestellt wird er mit zottigem Haar, Bocksbeinen, Bocksbart und Hörnen.

Pandareos In der griech. Sage Vater der Aëdon und der Chelidonis.
Er wurde von Zeus in einen Seeadler verwandelt.

Pandaros In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite. Sohn des Lykaon von Arkadien.

Pandavas In der ind. {puran. Hinduismus} Mythol. die Personifizierung des Guten (Arjuna, Yudischthira, Bhima, Nakula und Sahadeva). Fünf Söhne des Pandu. Heirateten gemeinsam Draupadi. Vettern des Krischna und Gegner der Kauravas.


Pandu In der ind. {puran. Hinduismus} Mythol. ein König. Vater der Pandavas unnd Bruder des Dhritaraschtras.

Pandemos In der griech. Mythol. Beiname der Aphrodite.

Pandion In der griech.-röm. Sage König von Athen.
Sohn des Kekrops von Attika und Vater des Aigeus von Athen, des Lykos von Theben, des Nisos von Megara und des Pallas.

Pandora In der griech.röm. Sage "die Allbeschenkte", die Frau, die alles Übel auf die Erde gebracht hat.
Gattin des Epimetheus und Mutter der Pyrrha und des Deukalion.
Als Prometheus dem Zeus das Feuer entwendet hatte, befahl dieser dem Hephaistos, ein Weib zum Unheil der Menschheit zu bilden. Die Götter statteten das Gebilde mit den herrlichsten Gaben aus: Hephaistos gab ihm menschliche Stimme und Schönheit, Athene Geschicklichkeit, Aphrodite Liebreiz, Hermes Verschlagenheit und betörende Schmeichelkünste. So ausgestattet schickte Zeus das Weib, dem er noch ein Gefäß
 (die sog. Büchse der Pandora) mitgab, worin allerlei Übel für die Menschen eingeschlossen waren, durch Hermes dem Epimetheus zu, der die Warnung seines Bruders Prometheus, von Zeus kein Geschenk anzunehmen, vergessen hatte.
Pandora öffnete nun die Büchse; sogleich flogen alle Arten Übel daraus hervor und verbreiteten sich über die ganze Erde; nur die Hoffnung war noch darin, als Pandora den Deckel wieder verschloss.

Pandrosos In der griech. Sage Tochter des Kekrops von Attika.
Ihr und ihren Schwestern, Herse und Aglauros, hatte Athene den kleinen Erichthonios in einer Kiste, die sie jedoch nicht öffnen durften, anvertraut.

Pangu Chines. (Daoismus) zwergenhafter Schöpfergott und Verkörperung des Universums. Entstand aus einem Urei. Trennt als Säule Himmel und Erde von einander. Nach seinem Tod wurde sein Odem zum Wind, sein linkes Auge zur Sonne,
das rechte zum Mond und das Haupthaar zum Sternengewirr.
Die anderen Körperteile wurden zu den übrigen Teilen der Welt.

Panopeia In der griech. Mythol. eine Nereide.

Panopeus In der griech. Sage Vater des Epeios.

Panoptes In der griech. Sage "der Allsehende", Beiname des Riesen Argos.

Panteidyia In der griech. Sage Mutter der Leda.

Panthoos In der griech. Sage Ältester oder Priester in Troja.
Vater des Euphorbos.
Er war in seiner Jugend Apollonpriester in Delphi und wurde von da durch Antenors Sohn geraubt. Zur Sühnung Apollons machte ihn Priamos wieder zum Priester.

Papatuanuku "Mutter der Erde", Erdgöttin der Maori (polynes. Ureinwohner) und Urmutter.
Gattin des Vatea und Mutter des Tanemahutu, des Tumatauenga,
des Tangaroa und des Ua-Roa.

Paphos In der griech. Sage Gründer und König der Stadt Paphos.
Sohn des Pygmalion von Kypros und der belebten Figur, in die sich dieser verliebt hatte.

Paraschurama In der ind. {puran. Hinduismus} Mythol. ein Avatara.

