Goetter von Ti-TZ


Tiamat In der babylon.-akkad. (mesopotam.) Mythol. das Salzwassermeer. Ein riesiges Ungeheuer. Urmutter aller Götter und Mutter von Lahmu und Lahamu. Wurde von Marduk gespalten und zu einer Hohlkugel geformt. In ihrem Innern richtete er die Welt ein. Ihr Kopf wurde zu den Bergen des Nordens und aus ihren Augen die Quellen des Euphrat und des Tigris.
sumerische Mythologie heißt akkadisch "das Meer"
Die Göttin, "die sie alle gebar", ist also identisch mit dem Ozean, der zugleich als die Grenze der Menschenwelt begriffen wird.
Aus ihrer Verbindung mit ABZU, akkadisch APSU ist nach akkadischer, also semitischer Sicht alles Leben entstanden.
" da entstanden zuerst LACHMU und LACHAMU"
Lachmu und Lachamu sind nach dieser Version des Weltschöpfungsmythos das erste geschaffene, nicht uranfängliche Götterpaar. Doch sie haben nie eine wichtige Rolle gespielt.
Die sumerische Überlieferung kennt sie als LAHMU und LAHAMA, die als Wasserdämonen dienstbare Geister des ENKI sind. Der akkadische Mythos vervielfacht sie später, unter dem Namen LAHMU erscheinen 50 halb-fischgestaltige Götterwesen, wohl Vorgänger unserer Nixen, in EA ´s Süßwasserozean.

Tiao Ko In der chines. (Daoismus) Mythol. Geist des Sterns.

Tiberinos
In der griech. Sage König von Albalonga.
Vater des Oknos.
Er ertrank im Fluss und wurde zum Flussgott Tiberis.

Tiberis Griech.-röm. Flussgott.
Name des Tiberinos nach seinem Tod.

Tici Viracocha Aztek. (mesoamerikan.) Schöpfergott.

Tien Gou In der chines. (Daoismus) Mythol. der Himmelshund.

Tigris Hatt., hurr. u. hethit. (anatol.) Flussgott. Sohn des Kumarbi

Tiki In der Mythol. der Maori (polynes. Ureinwohner) der erste Mann.

Timbehes In der Mythol. auf Papua-Neuguinea ein Urwesen.
Mutter des Bangar und der Sisianlik.

Timotheus Nach der Bibel Freund und Mitarbeiter des Paulus. Sohn der Eunike.

Tina mit einem Dreifachen Blitzkeil bewaffneter
Donnergott, den die Etrusker von den gälischen Stämmen,
unter denen sie siedelten, übernommen hatten.

Tinirau Gott der Fische auf den Cook-Inseln. Sohn der Vari-Ma-Te-Takere.

Titurel In der kelt. Sage Hüter des heiligen Grals. Urgroßvater des Parzival.

Tiphys In der griech.-röm. Sage Steuermann der Argonauten

Tisamenos In der griech. Sage Sohn des Orestes und der Hermione.

Tisander In der griech.-röm. Sage Sohn des Iason und der Medeia.
Er wurde von Medeia getötet.

Tisiphone In der griech. Mythol. "die den Mord rächende", eine der drei Erinnyen.

Titanen In der griech.-röm. Mythol. ein uraltes, riesenhaftes Göttergeschlecht.
Söhne und Töchter des Uranos und der Gaia.
Auf Anstiften der Gaia stieß einer der Titanen, Kronos, den Vater vom Thron und entmannte ihn, worauf Uranos seine Kinder verfluchte. Der Fluch ging in Erfüllung, indem Zeus, der Sohn des Kronos, nach langem und hartnäckigem Kampf, der sog. Titanomachie mit Hilfe der Hekatoncheiren und der Kyklopen den Kronos und die übrigen Titanen besiegte, sie (mit Ausnahme des Okeanos, der auf seiten des Zeus im Kampfe stand) in den Tartaros hinabstürzte, wo sie, gefesselt, von den Hekatoncheiren bewacht wurden, und nun die neue Weltordnung unter der Herrschaft der olympischen Götter begründete.
Name und Zahl der Titanen, die Personifikationen gewaltiger, einer geregelten Weltordnung vielfach widerstrebender Naturkräfte sind, werden von den Alten verschieden angegeben. Nach Hesiods Angaben sind es zwölf, sechs männliche (Okeanos, Koios, Kreios, Hyperion, Iapetos und Kronos) und sechs weibliche (Theia, Rheia, Tethys, Phoibe, Mnemosyne und Themis), während sonst auch Andes, Adanos, Anytos, Ophion, Perses, Ostasos, Olymbros, Dione, Thrake, Euryphaessa, und auch Prometheus, Atlas, Aigaion, Helios, Selene und Hekate den Namen Titanen führen.