Paris In der griech.-röm. Sage der Verursacher des Trojanischen Krieges.
Sohn des Priamos von Troja und der Hekabe, Gatte der Oinone und zweiter Gatte der Helena und Vater des Korythos.
Nach der nachhomerischen Dichtung träumte seine Mutter während der Schwangerschaft, sie habe einen Feuerbrand geboren, der die Stadt in Feuer setze. Da dieser Traum dahin ausgelegt wurde, dass der Neugeborene dem Vaterland den Untergang bereiten werde, ließ Priamos das Kind durch einen Hirten auf dem Idagebirge aussetzen; dieser aber fand es wieder, von einer Bärin gesäugt, erzog es und gab ihm den Namen Paris. Vor ihm, als dem schönsten Hirten, erschienen auf Zeus' Geheiß, von Hermes geführt, Hera, Athene und Aphrodite, um den bei der Hochzeit des Peleus und der Thetis zwischen ihnen ausgebrochenen Streit, welcher der Preis der Schönheit gebühre, von ihm entscheiden zu lassen (Parisurteil). Hera versprach ihm die Herrschaft über Asien und Reichtum, Athene Kriegsruhm und Weisheit, Aphrodite aber das schönste Weib, die Helena, zur Ehe; Paris entschied zu Gunsten der Aphrodite. Bald wurde auch seine Herkunft entdeckt. Priamos stellte nämlich eine Leichenfeier des tot geglaubten Paris an, wobei Paris erschien und die Söhne des Priamos in den Kampfspielen besiegte. Deiphobos (oder Hektor) zog deshalb das Schwert gegen ihn, aber Paris entfloh an den Altar des Zeus, wo er von Kassandra erkannt und von Priamos als Sohn aufgenommen wurde. Hierauf entführte er die Helena aus Lacedämon, während Menelaos in Kreta abwesend war. Die Rückfahrt ging über Sidon, wohin Paris durch einen Sturm verschlagen worden sein soll. Als Menelaos seine Gemahlin vergebens zurückverlangt hatte, kam es zu dem Trojanischen Krieg. In diesem schildert die Ilias den Paris als nicht unerfahren im Krieg, aber als säumig und feig; von Menelaos wäre er im Zweikampf besiegt worden, wenn ihn nicht Aphrodite in einer Wolke entrückt hätte; als Urheber des Krieges ist er den Seinigen verhasst.
Über seinen Tod berichtet die nachhomerische Sage, dass er, nachdem er mit des Apollons Hilfe den Achilleus hinterlistig getötet, durch einen vergifteten Pfeil des Philoktetes verwundet wurde.
Die alexandrinische Dichtung erzählt, dass Paris in seinem Hirtenstande mit einer idäischen Nymphe Oinone vermählt gewesen und von dieser vergebens vor Helena gewarnt worden sei; nach seiner Verwundung habe sie ihm die erbetene Heilung abgeschlagen, aber sich selbst aus Schmerz und Reue den Tod gegeben.

Parjanya indische Mythologie Gott des Sturmes und der Regenzeit

Parthenopaios In der griech. Sage einer der Sieben gegen Theben. Sohn des Meilanion und der Atalante, Bruder des Adrastos von Argos und Vater des Promachos.

Parthenope In der griech. Sage eine Sirene.

Parvati In der ind. {puran. Hinduismus} göttliche Mutter. Gattin des Schiwa und Mutter des Viraka. Ihre Aspekte sind Uma und Durga.

Parzen Röm. Göttinnen des Schicksals, Namens Atropos, Klotho und Lachesis.
Mit den griechischen Moiren gleichgesetzt.
Ursprünglich waren sie röm. Geburtsgöttinnen, Namens Parca, Nona und Decuma. Später wurden sie mit den griech. Moiren gleichgesetzt und an Stelle der Parca trat dann eine Todesgöttin Namens Morta.

Parzival In der kelt. Sage ein Ritter der Tafelrunde und Gralsucher. Urenkel des Titurel.

Pasiphae In der griech.-röm. Sage "die allen Leuchtende", Tochter des Helios und der Perseis, Gattin des Minos von Kreta und Mutter des Minotauros, des Glaukos, der Phaidra und der Ariadne.
Sie entbrannte in widernatürlicher Liebe zu dem von Poseidon dem Minos gesandten Stier (Kretischer Stier). Daidalos verfertigte künstlich eine hölzerne Kuh; in diese verbarg sie sich und wurde durch jenen Stier Mutter des Minotauros.

Pasiphaea griechische Mythologie
PASIPHAÄPRIESTERINNEN rühmten sich gänzlich Nabel,
das heißt, unersättlich in ihren sexuellen Begierden zu sein,
und von denen man glaubt, dass sie sich mit den heiligen Stieren gepaart haben.

Pasithea In der griech. Mythol. eine Nereide.

Patroklos In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite.
Sohn des Menoitios und der Sthenele. Freund und Waffengenosse des Achilleus.
Ohne Vorbedacht tötete er zu Opus beim Würfelspielen des Amphidamas Sohn, Kleitonymos. Sein Vater entzog ihn der Rache durch die Flucht und brachte ihn nach Phthia zum Peleus, der den Knaben freundlich aufnahm und als seines Sohnes Genossen erzog. Patroklos folgte dem Achilleus nach Troja und blieb lange Zeit tatenlos wie dieser, der zürnend keinen Anteil am Kampf nahm. Endlich aber, als die Not der Griechen stieg, zog er doch aus, in des Achilleus Rüstung gekleidet. Der Kampf, den er began, war glänzend. Allein von Apollon betäubt und wehrlos gemacht, wurde er von Euphorbos durchbort und von Hektor vollends getötet. Die Griechen retteten den Leichnam, bestatteten ihn und stellten Leichenspiele an; Achilleus aber beschloss, den Freund zu rächen und ihm in den Tod zu folgen.
Patroklos tötete auch den Sarpedon von Lykien.

Paulus  hebr. Saul genannt, ein Apostel, Missionar und Theologe des Christentums, um 3 zu Tarsus in Zilizien (im Süden der heutigen Türkei) als Römischer Bürger von jüdischen Eltern geboren, Verfasser vieler Briefe des Neuen Testaments. Seine Lehre war die von der Aufhebung des mosaischen Gesetzes im Christentum. Der Apostelgeschichte zufolge wurde Paulus von Felix in Jerusalem gefangen genommen, nach Rom gebracht und wahrscheinlich 62 in Rom hingerichtet.
Sein Gefährte war zeitweise Barnabas.

Pazuzu sumerisch- akkadischer Dämon
Er steht mit dem Zerstörer westlicher Südwind in Verbindung und wird vierflügelig, mit Löwenpranken bzw. Vogelklauen, Hörnern, Skorpionstachel und einem Raubtier ähnlichen verzerrten Gesicht dargestellt.

Pax Röm. Friedensgöttin

Päan Röm. Heilgott.
Entspricht dem griechischen Paian.

Pedasos In der griech. Sage ein Ross, das so schnell und kräftig, wie kein sterbliches Ross war, aus dem Stall des Eetion von Theben.
Es wurde von Achilleus geraubt.

Pegaileamund In der Mythol. des Hindukusch (Prasun Kafir) ein Leutnant.

Pegasos In der griech. Sage ein unsterbliches, geflügeltes Ross.
Sohn des Poseidon und der Medusa.
Es entsprang dem Hals der Medusa, als diese von Perseus von Makedonien enthauptet wurde. Nach der einen Sage stieg es sogleich zum Himmel empor, wo es dem Zeus den Blitz und Donner trägt; nach einer anderen wurde es, während es aus der Quelle Peirene auf Akrokorinth trank, von Bellerophon mit Hilfe eines von Athene erhaltenen Zügels eingefangen, gezähmt und zum Kampf gegen die Chimaira benutzt. Auf dem Gipfel des böot. Helikon soll es durch seinen Hufschlag die den Musen geweihte Quelle Hippokrene hervorgebracht haben, eine Sage, welche neuern Dichtern Veranlassung gab, den Pegasos als Musenross oder Dichterross überhaupt darzustellen.

Peiren In der griech. Sage König von Korinth.