Titanomachie In der griech. Mythol. der zehnjährige Kampf der Götter gegen die Titanen.
Auf der Seite der Götter (Zeus, Poseidon, Hades, Hestia, Hera und Demeter) kämpften die Kyklopen, die Hekatoncheiren, die Themis und der Prometheus. Die Götter gewannen, sperrten die Titanen in den Tartaros und begründeten eine neue Weltordnung mit Zeus an der Spitze als König und Göttervater. Die Welt wurde unter Zeus, Poseidon und Hades aufgeteilt, wobei Zeus den Himmel und die Erde, Poseidon die Gewässer und Hades die Unterwelt zugeteilt bekam.

Tithonos In der griech. Sage ein Trojaner.
Sohn des Laomedon von Troja (oder Bruder desselben) und der Strymo,
Gatte der Eos oder der Selene und Vater des Memnon von Äthiopien und des Emathion.
Eos hatte ihn seiner Schönheit wegen geraubt und nach Äthiopien entführt.
Sie erbat von Zeus für Tithonos Unsterblichkeit, vergaß aber,
zugleich auch ewige Jugend für ihn zu erbitten; als er nun alt wurde,
seine Glieder einschrumpften und seine Stimme nur noch wisperte,
sperrte sie ihn in ein Gemach oder verwandelte ihn in eine Heuschrecke.

Titus Nach der Bibel Mitarbeiter des Paulus.
Titus Tatius In der röm. Sage König der Sabiner.
Er bemächtigte sich im Kampf gegen Romulus des Berges Quirinal und des Kapitols.
Später herrschten sie zusammen über einen gemeinsamen Staat,
bis Tatius von Laurentern erschlagen wurde.

Tityos In der griech.-röm. Sage ein Riese und Ungeheuer.
Sohn der Gaia.
Er wurde von Apollon und Artemis getötet.
Im Tartaros fressen Geier an seiner Leber, weil er sich an Leto vergreifen wollte.

Tjetet In der ägypt. Mythol. einer der sieben Skorpione der Isis.

Tlahuizalpanecuhtli In der toltek. und aztek. (mesoamerikan.) Mythol.
Quetzalcoatl als Herr der Morgendämmerung.

Tlaloc Aztek. (mesoamerikan.) Gewittersturm- und Regengott und Gott der Berge.
Herrscher des Tlalocan und des dritten Weltzeitalters. Gatte der Chalchihutlicue
und Vater des Tecuiztecatl.

Tlalocan In der aztek. (mesoamerikan.) Mythol. Paradies des Tlaloc.
Reich der Ertrunkenen.

Tlatecuhtli Aztek. (mesoamerikan.) Schöpfergöttin.
Tlatecuhtli Mesoamerikan. Erdgott.

Tlazolteotl Aztek. (mesoamerikan.) Erdgöttin, Mutter des Xochipilli.

Tlepolemos In der griech. Sage König von Rhodos.
Sohn des Herakles und der Astydameia.
Er musste, weil er aus Versehen seinen Oheim Likymnios in Tiryns erschlagen hatte, fliehen und ging mit einer Schar Argiver nach der Insel Rhodos, wo er die Städte Lindos, Ialysos und Kameiros erbaute.

Tmolos In der griech. Sage erster Gatte der Omphale.