Peirithoos In der griech. Sage König der Lapithen und Argonaut.
Sohn des Lapithenkönigs Ixion oder des Zeus und der Dia, Gatte der Hippodameia und Vater des Polypoites.
Bei seiner Hochzeit fand der Kampf der Lapithen und Kentauren statt.
Außerdem ist Peirithoos namentlich wegen seines Freundschaftsbundes mit Theseus bekannt. Er stand beim Raub der Helena dem Theseus bei, der dafür mit ihm in die Unterwelt hinabsteigen mußte, um von dort die Persephone zu entführen. Unterwegs ermüdet, setzten sie sich nieder, um auszuruhen, vermochten aber, an den Felsen festgewachsen, dann nicht wieder aufzustehen. Herakles wollte sie befreien, und mit dem Theseus gelang es ihm auch; Peirithoos aber mußte in der Unterwelt zurückbleiben.

Peitho Griech. "Überredung", Göttin, mit spezieller Beziehung auf Liebesverhältnisse,
auf Überwindung von Abneigung oder Sprödigkeit. Eine Okeanide. Mutter der Iynx.

Pekach König des Nordreichs Israel

Pekachja König des Nordreichs Israel

Pelasgos In der griech. Sage Vater des Lykaon von Arkadien.

Pele Hawaii. Hauptfeuergöttin. Schwester der Hiiaka

Peleg Nach der Bibel Nachkomme des Sem und Stammvater Abrahams.

Peleus In der griech.-röm. Sage König der Myrmidonen in Thessalien und Argonaut.
Sohn des Aiakos von Ägina und der Endeis, Gatte der Antigone und der Thetis und Vater des Achilleus. Ziehvater des Patroklos.
Er musste mit seinem Bruder Telamon wegen der Ermordung seines Halbbruders Phokos Ägina verlassen und ging nach Phthia zu Eurytion, der ihn sühnte und ihm seine Tochter Antigone zur Gattin gab. Mit Eurytion begab er sich zur kalydonischen Eberjagd, auf welcher er Eurytion unversehens mit einem Wurfspeer tötete. Deshalb floh er nach Iolkos zu Akastos, dessen Gemahlin, Astydameia, Neigung zu Peleus fasste, ohne dass Peleus sie erwiderte. Aus Rache ließ Astydameia seiner Gemahlin melden, Peleus werde des Akastos Tochter, Sterope, heiraten, worauf sich seine Gemahlin aus Schmerz erhängte. Auch verleumdete Astydameia den Peleus bei Akastos, dass er versucht habe, sie zu verführen. Akastos stellte hierauf auf dem Pelion eine Jagd an, auf der Peleus den Tod finden sollte. Nachdem er vor Ermüdung eingeschlafen war, nahm ihm Akastos sein Schwert und versteckte es, damit Peleus so eine Beute der Kentauren würde. Allein Cheiron brachte ihm das Schwert zurück, und nun verteidigte Peleus nicht nur sein Leben, sondern tötete auch den König und die Königin von Iolkos, das er nach einigen mit Hilfe des Iason und der Dioskuren erobert haben soll.
Am berühmtesten ist die Sage von seiner Vermählung mit der Nereide Thetis, die ihm den Achilleus gebar. Peleus überlebte seinen Sohn, den er altershalber auf dem Zug gegen Troja nicht begleiten konnte.

Pelias In der griech.-röm. Sage unrechtmäßiger König von Iolkos.
Sohn des Kretheus von Iolkos oder des Poseidon und der Tyro, Zwillingsbruder des Neleus von Pylos und Vater des Akastos von Iolkos und der Alkeste.
Die von der Mutter ausgesetzten Zwillinge wurden von einem Hirten aufgezogen. Als sie herangewachsen ihre Herkunft entdeckt hatten, rächte Pelias die Tyro an ihrer grausamen Stiefmutter Sidero, der Gattin des Salmoneus. Nach Kretheus' Tod bemächtigte sich Pelias durch Verdrängung seines Halbbruders Aison der Herrschaft von Iolkos, vertrieb auch seinen Bruder Neleus und sandte den Iason, Aisons Sohn, um ihn unschädlich zu machen, nach dem Goldenen Vließ aus. Als dieser aber glücklich heimgekehrt war, veranlasste Medeia die Töchter des Pelias, unter dem Vorgeben, ihren alternden Vater zu verjüngen, denselben zu töten und den zerstückten Körper in einem Kessel zu kochen.

Pelide In der griech. Sage Beiname des Achilleus, als Sohn des Peleus.

Pelopeia In der griech. Sage Tochter des Thyestes, Gattin des Atreus von Mykene und Mutter des Aigisthos.
Sie wurde von ihrem Vater Thyestes geschwängert und bekam daraufhin den Aigisthos.

Pelops In der griech. Sage Sohn des Agamemnon von Mykene und der Kassandra und Zwillingsbruder des Teledamos.
Pelops In der griech.-röm. Sage Sohn des Tantalos (1), Gatte der Hippodameia, Vater des Pittheus von Trözen, des Atreus von Mykene, des Tyesthes, des Chrysippos und des Alkathoos von Megara.
Er wurde von seinem Vater, als bei diesem einst die Götter einkehrten, geschlachtet und den Göttern als Speise vorgesetzt, um ihre Allwissenheit zu prüfen. Die Götter ließen sich aber nicht täuschen; nur Demeter, in Trauer um ihre verlorene Tochter versunken, verzehrte die eine Schulter. Sie befahlen, die zerstückten Glieder in einen Kessel zu werfen, aus dem dann der Knabe neu belebt hervorgezogen wurde, dessen fehlende Schulter durch eine elfenbeinerne ergänzt ward. Darauf wächst der Knabe im Olymp auf, bis er, auf die Erde entlassen, um Hippodameia, die Tochter des Oinomaos, wirbt und sie durch seinen Wagensieg gewinnt, den er über den Vater durch die ihm von Poseidon geschenkten geflügelten Rosse davonträgt (nach anderen durch Bestechung des Wagenlenkers Myrtilos). Zur Erinnerung daran stiftete er die Olympischen Spiele.

Pelor In der griech. Sage erdentsprungener Gefährte des Kadmos von Theben.
Er entwuchs den von Kadmos gesäten Drachenzähnen.

Peloros In der griech. Sage ein Gigant.
Er wurde von Ares in der Gigantomachie getötet.

Pemba Vegetations- und Schöpfergott der Bambara (Afrika).
Vater der Pflanzen, Tiere und Menschen.
Er fiel in einer Kugel herab und formte aus Mono-Mono die Erde. Ein Teil von ihm wurde zum Baum Balanza

Pembele In der Mythol. der Bambara (Afrika) der Holzblock, der vom vertrocknetet Baum Balanza übrigblieb.
Aus ihm entstand das Weib Mouso-Koroni.

Penaten Röm. Schutzgötter der Familie, des Hauses und des Staates.

Peneios Griech. Flussgott. Vater der Daphne und der Kyrene.

Penelope In der griech.-röm. Sage Tochter des Ikarios und der Periboia, Gattin des Odysseus von Ithaka und des Telegonos und Mutter des Telemachos und des Italos.
Sie trug Telemachos noch an der Brust, als ihr Gemahl gegen Troja zog. Da Odysseus nach Eroberung Trojas lange Zeit umherirrte und infolgedessen für tot gehalten ward, wurde sie von vielen Freiern umworben. Allein sie wußte dieselben mit dem Vorwand, sie müsse erst für den Laertes ein Leichengewand fertigen, hinzuhalten. Mit dieser Arbeit wurde sie aber nie fertig, da sie nachts das am Tage Gearbeitete stets wieder auftrennte. Als ihre List endlich verraten, und sie nun von den Freiern immer mehr bedrängt wurde, kehrte Odysseus zurück und befreite sie aus ihrer Bedrängnis.

Peninna Nach der Bibel zweite Gattin des Elkana. Wiedersacherin der Hanna.

Penthesileia In der griech. Sage eine Amazonenkönigin.
Tochter des Ares und der Otrera.
Sie kam im Trojanischen Krieg den Troern zu Hilfe, wurde von Achilleus erlegt, aber ihr Tod von diesem selbst am meisten betrauert.