Tobias Nach der Bibel Held des Buches Tobit in den Spätschriften des alten Testaments, Sohn des Tobit und Gatte der Sara.

Tobit Nach der Bibel Vater des Tobias.

Toci In der aztek. (mesoamerikan.) Mythol. die Mutter Erde.

Toeris Ägypt. Nilpferdgöttin und Schutzdämonin.
ägyptische Mythologie Göttin der Wochenstuben
Die Nilpferdgöttin wurde schon seit der Frühzeit mit menschlichen Armen und Brüsten dargestellt.(In Aufrechter Haltung)
Als Attribut hält sie die SA-Schleife in ihren Händen, manchmal auch die Lebensschleife oder eine Fackel, deren Flamme die thyphonischen Mächte verjagen soll.
TOERIS hilft besonders den Frauen bei der Entbindung.
Das Bild der Schutzgottheit ist an Betten, Kopfstützen und Toilettengeräten angebracht.

Toltecatle Aztek. (mesoamerikan.) Gott.

Tonacacihuatl In der aztek. (mesoamerikan.) Mythol. das weibliche Prinzip.

Tonacatecuhtli In der aztek. (mesoamerikan.) Mythol. "Herr unseres Fleisches".

Tonatiuh Aztek. (mesoamerikan.) "erhabener Adler". Sonnen- und Schöpfergott. Herrscher des fünften Weltzeitalters. Vater des Xochipilli

Triath In der kelt. (irisch) Sage Sohn des Febal und Ziehsohn des Midir.

Triglaw Dreiköpfiger pommerscher Gott.

Trimurti In der ind. {ved. Hinduismus} Mythol. "Dreigestalt". Die Dreieinigkeit. ZusammenFassung Brahmas, Schiwas und Vischnus.

Tristan In der kelt. Sage ein Held. Neffe des Marke von Cornwallis. Mit Isolde durch Zaubertrank verbunden.

Tritogeneia In der griech. Mythol. Beiname der Athene.

Triton Griech.-röm. einer der unteren Meergötter.
Sohn des Poseidon und der Amphitrite.
Indem er auf einer gewundenen Seemuschel bläst, besänftigt oder erregt er die Wogen und unterstützt seinen Vater im Kampf. Überhaupt erweist er sich hilfreich, auch gegenüber den Sterblichen. Er ist andererseits auch ein Schrecken erregender Räuber von Frauen und Knaben, die er mit seinem Muschelhorn anlockt.
Schon früh dachte man sich eine Mehrzahl solcher Tritonen als Diener des
Poseidon oder der Aphrodite und als Liebhaber der Nereiden.
Er wird mit einem menschlichen Oberkörper und einem Fischleib dargestellt.

Tritonen In der griech. Sage Diener des Poseidon oder der Aphrodite und Liebhaber der Nereiden.
Sie werden mit zwei Fischschwänzen anstatt der menschlichen Beine oder mit einem Fischschwanz und Vorderbeinen eines Pferdes an der Hüfte dargestellt.

Trivia Röm. Göttin der Dreiwege. Beiname der Hekate.

Troilos In der griech. Sage Held vor Troja auf trojanischer Seite.
Jüngster Sohn des Priamos von Troja und der Hekabe und Gatte der Briseis.
Er wurde von Achilleus ermordet.

Troll Trolle sind Gestalten der nordischen Mythen, die man auch als Unholde, Riesen oder Zauberwesen bezeichnete. Es handelte sich dabei um Schadensgeister die von riesiger und häßlicher Gestalt waren. Manchmal stellte man sie jedoch auch als Zwerge dar. Sie verfügen über die Kraft Schadens- und Krankheitszauber zu weben. Allerdings besitzen sie diese Fähigkeiten nur bei Nacht, weshalb sie das Tageslicht meiden.

Tros In der griech.-röm. Sage König von Phrygien.
Sohn des Dardanos und Vater des Ilos von Troja und des Ganymedes. Ahnherr der Troer

Tsai Xiang In der chines. (Daoismus) Mythol. Sohn der Fong Xiang.