Pentheus In der griech.-röm. Sage König von Theben.
Sohn des Echion und der Agaue.
Er ist ein Verachter der Götter. Er wurde zur Strafe, dass er sich der Einführung des Dionysosdienstes wiedersetzte oder Dionysos verfolgte, auf Anstiften des Gottes auf dem Kithäron von den von baccischer Raserei ergriffenen Weibern, die ihn für ein Tier hielten (seine eigene Mutter befand sich unter ihnen), zerrissen.

Pephredo In der griech. Mythol. eine der Graien.

Perchta Sie hält in den Zwölften zwischen Weihnachten und Erscheinungsfest, ihren Umgang, doch ist für PERCHTA ein eigentümlicher Tag am Schluss der Periode, der Perchtag , Perchtabend, bestimmt. Percht führt wie Holda Aufsicht über die Spinnerinnen, was sie am letzten Tag des Jahres unabgesponnen findet verderbt sie.
Ihr Fest muss durch eine althergebrachte Speise, Brei und Fische, begangen werden. Wer an ihrem Tage andere Speisen zu sich genommen hat, dem schneidet sie den Band auf, füllt ihn mit Häckerling und näht mit einer Pflugschar statt der Nadel, mit einer Eisenkotte statt des Zwirns, den Schnitt am Leibe wieder zu.
Eine alte Sage meldet: in dem fruchtbaren Saalthal zwischen Bucha und Wilhelmsdorf hatte Perchta ihren alten Sitz.
Auf Perchtenabend wurde der Fährmann bestellt im Dorfe Alkar für spät in der Nacht, als es zum Ufer der Saale kam, erblickte er eine hehre Frau, umgeben von weinenden Kindern, die von ihm Überfahrt forderte. Sie betrat das Fahrzeug, die kleinen schleppten einen Pflug und eine Menge anderer Gerätes hinein, unter lautem Wehklagen, das sie aus der schönen Gegend weichen müssten. Sie schickte den Fährmann noch mal um den Rest zu holen, Unterdessen hatte sie an ihrem Pfluge geschmiedet, deutete auf die Späne und sagte zum Fährmann „Da nimm, das sei der Lohn für deine Mühe“ Mürrisch steckte er 3 von den Spänen ein, warf sie zu hause auf die Fensterbank und sich geängstigt ins Bette. Am Morgen lagen drei Goldstücke da.
Im Salzburgischen wird bis auf den heutigen Tag ihr zu Ehren das Perchten laufen, Perchten springen zu Zeit der Raunächte gehalten.
Sie ist schneeweiß gekleidet.

Perenna Altital. Frühlingsgöttin und Göttin des Jahresanfangs und- endes.

Pergamos In der griech. Sage Held vor Troja.
In der griech. Sage der Name der Burg von Troja.

Peri In der pers. Sage erst böse Geschöpfe, später feenhafte,
gute Wesen von wunderbarer Schönheit.

Periander In der griech. Sage König von Korinth.
Sohn des Kypselos. Freund des Arion.

Periboia In der griech. Sage Tochter des Alkathoos von Megara, zweite Gattin des Telamon von Salamis und/oder des Oineus und Mutter der Penelope, des Tydeus und des großen Aias.

Perieres In der griech. Sage Vater des Tyndareos.

Perigune In der griech.-röm. Sage Tochter des Sinnis und Gattin des Deioneos.

Periklymenos In der griech. Sage der Verfolger des Amphiaraos beim Zug der Sieben gegen Theben.

Perimedes In der griech. Sage Gefährte des Odysseus von Ithaka.

Periphas In der griech. Sage Held vor Troja auf griechischer Seite.

Periphetes In der griech.-röm. Sage "der Keulenschwinger", ein Unhold.  Sohn des Hephaistos.
Er schlug jeden Wanderer mit seiner Eisenkeule zu Boden.
Von Thereus wurde er getötet.

Perkun Lit. Donnergott.

Permessos Griech. Flussgott. Vater der Aganippe.

Pero In der griech. Sage Tochter des Neleus und Gattin des Bias.
Ihr Vater wollte sie dem Bias nur geben, wenn dieser ihm dafür die Rinderherde des Iphiklos als Brautgabe bringe. Mit Hilfe seines Bruders Melampus gewann Bias so die Pero für sich.

Perseis In der griech. Sage "die Glänzende", Tochter des Okeanos, Gattin des Helios und Mutter der Kirke, der Pasiphae und des Aietes von Kolchis.

Persephone Griech. Göttin der Unterwelt und allwaltende Naturgöttin,
die alles hervorbringt und tötet.
Tochter des Zeus und der Demeter und Gattin des Hades.
Sie wurde von Hades geraubt und lebt seit dem zwei drittel des Jahres bei ihrer Mutter auf der Erde und ein drittel des Jahres bei Hades in der Unterwelt.
Aphrodite gab ihr den Adonis, den sie nicht wieder zurückgeben wollte.
Daher hielt er sich ein drittel des Jahres bei ihr auf.

Perseptolis In der griech. Sage Sohn des Telemachos und der Nausikaa oder der Polykaste.

Perses In der griech. Sage "der Glänzende", ein Titane.
Vater der Hekate.
Perses In der griech. Sage Sohn des Perseus von Makedonien und der Andromeda.

Perseus In der griech.-röm. Sage König von Makedonien und Held.
Sohn des Zeus und der Danae, Nachfahre des Lynkeus und des Aiakos von Ägina, Gatte der Andromeda, Vater des Perses, des Alkaios, des Sthenelos und des Elektryon, Großvater der Alkmene, des Eurystheus und des Amphitryon und Vorfahre des Teleboerkönigs Pterelaos.
Er kam mit seiner Mutter unter des Zeus Schutz auf die Insel Seriphos, wo Polydektes herrschte. Dieser entsendete ihn zu den Gorgonen, um das alles versteinernde Haupt der Medusa zu holen. Perseus ging aber zuerst zu den Graien, den Schwestern der Gorgonen, nahm diesen ihren Zahn und ihr Auge, deren sie sich gemeinschaftlich abwechselnd bedienten, und gab sie ihnen nicht eher zurück, als bis sie ihn zu den Nymphen führten, welche im Besitze der Mittel waren, deren er zu seinem Vorhaben bedurfte. Diese bestanden in geflügelten Sandalen, einem Beutel und des Hades unsichtbar machendem Helm; außerdem erhielt er von Hermes oder Hephaistos die Harpe oder Sichel und, nach späterer Sage, von Athene einen Spiegel. So ausgerüstet kam er zu den Gorgonen, die er schlafend fand. Rückwärts gekehrt hieb er der Medusa das Haupt ab, indem er ihr Bild im Spiegel oder in dem blanken Schild seiner Schützerin Athene erblickte.
Auf der Rückreise kam er nach Äthiopien, wo er die Andromeda von dem Seeungeheuer befreite und heiratete. Mit ihr kehrte er nach Seriphos zurück und befreite daselbst seine Mutter von des Polydektes Liebesverfolgungen, indem er ihn und seine Genossen, oder die ganze Insel, in Stein verwandelte. Die Flügelschuhe, den Beutel und den Helm gab er nun dem Hermes, der sie den Nymphen und dem Hades wieder zustellte, zurück; das Haupt der Medusa aber erhielt Athene, die es in die Mitte der Ägis oder ihres Schildes setzte. Die ihm zugefallene Herrschaft über Argos vertauschte er an Megapenthes gegen Tiryns und gründete dann Mideia und Mykene.

Perun Slaw. Donnergott

Petet In der ägypt. Mythol. einer der sieben Skorpione der Isis.

Peteus In der griech.-röm. Sage Enkel des Erechtheus von Athen und
Vater des Menestheos von Athen.

Pethuel In der Bibel Vater des Propheten Joel

Petraia In der griech. Sage eine Okeanide.

Petrus Im christl. Glauben ein Apostel und Jünger Jesu. Bruder des Andreas.
(auch Simon Petrus benannt).Von Herodes Agrippa I. ins Gefängnis geworfen.

Peträos In der griech. Sage ein Kentaur.
 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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