Tschahaya In der ind. {puran. Hinduismus} der Schatten.

Tschernebog In der slaw. Sage der oberster der Finsteren Götter.

Tslna'lotas In der Mythol. der Bella Coola (nordamerikan. Ureinwohner) das Loch im Himmel.

Tsuki-Yomi Japan. (Shintoismus) Mondgott. Sohn des Izanagi und der Izanami.

Tubalkain In der Bibel Erfinder der Schmiedekunst. Sohn des Lamech

Tuan Mac Cairil Ophidisch überlebender der untergegangenen Rasse des Partholon konnte sich nacheinander in einen Hirsch, einen Eber, einen Adler und in einen Lachs verwandeln, die ihrerseits jeweils eine neue Einwanderung markieren.
Als er zuletzt Lachsgestalt angenommen hat, wird er gefangen und von einer Königin verzehrt, die ihn dann als menschliches Wesen zur Welt bringt, damit er der Nachwelt einen Augenzeugenbericht der gesamten Geschichte überliefern kann.

Tuatha De Danaan
Königin BAMBA war die Frau des MAC CUIL (Hasel)
FODHLA war Frau des MAC CECHT (Pflug)
ERIU war die Frau des MAC GREINE (Sonne)
Dieser Name bezeichnet die Kinder der Gottheit Danu. Sie sind die altirischen Götter, die über das Meer kamen und das Land in Besitz nahmen. Manchmal heißt es auch sie schwebten auf einer Wolke auf den Boden hernieder. Ihre Feinde sind die Fomoiri, die halb Mensch und halb Ungeheuer waren und aus der Ferne stammten. Der ewige Kampf zwischen den Tuatha de Dannan und den Fomoiri, läßt sich mit dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse beschreiben. (Es gibt jedoch auch einen wissenschaftlicheren Erklärungsversuch: da Irland in drei Wellen besiedelt wurde, könnte es sich bei dieser Überlieferung auch um eine Auseinandersetzung zwischen bereits in Irland lebenden und einwandernden Menschen handeln.)
Die Tuatha de Dannan haben unter den walisischen Kelten eine Entsprechung in den Kindern der Gottheit Don. Bei den Iren sind sie eindeutig Götter. In Wales werden sie jedoch als Menschen gesehen. Vermutlich haben Don und Danu den gleichen Ursprung.
In den Schlachten von Mag Tured kämpften sie gegen ihre Feinde die Fomoiri. Obwohl sie letztendlich siegreich waren wurden sie später selbst von den Milesiern geschlagen (den Söhnen des Mil). Man verbannte sie als Sidhe in die großen grasbewachsenen Grabhügel, wo sie als jenseitige weiterleben.
Tuatha Dé Danann
Die Ankunft der Tuatha Dé Danann (des Volks der Göttin Danu) stellt gemäß dem Buch der Invasionen die letzte vorkeltische Eroberung Irlands dar. Die Tuatha müssen gegen die Fomori und die Fir Bholg bestehen. Diese zwei mythischen Völker werden in den beiden Schlachten von Magh Tuiredh (in der heutigen Grafschaft Maigh Eo) besiegt.
Die Tuatha Dé Danann werden ihrerseits von den gälischen Milesianern vertrieben. Sie gründen daraufhin ein unterirdisches (oder auch spirituelles) Reich und können sich so mit den Gälen arrangieren.
Protagonisten Bei den Tuatha Dé Danann gibt es keine klare Trennung zwischen Königen, Helden und Gottheiten. Vielmehr sind sie als Ganzes als göttliches Geschlecht zu verstehen. Gottheiten werden euhemerisiert, das heißt als historische Personen dargestellt. Als Konsequenz werden ihnen auch keine konkreten Aufgaben zugeordnet, sondern sie werden lediglich charakterisiert. Als Königinnen bzw, Könige gelten insbesondere:
Danu (die Urahnin des Volks)
Nuadu
Bres (der zum Teil von den Fomori abstammt)
Lugh
Medb (die nacheinander die Gattin von vier Königen ist)
Die vier Glücksbringer der Tuatha Dé Danann
Stein von Fál: Dieser schreit auf, wenn er vom rechtmäßigen König berührt wird.
Speer von Lugh: Dieser garantiert den Sieg im Kampf.
Schwert von Nuadu: Diesem entgeht niemand.
Kessel von Daghda: Von diesem entfernt sich niemand ungesättigt.
Proben des Thronanwärter
Ein neuer König der Tuatha Dé Danann muss diverse Proben bestehen, um seinen Anspruch auf den Thron zu befestigen:
die königlich Robe muss passen
der königliche Streitwagen muss ihn aufnehmen
der Stein von Fál muss bei seiner Berührung aufschreien
er muss den Druiden am Tarbhfess (Stierschalf) im Traum erscheinen
er muss die Geissi (geheiligte Verhaltensregeln) befolgen

Tudo In der griech. Sage Gattin der Kandaules von Lydien und des Gyges von Lydien.

Tuireann In der kelt. (irisch) Sage Vater des Brian, des Iuchar und des Iucharba.

Tuisto Der zweigeschlechtliche Gott zeugte nach TACITUS mit sich selbst den ersten Menschen MANNUS und ist von der Erde geboren: dieser Mythos ist typisch für Ackerbauvölker mit dem entsprechenden Fruchtbarkeitskult.
Mutter: ERDE Kinder: MANNUS der erste Mensch

Tum Ägypt. Sonnengott des Abends.

Tumatauenga Kriegsgott der Maori (polynes. Ureinwohner).
Sohn des Ranginui und der Papatuanuku.

Tu Mea In der Mythol. auf den Marquesas (Polynesien) der erste Mensch.

Tu-Metua In der Mythol. auf den Cook-Inseln "An-der-Mutter-hängen",
Sohn der Vari-Ma-Te-Takere

Tumuteaneoa In der Mythol. auf den Cook-Inseln "Echo", Sohn der Vari-Ma-Te-Takere.

Tunggal Garing Janjahunan Laut In der Mythol. der Dajak (Borneo)
 "der einsame hölzerne Mann, der aus dem Wasser kommt".
Der erster Mann und Vater des Sangiang, des Sangen und des Banu.

Tung Wang Kung Chines. (Daoismus) Gottheit. Herr des östlichen Paradieses.

Turay In der Mythol. der nordamerikan. Ureinwohner Der "Himmel".

Turnus In der griech.-röm. Sage König der Rutuler.
Sohn des Daunos von Nordapulien und Bruder der Iuturna. Gegenspieler des Äneas.
Ihm wurde Lavinia versprochen

Tutela Röm. Schutzgöttin eines Ortes oder Schiffes.

Tu Ti Chines. (Daoismus) Erdgott.
In der chines. (Daoismus) Mythol. die Erde. Eines der fünf Elemente. Wird von Feuer hervorgebracht, erzeugt Metall, verschmutzt Wasser und wird von Mu Kung geschwächt. Ist Gelb und ist der Zentralpunkt, von dem aus die anderen Elemente ausstrahlen.

Tutilina Altital. Göttin der Getreideeinfahrt.

Tyche Griech. Göttin des Glückes und des Zufalls. Eine Okeanide.
Als Attribute werden ihr beigegeben das Horn der Amaltheia und das Steuerruder, um die Spenderin der Glücksgaben und das waltende Geschick anzudeuten, während das Rad, die Kugel und die Flügel ihre Veränderlichkeit bezeichnen sollen.
Im allgemeinerem Sinne verstand man unter Tychen (Tychai) auch die Schutzgeister von Städten, wie z.B. von Athen, wo die meisten wichtigen Staats- und privaten
Handlungen unter Anrufung der guten Tyche begonnen wurden.

Tychon In der griech. Sage ein Dämon.  Er erscheint neben Aphrodite.

Tydeus In der griech.-röm. Sage "der Zuschläger", einer der Sieben gegen Theben.
Sohn des Oineus von Kalydon und der Periboia oder der Gorgo oder der Althaia, Gatte der Deipyle und Vater des Diomedes von Thrakien.
Er musste, weil er den Bruder seines Vaters oder sonst einen Verwandten erschlagen hatte, aus seiner Heimat fliehen und suchte zugleich mit dem ebenfalls flüchtigen Polyneikes in derselben Nacht bei dem König Adrastos in Argos Unterkunft. Einem Orakelspruch folgend nimmt dieser beide auf und gibt dem Tydeus seine Tochter Deipyle zur Gemahlin. Diese gebar ihm den Diomedes. Darauf zog Adrastos mit seinen Schwiegersöhnen und anderen Helden gegen Theben. Hier zeichnete sich Tydeus, obwohl klein an Gestalt, besonders durch seine Tapferkeit aus. Bei dem Sturm auf Theben wird er aber von Melanippos tödlich verwundet, der gleichfalls noch durch seine Hand fiel. Athene wollte ihn anfangs unsterblich machen; als sie aber sah, wie Tydeus das Haupt des toten Melanippos, welches ihm Amphiaraos aus Hass gegen den verwundeten Helden gereicht hatte, zerfleischte und das Gehirn verzehrte, wandte sie sich schaudernd ab und Tydeus starb. Er wurde von Maion bestattet.

Tyndareos In der griech. Sage "Schläger", König von Sparta.
Sohn des des Oibalos und der Bateia oder des Perieres und der Gorgophone, Bruder des Aphareos und des Hippokoon, Gatte der Leda und Vater der Klytaimnestra und der Phoibe.
Er wurde von seinem Bruder Hippokoon aus Sparta vertrieben und floh nach Ätolien zum König Thestios, der ihm seine Tochter Leda gab. Nachdem Herakles den Hippokoon und dessen Söhne vernichtet hat, kehrt Tyndareos nach Sparta zurück und wird hier König. Die Untreue seiner Ziehtochter Helena veranlasste er selbst dadurch, dass er bei ihrer Hochzeit vergessen hatte, der Aphrodite zu opfern. Als seine Ziehsöhne, nach ihm Tyndariden (siehe Dioskuren) genannt, unter die Götter aufgenommen waren, rief Tyndareos den Menelaos nach Sparta und übergab ihm die Herrschaft.

Typhon In der griech.-röm. Sage "der Qualmer", ein vielköpfiges, gräßliches Ungeheuer.
Sohn des Tartaros und der Gaia oder der Hera und Vater der Chimaira, der Sphinx, der Skylla, des Orthros, des nemäischen Löwen, der Hydra, des Ladon und des Kerberos.
Nach Homer ist er ein gewaltiger Riese, der im Land der Arimer in Cilicien von Zeus gebändigt, aber noch widerstrebend tief unter der Erde ruht.
Bei Hesiod wird Typhon als ein Ungeheuer von gewaltiger Kraft beschrieben, welches Gaia von Tartaros angeblich aus Zorn über die Vernichtung der Giganten als ihren jüngsten Sohn gebar. Auch Hera wird als seine Mutter genannt. Sie sollte ihn im Zorn gegen Zeus von den Mächten der Tiefe empfangen und geboren haben.
Er ist bis zur Hüfte menschengestaltig, nach unten ringeln sich zwei Riesenschlangen und aus den Schultern wachsen hundert Schlangenköpfe.
Er kämpfte bei der Titanomachie auf Seiten der Titanen. Als er sich der Herrschaft über Götter und Menschen bemächtigen wollte, entstand ein furchtbarer Kampf zwischen ihm und Zeus, bis ihn dieser endlich überwand und in den Tartaros unter dem Ätna warf, von wo er aber immer noch Verderben an die Oberwelt sendet. Von ihm gehen auch die bösen Glut- und Wirbelwinde aus.
Mit der schrecklichen Echidna erzeugte Typhon viele dem Menschengeschlecht feindliche Ungeheuer.

Tyr Dieser auch Tius, Tiwaz oder Ziu genannte Gott, gehört in den Kreis der nordischen Sagen. Er war ein Kriegsgott und Schutzgott der Rechte des Things. Bei den Germanen wurde er zum Hochgott erhoben und löste Odin ab. Das Symbol des Rechtes trägt er in Form seines Speeres bei sich, der allerdings auch eine Waffe ist. Er ist der Sohn des Riesen Hymir. Wahrscheinlich wurde der Dienstag nach ihm benannt. Dargestellt wird er mit nur einer Hand, weil er die andere in einem Kampf gegen Fenrir verlor. Beim Ragnarök kämpft er gegen Garm, verblutet aber schließlich an seinen Wunden.
TÝR Gott der GERECHTIGKEIT und der SELBSTAUFOPFERUNG zum WOHLE der GESELLSCHAFT
MARS
TYR fängt den Fenris- Wolf ein und bindet ihn mit einer Fessel aus sechs Dingen. TYR hält seine rechte Hand als Pfand der Treue ins Maul Fenris. Die Hand wird geopfert.
Der Dienstag ist nach ihm benannt,
Gott der Rechtsdinge     Polar – Nordstern
Auch von denen, die wir, meist aus den Namen von Heiligtümern, als alte Kultgötter kennen, waren einige, so vor allem TY (TYR) und ULL (ULLR) in der Besiedlungszeit Islands wahrscheinlich schon aus der Reihe der Götter, welche Kult genossen, so gut wie gänzlich ausgeschieden. Die Zahl ist auffallend klein. Es sind im Tempelkult nur 2
THOR ( PORR ) und FREY (FREYR), und ein ganz privaten, zum mindesten
bei den Skalden, außerdem ODIN.
Zu ihnen kam als einzige GÖTTIN, vielleicht noch FREIJA - welche mit der altdeutschen FRIJA nichts zu tun haben soll.
THOR: Schutzgott der Bauern
FREY + FREYA sind vor allem Fruchtbarkeitsgötter
Vater dieser beiden ist NJÖRD (NIORDR) identisch mit der nordgermanischen NERTHUS
NJÖRD und seine Frau SKADI mitsamt FREY und FREYA bildeten die Götterfamilie der WANEN (VANIR) die übrigen mit ODIN an der Spitze, die Gruppe der ASEN (XSIR) Einzahl ÀSS).
Den Göttern am nächsten standen die ALBEN (ALFAR)
Unklar sind die Gruppen der weiblichen Wesen DISEN (DISIR)
 und der WICHTE (VXTTIR)

Tyro In der griech. Sage Tochter des Salmoneus und Mutter der Zwillinge Neleus und Pelias
Sie setzte ihre Kinder aus; diese wurden dann von Hirten aufgezogen. Pelias rächte sie an ihrer grausamen Stiefmutter Sidero.
TYRO Göttin der Tyrener (Etrusker)
TYROS Kinder sind NELEUS (Sohn)
AISON    (der Minyer, der im Kessel verjüngt wurde)
AMYTHAON
TITANEN
HYPERION: Ein Sohn der GAIA+ des URANOS
JAPETUS:
RHEA:         Schwester und Gemahlin von KRONOS
JANUS:        römischer Gott des Beginns + des Endes er hatte zwei Gesichter
PHOEBE:     eine Titanen Tochter, sie war eine der Ältesten Gottheiten des Lichts.
THEMIS:       Göttin der Rechtsordnung und der Gerechtigkeit
THETHIS:     Gattin von OKEANUS, Mutter der OKEANIDEN
DIONE:
PLUTO:         Beherrscher der Unterwelt von Kälte und Finsternis
MNEMOSYNE: Göttin der Erinnerung, Geliebte des Zeus ;Mutter der Neun Musen
KENTAUREN: Sternbild am Nordhimmel . Halb Pferd halb Mensch
CHEIRON:       Seine hohe Stirn drückten Weisheit und seine durchdringenden Augen tiefes Wissen aus. Sohn von Kronos und der Philyra


 

Marion Burke 10 2004 - 2016

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